Test: Lenovo L220x (2/6)

Ein 22-Zoller lebt auf großem Fuße
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Ausstattung

Technische Daten

Der Lenovo L220x glänzt im Detail; offensichtliche Stärken fehlen hingegen. So kommt der Monitor mit nur zwei Eingängen für Bildsignale daher und verzichtet auf werbewirksamen dynamischen Kontrast, besonders geringe Reaktionszeiten oder ein auffälliges Design. Nichtsdestotrotz sind die Eckdaten des Displays durchaus als solide zu bezeichnen. Die Reaktionszeit von sechs Millisekunden dürfte jedenfalls für Spieler genügen, der statische Kontrast ist ziemlich gut und auch die Helligkeit genügt für die Bildschirmgröße vollends – so denn alle Herstellerangaben in der Praxis auch eingehalten werden.

Technische Daten
Dell UltraSharp2408WFP Lenovo L220x
Dell UltraSharp WFP2408
Dell UltraSharp WFP2408
Frontale
Frontale
Display-Größe 24 Zoll 22 Zoll
Paneltyp S-PVA S-PVA
Auflösung (nativ) 1920 x 1200 Pixel 1920 x 1200 Pixel
Blickwinkel 178° (horizontal)
178° (vertikal)
178° (horizontal)
178° (vertikal)
Kontrastverhältnis 1300:1 (statisch)
3000:1 (dynamisch)
1200:1 (statisch)
maximale Helligkeit 400 cd/m² 325 cd/m²
Reaktionszeit
(Grey-to-Grey)
6 Millisekunden 6 Millisekunden
Abdeckung des
NTSC-Farbraums
102 Prozent 92 Prozent
Besondere Eigenschaften Pivotfunktion
45° seitlich drehbar
Bild-in-Bild-Funktion
4x USB-Anschlüsse
9-in-2-Kartenleser
Pivotfunktion
45° seitlich drehbar
4x USB-Anschlüsse
Anschlussmöglichkeiten 1x DisplayPort
1x HDMI
2x DVI
1x VGA
1x Composite-Video
1x S-Video
1x Component-Video
1x DVI
1x VGA

Optik und Mechanik

Der Lenovo L220x kommt in einem sehr schlichten Design daher. Das gesamte Gehäuse ist in dunklem Grau-Schwarz gehalten und besteht aus Hartplastik. Der Monitor ist sehr funktional gestaltet, was sich bereits an dem schlichten Standfuß zeigt, der nur aus einer halbrunden Röhre und einer am Fuß angesetzten Halbkreisform, die zum Betrachter zeigt, besteht. Die einzige, nicht mit dem Lineal gezeichnete Auffälligkeit des Monitors ist die Gestaltung der Bedienelemente an der Gehäusefront. Diese beschreiben eine Wellenform am unteren rechten Rand, wobei dies angesichts des restlichen Designs eher deplatziert wirkt.

Nichtsdestotrotz gibt es an der Verarbeitung und der Mechanik nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Der Lenovo L220x bietet – auf den zweiten Blick – viele nützliche Eigenschaften. Neben einem praktischen Kanal auf der Rückseite nebst Clip zur besseren Führung der Kabel des Monitors birgt die Oberseite des L220x einen Tragegriff, der in die Gehäuseform eingelassen ist.

Standfuß
Standfuß
Kabelführung
Kabelführung

Kabelkanal im Standfuß
Kabelkanal im Standfuß
Gelenk
Gelenk

Steht der Lenovo-Bildschirm einmal am richtigen Ort, bietet er viele ergonomische Funktionen, die es erlauben, ihn ideal an den Arbeitsplatz anzupassen. So ist der Monitor um 13 cm in der Höhe verstell- sowie nach hinten neigbar. Der maximale Winkel beträgt hierbei 30 Grad. Der mögliche Höhenunterschied des Displays ist auch notwendig, damit der Monitor um 90 Grad in den Pivot-Modus gedreht werden kann. Nach links oder rechts lässt sich der Monitor um jeweils 45 Grad drehen.

Frontale bei geringster Höheneinstellung
Frontale bei geringster Höheneinstellung
Frontale
Frontale
Seitliche Drehung des Monitores
Seitliche Drehung des Monitores
Pivot
Pivot
Rückansicht
Rückansicht
Monitoranschlüsse
Monitoranschlüsse
USB-Anschlüsse
USB-Anschlüsse
Neigfähigkeit nach hinten
Neigfähigkeit nach hinten

All' diese Verstellmöglichkeiten erleichtern auch die Erreichbarkeit der Monitorein- und ausgänge. So befinden sich an der unteren Rückseite des Bildschirms jeweils ein VGA- sowie ein DVI-Eingang. Auch ein USB-Upstream-Anschluss befindet sich dort. Dieser versorgt insgesamt vier USB-Ports, von denen sich wiederum zwei an der Unterseite und zwei an der linken Seite des Bildschirms befinden. Ein Kartenleser sowie ein mittlerweile ebenso nicht selten zu sehender HDMI-Eingang fehlen allerdings, wobei dies angesichts der formalen Ausrichtung des Monitors an Bedürfnissen der Büroarbeit aber auch nicht weiter verwunderlich ist.