Mehr Schutz und Zahlungsmöglichkeiten für Käufer

Neues eBay-Zahlungssystem kommt im Sommer

Änderungen am Zahlungssystem von eBay waren aus Sicht der Nutzer in der Vergangenheit oftmals eher wenig erfreulich. Eine Verbesserung verspricht hingegen das neue Zahlungsverfahren, das seit Ende August 2011 getestet wird und nun im Sommer in Deutschland eingeführt werden soll.

Im Rahmen des neuen Prozesses, der mehr Sicherheit bieten soll, werden die Käufer den Preis für einen bei eBay.de erworbenen Artikel nicht mehr direkt an den Verkäufer, sondern an eBay bezahlen, das dann den Verkäufer auszahlt. Der Käuferschutz gilt dabei unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode. Erhält der Käufer einen Artikel trotz Bezahlung an eBay nicht oder weicht der Artikel erheblich von der Artikelbeschreibung ab, soll man den Kaufpreis inklusive Versandkosten unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode von eBay zurückerhalten.

Die neue eBay-Zahlungsabwicklung
Die neue eBay-Zahlungsabwicklung

Der eigentliche Clou für viele Nutzer dürfte dabei – sofern das Unternehmen auf die Kombination mit einem PayPal-Konto verzichtet – die Auswahl der Zahlungsmöglichkeiten sein: eBay wird bei allen Artikeln PayPal, Banküberweisungen, Kreditkarten, Lastschrifteinzug sowie den Zahlungsdienstleister Skrill (früher Moneybookers) akzeptieren. Der Verkäufer kann sich das Geld wahlweise auf ein Bankkonto oder auf ein PayPal-Konto überweisen lassen.

Der Ablauf des neuen Zahlungsverfahrens sieht wie folgt aus: Ist das Geld bei eBay eingegangen, wird der Verkäufer von eBay darüber informiert und aufgefordert, den Artikel zu verschicken. Wurde der Artikel vom Verkäufer verschickt und in „Mein eBay“ als verschickt markiert, wird eBay den Verkäufer anhand bestimmter Auszahlungsfristen auszahlen. Diese Fristen hängen von der Art des Mitgliedskontos (privat oder gewerblich) sowie, bei gewerblichen Verkäufern, dem Servicestatus und der Verkaufsgeschichte ab.

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