BGA- und Sockel-FM2+Version abgelichtet

AMD zeigt lauffähige „Kaveri“-APU

Zur morgendlichen Pressekonferenz hat AMD am Mittwoch auf der Computex 2013 erstmals eine lauffähige Variante der Next-Gen-APU mit dem Codenamen „Kaveri“ gezeigt. Gleichzeitig wurde sowohl die BGA- als auch Desktop-Sockel-Version des neuen Prozessors samt Grafikeinheit bestätigt.

Gezeigt wurde dabei nach Angaben von AMD auf Kaveri samt neuer Steamroller-Kerne und Graphics Core Next seitens AMD eine Demo von Devil May Cry. Anhand des kleinen Indoor-Levels lassen sich wie üblich jedoch keinerlei Rückschlüsse auf die eigentliche Performance ableiten. Lisa Su, als Senior Vice President und General Manager der Global Business Unit quasi Chefin für alles, gab darüber hinaus noch einmal zu besten, dass Samples der Kaveri bereits bei Partner sind und dem Start zum Ende des Jahres 2013 nichts im Weg stehe. Diese Informationen sind in dem Sinne brisant, da in der gleichen Pressekonferenz erst die Richland für den Desktop offiziell vorgestellt wurde, dem wir uns in einem CPU-Test sowie einem Grafik-Test widmen. Die Lebenszeit von Richland könnte am Ende auf gerade eine Handvoll Monate hinauslaufen, da Kaveri zuerst im Desktop vorgestellt werden soll.

AMDs Kaveri-APU im BGA- und Sockel-Format
AMDs Kaveri-APU im BGA- und Sockel-Format

Wie bereits bekannt wird Kaveri auf den neuen Sockel FM2+ setzen. Auf der Computex 2013 gab es die Gelegenheit, ein Foto der Unterseite der neuen APU zu machen. Diese zeigt zwei (zusätzliche) Pins Unterschied zum Trinity/Richland im aktuellen Sockel FM2, der eine generelle Abwärtskompatibilität verhindert. Jedoch bestätigt AMD zum Start von Richland, dass dieser kompatibel zum neuen Sockel FM2+ ist. Dieses Verfahren hatte AMD in der Vergangenheit bereits genutzt und erklärt auch den lediglich kleinen Zusatz in der Bezeichnung des neuen Sockels.

Neuer Sockel FM2+ für Kaveri (oben) und BGA-Version (unten)
Neuer Sockel FM2+ für Kaveri (oben) und BGA-Version (unten)
Trinity (FM2, oben) und Llano (FM1, unten)
Trinity (FM2, oben) und Llano (FM1, unten)
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