EPoX EP-8KDA3+ im Test: Nvidias 2. Anlauf auf dem Sockel 754

Jan-Frederik Timm
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EPoX EP-8KDA3+ im Test: Nvidias 2. Anlauf auf dem Sockel 754

Auftakt

Ring frei für eine weitere Runde. Ring frei für einen weiteren Vertreter der Sockel 754-Chipsatz-Zunft. Denn auch wenn AMD am 1. Juni den Grundstein für den Wechsel der Mainstream- und Enthusiasten-Schiene auf den Sockel 939 gelegt hat, so hat der kleine Bruder mittelfristig nicht gravierend an Attraktivität verloren. Die Plattform ist außergewöhnlich preiswert und für aktuelle und zukünftige Aufgaben definitiv leistungsfähig genug. Nur an den Chipsätzen haperte es bisher noch. Zwar bieten ALi, nVidia, SiS und VIA allesamt mehr oder weniger hoch integrierte und schnelle Chipsätze an. Wirklich etabliert haben sich bisher jedoch nur der K8T800 aus VIAs Feder und der nForce 3 150 von nVidia. Und nicht nur wir mussten den nForce 3 150, einem offensichtlichen Derivat des nForce 3 Pro für den Sockel 940, in einem Artikel kurz nach der Markteinführung des Athlon 64 mit kritischen Worten bedenken.

Zwar bot der Chip (bis auf wenige Ausnahmen) die von einem Prozessor mit integriertem Speichercontroller zu erwartende Leistung, wie ein Test des Shuttle XPC SN85G4 einige Monate später nochmals unterstrich. An Features fehlte es ihm jedoch gewaltig. So wollen wir uns in diesem Artikel dem Nachfolger, dem nForce 3 250 (Gb), widmen, den uns EPoX in Form des EP-8KDA3+ in einer frühen Vorserien-Revision (0.3) zur Verfügung gestellt hat. Und ganz nebenbei klären wir erste Fragen bezüglich der Sockel 939-Plattformen, da der für diese Boards von nVidia aus der Taufe gehobene nForce 3 Ultra unter der Haube dem 250 (Gb) - bis auf den auf 1000 Mhz angehobenen HyperTransport-Bus - bis ins Detail gleicht.