Hohe Rabatte bei HPs TouchPad

Update Patrick Bellmer
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Die Lage rund um HPs webOS-Tablet TouchPad scheint ernster als bislang vom Unternehmen eingeräumt zu sein. Darauf lassen zumindest Aktionen einiger Händler schließen, die das Gerät bereits rund vier Wochen nach der Markteinführung mit hohen Rabatten verkaufen. Dies berichtet unter anderem All Things Digital.

So boten beispielsweise die beiden US-amerikanischen Händler Costco und Woot das Touchpad jeweils 120 US-Dollar billiger als empfohlen an: Für das Einsteigermodell mit 16 Gigabyte Speicher verlangte Woot 379 statt 499 US-Dollar, Costco verkaufte die 32-Gigabyte-Variante für 479 statt 599 US-Dollar.

Aber auch HP selbst bietet zumindest in den USA Preisnachlässe an. Noch bis Mitte September erhalten Käufer einen Rabatt in Höhe von 50 US-Dollar, sofern sie das Gerät direkt über den Hersteller beziehen. Am vergangenen Wochenende bot man das Tablet mit 16 Gigabyte für 399 US-Dollar an, immerhin etwa 20 Prozent günstiger als normal. Ein Unternehmenssprecher teilte lediglich mit, dass es sich um keine besonderen Aktionen handeln würde: Man freue sich darüber, dass man ein gutes Gerät zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten könne.

Tatsächlich dürften die Verkaufszahlen des webOS-Tablets aber nicht den Vorstellungen HPs entsprechen. Denn zuletzt wurde bekannt, dass das vom deutschen Léo Apotheker geführte Unternehmen die Entwicklung von Drittanbieter-Apps finanziert. Auf diesem Wege will man die Attraktivität der Plattform steigern.

Update

Inzwischen hat HP angekündigt, den Preis für das Touchpad zumindest in den USA dauerhaft zu senken. Demnach wird das webOS-Tablet mit 16 Gigabyte Speicher künftig unverbindliche 399,99 US-Dollar kosten, die Variante mit 32 Gigabyte 100 US-Dollar mehr.