Mit dem Eee PC ist Asus in eine Marktlücke vorgestoßen, die sich für das Unternehmen offenbar als durchaus lukrativ erweist. Nach einer Meldung des Branchendienst Digitimes erwartet Asus für das kommende Jahr einen Anteil des Eee PC am Gesamtumsatz des Unternehmens in der Größenordnung von 20 bis 30 Prozent.
Weitere Produkte aus der Eee-Familie sollen für einen Umsatzanteil von fünf bis zehn Prozent sorgen, wie der CEO von Asus, Jerry Shen, gegenüber dem chinesischen Magazin Apply Daily verkündete. Somit machen diese insgesamt im schlechtesten Fall bereits ein Viertel, bestenfalls jedoch fast die Hälfte des Gesamtumsatzes von Asus aus. Die zweite Generation des Eee PC wird ebenso wie die Desktop-Variante Eee Box und dem Nintendos Wii-Remote-ähnlichen PC-Controller Eee Stick für den Juni dieses Jahres erwartet, ein Eee Monitor und TV sollen im August oder September folgen.
Dann ist der nächste Punkt, dass der Akku mal 6-8 Stunden halten soll. [X]
Und kaum sind diese beiden Meilensteine erreicht, wird nach 24Stunden gefordert... Ich meine klar, das ist erstrebenswert, aber effektiv ist das doch wirklich ein Anforderungsprofil, dem kein Mensch gerecht werden kann.
Dennoch denke ich, dass dieser Boom fast vorhersehbar war, weil Notebooks - egal welcher Größe - bis vor nicht all zu langer Zeit fast unerschwinglich waren. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dieser Trend all zu schnell versiegen mag.
Gruß, GuaRdiaN
Abgesehen davon, offensichtlich ist der Bedarf für platz- und energiesparende aber eher leistungsschwache Rechner nun mal da. Die meisten Leute die ich kenne haben aber auch gar keinen Bedarf mehr für schnelle Rechner. Ein bisschen Office, mal rote Augen beim Foto entfernen, Internet usw. und wenn ein DVD-Rip anderthalb Stunden Zeit hat, reicht der EEE wohl wirklich.
Nur das zu kleine Display und die Auflösung stören mich bisher.
Die große Frage ist doch was der Kunde will. Was macht man mit einem Notebook bzw. Subnotebook. Größtenteils doch (zumindest bei der Masse) Internet, E-mail, Office-Programme. Alles Anwendungen die relativ wenig Leistung benötigen. Dafür ist gerade das Schreiben und Lesen am Notebook sehr Zeitintensiv.
Der Kunde will also einen Laptop der sehr lange (ausreichend für einen Arbeitstag und mehr) läuft und eine dementsprechend lange Akkulaufzeit besitzt.
Wenn ich da von mir selbst ausgehe, dann sind 6-8h doch hart an der Grenze. Als Student hab ich beispielsweise schonmal 4 Vorlesungen a90min + ne Menge Wartezeit dazwischen. Da komm ich gerade so hin. Wenn ich nun aber noch im Zug vorher oder Nachher etwas am Laptop bearbeiten will, müsst ich mir nen zweiten Akku kaufen.
Der logische Schritt, den der Kunde wünscht, wird mit Sicherheit in nächster Zeit in Angriff genommen. Man kann nur hoffen, dass man irgendwann in nächster Zeit eine Akkulaufleistung von 12h erreicht.