Office PC bis 500,-

Blackwater Park

Cadet 1st Year
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Juli 2009
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12
Hallo zusammen,

ich suche einen neuen PC für meine Mutter. Sie braucht ihn hauptsächlich für MS Office, Internet und Adobe Photoshop. Ganz selten mal Film oder Musik, keine Spiele.

1. Maximales Budget?
500€, gerne weniger

2. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
- 5+ Jahre
- keine Aufrüstung der Hardware geplant, nur neue Versionen der Software

3. Verwendungszweck?
- 1. Office/Internet
- 2. Bildbearbeitung

3.1. Gaming
- nope

3.3. Grafik-/Musik-/Videobearbeitung + CAD-Anwendungen
- Hobby
- Adobe Photoshop
- ACDSee

4. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Ich schätze mal vom alten PC ist alles zu alt, außer eventuell:
- Netzteil: Enermax (ohne SATA-Anschlüsse, 10 Jahre alt)
- Gehäuse: ATX-Midi-Tower (10 Jahre alt)
- DVD-Laufwerk: Kombilaufwerk (IDE, vor ~5 Jahren nachgerüstet)
- Windows 7 ist vorhanden

5. Besondere Anforderungen und Wünsche?
- Der PC sollte möglichst leise sein
- mindestens 100 GB Festplattenplatz, nur ein Laufwerk, sonst kommt sie mit den Speicherorten durcheinander
- Windows sollte schnell booten, Photoshop schnell starten

6. Zusammenbau/PC-Kauf?
- Ich baue selber zusammen
- Kauf bis Ende Januar


Mein derzeitiger Plan sieht so aus: Ich lasse den alten PC als Not-PC/Jukebox bestehen und kaufe alles neu. Als Basis für die Zusammenstellung dient der 375€ Silent-PC aus dem Thread "[FAQ] Der ideale Office-PC", dabei nehme ich überall bevorzugte Wahl, nur als Festplatte die "Crucial m4 SSD 128GB".

Ein paar offene Fragen habe ich noch:

Lohnt sich der Aufpreis für die SSD?
- Wie groß ist der Zeitgewinn beim booten und Programme starten?
- Kann man die Lebensdauer abschätzen?
- Was passiert am Ende der Lebensdauer, sind dann plötzlich alle Daten futsch oder kann man sie mit Vorwarnung noch sichern?

Wie zukunftstauglich ist der Rechner?
- Wird die die Performance voraussichtlich auch in 5 Jahren noch für die neueste Photoshop-Version auf dem neuesten Windows ausreichen?
- Was ist mit den Anschlüssen? Wenn ich das richtig sehe ist z.B. kein eSATA drin, wird man das für irgendwas wichtiges brauchen?

Könnte ich auch welche von den oben angegebenen Teilen des alten PCs mit Adaptern weiter verwenden oder ist das Quatsch?
 
Im Forum ganz oben ("Häufig gestellte Fragen") gibt es einen Thread der eigentlich alles beantwortet.

Der Ideale Office-PC

lg

€: Evtl. auch : Der ideale Multimedia PC

Entschuldigung, ich habe eine Zeile bei dir überlesen. Ich schließe mich meinem Nachposter an, die Entscheidung mit der SSD ist sehr gut.

Wie lange die Performance für deine Anwendungen reicht, kann man kaum abschätzen, aber dürfte der PC mit PS gut klarkommen. Kommt natürlich auch immer auf die darauf bearbeiteten Projekte an.

Ich selber habe einen eSATA Anschluss, ihn aber noch nie benutzt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus dem alten würde ich nichts mehr verwenden. IDE-Anschlüsse sterben aus und das Netzteil ist auch schon sehr alt, da lohnt es sich nicht, mit Adaptern zu arbeiten.
Die SSD würde ich auch nehmen, du wirst den Schub auf jeden Fall merken und bei deinen Anforderungen (leise, Proggs sollen schnell starten) ist die SDD eine sehr gute Wahl. Da du Wert darauf legst, dass der PC eine Weile schnell läuft, würde ich persönlich den günstigen i3 2120 nehmen. Ansonsten ist die Zusammenstellung okay, am CPU-Kühler könnte man noch etwas sparen in meinen Augen, da ist der Macho etwas übertrieben. Auch ein 400W-Netzteil muss nicht sein, aber es ist natürlich schön leise (für diesen PC aber überdimensioniert).
 
Was passiert am Ende der Lebensdauer, sind dann plötzlich alle Daten futsch oder kann man sie mit Vorwarnung noch sichern?
sofern die ssd nicht vorzeitig durch einen anderen schaden stirbt (z.b. controller defekt) musst du dir keine sorgen machen.
bevor das ende der lebenszeit der flash-speicher erreicht ist, hast du längst einen neuen pc.
und in dem unwahrscheinlichen fall, dass die speicherzellen vorher kaputt gehen kann man die daten immernoch sichern, da die zellen noch lesbar sind, man kann den gespeicherten wert nur nicht mehr verändern.
 
Wenn du erst Ende Januar baust, kommt in 4 Wochen am besten nochmal
 
Danke für die Tipps, ich tendiere dann zu folgender Zusammenstellung:
http://geizhals.at/eu/?cat=WL-207445

300W-Netzteil müsste ja reichen, Graka Nachrüstung ist nicht geplant.

Wenn ihr der serienmäßige CPU-Kühler zu laut wird kann ich ja immer noch nen leiseren einbauen.

Die Teile gibts am günstigsten bei anobo.de für 430€, Zusammenbau kostet 20€ extra. Ist der Laden zu empfehlen? Hardwareversand.de ist nur unwesentlich teurer.

Ist es unter dem Gesichtspunkt Garantie und Gewährleistung sinnvoll ihn dort zusammenbauen zu lassen auch wenn man selbst gerne bastelt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Blackwater Park,

die Nachrüstung eines CPU-Kühlers zieht jedoch in den meisten Fällen einen Gesamtausbau des Mainboards inkl. der darauf befindlichen Komponenten mit sich, außer dein Gehäuse bietet eine Aussparung in der Mainboardrückwand. Dies nur als kleine Anmerkung.

Anobo.de kann ich aufgrund persönlicher Erfahrungen empfehlen. Habe selbst gerade erst eine Festplatte dort bestellt und alles problemlos geliefert bekommen. Über den Zusammenbau-Service bei Anobo.de kann ich leider nichts berichten, jedoch wäre dieser bei Hardwareversand.de meines Wissens nach teurer.

Im Bezug auf eine eventuelle Garantie bzw. Gewährleistung empfehle ich im Zweifelsfall beim Händler nochmals nachzufragen. Speziell dann, wenn ein nachträglicher Einbau einer Komponente (Stichwort: CPU-Kühler) in Frage kommt.

Gruß,
KeSch
 
Ok, dann montiere ich wenn überhaupt direkt nen alternativen CPU-Kühler. Der Thermalright HR-02 Macho ist 162 mm hoch, in den Xigmatek Asgard II passen aber laut caseking.de nur Kühler bis 150 mm rein.
Im Kühler-FAQ wir der Arctic Freezer 13 empfohlen, der kostet nur 18€ und sollte in den Asgard II passen. Ist der denn auch schon deutlich leiser als der serienmäßige oder macht das dann keinen großen Unterschied mehr?
 
Das direkte Montieren (oder Montieren lassen) eines alternativen CPÜ-Kühlers würde ich in diesem Fall auch empfehlen.

Schade ist, dass weder bei caseking.de, noch auf der offiziellen Herstellerseite eine konkrete Angabe zur maximalen Höhe des CPU-Kühlers gemacht wird.

Der Arctic Freezer 13 ist aber für deine CPU vollkommen ausreichend, sehr preisgünstig, mit Sicherheit leiser als der Boxed-Kühler und passt definitiv in das Gehäuse. Somit kann man ihn für dein System durchaus empfehlen.

Gruß,
KeSch
 
Gut, dann wirds der Arctic Freezer 13.

Beim vergleichen von Asus-Mainboards ist mir gerade folgendes aufgefallen: Das P8H61-M PRO ist nur 10€ teurer als das im FAQ vorgeschlagene P8H61-M LE, hat aber drei nenneswerte Vorteile:
- HDMI-Ausgang: Für den Office-Betrieb nicht unbedingt relevant, aber nice to have.
- "100% All High-quality Conductive Polymer Capacitors": Längere Lebensdauer?
- zwei SATA 6Gb/s ports statt nur 3Gb/s: Das erscheint mir besonders bei der Crucial SSD, die ja angeblich 6 Gb/s unterstützt als sinnvoll. Oder sind das reine Theoriewerte, die aufgrund eines anderen Flaschenhalses sowieso nicht erreicht werden?

Hat es auch irgendwelche Nachteile? Sind die Angaben auf der Asus-Seite überhaupt aktuell? USB 3.0 ist beim P8H61-M LE REV 3.0 z.B. noch nicht in den Spezifikationen eingetragen.
 
Blackwater Park schrieb:
Beim vergleichen von Asus-Mainboards ist mir gerade folgendes aufgefallen: Das P8H61-M PRO ist nur 10€ teurer als das im FAQ vorgeschlagene P8H61-M LE, hat aber drei nenneswerte Vorteile:
- HDMI-Ausgang: Für den Office-Betrieb nicht unbedingt relevant, aber nice to have.
- "100% All High-quality Conductive Polymer Capacitors": Längere Lebensdauer?
Diese "All solid capacitors" (oder Feststoffkondensatoren) haben einen entscheidenden Vorteil, sie verwenden keine flüssigen Elektrolyte. Bei den "älteren" Elektrolytkondensatoren kann es beim Platzen eines Kondensators zum Auslaufen der verwendeten Flüssigkeit kommen und in Kombination mit anderen elektrischen Bauteile ist das sehr unschön.

Ob diese jedoch wirklich eine längere Lebensdauer aufweisen, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Grundsätzlich sollte man aber davon ausgehen können, dass sie mindestens gleich lange halten wie die klassischen Elektrolytkondensatoren. In Verbindung mit dem oben genannten Vorteil sind "All solid capacitors" oder "All High-quality Conductive Polymer Capacitors", wie sie von ASUS genannt werden, sicherlich zu empfehlen.


- zwei SATA 6Gb/s ports statt nur 3Gb/s: Das erscheint mir besonders bei der Crucial SSD, die ja angeblich 6 Gb/s unterstützt als sinnvoll. Oder sind das reine Theoriewerte, die aufgrund eines anderen Flaschenhalses sowieso nicht erreicht werden?
In Kombination mit einer schnellen SSD wäre dem SATA 6GB/s der Vorzug zu geben. Dies kommt nicht nur der SSD ansich zugute, sondern vor allem dem Festplattencache einer normalen Festplatte und dem Cache der SSD.

Hat es auch irgendwelche Nachteile? Sind die Angaben auf der Asus-Seite überhaupt aktuell? USB 3.0 ist beim P8H61-M LE REV 3.0 z.B. noch nicht in den Spezifikationen eingetragen.
Das ASUS P8H61-M Pro Rev 3.0, H61 (B3) hat gegenüber dem ASUS P8H61-M LE Rev 3.0, H61 (B3) keine Nachteile. Ein weiterer Vorteil des PRO-Boards wären die vorhandenen USB 3.0 Ports.

Wenn sich die 15 € mehr mit deinem Budget ohne weiteres vereinbaren lassen und die oben genannten Vorteile für dich einen Mehrwert darstellen, ist das ASUS P8H61-M Pro Rev 3.0, H61 (B3) die bessere Wahl.

Gruß,
KeSch
 
Alles klar, dann wirds wohl das Pro. Ich war wegen der Bezeichnung "P8H61-M LE REV 3.0" irrtümlicherweise davon ausgegangen dass es auch schon USB 3.0 hat.
 
Die Bezeichnung REV 3.0 bezieht sich nicht auf die USB Version, sondern auf das sogenannte B3-Stepping. Diese kennzeichnet, dass der verbaute Chipsatz nicht mehr von dem Designfehler der vorhergehenden (B2-Stepping bzw. REV 2.0) Chips betroffen ist.
 
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