Botanicula im Test: Endlich mal etwas ganz anderes

 3/3
Sasan Abdi
62 Kommentare

Fazit

„Botanicula“ ist ganz sicher kein Spiel für die große Masse. Wer sich als Spieler vor allem auf das Standard-Repertoire der Branche versteht und sich auf weniger ausgetrampelten Pfaden schnell langweilt, wird mit dem Titel nicht glücklich werden.

Botanicula im Test

Ursächlich hierfür ist, dass das Spiel tatsächlich anders ist, wobei der Begriff in diesem Fall sowohl Positives als auch Problematisches impliziert. Positiv ist daran, dass man über eine äußerst simple Spielmechanik und einen eher moderaten Schwierigkeitsgrad dazu eingeladen wird, die Spielwelt und die dort geschickt integrierten Gimmicks Stück für Stück zu entdecken. Problematisch ist dagegen, dass das Spiel relativ wenig zu bieten hat, wenn man sich auf diese Erkundungstour nicht einlassen, sondern eher konventionell an die Hand genommen werden möchte und dabei vor allem auf pfiffige Rätsel aus ist.

Vor diesem Hintergrund lautet unsere abschließende Empfehlung: Für ein jüngeres Publikum ist „Botanicula“ in jedem Fall bestens geeignet. Und auch der experimentierfreudige Teil der älteren Spielerschaft kann, sofern man eine ungewöhnliche, aus der Reihe tanzende Konzeption verdauen kann, mit „Botanicula“ einen guten Fang machen.

Die Retail-Version hat als limitierte Erstauflage inklusive Poster, Soundtrack und Handbuch eine unverbindliche Preisempfehlung von 19,99 Euro. Die Download-Version kostet 16,95 Euro.

Kopier- & Jugendschutz

„Botanicula“ ist ohne Kopierschutz erschienen und kann DRM-frei installiert und gespielt werden. Von der USK hat der Titel eine Freigabe ab 6 Jahren erhalten.

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