Reinigungsprogramm

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is klar blueeye..... bei jedem start wird die gesamte registry durchgeakert... ja, klar... :D
und bei jedem start von windows muss die gesamte festplatte neu indexiert, komplett neu defragmentiert und auch jedes geschriebene bit auf der festplatte wird überprüft... also dauert bei dir ohne diese tollen tools der start über 2 stunden, und mit den tollen tools nur 5 minuten? oder wie muss man sich das "selbst festgestellt" so vorstellen?
oder verwechselst du das mit den abarbeiten der neu installierten "optimier und lösch" tools, die dein pc mit der zeit langsamer starten lässt, weil der cpu unnötig belastet und die festplatte dauernd irgendwas optimieren muss? so ist das natürlich logisch... je mehr du unnützes installierst, desto langsamer dein pc...
 
Theoretisch hat er Recht. Die Registry ist auch nur ne db. Und umso größer eine db, umso länger dauern Abfragen....
Nur machen paar Kilobyte keinen Unterschied, also ist es unter Windows wurscht ob da paar hundert Einträge rumgammeln.

Ich halte von Cleanern auch net allzu viel, ich nutze sie aber um Browser-Caches und Verläufe usw. zu löschen

Ansonsten -> Datenträgerbereinigung + Defrag reicht dicke. Fass am besten keinen Ordner außer Eigene Dateien an, Windows macht alles schon allein.
 
Silco94 schrieb:
Nur machen paar Kilobyte keinen Unterschied, also ist es unter Windows wurscht ob da paar hundert Einträge rumgammeln.

Mit der Zeit werden aus ein paar hundert Einträge, mehrere tasuend Einträge, die sinnlos rummgammeln.Wenn ich allein schon einen Nvidia Graka Treiber deinstalliere entstehen schon 150 überflüssige Registry Einträge.

Da kann man erahnen was in ein paar Jahren mit der Registry los ist.Das sind dann irgendwann nicht mehr nur ein paar Kilobyte...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde es unverantwortlich von dir, Blueeye_x, hier zu empfehlen die Registriy mit einem Drittprogramm zu reinigen und zu behaupten, dass nichts schief gehen kann, da du dich hierbei auf eigene Erfahrungen beziehst. Es ist schon fahrlässig. Dir mag noch nichts aufgefallen sein oder es kam nur noch nie dazu, dass sich das bei dir bemerkbar gemach that, da eben jeder sein System anders benutzt. Doch löscht der CCleaner sehr viel mehr Einträge, die niemals nicht gelöscht werden sollten. Da sie ein Teil des "Grundgerüsts" sind, das Windows stämmt. Du kannst da nicht einfach mal ein Eintrag wegnehmen lassen, nur weil das ein Tool vorschlägt. Ein frisch aufgesetztes Windows - gänzlich frsich ohne irgend eine Einstellung vorzunehmen oder etwas zu installieren - Tools wie CCleaner finden hier schon zisch Einträge die es für überflüssig hält und löschen will. Und du kommst daher und hinterfragst das nicht mal. Ich behaupte einfach mal, dass du nicht mal weisst wozu jeweils die Hauptschlüssel dienen.

Wenn du dein Sys schneller haben möchtest, dann deaktiviere Dienste und setz deine Einstellungen Systemweit mit besten Gewissen und Wissen und lass das nicht automatisiert Zwangs geschehen durch löschen unzähliger Registrierungseinträge, was das System genauso gut zerschiessen kann.
Freut mich aber, dass du scheinbar das Glück gepachtet hast.

Ich möchte hier mal ein Link posten, der mMn einer der besten Windows Tuning ("Guides") ist, den man im Netz finden kann!
Wenn es dich interessiert, wie du, falls du unbedingt der Meinung bist die Registry entschlacken zu müssen, mal in diesen Fred rein zu schnuppern.
Windows Tuning: http://www.windows-7-forum.net/windows-7-allgemeines/33140-windows-tuning.html
Vielen Dank an dieser Stelle areiland für diesen "Guide" den man durchweg ernst nehmen kann bzw sollte. Leider liesst sich sowas eher selten im Netz und man hört lieber wie toll so manches Tool und manche Handhabe doch ist.
 
AnfängerEi schrieb:
Ich behaupte einfach mal, dass du nicht mal weisst wozu jeweils die Hauptschlüssel dienen.

Da liegst du aber voll daneben.

In den Schlüsseln Hkey_CurrentUser_Software und HKEY_LocalMachine_Software ist es absolut ungefährlich für das Betriebssystem Einträge zu entfernen, da dort nur die Anwendungen und Programme registriert sind.

Die meisten vernünftigen Registry Cleaner löschen nur in diesem Bereich, da sie dort nach verwaisten Einträgen suchen.Selbst wenn dort ein Eintrag zuviel gelöscht wird, würde er von dem betroffenen Programm beim nächsten Programmstart neu geschrieben werden !

Ich weiß was ich mach.Und wer Ahnung hat mit der Registry umzugehen ( so wie ich ) bei dem passiert auch nichts.Wer keine Ahnung hat, der muss es halt lassen...

Eine aufgeräumte und defragmentierte Registry sorgt nicht für mehr fps in Spielen, das ist klar aber sie verkürzt die allgemeinen Zugriffszeiten, beschleunigt den Systemstart und das Herunterfahren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du solltest lieber offline Dein System optimieren, weil nach Deiner Optimierung wird es ja wie Du sagst gleich wieder deoptimiert...
Das würde ich mir gefallen lassen... :D
 
Unter HKLM verbirgt sich aber das ganze System. Nicht nur Anwendungen sind dort registriert, sondern Hardwareinformatinen, Dienste, Systemeinstellungen...einfach alles. Das gilt dann auch für alle User.

Aber mach du nur^^ ist ja dein System
 
Ich habe ja auch geschrieben HKEY_LocalMachine_Software

Dort befinden sich nur die installierten Programme.
 
Deshalb kann es dennoch zu Problemem führen. Nicht jedes Programm kann damit umgehen. Ausserdem löschen solche Tools eben nicht nur dort Einträge.
Dann kannst du dich auch nicht hinstellen und sagen "benutzt ihr doch bitte für die Registry das Tool xy, denn ich weiss ja was ich tuhe."
Du verbreitest Vorschläge und erwähnst nur kleinlaut "man sollte aber wissen was man macht" und das auch nur weil man dir sagt, dass solche Tools mit Vorsicht zu geniessen sind.
Das sind ja wirklich tolle Grundlagen. Das schlimmste ist dann auch nohc, dass die Leute im Netz nach diversen Tool suchen und glauben sie machen damit nichts verkehrt.
 
AnfängerEi schrieb:
Du verbreitest Vorschläge und erwähnst nur kleinlaut "man sollte aber wissen was man macht" und das auch nur weil man dir sagt, dass solche Tools mit Vorsicht zu geniessen sind.

Du unterstellst mir hier einfach dass ich nicht weiß dass ein unkontrolliertes löschen in der Registry gefährlich sein kann.Das weiß ich auch.Und wie oft soll ich denn noch sagen dass ich weiß was ich mach.

Ich benutze schon seit 10 Jahren solche Programme und musste deswegen noch nie Windows neu installieren.
 
Ich möchte nicht streiten. Ich sage lediglich du sollst bitte nicht von dir auf andere beziehen - es verallgemeinern und auch nicht ohne weiteres solche Tipps geben. Es ist ja schön, dass du zu wissen scheinst wie du damit umgehst, andere drücken nur aufs Knöpfchen.
Ergänzung ()

Eins noch. Lies dir bitte den Link durch, den ich gepostet habe. Die Registry kann nicht fragmentieren, auch verlangsamt es den Rechner nicht beim Start noch sonst wie, wenn verwaiste Einträge erhalten bleiben.
Dass du permanent darauf beharrst recht zu haben^^

Blueeye_x schrieb:
Gerade die Registry bläht sich auf wenn man viele Programme installiert und wieder deinstalliert.

Ich konnte jedenfalls schon deutliche Performanceunterschiede zwischen einer aufgeblähten Registrierungsdatei und einer defragmentierten Registrierungsdatei feststellen.

Wenn man das natürlich niemals tut, wird man logischerweise auch keinen Unterschied erleben können...
 
AnfängerEi schrieb:
Ich möchte hier mal ein Link posten, der mMn einer der besten Windows Tuning ("Guides") ist, den man im Netz finden kann!
Wenn es dich interessiert, wie du, falls du unbedingt der Meinung bist die Registry entschlacken zu müssen, mal in diesen Fred rein zu schnuppern.
Windows Tuning: http://www.windows-7-forum.net/windows-7-allgemeines/33140-windows-tuning.html

"In der Registry werden Schlüssel angesprungen, indem der komplette Pfad zum Schlüssel aufgerufen wird. Das heisst, die Suche nach einem bestimmten Schlüssel - findet nicht statt, sie werden selektiv angesprungen."

Ich glaube das sagt alles.

Das einzigste was den PC schneller macht ich das Defragmentieren der Platte und deaktivieren von Diensten/Autostarts.
 
Zuletzt bearbeitet:
AnfängerEi schrieb:
Ich möchte hier mal ein Link posten, der mMn einer der besten Windows Tuning ("Guides") ist, den man im Netz finden kann!
Wenn es dich interessiert, wie du, falls du unbedingt der Meinung bist die Registry entschlacken zu müssen, mal in diesen Fred rein zu schnuppern.
Windows Tuning: http://www.windows-7-forum.net/windows-7-allgemeines/33140-windows-tuning.html
Vielen Dank an dieser Stelle areiland für diesen "Guide" den man durchweg ernst nehmen kann bzw sollte.
Leider liesst sich sowas eher selten im Netz und man hört lieber wie toll so manches Tool und manche Handhabe doch ist.
Danke für die Blumen!

Ich denke Du beziehst Dich konkret auf diesen Post: http://www.windows-7-forum.net/windows-7-allgemeines/33140-windows-tuning-4.html#post242322, so ist es für Skeptiker vielleicht leichter. Feststellen konnte ich immer wieder, dass gerade die Tuningtools (allen voran die TuneUp Utilities) sehr gerne Systembremsen einbauen und benötigte Dienste abschalten. So kommt es immer wieder vor, dass der Dienst "Automatische Konfiguration (verkabelt)" deaktiviert wurde, weil der Rechner zur Laufzeit der "Optimierung" per WLan angebunden war. Die Folge dieser überflüssigen "Tuningmassnahme": Der Rechner bekommt beim Wechsel auf Lan keine IP-Adresse mehr zugewiesen und hat deshalb keinen Zugang zum Netz, weil der Dienst per DHCP die IP-Adresse anfordert. Genauso passiert es umgekehrt, der Dienst "Automatische WLan Konfiguration" wird deaktiviert - der Rechner bekommt beim Wechsel von Lan auf WLan keinen Zugang zum Internet, weil keine IP-Adresse bezogen werden kann. Dazu kommt, dass die TU auch schon mal den Design Dienst deaktivieren - was zur Folge hat, dass der Benutzer nur das klassische Design zur Verfügung hat. Das führt aber auch dazu, dass Beschleunigerfunktionen des Systems nicht mehr zur Verfügung stehen - das GUI wird spürbar ausgebremst.

Schaut man sich die Dienstekonfigurationen genauer an, dann erkennt man dass die wenigsten Dienste permanent laufen, sondern nach Erledigung ihrer Aufgaben beendet werden. Auch wenn sie ihre Aufgaben periodisch erledigen, sie werden meist nach kurzer Zeit wieder beendet - selbst dann wenn die Startart "Automatisch" oder "Automatisch (verzögert)" lautet. Gerade die TuneUp Utilities leisten sich, vor allem bei der OneKlick Wartung, einige Merkwürdigkeiten - die erwähnt sein sollten. Denn die TU erkennen scheinbar keine SSD und wollen diese gnadenlos defragmentieren - nicht optimieren. Die TU schlagen ein installiertes Acronis TIH zum Deaktivieren vor.

Der Dienst "Turbo Memory" der TU verhindert die Erstellung von Wiederherstellungspunkten, führt zum Verlust schon vorhandener Wiederherstellungspunkte und führt bei der Windows Sicherung zum Abbruch mit Fehlermeldungen. Diese reichen bis hin zu einem Fehler 0x81000038, bei dem im Benutzerprofil HKEY_USERS\<BenutzerID>\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\ShellFolders der Wert: C:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming der Zeichenfolge: AppData verstümmelt wird, oder einfach keine Daten mehr enthält. Es geht also der Verweis auf den Roamingordner von AppData verloren. Die Sicherung bricht einweigerlich ab. Auch andere Fehlermeldungen der Windows Sicherung wurden in diesem Zusammenhang schon diagnostiziert, die grundsätzlich dazu führen dass die Sicherung nicht durchgeführt werden kann. Dazu kommt dass der "Turbo Memory" Dienst das System spürbar langsamer werden lässt.

Der Ccleaner ist auch nicht viel besser, er rationalisiert nämlich z.B. in der Registry auch vom System angelegte Dummy Einträge für die Kompatibilität zu älteren .NET Frameworkversionen weg. Was zur Folge hat, dass Programme - die auf Framework 1.0 und 2.0 aufsetzen - nicht mehr oder nur noch fehlerhaft laufen. Gerade bei "Reinigungen" der Registry passiert es sehr häufig, dass bei diesen Tuningmassnahmen solche aus Kompatibilitätsgründen vom System angelegte Dummy Schlüssel und Werte "wegrationalisiert" werden.

Registryprobleme äussern sich immer in konkreten Fehlern oder Fehlermeldungen. Es gibt kein Ausbremsen des Systems durch eine "aufgeblähte" oder "fragmentierte" Registry. Wer das behauptet, der hat sich noch nie näher mit der Registry beschäftigt - sondern plappert die 5000 besten Tuningtips nach, die immer wieder als Aufmacher benutzt werden um die Auflagen von Papiermagazinen oder die Klickzahlen von Webseiten zu erhöhen.

Hat man das Bedürfnis, die 15000 verwaisten Registryeinträge der 15000en Programmdeinstallation zu bereinigen, dann gibt es ein ganz einfaches Mittel: Die entsprechenden Registryzweige exportieren und anschliessend wieder importieren. Windows exportiert nur die gültigen Schlüssel und Werte - was verwaist ist, das landet erst gar nicht der Exportdatei und beim Reimport werden die verwaisten Einträge einfach verworfen. Sauberer und sicherer geht es gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur!)
areiland schrieb:
Hat man das Bedürfnis, die 15000 verwaisten Registryeinträge der 15000en Programmdeinstallation zu bereinigen, dann gibt es ein ganz einfaches Mittel: Die entsprechenden Registryzweige exportieren und anschliessend wieder importieren.
Geht das auch wenn man die ganze Registry auf einmal exportiert und wieder importiert oder sollte man zunächst nur mit den Software-Verzeichnissen anfangen? Wie sicher sind eigentlich Uninstaller-Tools wie Revo oder Iobit Uninstaller, bzw. die händische Methode der Registry-Einträge-Entfernung über den Registrierungseditior, grade bei der Deinstallation von Antivirenprogrammen und sonstiger Sicherheitssoftware, welche vielleicht kein Removal Tool haben?

Was ich mich auch nach frage ist, ob eine "aufgeblähte" Registry wirklich keinen Einfluss auf die Scandauer von Antivirenprogrammen und ähnliches hat, welche die Registry aktiv durchsuchen. Nicht dass ich jetzt einen Registry Cleaner von CCleaner und Konsorten benutzen würde - davon bin ich nämlich schon längst wegen "Runtime Error"-Fehlermeldungen kurriert - aber wenn es anscheinend eine saubere Methode gibt, die Registry für die Scanner zu verkleinern, dann kommt das doch auf einem Versuch an, oder?

Bei den anderen Dateisachen muss man ebenfalls aufpassen, dass man nicht evtl. wichtige Minidump-Dateien zur Fehlerdiagnose hier im Forum oder bestimmte Cache-Dateien löscht, sonst wartet man beim VLC Player ständig auf den Cache. Auch das "Bereinigen" von Prefetch-Dateien ist keine gute Idee, sorgen doch grad die dafür, dass Windows schneller startet.
 
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Also meine Registry ist insgesamt 308 MB groß (ohne je einen Reg-Cleaner verwendet zu haben).
Wie lange kann sich ein Virenscanner wohl mit einer solchen Daten beschäftigen?
 
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@Randy89
Man muss eigentlich nicht viel exportieren. Es reichen die Registryschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE und HKEY_USERS\<BenutzerID>, der Rest (HKEY_CLASSES_ROOT, HKEY_CURRENT_USER und HKEY_CURRENT_CONFIG) wird ohnehin erst beim Start von Windows und bei der Benutzeranmeldung mit Daten versehen, weil die Inhalte dieser Schlüssel auf den Daten des gerade angemeldeten Benutzers basieren bzw. nur einen Verweis auf andere Schlüssel darstellen (HKEY_CLASSES_ROOT --> HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes). Exportiert man diese beiden Schlüssel und reimportiert sie wieder, dann hat man 99% aller verwaisten Schlüssel abgedeckt.

Warum sollte eine "aufgeblähte" Registry die Scandauer von Antivirenprogrammen signifikant beeinflussen? Wir reden hier nicht von mehreren Gigabyte Grösse, sondern von einigen 10 bis hundert Megabyte. Selbst die "aufgeblähteste" Registry sollte also keine Bremse darstellen, wenn ein Scan erfolgt. Da sind die System- und Datenverzeichnisse ganz andere Kaliber, denn hier müssen locker 100 000 - 150 000 (oder mehr) Dateien gelesen und geprüft werden.

Die Uninstaller lesen in der Regel den Schlüssel des Installers und prüfen auf dessen Grundlage - ob das, was dort nicht vorhanden ist, an anderen Stellen der Registry zu finden ist und schauen dann nach den dort angegebenen Ordnern und Dateien. Wenn Du ein Programm deinstallierst, dann wird nach Abschluss der Deinstallation im Installer Schlüssel der Eintrag der Software entfernt. Was dort also nicht mehr steht, das sollte restlos deinstalliert sein - findet ein Uninstaller in der Registry noch Reste ehemals installierter Programme, dann kann er also ziemlich sicher annehmen dass diese Schlüssel sowie die zugehörigen Ordner und Dateien obsolet sind. Es kann natürlich auch Ausnahmen geben - wenn man Programme einsetzt, die zwar ohne Installation auskommen, aber trotzdem in die Registry schreiben. Es kann also auch beim Gebrauch von Revo oder IoBit Uninstaller zu Problemen kommen.

Hier: http://registryonwindows.com/de/cleaning-the-registry.php übrigens was interessantes zum Thema Registryreinigung. Vielleicht bringt das ja etwas Licht ins Dunkel.

@supastar
Wie kommst Du auf 4KB für die Registry auf Deinem Rechner? Die muss wesentlich grösser sein - bei mir ist die gesamte Registry, wenn ich sie exportieren lasse, 249 MB gross.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ areiland:

Das kam durch einen Fehler, hatte vorher auf nen einzelnen Eintrag geklickt, hatte mich schon gewundert ;)

Und hab's auch geändert ;)

Aber 300 MB ist ja jetzt auch keine Größe, die einen beängstigen muss. Das war vllt mal vor 10 Jahren interessant, als man bei seiner 2 TB-Platte gerne 50 MB freischaufeln konnte mit so einem Tool.
Und da brachte das halt auch Geschwindigkeit, wenn die Platte nicht mehr statt randvoll plözlich wieder ein Stück frei war.

In Zeiten von Terrabyte-Festplatten aber IMHO eben total uninterressant, da was aufräumen zu wollen, man macht damit eben mehr kaputt, als das man nen Nutzen von hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
man, nun macht den armen Reg-Reiniger-Experten doch nicht ganz fertig... :D

also ich könnt mir z.b. folgendes Szenario vorstellen:
der jv16, den ich natürlich nicht mehr kenne, hat bei Ihm vllt. die (millionen) Reg-Einträge der Reg-Malware TuneUp gefunden, die dieser natürlich nicht gefunden hatte. Dadurch entstand also eine subjektive Optimierung!
Habe jetzt mit einen zweiten Rechner mit Windows 7 die Registrie verglichen und falsche Einträge "[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Image File Execution Options\rundll32.exe]" gefunden. Dort wurde ein "Debugger" durch das Programm TuneUp gesetzt der den Fehler verursacht hat. Habe den "Debugger" Eintrag aus der Registrie gelöscht und sofort danach ging "rundll32.exe" wieder. Auch bei anderen Programmen war der "Debugger" gesetzt. Auch dort den "Debugger" Eintrag gelöscht. Problem gefunden und gelöst.
http://answers.microsoft.com/de-de/...hr-unter/d772485e-cf72-41dd-bcf2-2b2bad3aec6e

nur ein beispiel, das Internet ist natürlich voll davon, wenn man es erkennt! :D
 
@supastar
Eben, selbst eine Grösse von ~250 MB ist ein Witz. Bei diesem Thema sitzen immer noch einige unbelehrbare den Versprechungen der Tuningindustrie und den Magazinen auf.

Tatsächlich gibt es diesen "Tuningbedarf" aber gar nicht, weil Windows sich schon seit Vista regelmässg selbst reorganisiert und eigentlich nur eine regelmässige Datenträgerbereinigung nötig ist. Den Rest erledigt Windows selbst, wenn man es lässt. Vielleicht ab und zu, nach grösseren Lösch- oder Deinstallationsorgien, eine manuelle Defragmentierung der Festplatten durchführen, damit man das gezielt erledigt hat. Bei einer SSD vielleicht nach grösseren Orgien auch mal manuell optimieren lassen. Aber mehr ist eigentlich nicht mehr zu tun.

Diese Mär, dass Windows durch Altlasten und Dateileichen mit der Zeit immer langsamer wird, stimmt einfach nicht (mehr). Es sei denn natürlich, man hat es tot "optimiert" und trägt den Müll nicht raus. Wer regelmässig auch mal den Autostart aufräumt und dort die 100 "Autoupdater" rauswirft, sowie auch mal die Fremddienste kontrolliert und dort überflüssiges rauswirft, der hat ganz sicher kein Problem mit einem langsamer werden von Windows.

Langsamer wird Windows allein dadurch, dass immer mehr Hintergrundprogramme, -aufgaben und -dienste hinzukommen, die in einem Grossteil der Fälle nicht nötig sind - aber ständig irgendwelche unheimlich wichtigen Checks nach Updates durchführen. Dabei haben fast alle Programme auch noch die Möglichkeit innerhalb des gestarteten Programms nach Updates prüfen zu lassen. Es gibt nur sehr wenige Programme, die so kritisch sind, dass sie ständige Updates erfordern. Genauso wie es völlig unnötig ist, alle Woche fünfmal nachschauen zu lassen, ob es neue Treiber für die Hardware gibt. Leistungssteigerungen durch neue Treiber sind in den allerwenigsten Fällen zu erwarten - eher das Gegenteil. Selbst bei Grafiktreibern werden Leistungsteigerungen durch neue Versionen in der Regel nur für wenige (im Changelog explizit genannte) Programme oder Spiele geboten, während es in anderen Bereichen oder Programmen sogar zu Leistungseinbussen kommen kann. Denn von irgendwoher muss ja die Mehrleistung kommen, die da angeblich aus teilweise Jahre alter Hardware rausgeholt wird. Tatsächlich wird aber meist nur etwas umgeschichtet, um bestimmte Programme dann mit etwas mehr Leistung bedienen zu können. Treiberupdates also auch nur dann, wenn sie der Fehlerbehebung dienen und auch nicht mit der Giesskanne, sondern gezielt den problematischen Treiber ersetzen.

Die manuelle Reinigung ist für das im Eingangspost genannte Szenario ohnnehin die einzige Option, die wirklich Erfolg verspricht. Da macht man sich halt mal die Arbeit, sortiert seine Dateien neu und entscheidet selbst darüber was gelöscht werden kann und was nicht. Doppelte Dateien, ja die kann man einem Tool anvertrauen. Aber der Rest? Da würde ich lieber mal manuell durch die Programmverzeichnisse, ProgramData, Appdata und die Startmenüordner gehen um dort stehengebliebene Ordner zu entfernen. Das kostet, wenn man es noch nie getan hat, erst einmal etwas Zeit. Wenn man sowas regelmässig macht, dann ist es nur noch ein schnelles Aufwischen - statt eines ständigen Frühjahrsputzes.
 
Zuletzt bearbeitet:
@supastar: Spontan würden mir Antimalware-Scanner wie Adwcleaner, Roguekiller, Junkware Removal Tool und insbesondere GMER einfallen, welche praktisch große Teile bis die gesamte Registry durchsuchen und im Falle von GMER je nach Einstellung sogar wirklich jeden Registry-Eintrag durchgehen.

@areiland: Ok, danke für die Erklärung mit dem Export und Import.
Bei der Scandauer bezog ich mich auf spezialsierte Antimalware-Tools, welche die Registry mehr oder weniger gründlicher in ihrem jeweiligen Fachgebiet scannen, siehe auch die Antwort @ supastar.
Zu dem Thema finde ich leider auch in deinem Link nichts, sondern immer nur die Standard-Pauschalen, Windows mache das schon seit langem ohne Probleme selber, wenn man es macht, sollte man sich eine Sicherung machen lassen und die Einträge genau überprüfen, usw., usf., aber nirgends wird erwähnt, ob es einen Einfluss auf die Scandauer von Tools wie z.B. Adwcleaner, Junkware Removal Tool oder wenn man bspw. bei GMER die vollständige Prüfung auswählt.

Und dann wäre da noch das Problem mit der Deinstallation von AV Programmen und sonstiger, tief verankerter Sicherheitssoftware.
Was wenn es kein offizielles Deinstallationstool gibt? Darauf vertrauen, dass Windows die Einträge mit der Deinstallation im abgesicherten Modus löscht und evtl. noch mit deiner Methode die Registry-Schlüssel exportieren und wieder importieren? Oder lieber auf ein Uninstaller Tool vertrauen? Vielleicht im offiziellen Forum noch nach (in-)offiziellen "Removal Tools" Ausschau halten?
Z.B. bei Avast wird in so manchen Foren wie z.B. hier vorgeschlagen, noch zusätzliche "Removal Tools" (abgesehen von den offiziellen) zu verwenden: http://forum.avast.com/index.php?topic=143284.0
Nun meine Frage: Sollte man auf zusätzliche, von der Community basierten "Reinigungstools" wie z.B. das "Rejzors Uninstall Utility" verzichten oder darauf vertrauen, dass wenn sowas in einem offiziellen Forum steht, es auch offiziell abgesegnet worden ist?
 
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