Wiedergabe von m2ts (H.264) Videos auf Asustor AS5402T funktioniert nicht

Dehenry

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Hallo,

ich habe seit kurzem ein Asustor AS5402T mit Intel Celeron N5105 CPU. Ich möchte u.a. meine Videos, die ich mit einer Sony RX100 Mk. 1 aufgenommen habe, über das NAS (im Browser) abspielen. Die Videos sind im m2ts-Format, Codec H.264, der laut Asustor-Liste unterstützt wird - ist ja auch sehr gängig. Eigentlich sollten sich die Videos also direkt aus dem File Explorer von ADM starten lassen. Ich bekomme aber jedes Mal eine Meldung, dass das Format nicht abgespielt werden kann mit der Frage, ob ich konvertieren möchte. Wenn ich das tue, dauert die Konvertierung z.B. für ein 45-Sekunden-Video etwas über 30 Sekunden, bis das Video startet - das hat irgendwie keinen Sinn! Beim nächsten Mal lässt sich dieser eine Clip dann direkt starten, d.h. die konvertierte Kopie wird offenbar dauerhaft gespeichert, kostet also Speicher. Ich habe auf meinem NAS FFmpeg, X.org und LooksGood installiert.

Ich habe dem Asustor-Support einen Beispiel-Clip geschickt, den man dort auf verschiedenen NAS ohne weiteres direkt aus dem File Explorer des NAS heraus abspielen konnte. Nach mehren Malen hin und her Schreiben weiß man dort anscheinend auch nicht mehr weiter, was bei mir das Problem ist. Habt Ihr eine Idee? Könnte das ein Hardwareproblem sein?

Danke!

Dehenry
 
Kannst du denn die Filme in deinem Betriebssytem direkt abspielen? Also über Mac Finder, Win Explorer, etc.?

Ich weis nicht wie das mit den Codecs und der Video-Wiedergabe im Browser funktioniert, aber evtl. hat dein Rechner nicht den (richtigen) Codec installiert. Und deshalb muss/will das Asustor System transcodieren.

Dann sollte das Installieren des richtigen Codecs Abhilfe schaffen. z.B.: K-Lite Codecpack

Anderer Ansatz:
Die m2ts-Container machen bei mir auch schon seit Jahren immer wieder Probleme, trotz aller installierter Codecs. All meine Aufnahmen vom Sat-Receiver(n) haben das Format...

Ich "containere" die um! Heist, ich nutzt Handbrake oder (wenn ich noch was rausschneide) Avidemux.
Lasse die Video und Audio-Streams unangetastet und packe das ganze in ein *.mp4 oder *.mkv-Container.

Da muss nichts transcodiert werden und mit diesen Formaten kommen auch Browser besser klar (vor allem mp4)
 
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Ja, ich kann die Videos im Win Explorer problemlos öffnen und ansehen. Da benutze ich VLC. Ich möchte die Videos aber letztlich auch remote im Browser oder auf dem Handy, Fernseher etc. ansehen können.

Ich verstehe nicht, dass es beim Asustor Support angeblich direkt auf mehreren verschiedenen NAS lief und bei mir nicht. Das kann doch nicht sein! Mein NAS ist nagelneu, also quasi Auslieferungszustand. Alle Videos in andere Container packen möchte ich erst mal nicht, denn eigentlich sollte es ja gehen.
 
Du weist doch gar nicht ob die es wirklich getestet haben oder nur mal die Codecs angeschaut haben und mit ihrer Liste verglichen haben. Außerdem weist du nicht wie es auf deren Rechnern aussieht.

Des weitern steht in der von dir geposteten Liste ja nur welche Dateiformate für die Transcodierung erkannt/unterstützt werden. Und das funktioniert ja, wie du schreibst. Nur das die transcodierung ewig dauert sagt die keiner...

Da ja h.264 nativ auf den Browsern laufen sollte. Kann es ja nur noch am Container oder Audio-Codec liegen.
Kannst ja die Datei mal direkt vom Explorer in den Browser ziehen. Im Idealfall sollte der es abspielen oder eben ne Fehlermeldung geben.
Wenn deine Endgeräte dieses Format unterstützen, kannst du die transcodierung auch deaktivieren und nen Direkt-Stream verlangen...

Und dann sind da noch zwei Punkte zum Container:
  1. Das m2ts-Format, wie ich schon schrieb, macht immer wieder und überall Probleme.
    Anscheinend gibt es da nicht genaue Vorgaben, wie der Container auszusehen hat. Somit kocht wohl jeder sein eigenes Süppchen. Da ist die Unterstützung auf anderen Geräten dann echt mies.
    Ich weis z.B. Das die aufgenommenen Video-Dateien mit einem Vantage-Receiver enorm viele Meta-Daten zur Sendung in den m2ts-Dateien hinterlegt haben, kann diese aber weder mit nem VU+, nem Humax oder Technisat-Receiver auslesen/anzeigen lassen. Auch auf dem Rechner nur wenn ich den Container auseinander pflücke...
    Also irgend was Hersteller-Exklusives...
    Beispiele meiner Erfahrung mit dem Codec:
    • Manche, fremde, m2ts-Dateien kann ich problemlos auf dem PC abspielen, aber sobald ich versuche irgendwo hin zu springen, funktioniert der Video-Stream nicht mehr, nur noch Audio...
    • Wenn ich z.B. irgend was aufnehme wo von einer Auflösung zu einer anderen gewechselt wird, (oftmals bei den ÖR-Sender beim Wechsel vom Standart-Programm zu den lokalen Nachrichten der Fall) kann ich die Datei gar nicht am PC schauen. Sobald die Wechsel kommt, stürzt der Player ab...
  2. Sony ist auch nicht gerade berühmt sich an allgemeine Standards zu halten. Die reizen auch immer wieder die Grenzen von gegebenen Standards aus um ihren "Mehrwert" einzupflegen. Was i.d.F. eben auch zu problemen führen kann...
Ich würde mal wenigsten eine Datei umpacken um mal zu testen ob es damit besser geht.
Wenn das nichts bringt würde ich mal jeweils Audio und Video-Codec seperat testen. Also jeweils nen Container mit Audio-Only und mit Video-Only. Somit kannst du schonmal eingrenzen warum die transcodierung erforderlich ist bzw. so lange dauert.
DTS ist z.B. muss bei mir fast immer transcodiert werden, und das dauert...

BTW: VLC ist auch nicht immer die beste Wahl. Die haben zwar etliche Codecs bei. Aber bei solch seltener genutzten Codecs ist eine vernünftiges Codec-Pack besser...
 
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Hallo @Dehenry
mir fallen zu deinem Problem zwei Fragen ein.

1. Die von dir verlinkte Liste zählt auf, welche Formate von Asustor alle transkodiert werden. Das beschreibt also den "Vorgang, bei dem ursprünglich nicht unterstütze Videos in ein kompatibles Format umgewandelt werden".

Die meisten dieser Formate können also eben nicht nativ abgespielt werden und müssen konvertiert werden - und das braucht je nach Format Zeit.

2. Das Transkodieren kann über die iGPU des Intel Prozessors massiv beschleunigt werden. Dafür muss die Hardware-Transkodierung im NAS aber erst aktiviert werden. Bei aktuellen Asustor-Geräten finden man diese unter Settings --> General --> Tab Media Mode.
Gucke Mal nach, ob der Haken für Intel Quicksync (oder so ähnlich, bin gerade nicht Zuhause) aktiviert ist.
Könnte auch sein, dass es in deinem Fall der Tab davor "Video" ist. Da kann man auch automatische Konvertierungen einstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten!

@K-551: Der Asustor Support hat mir Screenshots geschickt, auf denen mein Beispiel-Video zu sehen ist, einmal mit und einmal ohne Media Mode. Ich habe mal ein File mit Handbrake in m4v (mp4 konnte ich nicht auswählen, kann aber mein Fehler sein) konvertiert. Ich kann das m4v in Jellyfin abspielen, aber nicht aus dem File Explorer heraus (Fehlermeldung lautet jetzt anders: "Unbekannter Fehler (Ref. 5052)"). Das ist dann letztlich genauso wie bei meinen m2ts Videos. Mein Ziel wäre es, dass ich meine m2ts Videos unabhängig von einer bestimmten Software/App abspielen kann.

@VandeKamp: Ich verstehe die Liste nicht so ganz. Ganz links steht "Transcodierung", in der nächsten Spalte dann aber Decodierung, wobei für das AS54xx der Codex h.264 unter Hardwaredecodierung steht. Ich kenne mich mit den ganzen Videoformate nicht aus, aber ich habe das so verstanden, dass h.264 nativ wiedergegeben werden kann. Letztlich ist mir aber egal, ob eine Transcodierung nötig ist, wenn das ganze in Echtzeit und ohne zusätzlichen Speicherverbrauch funktioniert. Laut Support sollte das Abspielen der Videos auch ohne Media Mode gehen. Ich habe ihn jedenfalls aktiviert und es funktioniert trotzdem nicht...
 
Ich habe gerade leider kein m2ts-file zur Hand um selber zu testen, aber vielleicht können wir noch ein paar Begrifflichkeiten lösen.

m2ts ist ein Container, in diesem liegen Video und Audio drin. Der Codec h264 hat mit dem Container erstmal nichts zu tun sondern beschreibt den Codec des Videos.
Dh wenn ein Player mit dem m2ts-Format nicht umgehen kann ist es quasi egal welchen Codec das Video hat, der Fehler entsteht schon vorher.

Wenn du die m2ts-files nativ wiedergeben möchtest, hat das NAS nichts damit zu tun. Das ist dann nur die Festplatte auf der das File liegt. Der Player muss dann den Container (und alle enthaltenen Codecs) von sich aus unterstützen. Ich habe auf die schnelle keine zufriedenstellende Antwort gefunden, ob aktuelle Browser das können (der VLC Player dagegen zB schon).

Wenn du versuchst die Videos mit einem Player (Browser) abzuspielen, der die Files nicht nativ unterstützt muss das NAS also transkodieren/konvertieren.
Kann aktuell wie gesagt leider nicht selbst testen. Besitze ein Asustor mit gleicher CPU (AS6704T) und hatte zumindest mit h264/h265 codierten Videos in mp4/mkv Containern nie Probleme.
Den AV1 Codec unterstützt die iGPU zB dagegen nicht (Container egal), da kannst du das Transcoding in Echtzeit über die CPU leider auch vergessen.
 
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Den Unterschied Container/Codec verstehe ich. In der Liste werden aber sowohl das m2ts-Format als auch der Codec h.264 als kompatibel angegeben. Ich weiß nicht, auf welche Weise das NAS Videos abspielt, wenn man sie direkt aus dem File Explorer heraus öffnet. Wenn ich zB ein flv-Video anklicke, startet das sofort in einem "Viewer"-Fenster direkt im File Explorer. Ich hätte gern, dass das auch mit meinen m2ts Videos klappt, so wie es auch beim Support funktioniert hat. :) Mir wäre auch egal, wenn im Hintergrund transcodiert wird, wenn das nicht fast so lang dauern würde wie das Video selbst. Laut Asustor Support und deren Website sollte das alles eigentlich kein Problem sein.
 
Mmh... Ich bin mit der Liste von Asustor nicht ganz glücklich, weil ich sie nicht als eindeutig empfinde. So ist zB an keiner Stelle von einer nativen Wiedergabe mit dem File-Explorer die Rede.
Die erste Hälfte bezieht sich (glaube ich) komplett auf die Transcodierung bzw. Wiedergabe mit der App LooksGood.

Du hast sie ja installiert, hast du Mal die Wiedergabe über die App getestet? Gleiches Ergebnis?
 
Unten in der Liste steht "Streaming der Originaldatei". Ich kann aber nicht erkennen, welche Formate/Codecs das NAS im File Explorer nativ darstellen kann. Und ich verstehe nicht, ob LooksGood auch dafür da ist, im Hintergrund die Echtzeit-Transcodierung zu machen, oder ob das nur eine "normale" App ist, die über den Homescreen vom User gestartet wird. Und wofür braucht man die Konvertierungsfunktion in LG, wenn es doch eigentlich per Echtzeit-Transcodierung funktionieren soll?

Ich kann im NAS über LG Videos abspielen und auf dem Handy mit der AIVideos App. Aber es dauert wieder (zu) lange, bis die Wiedergabe losgeht. Ich möchte letztlich einfach Videos und Fotos, die ich zusammen in Ordnern liegen habe (zB Fotos und Videos von Weihnachten) von einer Oberfläche aus per Thumbnail sichten und ohne größere Verzögerung starten, so wie man es zB im Windows Explorer tun kann. Jellyfin könnte das. Da gibt es aber mit der Android App ein Problem, so dass ich vor jedem Video die Bitrate manuell runtersetzen muss. Wenn das auf "auto" steht, gibt es einen "source error", auch wenn man in Jellyfin die Bitrate global begrenzt. Scheint ein schon länger bekanntes Problem zu sein und natürlich muss ich als totaler Anfänger genau darauf stoßen. :) Meine ersten NAS-Gehversuche sind etwas frustrierend...
 
Dehenry schrieb:
Unten in der Liste steht "Streaming der Originaldatei". Ich kann aber nicht erkennen, welche Formate/Codecs das NAS im File Explorer nativ darstellen kann.
anscheinend ja mehr oder weniger gar keine ... wird wohl immer transcoded sowie eine App von denen darauf zugreift ...

die mit * angegebenen Formate ... existieren wohl nicht ;) ich finde zumindest keine passende Fußnote
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und zu der anderen Frage, steht ja da was Sache ist ;) je nach Gerät ... und nach ...

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du willst im webui anscheinend deine clips anschauen ... kann man machen, aber anscheinend halt nicht "nativ" sondern transcoded, was je nachdem ... einen Anluaf benötigt.

auf deinen Client PC's (Win, Mac, ...) einfach die Freigabe öffnen und dort anschauen ... dann stellt sich das Ganze ja nicht da die Geräte mit Ihren Playern (Bsp. VLC) nativ damit umgehen können.

Thema Jellyfin, ich "schätze" du hast das im Browser getestet und nicht mit einer Jelly App ... da kommt das wieder zum tragen, im Browser wird die Datei konvertiert ... und ja, der "auto" bug war (und ist) bereits beim Vorgänger Emby auch vorhanden ... je nach Konstellation.

mit einer "nativen" App würde das normal nicht passieren da hier wieder direct play zum Tragen kommt ... nur als Randbemerkung zu deiner Jelly Anfrage.
 
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Mit geht es gar nicht darum, dass ich Videos gerade im File Explorer ansehen kann. Das war für mich nur laienhaft der Indikator, ob das NAS von Haus aus und ohne zusätzliche Apps mit meinen Videos klar kommt. Ich möchte wie gesagt "nur" aus einer Oberfläche heraus Fotos und Videos, die zusammengehören, auch zusammen/ direkt nacheinander ansehen können, ohne dauernd von einer App zur anderen wechseln zu müssen. Jellyfin (ich habe die Android App ausprobiert) könnte das, wenn nur dieser blöde Auto-Bug nicht wäre.

Könnte mir noch mal jemand kurz für Dummies erklären, warum Transcoding immer so ein Thema ist? Wenn ich von meinem nagelneuen NAS mit (für ein NAS) kräftiger CPU ein Full HD-Video auf ein modernes Handy streamen will, sollte das doch keines der beteiligten Geräte überfordern. Warum kann das Video nicht einfach 1:1 gestreamt und abgespielt werden? Und in Zeiten von 8k-Videos hätte ich gedacht, dass das bloße Umwandeln des Container-Formates für ein FHD-Video das NAS auch nur langweilt. Selbst auf meinem bald 13 Jahre alten PC mußte ich mir um sowas nie Gedanken machen. Aber wahrscheinlich blicke ich gerade grundlegende Zusammenhänge nicht...
 
Dehenry schrieb:
Warum kann das Video nicht einfach 1:1 gestreamt und abgespielt werden?
es gibt ja grob 2 unterschiedliche Szenarien

1/ dein NAS ist auch nur NAS und stellt die Datei bereit, dein Client greift einfach direkt auf die Datei zu ...

jetzt macht dein NAS nichts außer den Dateitransfer zu bewerkstelligen ... und dein Client muss das Video decoden können um es abzuspielen, fertig.

das Ganze passiert bei dem player auf dem abspielenden Gerät unter Kriterien wie
  • container muss erkannt und abspielbar sein (.ts .mkv .mp4 ...)
  • codec muss dafür vorhanden sein (h264, hevc, av1, ....)
  • hardware decoder kann es (perfekt)
  • fallback auf software decoder (CPU muss es stemmen können ...)

dein 13 Jahre alter Laptop (ohne diesen zu kennen) spielt h264 jetzt sicherlich bequem hardware decoded ab, Beispiel in Player wie VLC ... jetzt öffnen aber mal ne hevc 10bit HDR Datei und du wirst sehen ... dein Laptop wird die auch versuchen in software zu decoden ... aber das läuft wahrscheinlich nicht mehr so flüssig ... und eben auch alles nur nicht mehr effizient ....

2/ du nutzt einen Media Server auf dem NAS und den entsprechenden Client, etwas komplexer ...

dein Client meldet dem Server "was er aktuell kann", ein Art "Handshake" Beispiel ...
  • h264 bis 1080p
  • Audio Stereo
  • aktuell im LAN limit 160 mbit
  • ...

wenn die passende Datei abgespielt wird dann läuft die auch per direct play am Client einfach durch, ohne transcoing, ohne ...

wenn aber der Client jetzt nicht alles kann was benötigt wird, dann sagt der Media Server jetzt ... ok, ich transcode zu einem passenden Format ... aus diversen Gründen.

Codec passt nicht
Bandbreite passt nicht (auto bug !!!)
...

jetzt liegt die ganze Arbeit auf dem Media Server, in deinem Fall mit ner Jasper Lake iGPU wenn alles richtig konfiguriert ist und die Server App damit klar kommt ...

hier ne Übersicht womit diese iGPU umgehen kann (bei Bedarf)

1706070685966.png


für @Home solltest du halt schauen dass deine Clients alle kompatibel sind und auch entsprechend eingestellt sind alls direkt abzuspielen ... bei Jelly beispielsweise bei JEDEM Client separat in die Wiedergabe Einstellungen und weg von auto und auf maximale Bandbreite einstellen ... was bei deinen Videos ja grundsätzlich keine Hürde sein sollte, es aber ja offensichtlich ist, warum auch immer ...

und um transcoding in hardware richtig zu nutzen solltest du dich mit der entsprechenden Server App auseinandersetzen und die Settings durchgehen ...

ist Transcoding in Hardware aktiviert, wenn ja für welche Formate, wenn ja zu welchem Format, ... dafür gibt es eine extra Seite in den Server Settings ;)

Zusammengefasst

1/ halt nicht so schick da keine Server / Client Struktur, aber einfacher im Handling ...
2/ mit der Materie etwas auseinander setzen und entsprechend alles einstellen, dann sollte das auch gehen ... ich bin jetzt nicht der Jellyfin Fan (ich habe Plex und Emby, aber beide kostenpflichtig) aber das sollte normal schmerzfrei gehen ... aber ein wenig muss man sich damit schon auseinander setzen ;)

Dehenry schrieb:
Und in Zeiten von 8k-Videos hätte ich gedacht, dass das bloße Umwandeln des Container-Formates für ein FHD-Video das NAS auch nur langweilt.
kurz, Nein ...

und du verwechselt evtl. auch etwas

remux = beispielsweise umwandeln des containers, Beispiel, nimm eine .ts Datei und diese willst du jetzt unverändert in eine mkv packen, dann remuxed man, rohe HDD Leistung wie schnell das geht da nichts "angefasst" wird.

encode = GPU / CPU Leistung .. entweder hw beschleunigt (gpu) oder in software (cpu) ... und das ist was bei dir passiert, die Videos werden encodet um Sie abspielbar zu machen ...

jetzt gibt es noch was dazwischen, nennt sich meist direct stream ... wenn beispielsweise der Video Codec passt, aber Audio nicht unterstützt wird, passiert gerne bei Plex TV Apps ... dabei wird das Video unverändert gelassen, Audio transcoded in aac Stereo, remuxed und streamed ... aber lassen wir das mal außen vor ;)

Du siehst, hängt schon etwas mehr dran ...

und abschließend, der "Browser" Test als Indikator ist der schlechteste Test ... da Browser keine Mediaplayer sind ... können ja mittlerweile sehr viel, aber sind immer noch keine Player ... und eine Browser Instanz meldet fast immer das transcoded werden muss ;)
 
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Ich hatte auch etliche m2ts Videoaufnahmen in Fullhd 60p (H.264), unter anderem aufgenommen mit der Sony RX100 IV und anderer Sony Cameras. Es gab damit immer irgendwelche Abspielprobleme, zum Beispiel mit meinen externen MediaPlayern am TV. Mal ruckelte es, oder die Frame Rate stimmte nicht..

Ich habe alle Video Streams in mp4 konvertiert mit XMedia Recode, seitdem wird alles problemlos abgespielt.

Nutze nur noch MKV und MP4, die Container sind am kompatibelsten. Auch wenn der beinhaltete Codec eigentlich der gleiche sein sollte, gab und gibt es nun einmal Wiedergabeprobleme für externe Geräte außerhalb der PC Welt. Nehme eigene Videos auch nur noch nativ in mp4 auf.

Leider ist nunmehr alles nicht perfekt, daher bin ich den Weg des geringsten Widerstands gegangen.

Und mit Xmedia Recode kann man optional sogar beim umwandeln den Zeit stempel des Originalen Video Streams behalten.

Ist zwar Arbeit, aber man kann es über Job/Batch Aufgaben erledigen lassen. Sogar mit Hardware Encoding (NVENC) , was die Geschwindigkeit erheblich erhöht. An der Bildqualität sehe ich keine Unterschiede.

Aber das muss jeder selbst wissen.
 
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