Mit mehr als 90 ARM-Prozessoren, die pro Sekunde ausgeliefert werden, ist ARM schon seit längerer Zeit die Nummer Eins der 32-Bit-Prozessor-Zulieferer. Nun verriet das Unternehmen, wohin die Entwicklung im nächsten Jahr gehen soll.
So sollen mit der neuen Cortex-A9-Generation nicht nur die Strukturbreiten von 65 auf 45 Nanometer gesenkt, sondern auch Doppelkernprozessoren für Smartphones produziert werden. Bereits 2010 sollen erste Geräte mit dem Nachfolger des derzeit eingesetzten Cortex-A8 auf den Markt kommen. Palms neuer Pre setzt wie viele andere Smartphones beispielsweise auf ARMs Cortex-A8, der zwei Befehle pro Takt bearbeiten kann. Und auch Apple verwendet beim iPhone eine auf der ARM-Technik basierende Eigenentwicklung.
Die maximale Energieaufnahme soll im Vergleich zum Vorgänger beim Cortex-A9, der über zwei bis vier Kerne verfügen wird, dabei nur um 10 bis 20 Prozent zulegen. Zum Vergleich: Für den Vorgänger, Cortex-A8, gibt ARM einen Stromverbrauch zwischen 0,45 und 0,59 Milliwatt pro MHz an. Bei einem Takt von 1 GHz entspricht dies einem Stromverbrauch von unter 0,6 Watt. Im Alltagsbetrieb soll die Akkulaufzeit trotz gesteigerter maximaler Leistungsaufnahme mit dem Cortex-A9 dennoch zunehmen. Zudem erfülle man mit dem Cortex-A9 die Anforderungen der Smartphonehersteller, wonach die CPU nicht mehr als 300 Milliwatt verbrauchen darf.
Die beim Cortex-A9 fortgeführte Superscalar-Architektur soll eine aggressivere Out-of-Order-Ausführung der Befehle zulassen, was zu einer weiteren Performanceverbesserung führen soll. Weitere Einzelheiten zum neuen Cortex-A9 finden sich direkt bei ARM.
18. Mär 2010 Wie der Branchendienst DigiTimes aus Herstellerkreisen berichtet, sollen die Notebook-Prozessoren der neuen „Arrandale“-Familie mit den Modellen Core i7, Core i5 und Core i3 knapp sein. Als Grund dafür wird eine erhöhte Bestellung seitens Branchenriesen wie Acer gewertet, die optimistisch in die Zukunft sehen. Weiter...