26.07.2010 13:00

Kurztest: Gainward GeForce GTX 470 GS (4/5)

Golden Sample = Gutes Sample?
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstige Messungen

Lautstärke

 Idle:
ATi Radeon HD 5870
41,0
Zotac GeForce GTX 470 AMP!
41,0
Nvidia GeForce GTX 470
42,5
ATi Radeon HD 5850
43,5
Nvidia GeForce GTX 480
44,0
Gainward GeForce GTX 470 GS
50,0
 Last:
Zotac GeForce GTX 470 AMP!
43,0
ATi Radeon HD 5870
54,0
ATi Radeon HD 5850
55,5
Gainward GeForce GTX 470 GS
58,0
Nvidia GeForce GTX 470
62,0
Nvidia GeForce GTX 480
68,5
Angaben in Dezibel

Unter Windows erreicht die Gainward GeForce GTX 470 GS nicht das Ergebnis, das sich der Käufer des 3D-Beschleunigers wünscht. Mit 50 Dezibel ist die Grafikkarte mehr als nur etwas lauter als das Referenzdesign und so ohne weiteres von den restlichen Komponenten zu unterscheiden und durchaus störend beim Arbeiten. Immerhin ist es möglich, den Geräuschpegel mittels externer Tools wie dem Afterburner zu reduzieren – eine gute Lösung ist das aber sicherlich nicht.

Unter Last schlägt sich das Produkt dann besser, wobei die Karte immer noch laut ist. Mit 58 Dezibel bleibt sie allerdings hörbar leiser als das Referenzdesign, kann mit der GeForce GTX 470 AMP! von Zotac aber nicht annähernd mithalten. Immerhin gibt es eine Verbesserung gegenüber dem Standard-Modell.

Temperatur

 Idle:
ATi Radeon HD 5870
33
Zotac GeForce GTX 470 AMP!
33
ATi Radeon HD 5850
35
Gainward GeForce GTX 470 GS
40
Nvidia GeForce GTX 480
43
Nvidia GeForce GTX 470
44
 Last - GPU:
Zotac GeForce GTX 470 AMP!
67
ATi Radeon HD 5850
71
ATi Radeon HD 5870
76
Gainward GeForce GTX 470 GS
80
Nvidia GeForce GTX 470
91
Nvidia GeForce GTX 480
93
 Last - Chiprückseite:
ATi Radeon HD 5850
48
ATi Radeon HD 5870
49
Nvidia GeForce GTX 470
61
Zotac GeForce GTX 470 AMP!
63
Nvidia GeForce GTX 480
65
Gainward GeForce GTX 470 GS
71
Angaben in °C

Die Temperaturen der Gainward GeForce GTX 470 GS liegen durch die Bank im grünen Bereich. Unter Windows wird die GF100-GPU genau 40 Grad Celsius warm und bleibt dabei vier Grad unter den Werten des Referenzdesign. Unter Last messen wir maximal 80 Grad, elf Grad weniger als bei einem Standard-Modell. Einzig auf der Chiprückseite wird das Produkt wärmer und kommt dort auf 71 Grad Celsius. Ein wirkliches Problem ist das aber nicht.

Leistungsaufnahme

 Idle:
ATi Radeon HD 5850
165
ATi Radeon HD 5870
166
Zotac GeForce GTX 470 AMP!
172
Nvidia GeForce GTX 470
175
Gainward GeForce GTX 470 GS
175
Nvidia GeForce GTX 480
191
 Last:
ATi Radeon HD 5850
279
ATi Radeon HD 5870
305
Zotac GeForce GTX 470 AMP!
350
Gainward GeForce GTX 470 GS
371
Nvidia GeForce GTX 470
376
Nvidia GeForce GTX 480
452
Angaben in Watt (W)

In Sachen Leistungsaufnahme orientiert sich die Gainward GeForce GTX 470 GS – wenig überraschend – stark am Referenzdesign. So zieht die Karte unter Windows 175 Watt (gemeint ist der gesamte PC) aus der Leitung und liegt somit exakt gleich auf mit der Standard-Karte. Unter Last steigt der Verbrauch auf 371 Watt an, fünf Watt unter der normalen Karte – trotz gesteigerter Taktraten.

Übertakten

 Battleforge:
Gainward GTX 470 GS – Übertaktet (725/1.450/1.750)
51,3
Gainward GTX 470 GS – Standard (650/1.300/1.700)
46,7
 Crysis Warhead:
Gainward GTX 470 GS – Übertaktet (725/1.450/1.750)
24,0
Gainward GTX 470 GS – Standard (650/1.300/1.700)
22,1
 Stalker - Call of Pripyat:
Gainward GTX 470 GS – Übertaktet (725/1.450/1.750)
44,7
Gainward GTX 470 GS – Standard (650/1.300/1.700)
40,7

Die TMU-Domäne der Gainward GeForce GTX 470 GS lässt sich um weitere 75 MHz übertakten, was in 725 MHz resultiert. Die Shadereinheiten arbeiten dann mit 1.450 MHz, 150 MHz höher als normal. Das ist sicherlich kein neuer Rekordwert, aber man darf nicht vergessen, dass der 3D-Beschleuniger bereits von Haus aus mit höheren Taktraten daher kommt. Der 1.280 MB große GDDR5-Speicher macht eine Steigerung von geringen 50 MHz und somit einem Ergebnis von 1.750 MHz ohne Fehler mit. Je nach Applikation steigt so die Leistung zwischen neun und zehn Prozent.

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