Laptop/Macbook für mobile Bildbearbeitung

Hauke1987

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Hallo Forum,

ich lese schon seit geraumer Zeit hier im Kaufberatungsthread mit, habe jetzt aber doch konkretere eigene Fragen. Neben meinem brauchbaren Desktop (Windows) PC mit gutem 27" IPS, möchte ich mein in die Jahre gekommenes Thinkpad E460 in den Ruhestand schicken.

Das neue Notebook sollte gerne wieder einen etwa 14" Bildschirm haben (wobei inzwischen die 15 Zöller wohl ähnliche Maße haben also auch okay wären). Das Display sollte eine (sehr) gute Qualität haben, da der Einsatzzweck neben üblichen Surfen und sporadischem Office primär die mobile (Sofa, unterwegs) Bildbearbeitung mit Capture One ist. Spiele (Anno, Northguard, AoE, Valheim) sollten ursprünglich auch gerne laufen, da ich aber ehrlicherweise in den letzten 1-2 Jahren nur sehr sporadisch mal gezockt habe, würde ich das doch vernachlässigen und das auf den Desktop Rechner schieben.

1. Wofür möchtest du deinen Laptop nutzen? Gewerblicher oder privater Einsatz?
Privat

1.1. Möchtest du den Laptop in erster Linie mobil oder stationär nutzen? Wie mobil soll der Laptop sein? Soll es ein 2in1-Notebook/Convertible sein?
Mobil (Sofa, unterwegs)

1.2. Wenn du Spiele spielen möchtest: Welche Spiele? Welcher Detailgrad?
Spiele sind zweitrangig

1.3. Musik-/Bild-/Videobearbeitung oder CAD: Welche Software? Professionell oder Hobby?
Bildbearbeitung mit Capture One, ab und zu Video mit Davcinci Resolve. Hobbymäßig, nicht gewerblich

2. Wie groß soll das Display sein? Möchtest du einen Touchscreen oder eine besonders hohe Display-Qualität?
+/- 14" hohe Bildqualität/Farbgenauigkeit wäre mit sehr wichtig

3. Wie lang soll die Akkulaufzeit sein?
Möglichst lang

4. Welches Betriebssystem möchtest du nutzen? Ist eine Lizenz vorhanden? Soll das Notebook schon ein Betriebssystem vorinstalliert haben? Bekommst du Windows über die Uni?
Windows oder MacOS, neue Lizenz nötig. Kein Unirabatt (mehr)

5. Hast du Wünsche bezüglich des Designs, der Verarbeitungsqualität, des Materials oder der Farbe?
Kein RGB/Gaming kram

6. Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden? Große Festplatte? Nummernblock? Tastaturbeleuchtung? Stiftunterstützung? Docking per USB-C/Thunderbolt 3? CD/DVD-Laufwerk? (Bildungs-)Rabatte? Service & Garantie? Wartungsmöglichkeiten? SD-Kartenleser?
Kartenleser wäre schön, aber kein Muss.

7. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben? Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage?
Soviel wie nötig, so wenig wie möglich ;-) Ergibt sich aus den u.g. Vorschlägen (~1500-2400€)


Bei der Recherche bin ich zunächst aus Gewohnheit bei den Windows-Laptops hängen gebllieben. Da sind mir insbesondere folgende Modelle (bzw Varianten dieser) ins Auge gesprungen:

Schenker Vision 14 - mit entweder Intels 12er oder (vermutlich besser?) den angeblich bald erscheinenden AMD 6xxx, Geforce 3050TI und min 16 GB Ram/1TB. ~2200€ (die i7 11370 Version)
Das sieht mir von den Windows Modellen am vielversprechendsten aus, wobei ich noch auf einen Test der 2022er Modelle warte und den AMD noch spannender finde

Dell XPS 15 - der Macbook Konkurrent? Finde es schade, dass das Display "nur" FullHD mit 60Hz hat ~ 1800€.
Bei diesem Modell muss ich an einen Freund denken, der zu mir meinte "nimm nicht das, womit du auf der Arbeit umgehst als Freizeit-Notebook" - das fand ich ganz passend und da wir Dells nutzen, bin ich da auch eher skeptisch. Zumal die Latitudes bei mir und etlichen Kollegen bei einigen Modellen immens oft die Lüfter aufdrehen (bei Word + Teams)...

Legion 7 Slim - klingt interessant laut Ankündigung und Youtube-Hands-Ons - wenn sie dann verfügbar sind...

Bei dem Use-case stolpere ich allerdings immer wieder darüber, dass man sich doch bei den Macbooks umschauen sollte. Beruflich habe ich schon das ein oder andere mal mit MacOS gearbeitet, was auch soweit in Frage kommt. Privat beschränkt sich meine Berührung mit dem Apfel bisher auf einen iPod Nano vor 10 Jahren :D. Die Vorteile sind natürlich die lange Akkulaufzeit und die leisen Lüfter - finde ich sehr sehr interessant. Auch sind die Displays - insbesondere vom neuen Pro - natürlich Weltklasse. Mittlerweile tendiere ich daher tatsächlich sehr dazu mal einen Besuch im Apfel-Kosmos zu wagen. Sowohl Capture One als auch Davinci Resolve und das Office Paket sind ja soweit kompatibel. Kritische Programme die nicht auf Mac laufen habe ich nicht (dass ich wüsste).

Hier benötige ich Unterstützung bei der Wahl, was ich hier benötige. In aufsteigernder preislicher Reihung die Auswahl:

1. Macbook Air M1 - 8gb Ram /512GB SSD ~1200€ / 16 GB Ram /512 GB SSD ~1500€
Pro Macbook Air: Lautlos, sehr portabel
Con: Nur 2 Anschlüsse (gut, gibt Adapter), etwas schlechteres Display

Vom M2 wird ja Preis/Leistungsmäßig überall abgeraten, daher fällt das wohl raus.

2. Macbook Pro 14 M1-Pro
Pro: Display!! Mehr Anschlüsse, SD Slot
Con: nicht lautlos, aber wohl leise, etwas schwerer/klobiger, teurer
a) 8 Core 16GB Ram, 512 GB SSD (Minimalkonfiguration) ~1900€
b) 8 Core 16 GB Ram, 1 TB SSD ~ 2200€
c) 10 Core 16 GB Ram, 512 GB SSD ~2200€
c) 10 Core 16 GB Ram, 1 TB SSD ~ 2400€

Frage: sind 8 GB Ram bei Macbooks noch zeitgemäß? Ich weiß, dass hier der Ram effizienter genutzt wird als bei Windows, aber 16GB hätte ich vom Gefühl her schon als Minimum angesehen.

Ähnliches zur Festplatte: Meine Fotos landen alle auf einer externen SSD, das handhabe ich jetzt auch schon so und wird so bleiben - auch zwecks Wechsel zwischen Desktop und Laptop. Wieviel Speicher braucht man so bei MacOS wenn man keine Bilder/Filme oder wasauchimmer auf die interne SSD packt? Bei WIndows würde ich sagen kommt man mit 512 GB nicht weit. Alleine schon wenn man ein paar Programme / (Spiele) installiert kommt man ja zügig an seine Grenzen. Bei Mac kenne ich mich leider garnicht aus.

Wenn ich mir meine aufgezählten Modelle anschaue, wirkt für mich der Macbook Pro in Minimalkonfiguration als Sweetspot was Preis/Leistung angeht. Die 32 GB Varianten haben alle leider einen saftigen Aufpreis, sind glaube ich aber auch overkill für meinen Anwendungsbereich. Das "kleine" 8GB Air fällt aufgrund des Rams denke ich raus. Vom 16 GB Air ist der Sprung wiederum zum Pro mit dem klasse Display und besserer Anschlussvielfalt nicht mehr so groß, sodass sich das wohl wieder lohnt. Aber lohnen sich die Sprünge für meinen Usecase auch zu den Varianten b/c/d? Ich wäre bereit die 2400€ auszugeben, wenn sich das Upgrade für mich spürbar lohnt. Die 2 Cores mehr sollen angeblich praktisch nur bedingt zu spüren sein, die Notwendigkeit einer 1TB Festplatte kann ich nicht einschätzen. Cloud Speicher nutze ich neben externen SSDs auch (pCloud und OneDrive). Die Nicht-Möglichkeit zum aufrüsten stört mich bei Mac leider etwas...

Ich habe die Beispiellaptops in einen Geizhals-Vergleich gepackt.

Vielen Dank schonmal für's Lesen des Romans bis hierher :) Und Danke für Input!

Viele Grüße
Hauke
 
Capture One sind viele CPU-Kerne egal. Es profitiert eher von einer starken GPU und RAM.

Ich finde auf der Mac-Seite die Variante b des MacBook Pro 14 vernünftig. Man kommt auch mit 512GB Speicher aus, wenn man wenig Medien drauf packt, aber bei einem relativ hochpreisigen Gerät würde ich mich nicht so einschränken lassen wollen.
 
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Ich empfehle dir ein Macbook Air mit M1. Der Bildschirm ist gut und hochauflösend, der Prozessor ist schnell genug, das Notebook ist super kompakt und der Akku hält lange. Dazu holst du dir einen ORDENTLICHEN Thunderbold Adapter von Satechi z.B. und steckst da eine externe SSD ran. Dann zahlst du ca 1500€. 1200€ Notebook+100€ Adapter+150€ SSD. An den Adapter kannst du auch ein Display mit 4K60Hz oder 1440p 144Hz stecken. Selber getestet. Dass der M1 schon Thunderbold hat, ist schon beachtlich, denn so kannst du wirklich schnelle externe Speicher und ein richtigen Bildschirm anschließen. Also an dein Desktop Monitor.

Du musst halt nur mit Mac OS vertraut sein. Ist halt schon sehr anders und ich persönlich finde den Windows Explorer zwar besser aber Mac OS ist schlichter und weniger überladen.
Der M1 ist etwa so schnell wie ein Core i5 oder etwas älterer Ryzen 5. Aber der verbraucht nur wie ein Pentium N6000. Dazu sind viele Programme einfach besser optimiert. Davinci läuft auf mein Macbook Air M1 besser als auf mein R 3600 PC mit GTX 950.
 
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Würde auch das 14" MBP mit M1 Pro empfehlen :)

In macOS kommt man schnell rein. Es gibt ganz gute guides auf YouTube und alles andere kommt mit der Zeit und er Erfahrung :)
 
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Der benötigte (SSD) Speicher hängt eigentlich nur von den Daten ab und was du temporär zwischen lagern musst, macOS und Programme selber wirst du kaum über 128GB bekommen.
Spiele ist etwas völlig anderes!
ich würde ein M1 MBP14 nehmen!
 
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Ja ein M1 (Pro) wäre da schon eine wirklich gute Wahl für Bildbearbeitung.
Der normale M1 bietet meiner Meinung nach auch schon genug Leistung für Bild und Videobearbeitung aber wenns dann doch beinahe unbegränzt in Hinsicht auf Möglichkeiten sein soll dann kannst du dir ja mal das Mac Book Pro 14 anschauen:
https://geizhals.de/apple-macbook-pro-14-2-space-gray-mkgp3d-a-a2622228.html?hloc=at&hloc=de

Aber wie gesagt auch mit dem "normalen" M1 wird man schon ordentlich Freude haben. Hier mal das Air Modell mit M1 und 8GB RAM:
https://geizhals.de/apple-macbook-air-space-gray-mgn63d-a-a2422238.html?hloc=at&hloc=de

Auch das Mac Book Pro mit "normalem M1 wäre eine Möglichkeit wenn du die Touchbar haben möchtest und PRO draufstehen haben möchtest ;)

Mac Book Air M2 gibts mitlerweile auch für um 1200-1300€. Würde ich sir aber nur empfehlen wenn du auf das kantige Design stehst da die SSD Performance und in manchen Scenarien sogar (Stock zumindest wenn man das Hitzeproblem nicht "behandelt") etwas schwächer als ein M1.

Im Windows Markt gibts natürlich noch weitere wahnsinnig viele Möglichkeiten aber ich bin der Meinung wenn der Fokus auf Bild und Videobearbeitung liegt ist ein MacBook mitlerweile wirklich eine gute Wahl.

In dem Sinne schönes restliches Wochenende noch ;)
MfG
 
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Wird etwas länger, aber ich begründe ja auch oft gerne (z.B. warum ich den schenker nicht nehmen würde)
Hauke1987 schrieb:
wobei inzwischen die 15 Zöller wohl ähnliche Maße haben also auch okay wären
Nicht immer. 15,6" Geräte sind mittlerweile durch 16:10 auf 16" angewachsen, ähnliches Format.

Eine Ausnahme ist Dell mit der XPS Reihe. Dell hat beim XPS 15 weiterhin 15,6" aber trotzdem 16:10. Es ist also minimal kleiner (also eine "Sondergröße"), die man bei anderen Notebooks eigentlich nicht findet.
Zusätzlich auch extrem dünne Ränder. Das ist schon sehr schlank für 15,6"~
Hauke1987 schrieb:
3. Wie lang soll die Akkulaufzeit sein?
Möglichst lang
Das schreit nach Macbook. Vor allem wenn "möglichst Lang" während aktiver Nutzung ist.
Hauke1987 schrieb:
Bei der Recherche bin ich zunächst aus Gewohnheit bei den Windows-Laptops hängen gebllieben. Da sind mir insbesondere folgende Modelle (bzw Varianten dieser) ins Auge gesprungen:

Schenker Vision 14 - mit entweder Intels 12er oder (vermutlich besser?) den angeblich bald erscheinenden AMD 6xxx, Geforce 3050TI und min 16 GB Ram/1TB. ~2200€ (die i7 11370 Version)
Das sieht mir von den Windows Modellen am vielversprechendsten aus, wobei ich noch auf einen Test der 2022er Modelle warte und den AMD noch spannender finde
i7 11370H: Nope. Das ist eine der schlechtesten CPUs die du finden kannst, meiner Meinung nach. Ja, etwas stärker als ein i7 1165G7 (U-Serie), weil es ein -H Modell ist, aber weiterhin nur 4 Kerne. Also: Wenig Multicore Leistung, hoher Energieverbrauch. Dazu kommt: i7 statt i5 hat in dem Fall noch mehr Energieverbrauch, aber weiterhin gleiche Kernanzahl.
Ein passiv gekühltes Macbook Air M1 ist sogar schneller, nachdem es nach 10 Minuten drosselt.
Hauke1987 schrieb:
Dell XPS 15 - der Macbook Konkurrent? Finde es schade, dass das Display "nur" FullHD mit 60Hz hat ~ 1800€.
Bei diesem Modell muss ich an einen Freund denken, der zu mir meinte "nimm nicht das, womit du auf der Arbeit umgehst als Freizeit-Notebook" - das fand ich ganz passend und da wir Dells nutzen, bin ich da auch eher skeptisch. Zumal die Latitudes bei mir und etlichen Kollegen bei einigen Modellen immens oft die Lüfter aufdrehen (bei Word + Teams)...
Yup, XPS gilt als Macbook konkurrent. Sehr dünn, modernes Design, Lautsprecher werden nicht vernachlässigt... Nicht die höchste Leistungsausbeute, das macht das Kühlsystem nicht so mit.
Du wirst wohl kaum ein kleineres 15,6" Notebook finden. Dennoch hat man 2 Ram Slots UND einen zweiten M.2 Slot.

Aufdrehende Lüfter bei Teams wirst du bei Windows Geräten aber wohl öfter haben, erst Recht wenn du am Strom hängst (wo die CPUs ja grundsätzlich mehr Energie verbrauchen dürfen + es auch tun).

Abseits vom Macbook wäre das einer meiner Favouriten. Ruhig ein paar Reviews anschauen. Die Wahrheit liegt wie so oft im Durchschnitt aller Reviews/Tests ^^
Hauke1987 schrieb:
Legion 7 Slim - klingt interessant laut Ankündigung und Youtube-Hands-Ons - wenn sie dann verfügbar sind...
Schau dir hierzu auch die neuen Yoga Slim 7 ProX an, vorzugsweise mit Ryzen 6000: https://geizhals.de/lenovo-yoga-slim-7-prox-14arh7-v107398.html
Zum Intel 12th Gen Modell gibt's weiter unten ein Video:

Hauke1987 schrieb:
Hier benötige ich Unterstützung bei der Wahl, was ich hier benötige. In aufsteigernder preislicher Reihung die Auswahl:

1. Macbook Air M1 - 8gb Ram /512GB SSD ~1200€ / 16 GB Ram /512 GB SSD ~1500€
Pro Macbook Air: Lautlos, sehr portabel
Con: Nur 2 Anschlüsse (gut, gibt Adapter), etwas schlechteres Display

Vom M2 wird ja Preis/Leistungsmäßig überall abgeraten, daher fällt das wohl raus.
Macbook Air ist super, aber: Das erste was man upgraded ist der Ram. Also: NICHT 8gb Ram mit 512gb SSD, sondern 16gb Ram mit 256gb SSD. SSD Speicher kannst du notfalls extern dran stecken, oder ein NAS nutzen. Für Ram gibt es KEIN Ersatz.

M2: Bisher ja, wird aber besser.
Das M1 Basismodell wird wieder teurer (knapp 1000€ nun), während das M2 Basismodell schon bei <1300€ angekommen ist.
Vorteil: Weiterhin starke Akkulaufzeit, aber die Media Engine ist dabei. Gegenüber dem M1 gibt es also speziell beim Videoschnitt teils starke Vorteile.

Aber da man mit 512/16gb schon beim 14" Landet, definitiv lieber das.

Hauke1987 schrieb:
2. Macbook Pro 14 M1-Pro
Pro: Display!! Mehr Anschlüsse, SD Slot
Con: nicht lautlos, aber wohl leise, etwas schwerer/klobiger, teurer
a) 8 Core 16GB Ram, 512 GB SSD (Minimalkonfiguration) ~1900€
b) 8 Core 16 GB Ram, 1 TB SSD ~ 2200€
c) 10 Core 16 GB Ram, 512 GB SSD ~2200€
c) 10 Core 16 GB Ram, 1 TB SSD ~ 2400€
Kann man nur empfehlen, sehr geiles teil. Wenn du willst, vllt noch bis 7. September warten. Es könnte aber auch im Oktober noch ein Macbook Pro Event kommen mit M2 Pro. Oder auch erst im März.
Hauke1987 schrieb:
Frage: sind 8 GB Ram bei Macbooks noch zeitgemäß? Ich weiß, dass hier der Ram effizienter genutzt wird als bei Windows, aber 16GB hätte ich vom Gefühl her schon als Minimum angesehen.
8gb sind nie Zeitgemäß. Man kann aber erstaunlich weit damit kommen. Für Basis zeugs reicht das sicherlich aus. Wenn du schon etwas mehr gleichzeitig willst, geh auf 16gb hoch, es macht schon einen starken Unterschied. Bei 8gb bleibt man beim M1 Air nur, wenn es finanziell sonst knapp wird.
Hauke1987 schrieb:
Ähnliches zur Festplatte: Meine Fotos landen alle auf einer externen SSD, das handhabe ich jetzt auch schon so und wird so bleiben - auch zwecks Wechsel zwischen Desktop und Laptop. Wieviel Speicher braucht man so bei MacOS wenn man keine Bilder/Filme oder wasauchimmer auf die interne SSD packt? Bei WIndows würde ich sagen kommt man mit 512 GB nicht weit. Alleine schon wenn man ein paar Programme / (Spiele) installiert kommt man ja zügig an seine Grenzen. Bei Mac kenne ich mich leider garnicht aus.
Kommt drauf an, was man installiert. Ich hab 512gb, die hälfte ist gefühlt frei. 60gb alleine gehen auf ein Windows 11 Image drauf, welches ich in parallels in einer VM nutze.
Hauke1987 schrieb:
Wenn ich mir meine aufgezählten Modelle anschaue, wirkt für mich der Macbook Pro in Minimalkonfiguration als Sweetspot was Preis/Leistung angeht. Die 32 GB Varianten haben alle leider einen saftigen Aufpreis, sind glaube ich aber auch overkill für meinen Anwendungsbereich. Das "kleine" 8GB Air fällt aufgrund des Rams denke ich raus.
Ja, 14" als Basismodell ist sehr schnieke. Auch die 2 fehlenden CPU Kerne sind halb so Wild. Beim Videoschnitt gehen eher die Media Engines ran.
16gb Ram gehen hier sehr klar, es ist immerhin DDR5 mit saftigen 200 gb/s Datenrate.
Windows Notebooks bräuchten Quad Channel um da ran zu kommen.
MaxTech hat auch schon 16gb vs. 32gb Ram getestet, auch mit mehreren großen Anwendungen (Photoshop, Lightroom, Videoschnitt etc), es gab fast keinen Unterschied. 16gb Ram halten sich wirklich stark.
Hauke1987 schrieb:
Vom 16 GB Air ist der Sprung wiederum zum Pro mit dem klasse Display und besserer Anschlussvielfalt nicht mehr so groß, sodass sich das wohl wieder lohnt.
256gb/16gb gibts ab 1250€.
512gb SSD dazu dann ab 1500€.
Man spart zum 14" Pro immerhin noch solide 400€ bei gleicher SSD/Ram Konfig.
Hauke1987 schrieb:
Aber lohnen sich die Sprünge für meinen Usecase auch zu den Varianten b/c/d? Ich wäre bereit die 2400€ auszugeben, wenn sich das Upgrade für mich spürbar lohnt. Die 2 Cores mehr sollen angeblich praktisch nur bedingt zu spüren sein, die Notwendigkeit einer 1TB Festplatte kann ich nicht einschätzen. Cloud Speicher nutze ich neben externen SSDs auch (pCloud und OneDrive). Die Nicht-Möglichkeit zum aufrüsten stört mich bei Mac leider etwas...
Wie viel SSD Speicher dir reicht, kannst nur du wissen. Der Aufpreis ist immerhin groß genug, als dass man sich den Kompromiss mit externen Datenträgern überlegen kann. 512gb SSD Reicht da eigentlich locker aus, wenn man Daten extern sichert.
Hauke1987 schrieb:
Ich habe die Beispiellaptops in einen Geizhals-Vergleich gepackt.
Oh, der Schenker ist ja doch teurer als gedacht. Die RTX 3050 hilft schon beim Videoschnitt, falls die Software damit umgehen kann.
Der Prozessor passt meiner Meinung nach aber nicht mal zum Preis, wenn du 1000€ Cashback bekommen würdest.
Akkulaufzeit ist beim surfen schon nur <5 1/2 stunden (Vergleich: MBP 14" schafft hier 13 stunden, und hat die geringste Akkulaufzeit aller Apple-Chip Modelle), GPU wird im Akkubetrieb stark gedrosselt, und es ist relativ laut. Passt absolut nicht zu der geringen CPU-Leistung.


Ich würde daher, weil dein budget es erlaubt, das Macbook Pro 14,2" empfehlen in der Basisversion mit 8 CPU Kernen, 512gb SSD, 16gb Ram für <1900€. Absolut ausreichend hier, wird vermutlich niemals hörbar sein, extrem gute Lautsprecher und Display.
Upgrades sind ja leider recht teuer, die Basis bringt aber schon einiges mit. Wenn das mal nicht reichen sollte, verkaufen und neues kaufen. Das ist finanziell am sinnvollsten auf lange Sicht, als jetzt mehr rein zu konfigurieren als du evtl brauchst.
Videobearbeitung passt halt einfach auch perfekt auf Macbooks.
Btw: Hätte ich persönlich nicht schon seit fast 2 Jahren ein Macbook Pro 13,3" mit M1 Chip, würde ich aktuell wohl ein 14,2" Basismodell nehmen.

Schenker Vio streichen, die haben sicherlich interessantere geräte im Angebot.
z.B. das oben schon erwähnte Lenovo Yoga Slim 7 ProX, welches nochmal ne etwas bessere Version vom Yoga Slim 7 Pro ist (in dem das 2,8k Display verbaut ist).
Aber hier mal das versprochene Video:
Beim Yoga Slim 7 ProX ist hier die Intel 12th Gen Version da, aber bei der effizienz stinkt es erbärmlich ab. Auch sein basis 14" Macbook Pro ist dabei, das kann dir einen guten Vergleich liefern.

Dell XPS 15 ist interessant, wenn du bei Windows bleiben willst, und es nicht unbedingt <14" sein muss.
Schönes Design, gute Verarbeitung, schönes Display (wenn auch nicht das schärfste), 2 Ram Slots, 2 M.2 SSD Slots.
Höchstens über Dells Qualitätskontrolle könnte man meckern, da liest man ja immer mal wieder was...
 
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Ich denke er meint damit, dass unter Windows-Hardware der RAM über Quad anstelle der üblichen Dual Channel angebunden sein müssten um auf die gleiche Übertragungsrate zu kommen.

Vielen Dank für die vielen ausführlichen Antworten! Mega klasse und hilfreich!

Bei dem Feedback sind die Windows Laptops dann für mich erstmal raus. Das Yoga Slim klingt mir zu sehr nach "Consumer" (?) Mein Thinkpad E460 hat jetzt glaube ich 7 Jahre gehalten, das soll das nächste gerne auch, das XPS15 fällt raus wegen Dell.

Jetzt schwanke ich ein wenig zwischen dem Air und dem Pro, jeweils mit 16GB/512GB Ausstattung. 512GB SSD wird wohl reichen, da meine Medien eh auf externer SSD (Sandisk Extreme) und alles weitere an Dokumenten etc auf Onedrive liegt. Es geht also primär um Software und evtl. mal um etwas zwischen zu speichern auf der int. SSD. Da auch keine Spiele wie Call of Duty o.ä. installiert werden die Unmengen an Platz brauchen, passt das wohl.

Pro Air: Günstiger, mobiler vom Formfaktor, längerer Akku
Pro Pro: Anschlussvielfalt (Kartenleser, also weniger externe Geräte zum mitschleppen), mehr Display (Größe und Qualität)

Ich lasse es noch ein wenig sacken, eventuell kommt hier ja auch noch ein weiterer Tipp/Punkt der noch nicht genannt wurde. Die Tendenz geht weiter zum Pro.

Ja, man kauft Hardware wenn man sie braucht, nicht wenn es günstig ist, da es immer irgendwann billiger geht, aber: gibt es wohl in absehbarer Zeit einen potenziellen Zeitpunkt wo man mit Vergünstigungen rechnen könnte? Was iat am 7. September? Ich brauch das Gerät nicht akut und könnte noch ein wenig warten, hätte aber langsam Lust etwas Neues zu nutzen
 
Schwer zusagen mit den Vergünstigungen - im Folgenden ein bisschen Kaffesatzleserei dazu.

Wenn am 07.09. keinerlei neue Laptop Hardware vorgestellt wird passiert natürlich nix. Dann ein bisschen zu warten kann Preisfluktuationen um 50€ bedeuten - imho vernachlässigbar bei dem Anschaffungspreis.

Wenn ein M2 Pro/Max und damit Refresh der 14 (und 16) Pro Geräte erfolgt, könnten die M1 Geräte minimal günstiger werden (weil es was neues gibt...) oder auch teurer, wenn der Preis der M2 Versionen höher ansetzen wird. So war es beim MacBook Air M1 Grundkonfiguration als das M2 Air rausgekommen ist - der Startpreis dort war 500€+ höher als der reale Marktpreis des M1 Air - also zog die Nachfrage und damit der Preis an.

Klassische Abverkäufe macht Apple eigentlich nie, also unter 1800€ wird das M1 Pro 14 in den nächsten Monaten wohl nicht fallen.

Grundsätzlich würde ich von den M2 Pro/Max Modellen auch nicht viel mehr Leistung/o.ä. erwarten. Der M2 ist nicht viel toller als der M1 und erkauft sich ein Teil der Leistungssteigerung auch über erhöhten Strombedarf. Ein M2 Pro 14 zum Apple Startpreis von wohl mindestens 2250€ in 16/512GB Konfig wird sich also gegenüber dem M1 Pro 14 für 1920€ nur selten lohnen.


@abcddcba: Das hat natürlich kausal nix mit Windows zu tun, sondern liegt an den mobilen Plattformen, die die Hersteller zur Verfügung haben, also eigentlich an AMD/Intel (oder Qualcomm, aber...). Er hat nur Windows-Laptops für alle anderen außer die Apple-Silicon als Sammelbegriff genutzt.
 
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Danke für den Blick in die Kristallkugel. Das klingt schlüssig. Dann werde ich wohl nicht mehr groß warten, sondern das Sparschwein schlachten und nach nem gescheiten Händler mit passendem Angebot schauen. Amazon scheint mit 1939€ grad passabel zu sein mit entsprechendem Support
 
abcddcba schrieb:
Kannst du das bitte erklären? Was hat das mit Windows zu tun?
Nichts, hab ich auch nie behauptet. Es geht nicht um Windows, sondern um die Notebooks, die mit Windows ausgeliefert werden. Oder alle x86 Notebooks, wenn dir das besser gefällt.

oder auch "alle nicht-Apple Notebooks". Die kommen mit maximal 2 Ram Slots und damit Dual Channel. Verlötet ebenfalls nur Dual Channel.
Mit DDR5 Speicher reicht das gerade mal, um an der 100 gb/s Bandbreite anzukratzen: https://www.pcgameshardware.de/Alde...9-12900K-RAM-Benchmarks-DDR5-vs-DDR4-1382843/
6000 Mhz DDR5 im Dual Channel reichen für 88 gb/s. 6400 Mhz wäre also immer noch knapp unter 100 gb/s.
M1 Pro hat 200 gb/s.

"Schuld" ist hier aber weder Windows, noch die Hersteller, die halten sich ja nur an die klassischen spezifikationen, um eben mit 2 Ram Riegeln umzugehen.
Ist lediglich ein erwähnenswerter Unterschied
 
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