Lüfterloser Microsoft-Heimserver von Hush

Update Parwez Farsan
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Hush Technologies, bekannt für seine lüfterlosen PC-Systeme, hat mit dem Hush HS1 Home Server ab sofort einen lüfterlosen Microsoft-Heimserver im Angebot. Dank geringer Größe (430 mm x 342 mm x 74 mm (B x H x T; inkl. Füße), elegantem Design und leisem Betrieb soll er die optimale Lösung bei Lärm- oder Raumproblemen bieten.

Hush HS1 Home Server
Hush HS1 Home Server

Den in Schwarz und Silber erhältlichen Server mit einem Energieverbrauch von lediglich 45 Watt bietet Hush mit einer Speicherkapazität zwischen 500 Gigabyte und zwei Terabyte (optional lassen sich die jeweils zwei Festplatten auch im RAID-1-Modus für mehr Datensicherheit betreiben) sowie fix einem Gigabyte DDR2-RAM an. Zur weiteren Hardwareausstattung gibt Hush bislang leider keine Informationen preis. Auch sonst halten sich die Konfigurationsmöglichkeiten sehr in Grenzen. Neben der Farbe und der verbauten Festplattenkapazität lässt sich an der Hardware nur noch ein optionaler Gigabit-LAN-Adapter mit drei Anschlüssen wählen.

Rückseite des Hush HS1 Home Servers
Rückseite des Hush HS1 Home Servers

Der Hush HS1 Home Server ist ab sofort im Webshop des Herstellers erhältlich und kostet in der Minimalkonfiguration 1099,- Euro.

Update

Bei dem verbauten Prozessor handelt es sich um eine CPU von VIA, die mit 1,5 GHz arbeitet. Selbst im Extremfall, beim Kopieren von großen Datenmengen, soll die Auslastung jedoch nur 80 bis maximal 90 Prozent erreichen. Typisch sei hingegen ein Wert zum Beispiel zwischen 45 und 70 Prozent bei der Datensicherung. Zudem teilte man uns mit, dass zusätzlich zum HS1 noch ein HS2 mit bis zu vier Terabyte Festplattenspeicher und optional nutzbarem RAID-5-Controller (der verfügbare Speicherplatz reduziert sich dadurch auf 2,7 TB) geben wird, dessen Performance nur vergleichsweise geringe 20 Prozent unterhalb eines RAID 0 liegen soll. Die Leistungsspitze soll schlussendlich der HS3 bilden, der mit bis zu acht TB Festplattenspeicher und Dual-Core-CPU von Intel erhältlich sein wird. Preise und Verfügbarkeit der beiden leistungsstärkeren Modelle stehen allerdings noch nicht fest. Ein optisches Laufwerk ist im Übrigen nicht verbaut, die (in der Produktion deutlich teurere) Frontplatte mit Schlitz wird nur so lange verbaut, bis die passende Blende für das HS1 in ausreichender Menge produziert wird.