Test: Intel i865PE und i865G mit FSB800 Support (2/16)

Asus P4P800 Deluxe, EPoX 4PDA2+, Intel D865PERL und D865GBF im Test
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Übersicht

Da auch der neue Chipsatz viel mehr kann, als wir in diesem - wenn auch vergleichsweise langen - Artikel behandeln können, hier eine kleine Übersichtstabelle mit Intels aktuellen Chipsätzen. Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir auch die etwas älteren aber weit verbreiteten i845E/G sowie deren Nachfolger in die folgende Übersicht mit aufgenommen.

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Auf dem Papier sind die Unterschiede des i865PE zum großen Bruder, dem i875P, eigentlich als gering einzustufen. Dies ist auch verständlich, schließlich kommen beide vom selben Silizium. In den internen Leistungstests hat sich der i875P einfach nur als leistungsfähiger erwiesen und so wurde in ihm der chipinterne beschleunigte Speicherzugriff, die Performance Acceleration Technologie (PAT), aktiviert. Zusätzlich gab es noch Support für Speichermodule mit ECC und damit diese beiden Funktionen niemand der Boardhersteller beim i865 aktiviert, wurde dieser kurzerhand auf ein anderes Package verfrachtet. Alle Chips der i865-Serie müssen so auf 73 Pins verzichten, ohne die es laut Intel nicht möglich ist, PAT oder ECC Support zu aktivieren.

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Verglichen mit den neuen Chipsätzen wirken die etwas älteren Modelle schon etwas rückständig und dabei hat keiner dieser Chipsätze von Intel viel mehr als ein Jahr auf dem Buckel. Solange man jedoch nicht immer auf die neueste Hardware setzt, gibt es überhaupt keinen Grund diese "alten" Chipsätze zu verdammen.