Projekt Cube² Me - Mini und Maxi ITX DIY im Doppelpack

loomx

Lt. Junior Grade
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Hi zusammen,

zu Weihnachten habe ich beschlossen, mir von meinem Bruder Materialien für einen Monitorständer (Zweitmonitor ohne Höhenverstellung) schenken zu lassen. Herausgekommen ist dann dies:

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden und irgendwie habe ich handwerklich Feuer gefangen, so dass ich mir dachte: hmm, das ganze kann man doch noch ausweiten. Ich muss zugeben, dass ich nicht der geborene Handwerker bin und meine "Künste" diesbezüglich verglichen mit anderen Kollegen hier im Forum ein wenig "unterentwickelt" sind. Ich will nicht behaupten, dass ich zwei linke Hände hätte, zwei rechte sind es aber auch nicht. Fehlt halt einfach die Übung. So habe ich beschlossen, es einfach zu probieren, um nicht für immer handwerklich "dumm" zu bleiben. Das ist wie bei den Überraschungseiern: eigentlich will man nur den Inhalt, aber das süße Drumherum nimmt man auch mit :p. Da ich auch die benötigten Werkzeuge nicht besitze, muss ich mich des Instrumentariums meines Vaters bedienen :).

So, jetzt statt großen Schwafelns zur Sache: um was geht es hier eigentlich? Bauen möchte ich gleich zwei ITX Gehäuse mit den Materialien Acrylglas (besser und fälschlicherweise bekannt als Plexiglas) sowie Aluminium Maschinenbauprofilen. Zumal ich in genau dieser Form bisher noch keine Konstruktion hier gesehen habe. Einer soll später mal als Media-Station dienen (somit wird der PCIe-Slot nicht benötigt), der andere soll als normaler PC dienen und alle "Bells & Whistles" bieten. Hier also mal die "Spezifikationen":
  • Maxi
    Das Gehäuse wird eine nutzbare Fläche (innen) von 250x280x280mm (BHT) (durch die Profile außen ein wenig mehr) haben und somit fast würfelförmig sein. Features sind eine "Durchgangsbelüftung" mit einem 120er unten und einem 140mm Lüfter oben, bis zu vier (!) HDDs, eine ODD sowie genug Platz für lange Grafikkarten (bis knapp 30cm) bis ca. Tripleslot für eine leise Kühlung.
    Unten auf dem Boden wird das Netzteil angebracht werden, daneben ein 120er Enermax Lüfter. Hinter dem Netzteil wird Platz frei bleiben, um dem Kabelwust Herr zu werden (ein typisches Problem von ITX bei der Nutzung "alter" ATX Komponenten). Auf ca. 10cm Höhe wird seitlich sowie vorne ein Profil eingezogen, in dessen Nut eine 6mm Platte für den Mainboardaufbau kommt. Dieses wird horizontal aufliegen. Da das Mainboard mit den I/O Anschluessen direkt an der Rückplatte endet, wird diese an der rückwärtigen Platte mit einem Spezialkleber (Acrifix) befestigt werden. Um die Luftzirkulation hinzubekommen, wird diese zentrale Platte relativ "luftig" gestaltet werden.
    Die Festplatten werden über ein nettes Konstrukt an der Frontplatte befestigt. Oben am "Deckel" wird ein 140er Lüfter angebracht, gleich direkt daneben ein BluRay-Laufwerk. Das ganze wird von in den Nuten der Profile eingefaßten Acryglasplatten "umrahmt". Die Front wird im Gegensatz zu den anderen Platten satiniert sein. An dieser soll sich dann später das Licht der On/Off und HDD-Activity LED brechen.
    Das ganze hört sich relativ abstrakt an, im Moment habe ich aber kein präsentierbares Modell zur Hand. Old-School Zeichnungen habe ich zwar, bei denen bin ich aber froh, wenn ich die selber noch interpretieren kann ;). Je nach Resonanz hier werde ich vielleicht heute noch eine kurze Skizze erstellen, um das ganze zu veranschaulichen.
  • Mini
    Die Außenmaße werden ca. 190x220x114mm betragen. Dort passen dann zwei HDDs (unter dem Mainboard!), ein ODD (wobei man dieses auch mit nochmal zwei HDDs austauschen könnte), aber keine PCIe-Karte hinein. Zur Durchlüftung wird an der rechten Seite ein 92mm Lüfter eingebaut werden (das größte, was dort realistisch geht). Um das ganze möglichst funktional zu gestalten, werde ich auch "Füße" gestalten, welche die Gehäuseseite aufnehmen, um bei gedrehtem Lüfter (dann nach innen blasend, um den Kamineffekt zu verstärken) das Teil vertikal aufstellen zu können. Im endgültigen Betrieb käme die Power dann von einer PicoPSU.

So far, so good: nachdem das ganze ziemlich theoretisch war, möchte ich zur Auflockerung mal ein paar Bilder sprechen lassen :p. Anzumerken ist, dass ich bereits teilweise mit dem Projekt begonnen habe. Also, auf geht's:
Hier meine derzeitige Hardware: ein i5-2500 @ DH67CF und Samuel 17, 8 GB DDR3-1333, HD6870 sowie eine Postville SSD und eine WD HDD. Wer aufmerksam guckt, wird sich fragen, was das für ein Provisorium darstellen soll. Genau! Das Zeug steht bereits auf der Platte, welches auch die Unterseite des kleinen ITX bilden wird.
Hier mal zur Veranschaulichung das kleine Gehäuse aus den gestapelten Einzelteilen. Die Platten sind noch zu groß und nur grob vorgeschnitten, aber der endgültige Aufbau ist wenigstens zu erahnen.
Weiter geht's mit den Profilen. Hier habe ich diese noch exakt zurechtgeschnitten. Zwar nicht allzu schwierig, aber furchtbar aufwendig mit Nicht-Präzisionsmaschinen Genauigkeiten von <1mm zu erreichen. Da sind noch ein paar Streben mehr auf dem Bild für ein anderes Projekt.
Achtung: falls das jemand unbedarf nachmacht: auf jeden Fall eine Schutzbrille aufsetzen. Aluminium im Auge ist gar nicht gut. Nach Möglichkeit bitte auch versuchen, die Finger dranzulassen. Sonst wird's in Zukunft mit dem Zählen schwierig ;)
So sieht das dann fertig aus.
Die Dinger brauchen natürlich auch noch ein Gewinde: Zeit für den Gewindeschneider. Das geht im übrigen relativ einfach (am Schluß habe ich pro Gewinde vielleicht 30s gebraucht), da die Bohrung bereits vorhanden und diese Aluminiumlegierung ziemlich weich ist.
Hier zusammen mit den tragenden Acrylglasplatten. Auch das Einfaßprofil ist bereits in einigen Nuten enthalten.
Eine Menge Kleinkrempel, der benötigt wird...
Kleinigkeiten sind bereits fertig. WTF? Was ist das? Links ist eine Art Beleuchtung für das kleine Case zu sehen. Eine starke weiße LED, welche in einen aufgerauhten Plexiglasstab scheint. Daneben ist ein Vandalismustaster sowie eine HDD-Activity LED. Und Putzen wäre auf dem Schreibtisch auch mal wieder angesagt... :freak:
Bei dieser dermaßen optisch "exponierten" Hardware (hui, Hardwarep**n :freaky:) werde ich wohl auch die Kabel verschönern müssen. Das Wörterbuch Deutsch<->Nerd kennt für den Begriff Geflechtschlauch das Wort "Sleeve". Das Zeug brauche ich auch. Eigentlich bin ich gar nicht der Pling-Pling Typ, aber bei dem Aufwand für das Gehäuse muss das auh noch drin sein :p.

So, für's erste war's das mal. Ich hoffe stark, dass sich das ganze nur über 3-4 Wochen hinzieht. Monate will ich dafür nicht brauchen. Mal gucken.
Vielleicht regt das ganze andere noch zum Nachmachen an. Daher nur ganz kurz zu den Kosten: diese sind relativ niedrig. Genau will ich das gerade nicht nachrechnen, aber reine Materialkosten sind vielleicht 30 EUR für's kleine und 50 EUR für die Maxi-Version. Kritisch ist halt, dass man gefühlte 1000 Einzelteile benötigt und man Zugriff auf eine gut gefüllte Werkzeugkiste hat.

So, Jungs (Mädels auch hier? :p): bitte drückt mir die Daumen, dass meine Kalkulationen richtig sind und auch die Bearbeitung nach meinen Vorstellungen hinhaut :D. Updates wird es dann natürlich - je nach Fortschritt - immer wieder mal geben :). Fragen, Anregungen und sinnvolle Kritik sind natürlich auch willkommen.
 
hm klingt spannend... ich hoffe auf eine fortsetzung!
 
AW: Das Projekt lebt noch (unter neuem Namen ;)) !

Jaja, lang lang ist's her. Und mein Vorhaben, das innerhalb von ein paar Wochen umsetzen, ging auch in die Hose. Und leider habe ich die beiden Comments nach ein paar hundert Views erst sehr spät gesehen, so dass Ihr mich ein wenig hättet motivieren können. Danke aber an die beiden über meinem jetzigen Beitrag :freaky:. Hinzu kam, dass ich mich zwischendurch auch hauptsächlich mit Elektronik beschäftigt habe. Dazu aber gleich mehr.
Nun ja, also erstmal sorry, dass ich das Thema habe versanden lassen. Die Weihnachtsfeiertage geht's dann ein wenig weiter. Und ich werde hier - trotz langer Funkstille - auch weiter machen.

Was gibt's also in der Zwischenzeit Neues? Das kleine Case ist zu großen Teilen bereits fertig und die Bearbeitung werde ich (hoffentlich) in Kürze abschliessen. Passt soweit auch Alles. Fotodokumentationstechnische Sachen werden noch nachgereicht.

Ich glaube, der Grund, warum nach ein paar Hundert Views auch noch kein Kommentar von anderen kam, war auch, dass das Case - hmmm - ein wenig langweilig ist; nix Blingbling und so. Naja, oder Andersum: irgendwas fehlt da doch. Wenigstens dachte ich mir das irgendwann. Dem wird aber Abhilfe geschaffen. Und zwar in einer Form, die wenigstens ich noch in keinem anderen "Case-Projekt" gesehen habe :D.
Als erstes wird das große Case in "N7 Edition" umbenannt :). Warum gerade das? Keine Ahnung: Mass Effect habe ich gerne gespielt und das Logo gefiel mir einfach optisch ganz gut. Noch dazu sehr schörkellos. Nun kommt also an die Front ein N7 Logo. Aus Alu mit beleuchtetem Plexiglas dahinter. Hier also mal ein kleiner Fortschrittsbericht:

Zuerst einmal habe ich das Logo also ausgedruckt und mit einem Cutter auf ein Alublech eingeritzt.

Das Blech mit einem Stück Holz verklebt, wurden die groben Konturen von mir mit der Stichsäge bearbeitet. Mit grob meine ich grob. Die Bearbeitung danach mit Feilen hat mich noch ein paar Stunden gekostet. Danach hatte ich dann sowas hier in der Hand.

Unterseite mit Löchern für die Stromversorgung der LEDs:


Da gerade auch kein mattiertes Plexi im Haus war, habe ich dieses mit einem feinen Schleifpapier in einer Richtung angeschliffen, damit das Licht anschließend getreut wird. Noch zwei Aussparungen in das Plexi für die 4 LEDs und ab geht's. Naja, nicht ganz. Version 1 hat die Aktion nicht überlebt :(. Bei der Version 2 habe ich noch unterhalb des Steges rechts der "7" mit der Stichsäge einen kleinen Kanal eingearbeitet und mit Tipp-Ex getränkt (war gerade nichts besseres da ;) ), da es das Problem gab, dass die weiße Farbe sich stark mit der roten auf der rechten Seite vermischte. Am Ende sieht das Alles dann so aus:


Uurgs, ich sehe gerade, dass ich die Bilder im März (!!!) gemacht hatte. Auweia, jetzt muss es aber mal vorangehen.

Nun aber zur Neuerung Nummer 2: Damit sich die CPU nicht so alleine fühlt, bekommt Sie ein klein wenig Hilfe von einem Co-Prozessor ;). Nein, nicht wirklich. Aber das Case bekommt eine Kontrolleinheit mit einem AVR-Mikrocontroller. Falls jmd. die Dinger nicht kennt: das sind einfache 8 Bit RISC Prozessoren, welche für kleine Rechenaufgaben mit sehr geringem Stromverbrauch konzipiert sind. Besonderheit ist, dass diese noch Spezialitäten wie Schnittstellen zur Inter-IC-Kommunikation und seriell, Analog-Digital-Wandler, Timer (inklusive PWM-Hardwareausgängen) und noch einige Sachen mehr haben. Die Teile werden entsprechend programmiert und machen dann (logischerweise) die Aufgabe, die man Ihnen gegeben hat. Die AVRs sind DIE Hobbycontroller, ein kleinerer Teil setzt noch auf PICs von Microchip. Also AVR :).
Was hat das mit dem Case zu tun? Ganz einfach: das Teil wird folgende Aufgabenbereiche haben:
  • eine Echtzeituhr
  • Auswertung der HDD-Activity LED. Festplattenzugriffe werden mit einem Fadeout Effekt dargestellt.
  • USB Anschluss. Darüber wird über einen zuerst mit einem Programmieradapter hochgespieltem Bootloader (ich verwende den von Chip45.de) die Firmware aktualisiert. Zusätzlich möchte ich bei Zeiten mir auf dem PC ein Skript zusammenwurschteln, welches mir ein paar Daten (Wetter z.B.) rüberschickt, um das auf dem Display auszuwerten
  • Steuerung dieses N7-Alu-Plexi-Dingens. Angedacht ist es, das Ding im abgeschalteten Zustand vom PC schwach leuchten zu lassen, ansonsten hell bzw. im Standby pulsierend. Geregelt wird das - wie üblich - über die normale Pulsweitenmodulation
  • Temperatursensor: Es wird einen Präzisionstemperatursensor geben, welcher mir die aktuelle Temperatur auf 0.5 Grad genau auf einem Display ausgeben kann.
  • Jetzt wird's interessant: Das Case wird ein grafisches LCD Display bekommen. 128x64 Pixel. Hört sich nicht viel an, macht aber was her :). Eingeschaltet wird dann (wie oben erwähnt) irgendein Feed ausgegeben, aber hauptsächlich die Temperatur und die Uhrzeit.
  • Die netteste Funktion verrate ich erst später. Das richtige Gadget für Spielkinder wie mich :).

So, eine lange Liste, was das Ding mal können soll. Vor einigen Monaten hatte ich mal eine Lochrasterplatine gebaut, welche aber nur einen Bruchteil der Funktionen abdeckte. Inzwischen bin ich absolut kein Fan mehr von diesem "Lochrasterrismus", also musste ich mich vor dem Bildschirm setzen und eine kleine Platine entwerfen. Leider blieb's nicht bei einer. Zuerst wollte ich einen ATMEGA (der AVR Prozessor) im QFN Package einsetzen. QFN bedeutet Quad Flat No Lead oder auf Deutsch: die Dinger haben keine Beine. Ich hatte schonmal einen solchen verlötet, aber in diesem Fall biß ich mir die Zähne aus. Irgendwie gab es immer ein paar Pins, die keinerlei Funktion zeigten. Ich habe das Ding dann auch so ziemlich mit andauernden Lötversuchen traktiert und es lief einfach nicht. Irgendwann war die Leiterbahn im Eimer (die war auch nur 0.3 mm breit) und 5 Minuten später das ganze Ding inkl. Prozessor :). Merke: kleine QFN sind okay, aber bei selbstgemachten Platinen sind andere Varianten doch einfacher. Wenigstens wenn man die Auswahl hat.
Also, einen Atmega1284P besorgt und losgeätzt. Das passiert mit der tollen Toner-Transfermethode - in Elektronikerforen nennt man das wohl Hausfrauenmethode :freaky:. Vorteil ist halt einfach, dass man mit einfachen Hausmitteln eine eigene Platine entwickeln kann. Und mit ein wenig Übung kann man wirklich bereits vieles selber machen.
Zuerst wird also das Layout spiegelverkehrt auf einem Laserprinter gedruckt und das Resultat auf eine unbeschichtete FR4 Platine aufgebügelt. Abschließend geht's zum Ätzen:

Noch ganz frisch, aber das Kupfer ist schon schweinchenrosa geworden :cool_alt:.
10 Minuten und ein paar Kupferatome später:

Am Ende des Vorgangs sah es dann so aus:

Nachdem ich ein bißchen die Giftkeule mit Aceton geschwungen hatte, um den Toner zu entfernen, offenbart sich folgendes:

Alles Gut gelungen! Sogar sehr gut :p. Viel besser kann's nicht werden...

Die nä. Arbeit bestand darin, Lötpaste auf die Pads zu schmieren. Hört sich einfach an, aber wenn man bedenkt, dass ein Batzen vielleicht 5 Miligramm oder so wiegt kann man sich vorstellen, dass es ein wenig Fieselarbeit ist. Aber so schlimm ist es auch wieder nicht. In der "Pampe" werden dann die Bauteile platziert. Hier ist schon mal die Hälfte drauf:

Danach geht's auf Bügeleisen und theoretisch schwimmen die Bauteile auf dem flüssigen Lot dann in ihre Endposition. Naja, in meinem Fall musste ich noch ein paar Lötbrücken entfernen. Und die USB-UART-Bridge war zuerst auch nur am zicken. Also, einmal Bügeln, eine Kippe, ein paar Nerven, eine Tasse Kaffee, ein bißchen schlafen und durchprüfen später wusste ich, dass das Teil okay ist. Dann kam ein spezieller Schutzlack drauf, damit einem das Kupfer in der Zukunft nicht komplett oxidiert. Hier direkt nach dem Lackieren:


Unter der zweiten Platine rechts hängt übrigens das Display. Das Ding werde ich aber leider auch nochmal neu bearbeiten müssen. Warum? Weil der analoge Mist auf dem Ding nicht will. Was soll der denn machen? Sag ich nicht :). Aber als "Beweis" , dass die Platine funktioniert und einen kleinen Hint auf die Funktion gibt's in dem "Teaser" hier (Sorry im Übrigen für die suboptimale Qualität. Das ganze war nur ein kleiner Quick&Dirty Test und ich hatte auch vorher das Display abgeklebt und ein paar Überbleibsel vom Klebestreifen nicht entfernt):
http://www.youtube.com/watch?v=WkGhTdq7V3o

"Slide 2 Act" (hoffentlich verklagt mich Apple nicht ;) )? Genau. Das Case wird kein einziges (offensichtliches) Bedienelement haben. Stattdessen wird eine (versteckte) Leiste über dem Display angebracht, welche auf meine Griffel reagiert :cool_alt:. Angedacht ist: wenn PC aus (ja, auch dieser Zustand wird ausgewertet), dann wird ein Slide von links nach rechts auf der Front die Kiste hochfahren. Selbiges im Standby. Im Betrieb muss ich mir noch etwas überlegen, aber eigentlich wollte ich das so machen, dass ein Slide + ein Backslide (rechts nach links) einen Reset auslöst und bei einem Slide + langem stehen bleiben auf der letzten Position die Kiste "zwangsausgeschaltet" wird (entsprechend längerem Druck auf den Ein/Aus-Taster).
Leider fehlen mir noch ein paar Teile, aber realisiert wird das ganze wohl über einen extra Touchsensor (einen AT42QT1040; wer zum Teufel denkt sich denn die ganzen Bezeichnungen der ICs aus). Das Ding ist zwar auch im QFN Format :freak:, aber wenigstens mit weniger PINs. Die normalen AVRs könnten das zwar auch, aber ehrlich gesagt habe ich mit dem Projekt noch genug Arbeit und an dieser Stelle möchte ich mal auf was Erprobtes zurückgreifen, was (hoffentlich) einfach Out-of-the-Box funktioniert.

Ach ja: PC Mini hat nun auch einen neuen Namen. Das Case hört jetzt auf den Namen "project I2" (warum, weshalb weiß ich selber nicht; spontane Eingebung :freaky:) und bekommt in einer ähnlichen Form Elektronik spendiert. Besonderheiten hier:
  • Es gibt eine Lüftersteuerung
  • Auch ein Infrarotempfänger ist an Board (basierend auf dem Projekt USB IR)
  • Helligkeit wird gemessen: bei extremer Dunkelheit wird das Licht im Gehäuse, der Laufwerkszugriff und das LCD gedimmt. Ein Cinemamode quasi.
  • Es wird einen richtigen Touchscreen geben.
  • Die Platine wird so klein sein, dass ich das Teil nicht mehr selber herstellen kann (50x50mm). Das werden dann fleißige Chinesen für mich für 10 EUR inklusive Versand erledigen (im Prinzip ein Spotpreis).

Zum Touchscreen noch: das Display ist im Prinzip das gleiche wie das auf dem Video. Nur schwarz mit weißer Schrift. Der Touchscreen ist ein Platte, welche vorne aufgeklebt wird. Funktion sollte einleuchtend sein: Computer anschalten-> auf Touchscreen rumtapsen. Vielleicht implementiere ich dann auch eine "Slide2Unlock" Funktion. Mal schauen, auf was ich Lust habe.
Das PCB ist soweit fertig designed. Zuerst bekam ich zwar einen Schock. Den ganzen Käse soll ich auf 5x5cm verteilen?

Irgendwann sah das Alles wie im folgenden Aus und sogar einige "Dekoelemente" hatten Platz. Die Rückseite ist abgesehen von der Batterie für die Uhr auch nicht sonderlich voll (die 300 Fehler im Screenshot sind übrigens egal):


Ich werde den Entwurf nochmal mit einem scharfn AUge durchgehen und die Tage dann bestellen, so dass es an dieser Baustelle in ca. 3-4 Wochen weitergehen wird. Falls jemand unken will: da ist auch der Controller in QFN drauf, an dem ich schon gescheitert bin. Aber wenigstens ist der "Untergrund" industriell produziert, der Controller sehr klein (7 x 7mm) und ich will das einfach hinbekommen :king:.

So, ich habe mir nach langer, langer Zeit hier die Finger wund geschrieben (danke an alle, die das wirklich gelesen haben :D) und hoffentlich gibt es ein paar Leute, die später nochmal vorbeischauen oder was Nettes zu sagen haben :). Das Projekt ist wie gesagt noch lange nicht gestorben - nein, jetzt wird's erst interessant.
Ich gelobe Besserung mit Updates in der Zukunft und das nä. Mal geht's dann hoffentlich nicht nur mit elektronischem, sondern auch handwerklichem "Gewurschtel" weiter :cool_alt: .
 
Du verbringst eindeutig zuviel Zeit mit dem schreiben deiner Artikel. Unglaublich :D
Ich hab das mal überflogen und bin dann auf "mITX im Selbstbau" oder so ähnlich gekommen.
Kann man das so in etwa zusammenfassen? Klingt spannend. Der 2500k und die 6870HD sind schonmal gut kühlbar in mITX. Denk an das Lüftungskonzept sonst wirds laut! ;)
 
das Projekt sieht echt cool aus, aber was ist das für ein sleeve?

bekommen beide PCs so eine Elektronik?

mach weiter so
 
@CA3D0: Danke :D. Also: Sleeve ist der von Viablue (eigentlich ein Hersteller von überteurerten Audiokabeln; siehe hier z.B.). Mir gefallen die orange und blaue Variante ganz gut. Dieses Neongrün inzischen eher nicht mehr so.
Ja, beide bekommen Zusatztechnik. Superduperobergadget ist halt die Toucheingabe. Beim kleinen mit einem "echten" (resistiven) Touchscreen, beim anderen über eine versteckte Leiste, welche abgefahren werden muss. Also in etwa so wie dieser "Slide2Unlock" Mechanismus auf einigen Telefonen.

@shaav: Danke :D. Unglaublich nehme ich als Kompliment :p. Naja, das Projekt lag ein halbes Jahr auf Eis und dann habe ich ein klein wenig mehr geschrieben. Das ganze hätte sogar noch länger werden können, da ich die ganze mechanische Bearbeitung noch nicht drin hab. Kommt aber noch. Alles in einen Post wollte ich auch nicht reinklatschen und die alten Sachen noch mit den neueren Fortschritten kombinieren.

Also, nochmal eine kurze Zusammenfassung:
* Kleines Gehäuse: Das ortientiert sich (mehr oder weniger) an der minimal möglichen Größe bei ITX. Sprich Board + seitlich 1-3 cm (eine Seite bekommt einen Lüfter) + 9.xxx cm nach oben. Ich habe gerade nicht die Maße dazu exakt im Kopf. Unten auf den Boden kommt ein Bluray-Laufwerk, darüber ein Festplattensandwich, auf 3.5cm Höhe dann das Mainboard. Sprich unter dem Mainboard ist komplett alles voll. In der Front kommt neu - wie gesagt - nun ein LCD mit Touch. D.h., die Kiste wird via Touchbedienung eingeschaltet werden. Bilder hierzu folgen in Kürze.
Die technische Hardware hier ist übrigens - im Gegensatz zu der größeren Variante - ein echter Budgetbuild. Für den Saft sorgt eine PicoPSU.

* Großes Gehäuse: Hier fehlt noch ein wenig mehr, aber der grobe Bau steht. Zusammenfassend also: deutlich größer als das kleine, in der unteren Etage Platz für ein ATX-Netzteil, Lüfter (um vom Boden nach oben durchzupusten) und Kabel. Direkt darüber logischerweise Mainboard. Nach oben sind glaube ich um die 13-14 cm Platz (ab Mainboard, wieder keine genauen Maße gerade zur Hand) und auch in der Länge sollte fast jede Pixelschleuder funktionieren. Darüber dann noch ein großer 14cm Lüfter. In die Front kommt auch ein LCD, eine versteckte "Touch-Leiste" (mit Abgrenzungs-LEDs :D) und weiter unten dieses Alulogo. Befeuert wird dort der 2500k mit der HD6870.

So, ich hoffe, dass der Post das ganze nochmal einigermaßen verständlich zusammenfasst (ansonsten bitte weiterfragen :p). Und über Weihnachten geht's dann ein bißchen weiter. So viel fehlt wie gesagt nicht mehr bei der Minivariante.
 
ja man merkt, dass du eine ausgeprägte affinität zu ausgedehnten texten aufweist, deren rechtschreibung und grammatik
( mal abgesehen von den smileys :freaky:) nicht zu bemängeln sind. (warst/bist du in deutsch gut? :D)

... achja und dein projektchen da is auch ganz nett xD ... nein spaß is nen super projekt, was du da hast ;)

MfG zockafreak :D
 
Zuletzt bearbeitet:
So, Kinners. Wunder geschehen. Es ist Sonntag und es geht endlich wieder weiter! Ein Ewigkeitswerk...

Noch kurz als Antwort an den Zockerfreak:
Ok, war wohl etwas lang mein Text. Ich werde mich in Zukunft etwas kürzer halten. Was ich bloß nicht mag, wenn Leute in Foren irgendetwas hinrotzen (mit 100 Rechtschreibfehlern, die sicher nicht Tippfehler sind), aber ich bin wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen. Und naja: in Deutsch war ich mittelmäßig. Mit Orthographie & Co. hatte ich glücklicherweise nie die großen Probleme.

So, nun zum Eigentlichen. Ich hatte mir ja das Weiterarbeiten über Weihnachten vorgenommen. Den Krempel muss ich aber bei meinen Eltern in der Werkstatt machen. Dreck, Werkzeuge, Lärm und so. Problem war, dass die sich plötzlich vorgenommen hatten, die Küche zu erneuern. Und mit meinem Daddy gleichzeitig in der Werkstatt stehen... da kaufe ich mir ja noch eher einen Apple PC :freaky:.
Inzwischen habe ich wieder richtig Bock drauf weiterzumachen. Zumal ich inzwischen mit dem Elektronikkrempel die Nase voll habe und ein wenig Pause davon brauche.
Trotzdem fange ich mal damit an: wie angekündigt wurde hierfür ein PCB in Shenzen für mich angefertigt.


Von Vorne


Von Hinten


TouchCTRL mit den Bauteilen bestückt und fertig


Und hier PCµ (PC Control Micro :p ). Das weiße Zeug und die Schmiere sind Flussmittelreste, die beim ersten Reinigen nicht ganz weg sind. Die werden vor dem Einbau natürlich noch entfernt.

TouchCTRL ist für den Unlockslider zuständig und arbeitet kapazitiv. Jetzt doch mit einem normalen Controller. Kurz zur (unwissenschaftlich erklärten) Funktionsweise: die Leiterbahnen und die Touchfläche wirken wie ein kleiner Kondensator. Der wird aufgeladen und diese Ladung dann in einen Sense-Kondensator umgeladen (die Dinger direkt am IC). Das mache ich viele Male. Sobald ich nach dem Vorgang eine 1 am Pin anliegen habe (Spannung am Cap reicht für logische Eins), breche ich ab und habe die Dauer als Anzahl der Zyklen. Wenn ich mich mit meinen Griffeln annähere, wirken die als zusätzliche Kapazität und es braucht weniger Zyklen. Empirisch komme ich auch gute 1000 Zyklen ohne Finger, knappe 1000 mit. Wenn das interessiert, kann diesen ausladenden Thread lesen.

http://www.youtube.com/watch?v=CTDhh3x0DeA
Kurzes Funktionsvideo (auch wenn das die meisten vermutlich nicht interessieren wird... funktiert halt...). Mein Gezitter kommt daher, dass ich a) die Kamera halten musste und b) ich versuchte, die Fläche nicht zu berühren. Leider sind man das Aufleuchten der LEDs nur sehhhrrr schlecht.

Zu PCµ: War eine Heidenarbeit, den Prozessor auf's Board zu bekommen. Deswegen: . Ich stehe zwar auf Fummeln, aber das ist dann doch ein wenig zuviel des guten :evillol:. Naja, soweit ich bislang getestet habe, funktioniert alles bis auf die Lüftersteuerung: die funktioniert zwar auch, aber ich bekomme den Lüfter nicht komplett auf Null (warum auch immer...). Dafür wird es einen Quickfix geben, da die Casebeleuchtung jetzt auf die LCD Platine kommt und der Ausgang dann einen Mosfet schaltet, der dem Lüfter komplett den Strom wegnimmt.

HARDWARE:
Juhuu, weg von der Elektronik. Ich habe mal den kleinen provisorisch zusammengebaut. Das wichtigste steht zwar eigentlich, aber die Seitenteile werde ich noch mal komplett neu machen (v.a., da mir das Lichtkonzept mit der blöden Stange (die ich schon festgebappt habe :o ) nicht mehr gefällt.


Hier die Bodenplatte (mit 2 falchen Bohrungen) und mein patentierter Festplattenhalter.


Das Ding funktioniert bombig trotz der einfachen Konstruktion. Es ist klein, schlicht, hat eine kleine Dämpfung eingebaut und ist einfach in der Benutzung. Und das beste daran: die HDD sitzt so fest, dass man damit Frisbee spielen könnte...


Um Euch das Konzept nahe zu bringen, wird der Aufbau folgendermaßen aussehen: BluRay, darüber 1-2 Festplatten (irgendwann gibt's mal eine SSD für das Ding).


Und darüber das Mainboard. Sieht vom Konzept her so aus.


Temporärer Aufbau von oben...


...und von der Seite. Wie gesagt: die Seite ist eigentlich ganz gut geworden, wird aber nochmal gemacht. Der Deckel ist mir nicht so gut gelungen, deswegen: auch noch mal neu!

So, da bei mir inzwischen Materialmangel an Acryglas herrscht und ich vielleicht auch noch für das große Teil Material nachbestellen muss, geht's dort weiter.
Am Abend No. 1 habe ich die ganzen Seitenteile nochmal richtig passend gemacht. Aufgrund eines Konstruktionsfehlers ist nun das Ding in der Höhe geschrumpft. Bedeutet auch, dass die Reserve für den Netzteilbereich (das kommt unten ins Erdgeschoß) nicht mehr da ist. Aber: es passt um's sprichwörtliche Arschlecken. Bedeutet ca. 0.5-1mm Platz. So will man das haben :).
Am zweiten Abend war die Mainboardhalterung dran.


Erstmal alles schön aufgemalt. Die großen Löcher müssen rein, um den Durchzug (welcher von einem Lüfter unten nach oben bläst) zu gewährleisten.


Halbzeit! Die Löcher für die Distanzbolzen auf dem Mainboard passen perfekt. Eine Aussparung ist bereits grob ausgeschnitten mit der Stichsäge. Die anderen großen Bohrungen sind für das Ansetzen der Stichsäge da.


Am Ende sah das Ganze so aus. Die Aussparungen sind bereits fertig gefeilt und poliert. Ja, das sieht noch ziemlich Bescheiden aus. Der Aha-Effekt kommt erst, wenn die Schutzfolie abkommt und die Platte gereinigt wird.


Und auch hier wieder: Knapp aber paßt. Das NT kommt direkt unter das Mainboard und da dürfen die rückwärtigen Schrauben nicht im weg sein (schlecht zu fotografieren). War mal wieder Millimeterarbeit.

So, da der große PC für eine Weile außer Gefecht gesetzt sein wird (SSD hat 'ne Macke), wird es dort auch weitergehen. Nächste Schritte werden sein: Aussparungen in die Rückwand für das Slotblech und die Grafikkarte. Das ist knifflig, da die verbleibenden Stege sehr klein sind (Bruchgefahr!). Danach bekommt das Netzteil sein Zuhause.
Diesmal wird das Update definitiv nicht solange brauchen. Spätestens Ende der kommenden Woche haue ich das nä. Update raus. Vor allem möchte ich nicht immer soviel auf Einmal ansammeln. Dann hoffentlich auch mit einem Foto, dass Euch für das allgemeine Verständnis den prinzipiellen Aufbau näher bringt. Das ist bislang (glaube ich) auf der Strecke geblieben. Ansonsten: immer her mit Euren Kommentaren :D.

ps: Kurz genug ;)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen :),

vermutlich denken einige, das Projekt sei tot. Darum ein kurzes (und ich werde mich wirklich kurz halten...) Lebenszeichen und Update.
Warum dauert der Käse so lange:
1. Man muss sich immer wieder mal motivieren weiterzumachen. Das hält dann ein paar Arbeitsschritte an und dann wird's wieder liegen gelassen. Damn it...
2. Irgendwie meine ich immer, meine ersten Ideen verwerfen zu müssen. Was ich schon Alles zwei- oder dreifach gemacht habe... Und einen großen Teil der Mehrfacharbeit habe ich hier nicht dokumentiert.
3. Und manchmal macht man auch Sachen kaputt. Demotivator ^10. Hier z.B.: (der Bohrer eierte und war Schuld :()

So, aktueller Status ist folgender:
  • Die Platine von oben gibt's nochmal in einer überarbeitenten Version. Und diesmal in Badass Black :freaky: (liegt derzeit aber in Guangdong herum). Und zwar kommt dort der AtXMega drauf. Ist zwar auch 8bit und rein theoretisch wäre ein Cortex M0, M3 oder so besser, aber mich dann nochmal dort einzuarbeiten... Ich bin froh, dass ich bei diesen Dingern einigermaßen weiß, was ich mache. Das Ding hat trotzdem einige Vorteile: deutlich mehr Peripherie und Bumms. Letzteres brauche ich für das Display, welches inzwischen ein 320x240 in Farbe (!) ist. Auch habe ich z.B. die Möglichkeit zum Anschluß eines Bluetoothdongles und eines weiteren Controllers via I^2C gelassen. Falls man später mal erweitern will. Was es nicht mehr gibt: dieses kapazitive Touch-Dingens. Dafür hat der Bildschirm einen echten Touchscreen.
  • Nachdem ich jetzt weiß, wie die Lüfterregelung funktioniert, kommt diese auch noch dazu. Das Ding ist technisch sehr einfach und kann bis zu drei 4Pin Fans ansteuern. Und noch die LEDs vorne. Dessen einzige Aufgabe ist eigentlich das PWM Signal für die Lüfter zu erzeugen und die Geschwindigkeit zu messen. Und die Temperatur. Die Drehzahl wird über ein 3 Byte Telegramm vom "Hauptcontroller" 1x pro Sekunde entgegengenommen, zurück gibt es dafür alle Lüfterdrehzahlen sowie die Auswertung zweier Temperatursensoren in einem 10Byte Package.
    Ach ja: die Hauptplatine behält den bereits vorgesehenen 1er FAN Controller. Wichtig für das Mini-Gehäuse. Das hat ja nur einen Lüfter.
  • Es gibt eine neue Optik. Dieses N7 Logo gibt es zwar noch, aber nicht so wuchtig wie vorher. Der Effekt soll ähnlich den Schildern auf dieser Seite wirken. Dazu gleich noch im Anschluß mehr.
  • Solange die Schutzfolien auf den Platten drauf sind, wirkt jeder Fortschritt eher "verhässlichend". Aarrg.:freak:
  • Das sollte das Wichtigste gewesen sein (hoffe ich).

So, und nun ein paar Bilder vom aktuellen Stand:
* Probesitzen:

Hier wird vielleicht das Konzept klar. Unten rechts kommt das Netzteil hin, auf der linken Seite dann ein 12cm Lüfter. Damit ist unten alles voll.
* Rückseite inkl. Blendenausschnitte:

Eigentlich selbsterklärend: Ausschnitte für das Slotblech und den PCIe Slot. Was man nicht sieht, wieviel Arbeit dahinter steht. Bis das passte, war ich gute 3 Stunden oder so beschäftigt. Dieses kleine Würfelding wird später übrigens angeklebt, um als Fixierung der Grafikkarte mit Hilfe von zwei Schrauben zu dienen.
* N7 Logo Reloaded:

Zurechtgeschnittenes Alublech mit dahinter verklebtem Acryglas (4mm dick, glaube ich). Gag dabei ist, dass es deutlich einfacher zu bauen war als die erste Version und doch besser aussieht.
* Probesitzen der Front:

* Fancontroller:

Nichts spektakuläres, aber der Vollständigkeit halber. Funktion habe ich ja bereits erklärt. Dieses temporär angelötete Ding (Adapter zur Programmierung) kommt natürlich letztendlich ab.
* Es werde Licht!

Ein erster Test der Front mit LEDs. Sieht heißer aus als ich dachte, dass es werden würde. Vor allem im Dunkeln ein astreiner Effekt :cool_alt:.
Blöderweise habe ich weiße LEDs geschrottet und muss nun noch auf Nachschub warten. Apropos, was ich noch nicht erwähnt habe: Das Blau wird bei einem Festplattenzugriff zu weiß werden mit möglichst weichem Übergang. Nachdem der Festplattenzugriff vorbei ist, geht das dann langsam (naja, irgendwo zw. 0.5 und 1 Sekunde) wieder ins Blaue über!

So, das ist der aktuelle Stand. Geplant ist schon, über Pfingsten noch fortzufahren, zumal ich den Rechner in dem Zustand nicht benutzen kann. Nä. Schritte wären Blende um Luftzufuhr für's Netzteil erweitern, Löcher in den Boden für die Frischluftzufuhr (Gehäusefan und Netzteil) sowie in die "Decke" für die Abluft. Und "Kiemen" direkt neben der Grafikkarte.
Ich verspreche mal kein ETA für ein Update, aber bitte guckt ab und an mal vorbei und lasst nette Kommentare da. Das motiviert :D. Aber ein Update innerhalb der nä. zwei Wochen ist wahrscheinlich.
Zu guter Letzt: Sollte das nä. Update doch (mal wieder) etwas länger dauern... Das Projekt ist nicht tot, sondern ausschließlich lahmarschig in der Ausführung ;).
 
Ich bin mir nicht sicher aba oben stand doch irgendwas von 2 linken Händen? Die hast du ganz gewiss nicht ;)
echt interessantes Projekt :) kam nur noch nich so ganz drauf klar wegen das mit der Platine ätzen :D aba echt hamma :D:)
 
Danke, Timo :). Naja, zwei linke Hände wären übertrieben, aber an Erfahrung mangelt(e) es. Inzwischen funktioniert der größte Teil der Bearbeitung aber ganz gut. Zum Ätzen: naja, nix Besonderes. Das mit dem Toner ist die Primitivmethode für einfache Sachen. Ansonsten kann man den Krempel für ein paar Euro deutlich professioneller in China machen lassen. Aber die geätzte Platine von oben ist Vergangenheit und wird kommende Woche (wenn sie den kommt) ersetzt.

So, nun ein kleines Follow-Up. Die gute Nachricht: ich bin gestern und heute noch weitergekommen. Die schlechte: die oben gezeigte Rückseite ist für'n A... Eimer. Irgendwas paßt da mit den Maßen einfach nicht. Problem ist, dass meine Vorräte an Acrylglas alle sind. Ich werde die Tage noch 2-3 kritische Schritte machen (falls noch was anderes nicht hinhaut) und dann nachbestellen. Sprich: nä. Wochenende geht's wieder weiter.

Nun aber noch ein paar Bilder von den letzten beiden Tagen:
* Lüftermodding:

Der"Abluft-Lüfter" oben bekam eine Stiftleiste zum Anschluß für den Saft. Möglichst nah am Rand, um die Verbindung ohne lange herumhängende Kabel auch wirklich herstellen zu können, sobald ich das Case schließe. Und einen Temperatursensor im Luftstrom bekam er auch spendiert.
* Kiemen für die Grafikkarte:

Damit die Grafikkarte auch zusätzlich Luft von Außen bekommt, habe ich ein paar Luftschlitze geschnitten. Das Bild zeigt das Material nach der Grobarbeit mit der Stichsäge, die drei rechten sind bereits nachgefeilt. Wobei mir nachher noch Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind, so dass ich noch mal wie ein Wilder nachfeilen musste. Zu den "Kiemen" weiter unten noch mehr.
* Sommer, Sonne, PC:

Weil's heut gerade so schön war, habe ich den ganzen Krempel mal rausgeschleppt und dort ein wenig experimentiert, wie ich weiter machen würde :).
* Maßnehmen:

Hier mal ein kurzer Überblick, wie knapp der untere Bereich ist. Zwischen den Schrauben für's Mainboard paßt das Netzteil gerade so rein - mit vielleicht 2mm Spielraum. Und nach oben: schätzungweise unter einen Millimeter. War eigentlich nicht geplant, aber da ich bei der Verstrebung danebengegriffn habe, wurde das halt von mir beibehalten (solange es doch passt...) Und ja: das Ding ist schief, da die Schrauben nur provisorisch festgezogen sind.
* N7 Reloaded:

Heute waren die Ersatz-LEDs (weiß) in der Post. Als SMT Variante. Warum: die Teile sind erstens kleiner als normale bedrahtete (aber in einer Größe, die gut zu handhaben ist) und zweitens: die Abstrahlcharakteristika sind für diesen Zweck deutlich besser, da sie bei 120 Grad liegen. Ich habe versucht, das ganze weitestgehend ordentlich zu verdrahten. Ganz ohne sichtbare Kabel geht's aber nicht. Das Ding, von welchem die Drähte weggehen, sind schlichtweg 5 Vorwiderstände. Wie das Ding in Action aussieht, wird noch nachgereicht. Aber soviel vorab: gut :freaky:.

Was habe ich noch gemacht, aber nicht fotografiert? Löcher für die Festplattenhalterung in das Seitenteil gebohrt, die Aussparung im Deckel für den Lüfter und auch im Boden für das Netzteil und den Einganglüfter gesägt. Und einen Wutanfall über die misslungene Rückseite bekommen :eek:.

Zu guter Letzt noch ein Exkurs: Wie poliere ich die Schnittkanten von Acryglas? Das Zeugs ist ja unter Hobbymoddern nicht unbeliebt:
  1. Vorfeilen: Die Oberfläche sollte inzwischen einigermaßen glatt sein
  2. Schleifen grob:

    Die harte Arbeit fängt an. Ich nehme dafür 120er Schleifpapier. Ich würde das Schleifen per Hand empfehlen. Ich habe auch (natürlich an einer gut erreichbaren Kante) einen Schwingschleifer ausprobiert. Die Mitte der Kante war aber höher als der Rand. Gar nicht gut...
    Sobald sich die Kante beim Streifen mit dem Finger rau, aber eben anfühlt, geht's weiter.
  3. Schleifen fein:

    Bei mir mit 600er Papier. Achtung! Ab hier bitte Naßschleifen.
  4. Schleifen superfein:
    Auch wieder unter dem Einsatz von Wasser. Ich nehme 1000er. Am Ende sollte man das Gefühl haben, dass die Oberfläche bereits glatt ist. Bloß blöd, dass diese stumpf wirkt, sobald das Wasser verdunstet ist...
  5. Polieren

    Profipoliermittel gibt's: im Aldi! Ich habe die billigste Zahncreme mitgenommen. Einfach einen kleinen Klecks auf einen alten Stofffetzen geben und rubbeln, was das Zeug hält. Danach riecht es zwar wie nach dem Jahresmeeting der Zahnarzthelferinnen von Oberrunkel, dafür ist die Kante dann glatt wie ein Babypopo.
    Man sollte nun wirklich hindurchschauen können. So sah es bei mir aus:
  6. Maniküre:
    Das Ganze geht - zumal man beim Schleifen ziemlichen Druck ausüben muss - gut auf die Finger. Ich habe eine gute Blase am Daumen bekommen.

Das als kurzer Zwischenstand. Nä. Update ist für das kommende Wochenende geplant. Bis dahin werden sicher auch noch ein paar Kleinigkeiten anfallen, die ich dann gleich mitdokumentieren werde.
 
Das Projekt ging letztes Wochenende weiter und nähert sich der Endphase. Fleißig war ich ja, allerdings sind die Ergebnisse optisch schlecht zu dokumentieren bzw. ziemlich "unfotogen". Darum nur ein Quickie.

Als erstes habe ich das Seitenteil mit den Belüftungslöchern (für das kleine Gehäuse) neu gemacht.

Erst mal ein Raster vorzeichnen und mit einem kleineren Bohrer anbohren. Und blöde Kommentare dazuschmieren ;).

Gebohrt wurde das Ganze naß. In einer Schale mit Wasser und Spülmittel. Und einer ziemlichen Sauerei. Hintergrund ist, dass das Acrylglas a) leicht anschmilzt, wenn man zu schnell an die Sache rangeht. Im Worst Case klebt das dann am Bohrer fest und reißt ein Stück ab. Und b) die Löcher auch matter werden.

Nach 30 Minuten monotonstem Bohren sah das so aus.

Und hier gereinigt und geschliffen, zusammen mit dem Boden des großen Gehäuses.

Hier nochmal der Boden inklusive Lüfter und Belüftungsloch für das Netzteil. Und schon wieder alles dreckig.

Hier nochmal ein paar Sachen zusammen. Von oben links nach unten rechts: Rückseite großes Gehäuse inkl. Arretierung der Grafikkarte, aber (noch) ohne Ausschnitt für die Abluft des Netzteils). Darunter (für kleines Gehäuse) die Front mit Aussparrungen für das BluRay-ODD und das Touchdisplay. Das andere ist die Seitenwand für den Lüfter mit einer Befestigung für das PCB. Ansonsten noch der Deckel, welcher auch ein wenig Luftzufuhr ermöglichen soll (Schlitze sitzen über dem CPU Kühler).

Die Füße, auf denen das große Case stehen wird. Ziemlich üble Sache, die kleinen Dinger möglichst gleich lang hinzubekommen. Zuerst waren anklebbare, 9mm hohe "Bobbel" (eigentl. Gerätefüße) vorgesehen, aber anscheinend habe ich den Abstand, den der lüfter zum Atmen braucht, unterschätzt. Allerdings sollte das ganze im Endeffekt optisch besser aussehen.

Wie angekündigt kam zwischenzeitlich auch eine neue Version des PCBs an. Daneben noch noch ein paar andere Sachen. Übrigens ist da ein eigengebauter Bus Pirate dabei. Ich habe mich kurz bei dem Typen (ist ein Open Source Projekt) bedankt und der will meine Version im Blog einstellen. Das nur für diejenigen, die soetwas interessiert.
Naja, sieht auf jeden Fall gut aus...

... bis man es benutzen möchte. Ich hab einen dämlichen Fehler im Design und einen Airwire übrig, obwohl ich zig mal kontrolliert habe. Jetzt ist da ein richtiger Airwire. Und das Tollste: so etwas fällt einem immer erst auf, wenn man schon 2 Stunden am Zusammenlöten war. Mal gucken, wie ich weiter mache. Im Augenblick habe ich damit die Nase gestrichen voll, ein 2. Display fehlt noch und ein paar Kleinigkeiten gefallen mir auch noch nicht. Zwischenzeitlich muss ich mir eine temporäre Lösung zum Computer einschalten einfallen lassen (zwei Drähte?). Später gibt's vielleicht eine neue Version. Jetzt ist aber erst die "richtige" Hardware dran.

Kurz zum Konzept: Die Platine wird einfach auf's Display gedrückt (beim kleinen aber einzeln verdrahtet). Auf das Display kommen dann Bilder von der SD Card (200KB Flash im Controller (und das ist im 8Bit Bereich verdammt viel) reichen dafür natürlich nicht) und es werden Sachen wie Uhrzeit, Temperatur, Laufzeit und so angezeigt. Mit einer PC-Applikation könnte man aber auch z.B. Emails oder Feeds anzeigen. Oder die Uhrzeit der Echtzeituhr mit der Systemzeit synchronisieren, oder, oder, oder... Da kenne ich mich aber (noch) 0,0 aus. Und man kann natürlich die Fangeschwindigkeiten sowie die Beleuchtung auf dem Board (RGB) regeln und so.


Für's erste war's das. Wie man sieht, ist der kleine Rechner bis auf Winzigkeiten fertig. Next up: Wie baue ich den Rechner zusammen? Dann wird auch das Konzept hinter alledem letztendlich klar. Soviel vorab: Im kleinen Gehäuse wird es verdammt eng zugehen (war ja auch abzusehen).
Morgen werde ich mich wieder in den Keller verdrücken und nä. Woche sollte - sofern ich keinen riesigen Mist baue - ein Teil des Projekts weitestgehend stehen.
Drückt mir die Daumen :freaky:!
 
Es geht weiter. Den Thread hier habe ich zeitlich etwas vernachlässigt, aber nun ist es ja soweit. An meiner Viewer/Comment Ratio muss ich aber wohl aufgrund des überwältigen Interesses hier noch arbeiten :eek:

Ich fange erst mal damit an, was sich noch ändern wird und womit ich mich die nä. Wochen beschäftigen kann. Bis das Projekt mal abeschlossen ist:
* Korrekturarbeiten: Ein paar Sachen müssen maßtechnisch noch angepasst werden. Nen Millimeter hier und da. Nichts dramatisches.
* Steuerungselektronik: Auch das wird nochmal komplett neu gemacht werden. Vor allem wird jetzt ein 5 inch Display eingesetzt werden mit einer Auflösung von 800x480. Also definitiv nicht wenig. Die Platine wird ein bißchen vereinfacht und ein paar andere Unstimmigkeiten noch abgeändert. Und das wird dann hoffentlich das vorerst letzte mal sein, dass sich dort etwas ändert. Keinen Bock mehr (und Geld kostet's auch...). Apropos Display: das erste, kleinere funktioniert weitestgehend. SD Card Reads laufen und die Anzeige von Text, Bildern etc. auch. Ein bißchen sind allerdings die Zeilen verschoben. Mal gucken, woran das liegt.
* Fancontroller: Aufgrund einer Menge Anpassungen (was mein Anforderungen betrifft), gibt's auch noch mal eine neue Version. War zum Glück schnell erledigt und sieht (unbestückt) so aus:

Kurzfassung: Das Ding kümmert sich um das Abfragen der Temperatursensoren, die Messung aller Versorgungsspannungen (12V, 5V sowie 5VStandby), die Ansteuerung der Lüfter über ein PWM Signal sowie ein Großteil der Beleuchtung.
* Front: Nach jetztigem Plan wird das N7 Teil abgeschnibbelt und in den unteren Teil versetzt. Dieser " Zacken" (das Ding, das in irgendeinem Foto blau leuchtete), wird ersatzlos gestrichen. Stattdessen kommt oben ein "Plexiglas Endlighten" rein. Arschteuer, aber cooles Material :). Es ist transparent, bei seitlicher Einstrahlung von LEDs bricht sich das Licht aber in der Scheibe. Als kleinen Vorgeschmack ein Quick&Dirty Test:



Wenn der Computer aus ist, aber Saft hat, wird es ein schwaches, konstantes grün geben. Sleepmode dann eine Art Blinken. Blau, wenn an und bei Festplattenzugriff wird die Farbe weiß weichen. Die LEDs kommen auf eine Miniplatine (sieht man mit viel Mühe) und werden innerhalb des Profils befestigt.

So, temporär habe ich bererits Alles zusammengebaut. Wie gesagt: fertig ist es noch eine Weile nicht und ein paar Dinge müssen noch korrigiert werden. Ich lasse mal ein paar Fotos sprechen:

Hier wurde noch das Backpanel bearbeitet. Holz ist aufgeklebt, damit mir die sehr schmalen Stege nicht das vibrieren anfangen und dadurch brechen. Hat funktioniert...

Ein bißchen später, ein bißchen orderntlicher :freaky:

Reinigungsgang. Alles mal grob sauber gemacht. Was da an Zahnpasta runterkam, war nicht feierlich.

Aaaah, so sieht das ganze doch schon besser aus :)

Kurze Erklärung: So werden die Platten befestigt: in die Seite wird einfach ein Einfaßprofil aus Kunststoff eingeschoben. Hält Bombenfest.

Und so werden die Profile miteinnander verbunden (sorry, schlechtes Foto): eine Stange hat in der Mitte ein gebohrtes Gewinde, in welches eine Schraube eingeführt wird. Ab in die Nut des anderen Profilteils damit. Die Verschraubung läuft über einen Sechskantschlüssel, welcher durch ein gebohrtes Loch geführt wird. Und festschrauben.
Erste Impressionen vom irgendwann vollendeten Gehäuse:

Von unten ;). Ich gucke mir zuerst immer das an, was nicht zum angucken bestimmt ist ;)

Und die Rückseite. Paßt alles. Nur der Schlitz über der Grafikkartenverschraubung stört. Ohne ging es aber nicht, da ich die Karte sonst nicht in den PCIe Slot bekommen würde (das Slotblech wird vom Mainboard blockiert). Ein Punkt auf meiner To-Do-Liste.


Zwei Perspektiven von der Seite. Wie gesagt: alles nur temporär zusammengebaut (ja, ich weiß, dass das Mainboardstromkabel nicht richtig steckt...). Um was ich mich vor allem noch kümmern muss, ist die Kabelführung. Das wird noch ordentlich werden.

Für's erste reicht es wieder. Man sieht: es tut sich was, aber bis zur Perfektion dauert's noch einige Arbeitsstunden. Und auch ein paar Elektronikteile fehlen noch... Bis das Zeug aus China kommt, dauert's halt.
Bitte guckt die nä. Tage und Wochen wieder rein oder am besten: abonniert gleich den Thread :p. Es geht auf jeden Fall weiter und das Licht am Ende des Tunnels ist schon deutlich sichtbar...
 
wird noch was an den Kabeln gemacht, so passen sie ja nicht wirklich zum Gehäuse, besonders da es so durchsichtig ist.

mit ein paar gesleevten und von der Länge angepassten Kabeln sähe das bestimmt noch geiler aus^^

ansonsten ist es natürlich so auch schon ziemlich cool
 
Ja, die Kabel sind so ein Problem. Ich werde auf jeden Fall versuchen, die weitestgehend im unteren Teil zu verstecken. Facelifting á la Sleeving usw. sind gut und schön, aber IMHO wirklich erst der letzte Schritt. Erstmal muss das Gehäuse zu 100% stehen und von dort bin ich noch ein paar Schritte entfernt.
Mindestens teilweises Sleeving habe ich schon vor. Welche Farbe/Muster/whatever ich im Endeffekt nehmen werde, hängt vor allem davon ab, wie die Beleuchtung letztendlich wirkt. Mal abwarten :)...
 
kurz: -> Geil :D:hammer_alt::hammer_alt::hammer_alt::jumpin:
einfach nur :hammer_alt:
 
Sieht echt gut aus. Finde auch die elektronischen Bauteile einfach perfekt genutzt :D

Edit: Eine Frage womit hast du die Plexiglasplatten geschnitten?? Muss bei meinem Projekt auch demnächst 4 Ecke aus einer Plexiglasplatte sägen. Habe bloß Angst, dass diese dabei schmelzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Akini: Hehe, danke ;). Dabei ist der Technikspaß bislang nur sehr eingeschränkt nutzbar... Wird aber noch. Alles eine Frage der Zeit und meiner Lust...
Zu Deiner Frage: Zum allergrößten Teil mit derStichsäge. Kreissäge wirst Du nur mit einem passenden Sägeblatt schaffen. Mein Versuch damit ging ziemlich in die Hose. Vor allem bei Ecken absägen sollte eine Stichsäge gut funktionieren. Am besten nimmst Du ein relativ feines Sägeblatt, und, wie Du bemerkt hast, ein Gerät, bei dem Du die Geschwindigkeit regeln kannst. Bei dünnen Platten (also <4mm oder so) und sehr kurzen Schnitten brauchst Du keine Angst vor Schmelzen haben. Bei langen, dicken Platten empfiehlt es sich, sehr langsam zu sägen. Und wichtig: zieh die Säge im laufenden Betrieb von der gerade geschnittenen Stelle weg, damit das Sägeblatt nicht mit dem Acryglas zusammenschmilzt. Lies Dir mal dieses PDF durch. Und kauf Dir lieber ein Platte zuviel. Selbst mit ein wenig Erfahrunge zersägt man die Dinger ganz gerne mal.
@Timo: Nochmal danke :p.

@Allgemeinheit:
Es wird jetzt nochmal eine kleine Pause im Projekt geben. Sobald das große Display da ist, werde ich nochmal die ganzen Nachkorrekturen angehen, um Alles in einem Aufwasch zu machen.
Zwischenzeitlich werde ich mich ein bißchen mit der Software für den Microcontroller beschäftigen. Gestern war das kleine Display dran. Die von mir genutzte Library funktioniert, aber dieses @#(*($@(@!* Display in den Landscape-Modus zu bringen, habe ich bislang noch nicht geschafft. Dafür habe ich jetzt drei graue Haare :(. Naja, das wird auch noch. Es kennt sich hier nicht zufällig jmd. mit dem Solomon SSD1298 Controller und dessen Entry Mode 0x11 und Driver Output Control 0x01 Register aus :lol:?
Hier mal ein kleiner Vorgeschmack mit Testthemes für die große Kiste (das letzte Bild war falsch formatiert). Letztendlich werden auch sinnvollere Sachen angezeigt werden:
http://www.youtube.com/watch?v=7gJcADCDwq0
Das Display kommt letztendlich aber in den kleinen Rechner und wird eigentlich immer laufen. Wenn PC aus, dann als Uhr und/oder digitaler Bilderrahmen. Mal schauen. Die Platine wird wie gesagt auch nochmal geändert. Anders geht's nicht...
Diese Woche möchte ich noch den Zusammenbau des kleinen Rechners dokumentieren, welcher nahezu fertig ist und der Teil des Projekts in meinen letzten Postings ziemlich untergegangen ist. Und ich hoffe, dass bis August die ganzen Baustellen bis vielleicht auf Teile der Software beseitigt sind.
 

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