Rampage V Extreme : Asus High-End-Mainboard für Haswell-E enthüllt

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Rampage V Extreme: Asus High-End-Mainboard für Haswell-E enthüllt
Bild: sweclockers.com

Weitere Mainboards mit X99-Chipsatz und Sockel LGA2011-3 für Intels in wenigen Tagen erwartete „Haswell-E“-Prozessoren wurden enthüllt. Darunter ist mit dem Rampage V Extreme ein Vertreter aus Asus' ROG-Familie. Ferner zeigte ASRock ein weiteres Modell.

Während die meisten großen Mainboard-Hersteller keine Hemmungen haben, ihre kommenden X99-Platinen auf Plattformen wie Facebook anzukündigen, hält sich Asus bedeckt. Wie schon beim X99-Deluxe ist nicht der Hersteller selbst die Quelle der neuen Bilder, sondern in diesem Fall der schwedische Händler Alina.

Die von Sweclockers publizierten Bilder zeigen das Rampage V Extreme im E-ATX-Format mit acht DDR4-Steckplätzen und üppiger Kühlung für Spannungsregler und Chipsatz. Fünf PCIe-x16-Slots, von denen nur der erste und vierte mit vollen 16 elektrischen Leitungen versorgt sind, sowie ein PCIe-x1-Steckplatz werden geboten. Ebenfals reichhaltig fällt die Bestückung mit SATA-Ports aus: Achtmal SATA und zweimal SATA Express sind zu erkennen. Außerdem verfügt das Mainboard über diverse Bedienknöpfe, ein Debug-Display und ein „Mäuseklavier“.

Mit gleich zehn USB-3.0-Ports ist das I/O-Panel bestückt, das zudem auf eine integrierte WLAN-Lösung schließen lässt. Diesbezüglich fällt die Ausstattung ähnlich wie beim X99-Deluxe aus. Als Zubehör wird das OC-Panel, eine Art Fernbedienung fürs Übertakten, beigelegt. Das Rampage V Extreme wurde zwischenzeitlich in besagtem Shop für 3.999 Schwedische Kronen inklusive 25 Prozent schwedischer Umsatzsteuer angepriesen, was umgerechnet 436 Euro entspricht.

ASRock X99 Professional
ASRock X99 Professional (Bild: tomshardware.com)

Das ASRock X99 Professional wurde wiederum auf offiziellem Wege enthüllt. Eine Besonderheit ist, dass es über gleich zwei M.2-Slots verfügt, von denen einer als „Ultra“-Variante über vier PCIe-Lanes angebunden ist, wie es der Hersteller schon bei einigen LGA1150-Platinen gemacht hat. Auf SATA Express wird hingegen verzichtet; zehn herkömmliche SATA-Ports sind zu sehen. Ferner ist ein Mini-PCIe-Slot zwischen Killer-Netzwerkchip und isolierter Audio-Lösung zu erkennen.

Das Mainboard verfügt ebenfalls über diverse Onboard-Buttons, DIP-Schalter, Debug-LED und großformatige Kühlkörper. Das X99 Professional ist neben dem X99X Killer das zweite Haswell-E-Mainboard mit Schriftzug des Profispielers „Fatal1ty“.

Mit der offiziellen Markteinführung der X99-Hauptplatinen ist parallel zur Vorstellung der „Haswell-E“-CPUs am 29. August zu rechnen. Passender DDR4-Arbeitsspeicher ist bereits verfügbar.

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  • Michael Günsch E-Mail
    … zeichnet auf ComputerBase für das Ressort Massenspeicher rund um SSDs und HDDs verantwortlich.