Alan Wake Remastered: Neuauflage mit Grafik-Update für PC, Xbox & PlayStation

Update 2 Wolfgang Andermahr (+1)
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Alan Wake Remastered: Neuauflage mit Grafik-Update für PC, Xbox & PlayStation
Bild: Epic Games Publishing

In der Gerüchteküche brodelte es schon lange um Alan Wake, nun ist es offiziell: Eine Remastered-Version des Originals aus dem Jahr 2010 erscheint noch 2021. Um einen zweiten Teil ranken sich zwar ebenfalls Gerüchteküche, doch hier schweigt Remedy weiterhin. Die Remastered-Version wird es für alle gängigen Plattformen geben.

Alan Wake Remastered wird sämtliche Inhalte des Originals bieten, neben dem Hauptprogramm werden also auch die DLCs „Der Schriftsteller“ und „Das Signal“ enthalten sein – in der 2012 erschienenen PC-Version gab es beide auch schon. Worin sich das Remastered im Detail vom Original unterscheiden wird, ist noch unklar. Remedy spricht von „neu gerenderter 4K-Grafik sowie neuen Kommentaren von Creative Director Sam Lake“.

Abseits dessen macht Remedy aus dem Remastered weiterhin ein ziemliches Geheimnis. Screenshots oder Videos fehlen zum Beispiel noch gänzlich, sodass es völlig offen ist, in wie weit Technik und Optik wirklich verbessert wurden. Auch ein genaues Veröffentlichungsdatum fehlt, mehr als die Information „Herbst 2021“ gibt es noch nicht.

Für den PC auf Epic und alle Konsolen von Microsoft und Sony

Immerhin sind die Plattformen klar, für die Alan Wake Remastered erscheinen wird: Neben dem PC wird es das Spiel ebenso für PlayStation 4 (Pro), Xbox One (X), PlayStation 5, Xbox Series X|S, geben, wobei die Sony-Konsolen eine Premiere darstellen. Seit Erstveröffentlichung auf der Xbox 360 vor elf Jahren hat es sich bei Alan Wake um ein exklusiv auf Xbox und später auf Windows-PC verfügbares Spiel gehandelt.

Auf dem PC wird Alan Wake Remastered im Epic Games Store erscheinen. Da Epic Games Publishing als Publisher dient, ist davon auszugehen, dass der Titel dauerhaft exklusiv auf Epic bleiben und Steam damit komplett außen vor sein wird.

Alan Wake konnte im ComputerBase-Test mit seinem „Wie ein Film“-Konzept überzeugen, der Metacritic-Score ist mit 83 Punkten hoch. Spielerische Freiheit sucht man dagegen vergebens, denn abseits des von den Entwicklern fest vorgegebenen Weges lässt sich Alan Wake schlicht nicht spielen.

ComputerBase hat die Informationen von Epic Games Publishing vorab erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die Berichterstattung fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.

Update

Remedy hat mittlerweile einen Trailer zu Alan Wake Remastered veröffentlicht und darüber hinaus weitere Informationen bekannt gegeben. Demnach wird das Spiel bereits am 5. Oktober für 30 Euro erscheinen. Der Preis gilt dabei offenbar für alle Versionen und damit für den PC sowie die Konsolen in digitaler und physischer Form.

Update

Vor einer Woche hatte Remedy im Vorfeld der Ankündigung nur sehr wenige technische Details zu Alan Wake Remastered geteilt, über die offiziellen FAQ zum Spiel liegen inzwischen mehr Informationen vor. So nennt Remedy für alle unterstützten Konsolen die Render- und Ausgabe-Auflösung sowie die Ziel-FPS und verrät, dass es aus Zeitgründen weder HDR noch Raytracing in die Neuauflage geschafft haben. Der Entwickler sei aber zuversichtlich, dass das Spiel auch so „großartig aussehen wird“.

Konsole Modus Render-Auflösung Ausgabe-Auflösung FPS Anmerkung
PC bis 2.160p unlimitiert
PlayStation 5  1440p 2160p 60 skaliert, 4×MSAA
PlayStation 4 Pro Performance 1080p 1080p 60
PlayStation 4 Pro Quality 1296p 2160p 30 skaliert, 4×MSAA
PlayStation 4 1080p 1080p 30
Xbox Series X 1440p 2160p 60 skaliert, 4×MSAA
Xbox Series S Performance 1080p 1080p 60
Xbox One X Performance 1080p 1080p 60
Xbox One X Quality 1440p 2160p 30 skaliert, 4×MSAA
Xbox One 900p 900p 30

Ohne Raytracing, aber nur mit DX12 und Nvidia DLSS

Raytracing nach Microsoft DXR haben die Entwickler zwar nicht integriert, das Spiel setzt trotzdem exklusiv auf DirectX 12 und bietet Nvidias KI-Kantenglättung DLSS von Ultra Performance bis Quality. 21:9-Breitbild-Bildschirme werden unterstützt, die vorab gerenderten Zwischensequenzen bieten allerdings nur 16:9. Remedy empfiehlt mindestens einen Prozessor vom Typ Core i7-3770 (4 Kerne) und eine Grafikkarte vom Typ GeForce GTX 1060 sowie 16 GB RAM.

Der Download des Spiels wird auf allen Xbox und dem PC 39 GB, auf der PlayStation 4 ca. 29 GB und auf der PlayStation 5 ca. 27 GB groß sein, wobei es einen Day-1-Patch geben wird, dessen Größe Remedy nicht separat ausgewiesen hat.