Entspannung erst im Herbst

TSMCs 28nm Fertigungskapazitäten angespannt?

Wie der Onlinedienst digitimes.com berichtet, soll der taiwanesische Halbleiterfertiger TSMC momentan sehr stark in seiner 28nm Fertigungskapazität ausgereizt sein. Als Grund dafür soll die robuste Nachfrage von Seiten Qualcomms, AMDs und nVidias sein.

Qualcomm soll laut dem Bericht bereits Produktionsorder an United Microelectronics weitergereicht haben, konnte jedoch auch auf diese Weise nicht den Bedarf seiner Kunden an Prozessoren stillen. Ebenso sollen auch AMD und nVidia unter diesem Engpass leiden. So soll laut diverser Quellen etwa nVidia durch diese Umstände zu einer Verschiebung seiner neuen GPU-Serien gezwungen worden sein. AMD konnte seinerseits bislang ebenfalls nur recht begrenzte Mengen seiner neuen 28nm GPUs ausliefern.

Entsprechend der Einschätzung diverser Quellen digitimes' aus der Industrie soll sich die Lage erst wieder gegen Ende des dritten Quartales 2012 entspannen. Die Yieldraten des 28nm Prozesses sollen sich derweil langsam erhöhen, ein Ausbau der Fertigungskapazitäten soll von TSMC aber eher zurückhaltend gesehen werden.

Auf diese Weise soll, so digitimes.com, TSMCs Gewinnmarge auf einem gleichbleibenden Niveau gehalten werden. An den bisherigen Ausbauplänen der Foundries wird allerdings weiterhin festgehalten, um die Gesamtkapazität für den Vergleichszeitraum 2011 zu 2012 um 10% steigern zu können.

Anzeige