Corsair Force GT im Test: Der rote Pirat unter den SSDs

 9/9
Norman Dittmar
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Fazit

Die von uns getestete Corsair Force GT bietet in allen Bereichen eine sehr gute Leistung. Aufgrund des synchronen NANDs in Verbindung mit dem aktuellen SandForce-Controller konnte sogar das einmalige Absinken der Schreibrate reduziert werden, wobei diese auch im Neuzustand höher ausfällt als bei der ersten SandForce-Generation.

Force GT
Force GT

Wie erwartet liefert der Testkandidat die gleiche Leistung wie die MachXtreme MX-DS Turbo. Ob die minimalen Unterschiede auf eine andere Firmware-Version oder die normale Abweichung im Rahmen unserer Messungen zurückzuführen sind, konnte nicht abschließend beantwortet werden.

Insgesamt können wir wenig überraschend zusammenfassen, dass SSDs mit gleichem Controller und gleichen NAND-Chips auch die gleiche Leistung bieten. Leider ist für den Endkunden aber nicht immer ersichtlich, welche Chips in einer Modellreihe verbaut werden. Im Vergleich zur XLR8 Express mit Toshiba NAND zieht auch die Force GT den Kürzeren, bietet aber immer noch eine bessere Gesamtleistung als die Crucial M4 oder aktuelle Intel-SSDs.

Preisvergleich
Modell/Kapazität 60-64 GB 120-128 GB 240-256 GB
Intel SSD 320 130 € (80 GB) 171 € 431 € (300 GB)
Intel SSD 510 223 € 456 €
Crucial M4 86 € 160 € 312 €
Corsair Force GT 119 € 198 € ?
Extrememory XLR8 Express 209 € 419 €
OCZ Agility 3 92 € 161 € 365 €


Die aktuellen SSD-Preise machen SSDs zunehmend attraktiv. Während man vor einem Jahr für den Vorgänger Force F120 noch etwa 270 Euro zahlen musste, erhält man Corsairs Force GT mit besserer Leistung bereits für unter 200 Euro. Crucial kann jedoch aufgrund der NAND-Produktion im eigenen Hause weiterhin das beste Preis-/Leistungsverhältnis mit der M4 bieten. Die Force GT ist zwar schneller, kostet in der 120-GB-Variante aber auch 40 Euro bzw. 24 Prozent mehr als eine M4. Erfreulich ist die Tatsache, dass Corsair auch ein 60-GB-Modell der Force GT anbietet. Doch auch hier muss der potentielle Käufer einen erheblichen Aufpreis zur M4 in Kauf nehmen. Es bleibt zu hoffen, dass die Anbieter von SandForce-SSDs bei den Modellen mit synchronem NAND noch Spielräume für Preissenkungen haben, um die Differenz zur M4 zu verringern.

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