Vista "perfekt" installieren - Tipps gesucht

bitfunker

ewohner
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Hi, Folks!

Da ich hier ien jungfräuliche 400GB Platte rumliegen habe und Vista eh nochmal komplett neu aufziehen muss, möchte ich das auf Anhieb möglichst perfekt machen.

Meine Fragen:

1. Ich habe gelesen, dass es unter Vista wenig Sinn macht, das System durch Partitionen von den installierten Anwendungen zu trennen. Stimmt das?
Falls nicht: Wie kann man die Pfade anpassen? Gibt es da auch sowas wie die TweakUI von XP?
Bislang hatte ich bei XP per TweakUI eingestellt: C: = System, D: = Programme und E: = Games. Das soll man wohl unter Vista nicht mehr machen, oder?

2. Wie viel Platz in GB braucht eine Installation von Vista Ultimate 64 "nackig"?

3. Bei XP hat man ja gerne die Auslagerungsdatei auf eine andere Platte gelegt. Geht das auch unter Vista und vor allem: bringt das noch was?

4. Wie funktioniert das genau mit den "Eigenen Dateien", "Eigene Musik", usw., wenn man diese jeweils auf einer Partion getrennt haben möchte (also z.B. D: Eigene Dateien, E: Eigene Musik, usw.)?

Ich weiß, die meisten dieser Fragen sind schon irgendwo beantwortet, aber durch die Fülle der Threads im Vista-Forum kommt man mit der SuFu nicht weit.
 
1) http://www.totalidea.com/content/tweakvi/tweakvi-index.html
4) Den Ordner "Eigene Dateien" gibt es nicht mehr unter Vista. Es gibt jetzt Ordner für Musik, Videos und Dokumente (so ähnlich wie Eigene Dateien) usw. Die Pfade der Ordner lassen sich aber über deren Eigenschaften oder mit Verschieben anpassen.

Zu den anderen Fragen weiß ich leider keine Antwort, da ich Vista vorläufig wieder entfernt habe.
 
2. Nackig ca. 15 GB

Greetz
 
1. Programme vom System nicht trennen - selbe Partition
Daten (Dokumente, Musik. Downloads, etc. trennen - aber erst nach der Installation

2. Nackig 15-20 GB, im Betrieb braucht Vista aber wesentlich mehr. Ich habe z.B. eine System-Partition von 80 GB davon sind 63 GB bereits belegt, alle Dateien-Ordner habe ich aber auf einer anderen Partition.
OK, ich habe viele Programm installiert, die Temp-Ordner und Auslagerungsdatei auf der Systempartition, die Indizierung und Systemwiederherstellung alles eingeschaltet.
Also mind. 60Gb für die Systempartition, besser noch 80-100GB.
Und alle eigenen Dateien auf eine andere Partition.

3. Auslagerungsdatei auf andere Platte bringt eher nichts.

4. die eigenen Ordner (die alle einen eigenen Namen haben: Dokumente, Musik, Bilder, Desktop, Downloads, etc.) die nach der Installation im "User"-Ordner liegen kann man einfach auf eine andere Partition verschieben.
Hier eine idiotensichere Methode: Man legt auf der neuen Partition Ordner mit den jeweiligen Namen an. Dann klickt man auf die alten Ordner rechts - dann unter "Eigenschaften " - "Pfad" - "Ziel suchen" den neuen Ordner auswählen.
Das mit allen Ordner so machen.
Fertig.
 
Mein Tipp wäre, mit vLite eine eigene Vista Installations-DVD zu machen.
Damit kannst Du vorher schon unwichtige Teile entfernen und sparst etwas Platz.
So benötigte mein Business-Vista knapp 2,5GB weniger.
 
Vielen Dank bis dahin insbesondere an Jepe58. :daumen:

Nachfragenderweise: Warum soll man System und Anwendungen nicht trennen?
Und gibt es auch ein Tweak-Toll von MS selbst? TweakUI fand ich genial.

@Osmodium: Platz ist nicht das Problem (habe 600GB zu füllen ;)), ich will nur wissen, wieviel.
 
b-runner schrieb:
Nachfragenderweise: Warum soll man System und Anwendungen nicht trennen?
Das frage ich mich gerade auch. Einige Programme oder Spiele legen ja im eigenen Programmordner noch User-Dateien an die bei einem Systemabsturz gerne gesichert werden wollen (Spielstände, configs, etc).

Ich frage mich auch, wieso die Auslagerungsdatei nicht auf eine andere Platte sollte? Kenne mich da überhaupt nicht aus, aber logisch gesehen kann es doch nur schneller sein wenn das System (bzw. Programme) und die Auslagerungsdatei auf getrennten Platten sind.

Wie gesagt, ich kenne mich (vorallem mit Vista) nicht aus. Daher lasse ich mich gerne belehren, aber bitte mit Begründung :D
 
Warum System und Anwendungen nicht trennen ?
Umgekehrt: warum sollte man sie trennen ?
Gibt keinen vernünftigen Grund, nur Nachteile.
Die Programme sind so eng mit dem System verknüpft, das man beides immer zusammen sichern sollte. Wenn beide getrennt sind und eine Partition ist kaputt kannst du die andere Partition auch gleich wegschmeissen. Also der Grund ist weil sie dann leichter zu sichern sind, z.B. mit einem Image-Programm die ganze Partition und alles lässt sich problemlos wieder herstellen - in einem Rutsch.
Die eigenen Ordner lassen sich leichter sichern und wiederherstellen wenn sie alle auf einer Partition und getrennt vom System liegen, d.h. ein Image der Daten-Partition und alle Einstellungen wie Desktop, Favoriten, Mails, Dateien, Bilder sind gesichert.

Auslagerungsdatei kann man auf eine andere Partition legen.
Nachteil s.o. das sichern ist weniger einfach. Möglicher Vorteil: Beschleunigung - nur: die Berichte die ich bisher dazu gelesen habe zeigen keine Geschwindigkeitvorteile, bei XP war das noch anders. Vista scheint die Datei-Zugriffe intelligenter zu verwalten.
Aber, klar, wer mag kann sie auch auf eine andere Platte wenn die schnell genug ist und dort auf die erste Partition verlegen (andere Partition alleine bringt natürlich nichts, klar).

P.S.: habe selbst 1,8 TB Festplattenplatz (2X500 und 2X400 jeweils im RAID0) war daher auch zum Glück grosszügig mit der C:/-Partition, mittlerweile sind mir die 80Gb schon fast knapp. Kann man aber unter Vista problemlos später immer noch erweitern - nur verkleinern geht meist nicht !
 
Zuletzt bearbeitet:
Umgekehrt: warum sollte man sie trennen ?
Gibt keinen vernünftigen Grund, nur Nachteile.
Die Programme sind so eng mit dem System verknüpft, das man beides immer zusammen sichern sollte. Wenn beide getrennt sind und eine Partition ist kaputt kannst du die andere Partition auch gleich wegschmeissen.
Unter XP kann ich das nicht bestätigen. Ich habe unter XP eine Extrapartition für Programme (D:). Als ich dann mal XP komplett zerballert hatte, habe ich noch per Boot-CD die Starmenü-Einträge gesichert und dann XP neu auf C: draufgebügelt. Startmenü zurückkopiert und die Apps durchgeklickt, ca 3/4 funktionierten einwandfrei.
Vorteil der Trennung: XP alleine passt auf 'ne DVD als Image, mit Programmen nicht.
 
Du kannst in Vista herkömmlich partitionieren und es ist wohl immer besser eine Partition für System, eine für Programme und eine für Daten.
Gebe der Vista-Platte im Bios vor dem Setup die Bootpriorietät.
Somit schreibst du bei Multiboot nichts in einen anderen MBR.
Installiere Multiboot dann mit VistaBoot Pro nach.
Dazu brauchst du im Fall nur von deiner WinXP-Startpartition die Dateien ntldr, ntdetect.com und die boot.ini auf die Vista-Partition zu kopieren.
Passe die boot.ini die du auf die Vista-Platte kopiert hast, nur in der ersten Zeile bei RDISK an.
Gebe dort die Nummer ein wie 0, 1 oder 2?
Vista hat eigene Partitionen die an megabyte-Grenzen ausgerichtet sind.
Das bedeutet, Vista nutzt nicht mehr die Festplattengeometrie.
Mische die daher nach Möglichkeit nicht mit WinXP oder andere Partitionen (ist nur ein Tip von mir).
Vielleicht kannst du wenn du es dann willst, andere Laufwerksbuchstaben mit Tweakui ausblenden oder mache es einfach in der Datenträgerverwaltung.
Dadurch könntest du den Pfad wie vorher beibehalten und es würde sich nicht verschiedene Systeme in die Quere kommen.

Hoffe es hilft.

Viele Grüße

Fiona
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu 1.

Ich würde die Programme definitiv nicht trennen. Erst recht nicht von Vista, da sich eine Anwendung dort meistens in mehrere Verzeichnisse installiert und nciht nur in das, welches du als Ziel angibst.

Zu 2.
Vista brauch nackig tatsächlich nur ca. 10-15 GB. Allerdings würde ich bei der Vista Partition nicht all zu sparsam sein. Das Vista Verzeichnis wächst mit der Zeit auf eine nicht unerhebliche Größe an, sodass du eventuell Platzprobleme bekommst, wenn du deine Anwendungen auch noch auf C: Installierst.
Vista speichert im Gegensatz zu Windows zum Beispiel unterschiedliche Versionen einer DLL doppelt und dreifach anstatt sie immer durch die aktuelle Version zu ersetzen. Das dient der besseren Kompatibilität. Außerdem werden Downloads für eine gewisse Zeit zwischengespeichert. Shadow Copies und Systemwiederherstelungspunkte nehmen auch noch einmal eine Menghe Platz in Anspruch. Letztendlich gibt es viele Stellen, an denen sich jede Menge Daten ansammeln und das Windows Verzeichnis stark anschwellen lassen.
Von daher solltest du die Partitionsgröße nicht zu gering wählen, zumal der Fragmentierungsgrad der Partition auch nicht so hoch ist, wenn du immer genügend freien Speicher hast.


Zu 3.
Verteile deine Auslagerungsdatei auf alle physikalischen Platten die du hast. Aber jeweils nur auf die erste Partition einer jeden Platte. So nutzt Vista die Auslagerungsdatei der zweiten Platte, wenn Daten von der ersten Platte ausgelagert werden müssen und wenn Daten von der zweiten Platte ausgelagert werden müssen, verwendet Vista die Auslagerungsdatei der ersten Platte. Vista versucht Auslagerungen also immer zwischen zwei Platten durchzuführen und nicht auf ein und der selben.
Ob es in Zeiten von 2 oder 4 GB Ram überhaupt noch etwas bringt ist eine andere Frage. Eine Auslagerungsdatei erstellen sollte man trotzdem auch wenn sie nur recht klein ist.


Zu 4.
Soweit ich weiß sind Eigene Musik, Bilder und so weiter alles symbolische Links, die auf andere Verzeichnise verweisen. Du kannst sie ganz einfach in den Eigenschaften auf andere Verzeichnisse umlenken. Wenn du dann in Eigene Dateien auf die Musik klickst, dann landest du in dem Musikverzeichnis auf der anderen Platte.
 
Von der System und Programm-Partition sollte immer zusammen ein Backup (Image) gemacht werden.
Ein System mit einer Partition ist so, als ob du ein Haus, mit nur einen Raum hast.
Zur Datensicherheit ist es wohl besser wichtige Daten auf einer anderen Partition (Platte) als die Systempartition und Backup zu haben.
Sicherlich installieren auch Anwendungen gewisse Daten ins User-Profil, das aber egal ist.
Gemeinsam benutzte Dateien wie dlls hatten schon öfters zu Probleme mit Versionskonflikt geführt.
War mal von Microsoft als gute Idee so gedacht, das Programme nur eine Datei benutzen, aber es scheint, das davon immer mehr abgegangen wird.
Schaue dir dazu mal Microsoft Foundation Class an (zumeist trifft es für mfc-Dateien wie mfc40.dll oder mfc42.dll und ähnlich zu).
Daher habe ich nichts dagegen, wenn sich die Dateien in verschiedene Ordner befinden.

Viele Grüße

Fiona
 
Fiona schrieb:
Sicherlich installieren auch Anwendungen gewisse Daten ins User-Profil, das aber egal ist.
Bei Vista ist das aber schon einiges extremer, als das bisher der Fall war. Dort findet man Dateien einer Anwendungen unter Umständen in fünf verschiedenen Systemverzeichnisen wieder. Eine Trennung von Programmen und Betriebssystem wird dort immer schwieriger.
Ohne die Programmpartition hat man ein OS mit haufenweise Müll und einer verdreckten Registry, während man ohne die Betriebssystempartition keine lauffähigen Programme mehr hat und Nutzereinstellungen meistens auch verschwunden sind, da diese in den User-Verzeichnissen abgelegt werden.

Ich sehe also keinen großen Sinn darin das zu trennen. Bei einem Backup sollte man eh alles gemeinsam sichern.
 
Ich trenne die Programme und Windows. Warum? Nicht jedes Programm müllt Windows zu und funktioniert auch nach einer Windows-Neu-Installation noch wie vorher. Und die, die nicht funktionieren, werden halt neu installiert.
 
Jetzt klinke ich mich mal hier mit ein - mit der Bitte um



HIIIIIILLLLLLLFFFFFFFEEEEEE!

Ich such jetzt schon den ganzen Tag im NEt rum. Leider ohne Ergebnis.

Folgendes Problem:

Wie in diesem Tread schon beschrieben hab ich versucht, den Ordner "Dokumente" auf die 2. Partition zu verschieben.

Irgendwie hab ich dabei nen Fehler gemacht.

Alle Dateien die in dem Ordner waren, sind jetzt direkt auf D: zu finden - der blaue Ordner "Dokumente" ist weg!

Dateien sind ja nicht verloren gegangen , aber das Ganze ist mir zu unübersichtlich.

Wie kann ich diesen blauen "Dokumente" Ordner wieder herstellen?

Hat jemand ne Idee?
 
Hi,

gibt es denn noch einen anderen wichtigen/ zwingenden Grund das System in eine getrennte Partition zu den Dateien zu installieren (ausser aus Backup Gründen)?

Im Zeitalter von USB-Platten ist doch auch die Datensicherung oder Aufbewahrung kein Problem mehr.

Ich sehe beim Partitionieren eigentlich nur Nachteile. a) Ich muss mich entscheiden wieviel Platz die einzelnen Partitionen benötigen b) konfigurationsaufwand

Ich bin unwissend :) daher wäre es schön, wenn ihr die Gründe mal nennen könntet, wieso ich Daten von System trennen sollte. Sicherheit? o. äh.?

Ich habe derzeit nur eine 120GB Platte und wüsste nicht, wie ich hier das Volumen verteilen sollte.

Danke
 
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