Für die täglichen Schreibarbeiten braucht man einen zuverlässigen elektronischen Begleiter, der die gegebenen Anforderungen an Leistung, Laustärke und Effizienz erfüllt. Sowohl das Versenden von E-Mails, Bearbeitung von komplexen Dokumenten und Kalkulationen als auch die Terminplanung sollten mit diesem Gerät möglich sein.
Inzwischen sind Office PCs derart leistungsstark, dass sie sich auch gut für einfache Bild-, Musik- und sogar Videobearbeitung eignen.
Die hier vorgeschlagenen Monitore lassen sich unter den Zusammenstellungen beliebig tauschen, es ist also auch möglich ein günstiges System mit einem guten Monitor zu verbinden oder umgekehrt. Des weiteren gibt es neben den vorgeschlagenen Monitoren natürlich auch noch eine Vielzahl anderer empfehlenswerter Modelle, unter denen sich jeder selbst das passende zu seinen Wünschen heraus suchen kann. Für den Officebetrieb sind 16:10 Bildschirme zu empfehlen, die etwas mehr Höhe bieten, was durchaus hilfreich ist in vielen Anwendungen. Auch hohe Auflösungen wie WQHD (2560x1440) oder besonders breite Bildschirme (3440x1440) sind empfehlenswert. USB-C Monitore (z.B. bei Dell durch ein C am Namensende gekennzeichnet, der U2721DE hat das auch) sind auch für den Betrieb an modernen Laptops gut geeignet, da der Monitor dort über ein einzelnes Kabel verbunden werden kann. Das führt dazu, dass der Monitor dann eine ganze Dockingstation ersetzen kann(!).
Konkret ist es lohnenswert sich mal bei Dell (P und U Serie) sowie Lenovo, HP und Fujitsu umzusehen. Konkrete Monitorempfehlungen bekommt ihr im entsprechenden
Subforum.
●Multi-Monitor Betrieb:
Es ist mit allen hier in der FAQ aufgeführten Systemen möglich 3 Bildschirme anzusteuern.
Dadurch lässt sich die Produktivität steigern, da man mehr Fläche für verschiedene Fenster hat und man deshalb mehr Informationen gleichzeitig anzeigen lassen kann. Inzwischen können die Onboardgrafikchips drei digitale Grafikkartenausgänge ansteuern, sodass problemlos beispielsweise ein DP- und ein HDMI-Monitor gleichzeitig genutzt werden kann. Durch den Einsatz von zwei Monitoren erhält man eine größere Arbeitsfläche, sodass man weniger oft zwischen den geöffneten Fenstern hin und her wechseln muss. Über DP könnt ihr bei Monitoren, die auch einen DP Ausgang besitzen, mehrere Bildschirme an nur einem DP Anschluss anschließen (sog. DP-Daisychain). Falls ihr mehr als 3 Bildschirme an euren PC anschließen wollt, braucht ihr eine extra Grafikkarte.
Der Desktop sieht dann so aus:
Bei den Konfigurationen wurde auch auf die Lautstärke geachtet, die einerseits durch laufruhige Netzteillüfter, andererseits durch sehr leise Festplatten oder SSD's gewährleistet wird. Weiterhin werden die Prozessoren selten voll ausgelastet, sodass der CPU Lüfter nicht voll aufdrehen muss und die Gehäuselüfter werden meist nicht mal benötigt oder können mit reduzierter Drehzahl laufen, da das Netzteil für ausreichenden Luftdurchsatz im Gehäuse sorgt.
Da auch im in den hier empfohlenen Konfigurationen keine dedizierte Grafikkarte verbaut wird, ist diese zusätzliche Lärmquelle ausgeschlossen.
Neben der Möglichkeit viele Lüfter über das Efi/Bios vom Mainboard zu regeln, ist es außerdem möglich die Lüfter per Software zu regeln (z.B.
Speedfan). Dies setzt allerdings vorraus das man sich vorher ausführlich mit den möglichen Einstellungen im Programm und den maximalen Temperaturen für die einzelnen Komponenten beschäftigt, da sich die Komponenten bei falschen Einstellungen zu stark erhitzen und im schlimmsten Fall dauerhaft Schaden nehmen könnten.
Im Anwendungsbereich Office ist kein besonders starker Prozessor vonnöten.
Dualcore-Prozessoren sind mittlerweile Standard, ab ca. 90€ sind inzwischen bereits Vierkerner erhältlich. Leider lässt sich bei aktuellen Prozessoren die tatsächliche Geschwindigkeit weder über die Anzahl der Rechenkerne noch über den Takt sicher bestimmen. Da es in den üblichen office Anwendungen oft nur auf die Leistung eines einzelnen Rechenkern ankommt, ist ein hoch getakteter Prozessor mit wenigen Rechenkernen in vielen Fällen besser als ein Prozessor mit niedigem Takt und vielen Rechenkernen.
Es sei noch gesagt, dass in jedem Fall die Boxed-Version zu bevorzugen ist. Auf
dieser Seite befindet sich die Begründung.
Für moderne Betriebssysteme werden laut Hersteller mindestens 4GB RAM empfohlen, mit 8GB läuft das System aber in den meisten Fällen bereits merklich flüssiger. 16GB können sinnvoll sein, wenn sehr viele Anwendungen oder Browsertabs gleichzeitig geöffnet sind. 32GB oder mehr lohnen sich eher für "besondere" Anwendungsfälle wie bspw. Videoschnitt oder PC-Spiele.
Die Platinen verfügen über genügend Monitoranschlüsse wie VGA, DVI, HDMI und/oder DisplayPort.
1 Gbit LAN sowie 4x USB Anschlussmöglichkeiten im Panel genügen für die allermeisten Office-PCs und sind Standard. Des weiteren kann es sich inzwischen durchaus lohnen, einen USB-C Anschluss direkt hinten am Mainboard zu haben.
Sparsamkeit ist auch ein wichtiges Thema in der Gesellschaft und für relativ wenig Geld bekommt der Käufer bereits qualitativ annehmbare Bauteile.
Diese bieten auch die nötige Zuverlässigkeit durch stabile Spannungen; Markenqualität lohnt sich hier in jedem Fall.
Aufgrund des niedrigen Stromverbrauchs der hier empfohlenen Zusammenstellungen, unter 40W bei geringer Last (geschätzt), gibt es bereits für unter 40€ qualitativ brauchbare Netzteile.
Eine Liste mit einigen Netzteilen, sowie deren Vor- und Nachteile ist
hier zu finden.
Aufgrund der mittlerweile sehr günstigen Preise für SSD's, lohnt es sich in jedem Fall, zumindest für das Betriebssystem und die wichtigsten Programme eine SSD zu verwenden. Die Ladezeiten sind dadurch teilweise wesentlich kürzer als mit herkömlichen Festplatten.
Für den normalen Office PC ist eine SSD in der 250 GB Klasse mehr als ausreichend, wenn zusätzlich noch sehr viele Bilder, Musik und/oder Videos gespeichert werden sollen, sollte ein 500 GB Modell oder eine zusätzliche HDD gewählt werden. Inzwischen auch sehr empfehlenswert sind 1TB SSDs, da diese inzwischen für unter 100€ zu bekommen sind. Die schnelleren NVMe SSDs lohnen sich für einen Office PC allerdings nicht, da im Vergleich zu SATA-SSDs keine Mehrleistung spürbar ist.
Besonders empfenswert sind folgende Serien:
WD Blue 3D
SanDisk Ultra 3D
Crucial MX500
Samsung 860 Evo
Natürlich spielt bei einem Office-PC die Datensicherung der wichtigen Dokumente eine wichtige Rolle.
Die Daten sollten auf ein externes Speichermedium wie z.B. externe Festplatte oder USB Stick gesichert werden.
Für 1 zu 1 Images von der Festplatte (dabei kann man die Partition vollständig sichern) sind die meisten USB-Sticks zu klein und daher sind externe Festplatten ratsam.
Externe USB 3.0 Festplatten:
Programm zum Erstellen des Image:
Acronis® True Image Home 2018
Downloadlink der funktionsfähigen Testversion
Falls man regelmäßig einige Ordner automatisch sichern lassen will (z.B. den Ordner mit den wichtigen Dokumenten) so ist
DSynchronize einen genaueren Blick Wert.
Ist die Festplatte defekt und es gibt keine Sicherung, dann kann nur noch das helfen:
Tipps zur Datenrettung
Für einen Office-PC braucht ihr natürlich auch Maus und Tastatur. Grundsätzlich tuen es hier auch die einfachsten Geräte, allerdings gibt es auch hier Vorteile von teureren Modellen - sei es weil sie ergonomischer, komfortabler oder auch einfach nur schöner sind.
Bei Mäusen empfehlen wir daher folgende Modelle:
Bei Tastaturen sind folgende empfehlenswert:
Es gibt auch Kombisets - die machen das ganze etwas einfacher und "gesammelter", hier sind exemplarisch einige aufgelistet:
Die Artikel aus der FAQ sind alle zu geizhals.de verlinkt, da man dort den jeweils günstigsten Shop angezeigt bekommt. Nun kann einem diese Suchmaschine auch den günstigsten Shop von mehreren Artikeln zusammen ausrechnen. Dazu legt man jeden Artikel über das kleine Feld rechts oben auf der Artikelseite in die Wunschliste. Nachdem man dann die ganzen Waren seiner Liste hinzugefügt hat, öffnet man die Wunschliste über den gleichnamigen Link auf der linken Seite unter dem weißen Suchfeld. Nach einem weiteren Klick auf die gewünschte Liste (man kann auch mehrere erstellen) erhält man die Auflistung aller Artikel. Sofern hier alles korrekt ist, klickt man auf den Button unten rechts "Günstigste Anbieter für alle Artikel ermitteln". Je nach Größe der Wunschliste kann diese Berechnung nun länger dauern. Danach erhält man eine Übersicht über die einzelnen und günstigsten Händler, wahlweise auch 2 oder 3 Händler und geordnet nach Verfügbarkeit. Nach Wunsch lassen sich einzelne Händler dort auch selektiv abwählen.
Eine Investition in Hardware, die aktuell (noch) nicht benötigt wird, lohnt sich selten. Wenn man sicher ist, dass eine bestimmte Schnittstelle, eine gewisse Menge RAM, CPU- oder GPU-Leistung auf jeden Fall in absehbarer Zeit benötigt wird, dann kann und sollte man das System natürlich auch direkt dafür auslegen. Etwas zu kaufen, nur weil es eventuell mal gebraucht werden könnte, stellt sich in den meisten Fällen allerdings später als Fehlinvestition heraus.
Wer ein Möglichst langlebiges System haben möchte, ohne dabei unnötig Geld zu verschwenden, der sollte sich ausgiebig Gedanken über die genauen Anforderungen an das System machen und die Hardware dementsprechend kaufen. Des weiteren lohnt es sich für ein langlebiges System, wenn man eine gut aufrüstbare Basis kauft (vorzugsweise µATX, notfalls ITX, nicht kleiner) und bei Bedarf eine Aufrüstung mit einplant.
Unabhängig vom Einsatzbereich, lohnt es sich für ein lange genutztes System auf jeden Fall, etwas mehr Geld in ein gutes Netzteil & Gehäuse zu investieren, da diese beiden Komponenten sehr oft weiter verwendet werden können.
Hier mal ein paar Vorschläge zu entsprechenden Gehäusen und Netzteilen, passend für die oben genannten µATX Zusammenstellungen:
SilverStone Precision PS07
Fractal Design Define 7
be Quiet! Pure Base 500
be Quiet! Pure Power 11 400W
Kolink Enclave 500W
Bitfenix Formula Gold 450W
An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass auch günstige Gehäuse fast ewig halten, wenn man sie vorsichtig behandelt, wer das System aber lange im Einsatz behält und eventuell öfter mal aufrüstet, kann sich bei einem guten Gehäuse aber entsprechend lange über gute Qualität freuen.
Auch bei den Netzteilen halten viele günstige Modelle bereits problemlos 10 Jahre durch, bei einem besseren Netzteil ist allerdings langfristig das Ausfallrisiko und die Wahrscheinlichkeit, dass beim Ausfall auch andere Hardware beschädigt wird geringer. Als netten Bonus kann man sich oft über eine bessere Effizienz freuen, über die sich während den Jahren zumindest ein Teil der höheren Anschaffungskosten wieder einsparen lässt, sofern der PC oft genutzt wird.
Fehlende Schnittstellen am Mainboard oder eine schnellere GPU können bei Bedarf meist problemlos mit einer entsprechenden Steckkarte nachgerüstet werden und auch zusätzlicher Arbeitsspeicher lässt sich nachrüsten, solange noch Steckplätze für weitere Module frei sind.
Eine schnellere CPU oder eine schnelle Grafikkarte zu kaufen, nur weil die Leistung eventuell irgendwann mal benötigt wird, ist in vielen Fällen eine Fehlinvestition. Auch die weit verbreitete Meinung, dass der PC mit einer schnelleren CPU auf jeden Fall auch schneller läuft stimmt leider nicht. Meist sind es lange Ladezeiten, die sich beim Arbeiten negativ bemerkbar machen, allerdings werden diese nur selten durch eine zu langsame CPU verursacht, sondern eher durch einen langsamen Datenträger und/oder zu wenig RAM. Falls ihr mit der Zeit mal mehr Leistung benötigt, als ursprünglich dabei war, tut ihr die am besten einfach dann nachrüsten.
Kurz gesagt: Nein.
Den hier vorgesachlagenen Prozessoren liegt ein Kühler bei, auf dem bereits Wärmeleitpaste oder ein Wärmeleitpad aufgetragen ist und wer sich einen anderen Kühler kauft, bekommt brauchbare Wärmeleitpaste in der Regel auch direkt mitgeliefert.
Alle benötigten Kabel befinden sich normalerweise im Lieferumfang der Gehäuse, Mainboards und Netzteile, nur wenn mehr als zwei SATA-Laufwerke im 2,5" Format verbaut werden, benötigt es meist noch zusätzliche
SATA-Kabel sowie eventuell einen
Y-Adapter für den Stromanschluss, falls am Netzteil nicht genügend vorhanden sind.
Einige Händler bieten es an, Wunschkomponenten für etwa 100-150€ zusammenzubauen, in den meisten Fällen lohnt sich dies jedoch bei einem Office-PC nicht, da ein guter Fertig-PC dann preislich schnell atraktiver ist.
Eine günstigere oder gar kostenlose Alternative ist Hilfe hier aus dem Forum. Meist ist schnell
jemand in der Nähe gefunden, der helfen kann oder den Zusammenbau komplett übernimmt, ansonsten gelingt der Zusammenbau aber mit einer guten
Anleitung normalerweise auch ohne Vorkenntnisse problemlos.
Für Verbesserungsvorschläge und Rückmeldungen kann der Diskussionsthread genutzt werden.