News Im Test vor 15 Jahren: OCZ’ erste Barfuß-SSD gegen Intels X25-M

Ich schließe mich den Defekten an, meine Vertex 2 gab ebenfalls nach etwa 2 Jahren auf, bis dahin sehr zufrieden gewesen.
War auch meine erste SSD im PC mit C2D E6750 und 8800 GTS 512.
Highlight war allerdings das MSI P35 Platinum MB mit dem Kühlkörper in Form einer Achterbahn :D
 
sämtliche Vertex aus der 1er und 2er Serie haben bei mir nicht überlebt;
bei den Intel X25/X18 waren es nur etwa 10% defekte
 
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Das war damals echt lustig, OCZ hatte bei diversen Produkte starke Probleme, bei einem lag die Ausfallrate sogar über 40%, ich hatte die damaligen Käufer belächelt, da war eine gehörige Portion Mut, Geiz und eine große Portion Hoffnung nötig, dass man diese Teile unbedingt kaufen wollte. Qualität kostet eben mehr, ich kaufe nicht Grundlos seit vielen Jahren ausschließlich Produkte von Samsung, die heute alle noch funktionieren, auch die ersten kleinen SSDs mit SLC und MCL Speicher. Ich vertraue Samsung bezüglich Speicherchips und Controller, nicht wegen einer komischen Firmentreue, sondern weil ich viele Jahre Erfahrung mit ihren Produkten habe. Vor allem habe ich diverse Pro Produkte gekauft, über zehn Jahre hinweg sind es wohl um die zehn SSDs gewesen. Klar greift Samsung auch mal ins Klo, aber gesamt gesehen haben sie mein vertrauen.
 
Leider gab es dann diese eine Firmware bei OCZ...
 
war bei mir genauso…
OCZ kam mir dann nicht mehr ins Haus, ich denke mal da war ich nicht der Einzige.
Interessanterweise gab es bei allen SSDs der späteren Serien keine Probleme mehr, Intel und dann Samsung. Auch Kingston und Sandisk hab‘ ich sehr viel verbaut..
Samsung hatte über die Jahre allerdings auch diverse Probleme (840er Evo).
Im Moment sind bei mir nur Patriot und Crucial auf der schwarzen Liste (Totalausfall ganzer Serien).
 
II n II d II schrieb:
Meine erste SSD war die 120er Vertex von OCZ.
Meine auch :D
Meine Güte, waren das Zeiten, als man von einer Raptor mit 15K RPM kam und dachte das OS (also Vista) wäre schnell.
Und dann mit der SSD - dachte man, man hätte einen PC aus 5 Jahren in der Zukunft oder so.
Pervers aus heutiger Sicht wie gewaltig allein dieser Unterschied war.
 
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Hatte eine OCZ Vertex 2 60GB mit mein Phenom II X6 1075T gehabt. Der Controller war irgendwie scheiße und hat sich nicht mit meinem Intel Z97 System verstanden das ich danach gebaut habe. Aber die SSD Funktioniert immer noch und dient als übergroßer USB Stick.

Diese Rubrik erinnert mich jedes mal daran, dass ich älter werde, holt aber auch viele schöne Erinnerungen zurück. :D

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SuperHeinz schrieb:
Die OCZ waren schon ein Glücksspiel. Manche laufen ewig, manche hielten kaum eine Woche durch.

Generell waren die OCZ SSDs von besserer Qualität, sowohl vom Controller als auch vom verbauten NAND.

Das Problem des SSD Sterbens bei OCZ betraf nur die Vertex 2 mit dem Sandforce Controller, der einen verheerenden Bug aufwies. Wurden vom Mainboard/BIOS/System bestimmte Stromsparmechanismen benutzt (z.B. unter Windows der Ruhezustand oder Hibernation), dann konnte der Controller gebrickt werden.


Deswegen leben viele Vertex 2 heute noch - vor allem in nicht-Windows-PCs wie Set Top Boxen, Sat Receivern usw.


Zur X-25M SSD: War das nicht das Modell, das bei einer festen Schreibmenge schlagartig defekt war? Gabs da dann ein Firmware Update?
 
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polyphase schrieb:
Oh hört mir auf mit den Sandforce Controllern die in den OCZ SSDs verbaut waren!

Die sind gestorben wie die Fliegen!

Bei mir hat keine Sandforce SSD überlebt, egal ob von OCZ oder anderen Herstellern.

Schade das OCZ dadurch Pleite gegangen ist 🙁
OCZ ist nicht dadurch pleite gegangen, sondern die Pleite steht wie kaum eine andere für Dummheit beim Personal.
OCZ war preislich immer ganz vorne mit dabei, hatte aber keine eigene NAND-Fertigung. Alle haben sich immer gewundert, wie die das machen. Naja, Gewinn haben sie halt nicht gemacht. Dann haben sie z.B. minderwertigen NAND verbaut, der von den Herstellern eigentlich für 5Euro-Usb-Sticks gedacht war. Die RMA-Quote war spätestens zu diesem Zeitpunkt sehr hoch.
Und dann kam es zum letzten Akt. Man hat vorläufige Quartalszahlen veröffentlich, die waren alles andere als berauschend. Und dann kamen die echten Zahlen und alle sind vom Glauben abgefallen, die Verluste waren astronomisch. Was war passiert ?
OCZ hatte ihr "Großhändler-Bonus-Programm" VERGESSEN ! Großhändler haben quasi Punkte gesammelt, die sie dann nach einem Jahr einlösen konnten. Mehr gekauft=mehr Punkte pro Umsatzdollar. Und das ganze Programm haben die schlicht vergessen, sowohl bei der Kalkulation der Großhandelspreise als auch in den vorläufigen Quartalszahlen.
Sprich, die haben ein ganzes Jahr praktisch jede SSD zum Selbstkostenpreis verkauft und mussten nun Kickbackzahlungen leisten (wodurch die SSDs real mit riesigen Verlusten verkauft wurden). So was habe ich danach nie mehr bei einer großen Firma erlebt....


B2T: ich hatte eine Vertex2 mit 60 GB, war meine erste SSD. Lief tatsächlich bis vor ca. einem halben Jahr in min. 4 verschiedenen Systemen und z.T. auch 24/7. Die wurde wirklich böse geknechtet und ist schließlich gestorben. Wurde einfach nicht mehr vom System erkannt. Wünschte, alle meine Technik würde so lange halten.
 
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Unti schrieb:
Meine Güte, waren das Zeiten, als man von einer Raptor mit 15K RPM kam und dachte das OS (also Vista) wäre schnell.
Die hatte "nur" 10k und keine 15k, und vor allen Dingen 10000/min und keine RPM.
 
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OCZ habe ich eher noch unter fancy (und auch mal überteuertem) RAM abgespeichert. Aber ja... die SSDs waren wohl nicht so die beste Idee :D .
Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mir damals die 830er Samsung geholt habe. Die läuft im C2Q-System immer noch völlig tadellos. Und falls wer sagt: die lief ja ewig nicht. Doch. Die lief ewig in meinem Dauerläufer i7 4770K, nur kam da dann doch mal statt 120 GB ne 1 TB Crucial rein. Also die Samsung ist jedenfalls echt äußerst solide.
 
Ich hab auch noch ne Samsung 830 mit sagenhaften 128GB.

Die läuft auch immer noch 👍
 
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common schrieb:
doch, rpm stimmt schon... (revolutions per minute);
"Revolutions..." gehört eher zu Fidel Castro & Co. ;)

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass "RPM" falsch ist und falsch bleibt, zumindest in Ländern, die das SI-System benutzen (was in jedem Land üblich ist, außer USA und zwei andere Entwicklungsländer).

Und rechne mal die (Umfangs)Geschwindigkeit (v) aus, bei n=1000/min und einem Umfang von U=0,3 m (v=n*U).
Code:
      1000 * 0,3m
v=  ----------------
          min

v = 300 m/min
Und nun mache das mit n=1000rpm ... Viel Spaß!
v = 300 rp*m²/min oder wie? Oder steht "pm" doch etwa für Picometer (r*pm)?

Und jeder, der einen technischen Beruf z.B. im Gebiet Maschinenbau oder Mechanik (z.B. Werkstoffbearbeitung (Zerspanung usw.), Kfz-Mechaniker, Installateure...) lernt, lernt auch gleich in den ersten Wochen, wie man Drehzahlen richtig angibt und damit rechnet (fängt schon damit an, wie schnell sich der Bohrer drehen muss, um die richtige Schnittgeschwindigkeit (= Umfangsgeschwindigkeit) zu haben). Da ist auch mit "U/min", was in deutschsprachigen Regionen umgangssprachlich üblich ist, nichts zu machen (hier "v = 300 U*m/min" als Ergebnis)...
 
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Also meine erste SSD war eine 96MB mit IDE Anschluss. Allerdings hatte ich die nicht privat, sondern von der Firma im Steuerungs-PC. Und dort war die auch nur wegen den möglichen Erschütterungen. Damals dachte noch keiner, dass diese kleinen, schweine-teuren Teile den Markt erobern. Später durfte ich diese mit nach Hause nehmen, als ein neuer Rechner rein kam.Die SSD lebt heute noch in einem 486SX-25 Notebook mit TFT!!! weiter.
 
Ja, 96MB, nicht GB oder so ein Kram. Es steht leider kein Datum drauf, muss aber Mitte - Ende der 90er gewesen sein, hier die 2., die ich damals abgreifen konnte, wurde dann aber duch eine größere CF Karte ersetzt:
IMG_20240504_104254.jpg
Ist sehr massiv gebaut aus relativ starkem Stahlblech.


Ich habe noch eine, die 40MB groß ist, die ist aber neuer und war speziell für einen Thinclient. Dort steht 1998:
IMG_20240504_104340.jpg

Davon habe ich ebenso 2 Stück.

Übrgens sind SSDs auf Flash Speicher schon sehr alt:
"1983 wurde der Psion MC 400 Mobile Computer mit vier Steckplätzen für Wechselspeicher in Form von Flash-basierten Solid-State-Disks ausgeliefert. [...]Diese Module hatten den großen Nachteil, dass sie jedes Mal formatiert werden mussten, um Speicher von gelöschten oder modifizierten Dateien freigeben zu können."
Da war die Controller Technologie noch nicht so weit.
Aber:
"1991 brachte SanDisk ein 20-MB-Solid-State-Drive auf den Markt, welches für 1000 US-Dollar verkauft wurde."

Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive#Frühe_SSDs
 
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