ATi Radeon HD 3870 im Test: Ein neuer Name alleine reicht nicht

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Wolfgang Andermahr
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Leistungsaufnahme

Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung des 3DMark06 unter der Auflösung 1600x1200 sowie 4-fachem Anti-Aliasing und 16-fachem anisotropen Filter simuliert.

Leistungsaufnahme
  • Idle:
    • ATi Radeon HD 2400 XT
      158
    • ATi Radeon HD 2600 XT (3)
      163
    • Nvidia GeForce 7600 GT
      167
    • ATi Radeon HD 3870
      167
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      169
    • Nvidia GeForce 8600 GT
      172
    • ATi Radeon X1650 XT
      172
    • ATi Radeon X1950 Pro
      174
    • Nvidia GeForce 8600 GTS
      176
    • Nvidia GeForce 7900 GS
      176
    • Nvidia GeForce 7950 GT
      177
    • ATi Radeon X1950 XTX
      181
    • ATi Radeon HD 2600 XT (4)
      187
    • Nvidia GeForce 7900 GTX
      188
    • Nvidia GeForce 8800 GT
      196
    • ATi Radeon 2600 XT X2 (3)
      200
    • Nvidia GeForce 7950 GX2
      209
    • Nvidia GeForce 8800 GTS 320
      213
    • Nvidia GeForce 8800 GTS
      218
    • ATi Radeon HD 2900 XT
      229
    • Nvidia GeForce 8800 GTX
      233
    • Nvidia GeForce 8800 Ultra
      253
  • Last:
    • ATi Radeon HD 2400 XT
      179
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      182
    • Nvidia GeForce 7600 GT
      193
    • Nvidia GeForce 8600 GT
      203
    • ATi Radeon HD 2600 XT (3)
      205
    • Nvidia GeForce 7900 GS
      206
    • Nvidia GeForce 8600 GTS
      209
    • Nvidia GeForce 7950 GT
      216
    • ATi Radeon HD 2600 XT (4)
      217
    • ATi Radeon X1650 XT
      221
    • ATi Radeon X1950 Pro
      238
    • Nvidia GeForce 7900 GTX
      243
    • Nvidia GeForce 8800 GT
      248
    • ATi Radeon HD 3870
      252
    • Nvidia GeForce 8800 GTS 320
      264
    • Nvidia GeForce 8800 GTS
      267
    • ATi Radeon 2600 XT X2 (3)
      269
    • Nvidia GeForce 7950 GX2
      281
    • ATi Radeon X1950 XTX
      290
    • Nvidia GeForce 8800 GTX
      300
    • Nvidia GeForce 8800 Ultra
      334
    • ATi Radeon HD 2900 XT
      351
Einheit: Watt (W)

ATi versprach im Vorfeld der Produktvorstellung eine sehr gute Stromsparfunktion für die RV670-GPU. Während große Versprechungen in der Welt der Grafikkarten des Öfteren mehr heiße Luft denn Realität sind, hat ATi bei der Radeon-HD-3000-Serie dieses Mal tatsächlich nicht zu viel versprochen. So konnten wir unter Windows mit der ATi Radeon HD 3870 eine Leistungsaufnahme von gerade einmal 167 Watt für das gesamte System messen. Dies ist nicht nur für sich ein hervorragender Messwert. Darüber hinaus schafft es erstmals eine Grafikkarte, die im Performance-Segment angesiedelt ist, nicht mehr Leistung zu benötigen als eine Low-End-Grafikkarte, die mit deutlich weniger Funktionseinheiten daher kommt. Zweifellos eine gute Leistung! Im Vergleich zur Radeon HD 3870 zieht die GeForce 8800 GT von Nvidia 29 Watt mehr Leistung aus der Steckdose. Für was?

Die Leistungsaufnahme unter Last zeigt aber, dass auch ATi nur mit Wasser kocht. Denn die Stromsparmechanismen funktionieren dort nicht mehr. Mit einer Leistungsaufnahme von 252 Watt liegt die Radeon HD 3870 knapp über der GeForce 8800 GT, die 248 Watt benötigt (Achtung, auch hier ist der gesamte Rechner ohne Monitor gemeint). An dieser Stelle zeigt sich erneut, dass die Radeon HD 2900 XT ein regelrechtes Strommonster war und ist. Für weniger Leistung als die Radeon HD 3870 zieht die Grafikkarte satte 100 Watt mehr aus dem Stromnetz! Stromsparer, die nicht auf eine hohe Performance verzichten wollen, sollten also durchaus einen Blick auf ATis Radeon-HD-3000-Karten werfen.