Nokia stürzt ab – HTC, Apple und Sony stabil

Deutsche bevorzugen Samsung-Smartphones

Eine deutliche Verschiebung bei den bevorzugten Smartphone-Herstellern deutscher Nutzer hat es im vergangenen Jahr gegeben. Stand Nokia hier im März 2011 noch unangefochten an der Spitze, rangiert nun Samsung auf dem ersten Platz. Dies berichtet der Focus unter Berufung auf eine von ComScore durchgeführte Marktuntersuchung.

Demnach bevorzugten im März 2012 24 Prozent der hiesigen Nutzer Geräte von Samsung. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei nur elf Prozent, was zu diesem Zeitpunkt für den vierten Rang vor HTC, Sony (Ericsson) und Research in Motion reichte. Die Kanadier halten nach wie vor den letzten Platz, der Zuspruch sank seit dem allerdings von 4,5 auf nur noch 2,8 Prozent.

Nokia, der größte Verlierer im Betrachtungszeitraum, verlor mehr als 15 Prozentpunkte und kommt nur noch auf Platz drei. Nur geringe Veränderungen im von der Untersuchung berücksichtigtem Zeitraum gab es bei Apple, HTC und Sony. Während das iPhone in seinen verschiedenen Ausführungen von knapp 21 auf gut 22 Prozent zulegen konnte, blieb HTC nahezu stabil bei gut zehn Prozent. Sony (Ericsson) verbesserte sich hingegen minimal von 6,6 auf 8,2 Prozent.

Nur rudimentäre Zahlen liegen zu den favorisierten Betriebssystemen vor. Android soll hier bei inzwischen 40 Prozent liegen, der Trend deute zudem auf ein weiter anhaltendes Wachstum hin. Dahinter liegt iOS mit 22,4 Prozent. Genaue Angaben zu BlackBerry OS und Symbian gibt es nicht. Windows Phone mit seinen noch aktiven Versionen soll auf einen Anteil von 6,9 Prozent kommen.

Die genauen Rahmenbedingungen der Umfrage sind leider ebenso unklar wie die Definition des Begriffs „bevorzugen“. Angaben dazu, ob es sich um das Kaufverhalten oder schlicht nur das Nutzungsverhalten handelt, gibt es nicht.

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