Noch kein genauer Termin bekannt

Skype zukünftig mit Videonachrichten

Derzeit können Skype-Nutzer neben dem Versenden von Textnachrichten auch Sprach- und Videotelefonate mit ihren Kontakten führen sowie Anrufe in das normale Telefonnetz tätigen. Doch nun scheint das seit Oktober 2011 zu Microsoft gehörende Unternehmen mit Videonachrichten eine weitere Funktion vorzubereiten.

Offiziell angekündigt wurde diese Option zwar noch nicht, sie wird jedoch in den seit Dezember 2012 geltenden Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen explizit genannt. Daraus geht hervor, dass Skype bei den neuen Videonachrichten zukünftig zwischen den Premium-Kunden und nicht zahlenden Nutzern unterscheiden wird. So können Kunden mit dem monatlich 6,99 Euro teuren (bei einem Ein-Jahres-Vertrag monatlich 3,49 Euro) Premium-Paket den vorliegenden Informationen nach eine unbegrenzte Anzahl von Videonachrichten an andere Nutzer senden und von ihnen empfangen. Nicht zahlende Anwender werden ebenfalls unbegrenzt viele empfangen, jedoch nur eine nicht näher genannte, begrenzte Anzahl an Videonachrichten versenden können.

Die außerhalb von Skype Premium gesendeten oder empfangenen Videonachrichten verfallen nach 90 Tagen und werden danach automatisch gelöscht, wobei die zahlenden Kunden von dieser Limitierung nicht betroffen sind. Wer jedoch vor Ablauf der 90-Tage-Frist ein Skype-Premium-Abonnement abschließt, kann seine empfangenen und versandten Videonachrichten ebenfalls von dem Verfallsdatum retten.

Die neue Möglichkeit der Videonachrichten könnte aber auch für den kommerziellen Nutzen zweckentfremdet werden, an was das Microsoft-Tochterunternehmen jedoch gedacht hat. Skypes Nutzungsbedingungen untersagen ausdrücklich eine kommerzielle Nutzung der Videonachrichten, da sie ausschließlich zur persönlichen Nutzung durch Einzelpersonen gedacht sind. Bei Zuwiderhandlung halten sich die Betreiber eine vorübergehende Kontosperre sowie eine Vertragskündigung vor.

Wann die neuen Videomitteilungen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen werden, ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Eine Anfrage seitens ComputerBase wurde vom Unternehmen noch nicht beantwortet.