Moin!
Ich bin schon lange lange stiller Mitleser hier im Forum (seltener in diesem Abschnitt) und hier laufen wohl viele Leute mit Ahnung von Elektronik rum.
Also folgendes ist gestern und heute passiert:
Ein Freund war hier, wir haben ein wenig Musik gemacht. Ich hatte meinen Bass in der Hand und dann klingelte mein Handy. Also stand ich auf und wollte zum Schreibtisch. Dabei habe ich mit meinem Bass eine Schreibtischlampe war berührt. Die Lampe war ausgeschaltet, aber hat ein Metallgehäuse. Naja, in mir hat sich alles zusammen gezogen und ich hab hellblaues Leuchten gesehen. Mein Kumpel hat nichts gesehen, also lag das wohl an meiner Netzhaut. Naja, soweit ist mir nichts passiert. Das seltsame: Es ist keine Sicherung rausgeflogen und alle Geräte funktionierten normal weiter. Die Lampe wollte ich nicht mehr anrühren
Ich hab dann die Sicherungen rausgenommen und mein Freund hat sie weggestellt, sie hat immernoch funktioniert.
Weiter im Text: Ich hab mit meinem Notebook ein wenig was aufgenommen von uns. Und abgemischt. Natürlich wollten wir es dann auch über erwachsene Lautsprecher hören, also schnapp ich mir ein Kabel (Cinch -> kleine Klinke), steck das Teil in meinen AV-Receiver und dann die Klinke ins Notebook. ZACK! Funken und lautes Knistern, und das noch bevor ich das Kabel wirklich drin hatte. Das war dann der 2te Schock. Das Notebook hieng natürlich auch am Stromnetz. Wieder keine Sicherung geflogen. Notebook funktioniert noch.
Aber den Receiver hats erwischt! Die Lautstärke lässt sich in 100 Schritten einstellen und bei jedem Schritt knackt es gleichlaut. (Ich nutz den digitalen Coax eingang). Es kommt sogar noch Ton! Der ist auch immer gleich laut und scheinbar besteht er nur aus sehr verrauschtem Schlagzeug. Umschalten auf andere Eingänge (egal ob digital oder analog) bringt kein normales Verhalten des Geräts.
Heißt nun wohl: Das Teil ist defekt, ich habe nichts unsachgemäßes getan. Habe ich ne Chance auf monitären Anspruch von der Versicherung? (dazu gleich mehr)
Dann musste ich wohl meinen billigen 2x300W PA-Amp rauskramen. Der verrichtet seinen Dienst wunderbar, außer dass der nen Rauschteppich mitbringt, aber das war schon immer so. Also die Lautsprecher sind nicht kaputt. Das Klinkenkabel auch nicht. Der Klinkenanschluss am Notebook läuft auch normal.
Nächster Tag (heute). Morgens haben wir noch ein wenig musiziert. Dann ging mir irgendwann dieses leise Rauschen wegen des Amps auf den Sack und ich wollte ihn leise drehen. Tja, und was passiert? Stromschlag! (Ich hatte wieder den Bass in der Hand).
Keine Sicherung fliegt, alles läuft weiter. Der PA-Amp hat auch ne Schutzschaltung, selbst die ist nicht angesprungen. Genauso wie der AVR eigentlich auch eine hat...
Fazit: Ich wohne in einem Altbau. Kürzlich habe ich erst gelesen, dass es da ab und an keine Erdung in den Steckdosen gibt. Stimmt das?
Ich bin ratlos!
Meine Vorstellungen: mindestens Schadensersatz für den AVR, vielleicht noch Schmerzensgeld, da so ein Schlag echt nicht lustig ist und ich nun ganz schön Angst habe irgendwas anzufassen was in der Steckdose steckt... Ich meine, ich hätte genauso gut draufgehen können! (jaja, an meiner Tastatur liegen max. 5V / 500mA an
das fände ich nun nicht so dramatisch).
An wen soll ich mich wenden? Haftpflicht? Vermieter?
Infos zur "Hardware":
5 Jahre alter Pioneer VSX-515
10-15 Jahre alter Ibanez Amp mit (ich glaube) 15W Ausgangsleistung
3-4 Jahre alter PA-Amp IMG Stageline mit 2x300W
Vielen Dank und Grüße
benneque
Ich bin schon lange lange stiller Mitleser hier im Forum (seltener in diesem Abschnitt) und hier laufen wohl viele Leute mit Ahnung von Elektronik rum.
Also folgendes ist gestern und heute passiert:
Ein Freund war hier, wir haben ein wenig Musik gemacht. Ich hatte meinen Bass in der Hand und dann klingelte mein Handy. Also stand ich auf und wollte zum Schreibtisch. Dabei habe ich mit meinem Bass eine Schreibtischlampe war berührt. Die Lampe war ausgeschaltet, aber hat ein Metallgehäuse. Naja, in mir hat sich alles zusammen gezogen und ich hab hellblaues Leuchten gesehen. Mein Kumpel hat nichts gesehen, also lag das wohl an meiner Netzhaut. Naja, soweit ist mir nichts passiert. Das seltsame: Es ist keine Sicherung rausgeflogen und alle Geräte funktionierten normal weiter. Die Lampe wollte ich nicht mehr anrühren
Weiter im Text: Ich hab mit meinem Notebook ein wenig was aufgenommen von uns. Und abgemischt. Natürlich wollten wir es dann auch über erwachsene Lautsprecher hören, also schnapp ich mir ein Kabel (Cinch -> kleine Klinke), steck das Teil in meinen AV-Receiver und dann die Klinke ins Notebook. ZACK! Funken und lautes Knistern, und das noch bevor ich das Kabel wirklich drin hatte. Das war dann der 2te Schock. Das Notebook hieng natürlich auch am Stromnetz. Wieder keine Sicherung geflogen. Notebook funktioniert noch.
Aber den Receiver hats erwischt! Die Lautstärke lässt sich in 100 Schritten einstellen und bei jedem Schritt knackt es gleichlaut. (Ich nutz den digitalen Coax eingang). Es kommt sogar noch Ton! Der ist auch immer gleich laut und scheinbar besteht er nur aus sehr verrauschtem Schlagzeug. Umschalten auf andere Eingänge (egal ob digital oder analog) bringt kein normales Verhalten des Geräts.
Heißt nun wohl: Das Teil ist defekt, ich habe nichts unsachgemäßes getan. Habe ich ne Chance auf monitären Anspruch von der Versicherung? (dazu gleich mehr)
Dann musste ich wohl meinen billigen 2x300W PA-Amp rauskramen. Der verrichtet seinen Dienst wunderbar, außer dass der nen Rauschteppich mitbringt, aber das war schon immer so. Also die Lautsprecher sind nicht kaputt. Das Klinkenkabel auch nicht. Der Klinkenanschluss am Notebook läuft auch normal.
Nächster Tag (heute). Morgens haben wir noch ein wenig musiziert. Dann ging mir irgendwann dieses leise Rauschen wegen des Amps auf den Sack und ich wollte ihn leise drehen. Tja, und was passiert? Stromschlag! (Ich hatte wieder den Bass in der Hand).
Keine Sicherung fliegt, alles läuft weiter. Der PA-Amp hat auch ne Schutzschaltung, selbst die ist nicht angesprungen. Genauso wie der AVR eigentlich auch eine hat...
Fazit: Ich wohne in einem Altbau. Kürzlich habe ich erst gelesen, dass es da ab und an keine Erdung in den Steckdosen gibt. Stimmt das?
Ich bin ratlos!
Meine Vorstellungen: mindestens Schadensersatz für den AVR, vielleicht noch Schmerzensgeld, da so ein Schlag echt nicht lustig ist und ich nun ganz schön Angst habe irgendwas anzufassen was in der Steckdose steckt... Ich meine, ich hätte genauso gut draufgehen können! (jaja, an meiner Tastatur liegen max. 5V / 500mA an
An wen soll ich mich wenden? Haftpflicht? Vermieter?
Infos zur "Hardware":
5 Jahre alter Pioneer VSX-515
10-15 Jahre alter Ibanez Amp mit (ich glaube) 15W Ausgangsleistung
3-4 Jahre alter PA-Amp IMG Stageline mit 2x300W
Vielen Dank und Grüße
benneque