Scythe hat einen neuen Festplattenkühler namens „Ita Kaze“ (jap.: Platte Wind) angekündigt. Entgegen der bisherigen Festplattenkühler von Scythe, welche Eigenschaften einer Dämmbox aufweisen, beschränkt sich der „Ita Kaze“ auf die reine Kühlung einer Festplatte und besteht dementsprechend nur aus einem Kühlkörper und einem Lüfter.
Der Kühlkörper besteht vollständig aus Aluminium, hat die Maße 126 mm x 101,6 mm x 13,5 mm und weist ein Gesamtgewicht von 105 Gramm auf. Zur aktiven Kühlung der Festplatte wird ein von Scythe-Ingenieuren entwickelter 100-mm-Lüfter integriert, der eine Bauhöhe von nur 12 mm aufweist. Dieser Lüfter wurde angeblich für einen leisen Betrieb konzipiert und rotiert mit 1.000 Umdrehungen pro Minute. Die unverbindliche Preisempfehlung für den „Ita Kaze“ HDD-Kühler beträgt 8,50 Euro.
Wir haben in der Firma viele von den billigen Kühlern mit 4-6cm Lüftern im Einsatz, nach 2 Jahren Dauerbetrieb funktioniert noch grob 1/3, Rest ist mit Lagerschaden oder an Ölmangel verreckt.
@Nightmare: wozu, der Himuro kühlt doch auch ohne Lüfter gut genug.
http://research.google.com/archive/disk_failures.pdf
Punkt 3.4
Und seien wir doch mal ehrlich, Temperaturen von 30 Grad und mehr sind hierzulande (Deutschland = 8,2 Grad im Jahresschnitt) doch eher eine recht seltene Ausnahme.
Im Winter komm ich auch ohne Kühlung unter 30 Grad, mit so nem Teil drunter wird die Platte dann schon an die 20 Grad-Marke kratzen, dann ist es definitiv kontraproduktiv.
Das stimmt so nicht. Ein großer Anteil der Energie wird nicht in Wärme umgesetzt, sondern in mechanische, elektrische und magnetische Energie umgesetzt. Es kommt also auf den Wirkungsgrad der Festplatte an, bzw. auf die Verlustleistung der Festplatte und nicht auf die Leistungsaufnahme.
Aber was an Verlustleistung in Form von thermischer Energie übrig bleibt ist durch die Kühlung nicht beeinflussbar.
Und selbst wenn nicht (aber es ist so), der Wärmeanteil bleibt und daher hat auch meine Aussage Bestand, dass die Festplatten-Temperatur keinen Einfluss auf die Zimmertemerperatur hat, sondern die Leistungsaufnahme und -abgabe der HDD.
Umwandlung ich mechanische Energie ist nur ein Zwischenschritt, da selbige wieder in Wärme umgewandelt wird (intern Reibung oder extern Ausdehnung/Stauchung von entkoppelndem Material).
Umwandlung in elektrische Energie findet nicht statt, nur eine Umwandlung von elektrischer Energie.
Die Summe der magnetischen Energie intern dürfte relativ konstant und sehr klein bleiben/sein. Da bei einem Geschlossenen Gehäuse auch keine nennenswerte Strahlung von einer Festplatte nach außen dringt würde ich das mal vernachlässigen.
Bleiben also noch Schall, Licht und Wärme, ersteres benötigt nur verschwindend geringe Mengen Energie, zweiteres wird nicht produziert.
Man kann also davon ausgehen, dass die Leistungsaufnahme annähernd der Wärmeabgabe entspricht, ich tippe mal auf einen Wert von 99,x %.