Acer setzt (nicht) auf „Sandy Bridge“ bei Tablets

Update Patrick Bellmer
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Der taiwanische Computer-Hersteller Acer hat angekündigt, noch in der ersten Jahreshälfte zwei oder drei Tablet-PCs zu veröffentlichen. Für vermutlich mehr als ausreichende Rechenleistung sollen dabei Intels neue „Sandy Bridge“-Prozessoren verbaut werden.

Über die genauen Prozessor-Modelle machte Lu Bing-hsian – Vertriebsmanager bei Acer – keine weiteren Angaben, es sollen sich aber um Varianten mit vier Kernen handeln. Bei den Displays setzt das Unternehmen auf Diagonalen von sieben und zehn Zoll, beim Betriebssystem greift Acer auf Android zurück.

Laut Lu sollen die neuen Tablets die höherpreisigen Netbooks ersetzen, deren Produktion Acer beenden will. Damit würde man auf die Entwicklung des Marktes reagieren, günstige Einsteiger-Netbooks sollen aber – wenn auch in verminderter Stückzahl – weiterhin hergestellt werden.

Mit dem Einsatz von „Sandy Bridge“-CPUs scheinen sich Berichte der letzten Tage bezüglich geringer Nachfrage bei Intels „Oak Trail“-Prozessoren zu bestätigen.

Update

Acer hat per Pressemitteilung erklärt, dass man aktuell keine Tablets mit den neuen „Sandy Bridge“-Prozessoren plane. Auch werde der Konzern keinen Rotstift bei Netbooks ansetzen. Diese sollen neben den ersten Acer-Tablets mit 10,1 und 7 Zoll auf Basis von Android und dem 10,1-Zoll-Modell mit Windows 7 parallel im Markt existieren können, gibt Acer abschließend zu Papier.