Bereits Anfang Februar konnte Intel seinen ersten Quad-Core-Prozessor für 2-Wege-Workstations, Codename „Clovertown“, im Einsatz demonstrieren. Während damals noch gängige Java-Applikationen zum Einsatz kamen, hat der Halbleiterriese im Rahmen des Intel Developer Forum Spring 2006 erstmalig Vergleichsbenchmarks vorgelegt.
Der Vier-Kern-Prozessor Clovertown ist der direkte Nachfolger des im dritten Quartal erscheinenden Woodcrest-Prozessors, der bekanntlich auf der neuen Core-Architektur basieren wird. Bereits der Woodcrest soll im Vergleich zum derzeitigen Dual-Core-Xeon-DP mit 2,8 GHz (Paxville DP) 80 Prozent mehr Performance bei einem um 35 Prozent gesenkten Verbrauch bieten. Der Clovertown wird auf seinem Prozessorgehäuse zwei Woodcrest-Kerne beherbergen und somit einen insgesamt 8 MB großen L2-Cache bieten. Die Taktfrequenz des Busses wird ob der zwei Lasten die der Clovertown darstellt von 1333 MHz beim Woodcrest auf 1066 MHz abgesenkt.
Im Rahmen einer Performance-Demonstration auf dem Intel Developer Forum Spring 2006 konnte ein 2-Wege-System mit zwei Clovertown-Prozessoren (insgesamt 8 Kerne), deren Takt leider unbekannt ist, beim gängigen Cinebench von Maxon beim Rendern eine Punktzahl von 1458 erreichen. Damit schlägt das System zwar alle gängigen Systeme um Längen, allerdings setzen diese im Falle vom Pentium D oder Athlon 64 X2/FX-60 auf lediglich zwei Kerne. Insofern fällt die Einstufung der Performance schwierig aus, zumal Intel keinerlei Angaben zu den Taktraten machte.
Maxon Cinebench 2003
Angaben in Punkten
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16. Mär 2010 Am heutigen Tag stellt Intel offiziell den „Westmere-EP“ und damit die neue Produktpalette für das professionelle Marktsegment vor. Insgesamt 16 Prozessoren in 32-nm-Fertigung gehen mit vier und sechs Kernen, Turbo-Modus und Hyper-Threading an den Start und decken dabei die TDP-Bereiche von 40 bis 130 Watt ab. Weiter...