Alpenföhn K2 im Test: Imposanter Zwillingsturm-Kühler

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Martin Eckardt
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Montagebesonderheiten

Auch Alpenföhn scheint mittlerweile eine zufriedenstellende, vereinheitlichte Montageform für die hauseigene Prozessorkühler-Familie gefunden zu haben, sodass wir im Lieferumfang des K2 das bereits vom kürzlich getesteten Himalaya CPU-Kühler bekannte Installationsmaterial für AMD und Intel antreffen. Dieses ermöglicht eine sichere Anbringung des schweren Kühlers auf Rückplattenbasis und unterstützt offiziell die AMD-Plattformen AM2(+), AM3(+) sowie FM1 (natürlich auch die bohrlochkompatiblen Vorgänger) und die Intel-Sockel LGA 775, 1155, 1156 sowie 1366.

Montagekit für Intel
Montagekit für Intel
Montagerahmen auf Sockel 1366
Montagerahmen auf Sockel 1366
Alpenföhn K2 installiert
Alpenföhn K2 installiert

Herzstück der Installation ist die Multiplattform-Rückplatte, welche in einem ersten Schritt mit Hilfe von vier Gewindebolzen und Gummibefestigungungen an das jeweilige System angepasst werden muss. So präpariert werden die Bolzenenden rückseitig durch die Montagelöcher der Hauptplatine gefädelt und vorderseitig mit Abstandshülsen aus Kunststoff versehen. Zweipunkt-Haltestege, die mit kleinen Daumenmuttern fixiert werden, komplettieren den Halterahmen für den wuchtigen Kühler. Dabei ist zu beachten, dass die Positionierung der Stege die spätere Ausrichtung des Kühlers im Gehäuse vorschreibt. Intel-Anwender können hier aus Symmetriegründen variieren und den K2 je nach Wunsch um 90° verdreht montieren (Luftstromrichtung zur Rückwand oder zur Gehäusedecke). AMD-Besitzer müssen sich hier nach der Sockelausrichtung ihres Mainboards richten.

Alpenföhn K2 installiert
Alpenföhn K2 installiert

Final wird der K2 lüfterlos auf die mit Wämeleitpaste bestrichene CPU aufgesetzt und die zwei Federschrauben zwischen den Zwillingstürmen mit Hilfe eines langen Kreuz-Schraubendrehers, welcher leider nicht zum Lieferumfang zählt, alternierend bis zum Fixpunkt angezogen. Das aufgrund der strammen Drahtbügel etwas schwergängige Einhaken und Anschließen der Lüfter vollendet den Montagevorgang schließlich.

Aufgrund der enormen Größe des K2 sind Kompatibilitätsprobleme mit einigen Mainboards, Arbeitsspeichern mit zu hohen Heatspreadern oder schmalen Gehäusen nicht auszuschließen. Für Hauptplatinen und Systemspeicher pflegt Alpenföhn online entsprechende Listen, hinsichtlich der notwendigen Gehäusebreite kann man aufgrund der Kühlerhöhe von 160 Millimetern ein Minimum von etwa 185 bis 190 Millimeter als groben Richtwert annehmen.

Kompatibilitätslisten