Apple ruft 1,8 Millionen Akkus zurück

Allen Beteuerungen Sonys im Anschluss an Dells Rückrufaktion von 4,1 Millionen Notebook-Akkus zum Trotz steht nun fest: Es ist kein allein Dell betreffendes Problem. Wie die US-Verbraucherschutz-Organisation CPSC und Apple berichten, ruft nun auch Apple 1,8 Millionen Akkus, die von Sony geliefert wurden, zurück.

Auch bei Apple ist der Grund für die Rückrufaktion die Gefahr einer Überhitzung der Akkus, die im Extremfall zum Brand führen kann. Laut CPSC sind Apple bisher neun Fälle von Überhitzung und zwei Brandfälle bekannt.

Betroffen sind die folgenden Modelle bzw. Akkus:

Betroffene Apple-Notebooks
Modell Akku-
Modellnummer
Akku-
Seriennummer
iBook G4 (12 Zoll) A1061 ZZ338 bis ZZ427
3K429 bis 3K611
6C510 bis 6C626
PowerBook G4 (12 Zoll) A1079 ZZ411 bis ZZ427
3K428 bis 3K611
PowerBook G4 (15 Zoll) A1078
A1148
3K425 bis 3K601
6N530 bis 6N551
6N601

Entsprechende Notebooks wurden zwischen Oktober 2003 und August 2006 über den Apple-Online-Store und autorisierte Apple-Händler verkauft. Auf der eigens eingerichteten Internetseite (Deutsch) bietet Apple weitere Informationen zur Identifikation betroffener Produkte. Muss der Akku ersetzt werden, genügt die Eingabe der Seriennummer samt Lieferanschrift, um von Apple kostenlos einen Ersatzakku zu bekommen. Der defekte Akku kann dann in der Verpackung des Ersatzakkus zurück an Apple geschickt werden. Bis zum Eintreffen eines einwandfreien Akkus rät Apple davon ab, das Notebook weiter über die wiederaufladbare Batterie zu betreiben.

Wie Spiegel Online berichtet, teilte Sony inzwischen mit, dass sich die Kosten aus den defekt ausgelieferten Akkus aller Voraussicht nach auf 134 bis 200 Millionen Euro belaufen werden.

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