Auch im zweiten Quartal 2012 konnte eBay seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich steigern. Unter dem Strich stiegen die Einnahmen um 23 Prozent von 2,760 auf 3,398 Milliarden US-Dollar. Der Überschuss kletterte sogar um 144 Prozent von 283 auf 692 Millionen US-Dollar.
Dabei erwies sich erneut die Tochter PayPal als Wachstumsmotor. Das dem Geschäftsfeld Payments zugeordnete Unternehmen konnte seinen Umsatz um 26 Prozent auf 1,357 Milliarden US-Dollar ausbauen und dürfte bei anhaltender Tendenz in einigen Monaten der wichtigste eBay-Zweig werden. Denn im klassischen Handel – zusammengefasst unter Marketplaces – stiegen die Einnahmen nur um neun Prozent auf 1,814 Milliarden US-Dollar.
Das Handelsvolumen ohne Kraftfahrzeuge legte um ein Zehntel auf 16,171 Milliarden US-Dollar zu. Dabei wuchs das Geschäft in den USA schneller als im internationalen Raum: In der Heimat lag das Plus bei 14, im Ausland bei acht Prozent. eBay-Chef John Donahoe nannte die Ergebnisse „großartig“, insbesondere der Bereich Marketplaces habe deutlich hinzugewonnen. Die Zahl der aktiven PayPal-Accounts lag mit 113,2 Millionen 13 Prozent über den Werten des Vorjahreszeitraums. Weiteres Wachstum soll vor allem durch den Ausbau des Bezahlens im lokalen Handel erreicht werden.
