Bis zu 13,6 Milliarden US-Dollar erzielbar

Facebook will pro Aktie 28 bis 35 US-Dollar verlangen

Das soziale Netzwerk Facebook, über dessen Börsengang seit Wochen spekuliert wird, obwohl noch immer kein genauer Termin offiziell bestätigt wurde, hat in seinem aktualisierten Börsenprospekt den Verkaufspreis der Aktien festgelegt. Das Unternehmen könnte dabei bis zu 13,6 Milliarden US-Dollar einnehmen.

Konkret soll der Preis pro Aktie bei Börsenstart zwischen 28 und 35 US-Dollar liegen. Bei einer Ausgabe von genau 337.415.352 Anteilspapieren wird dabei ein Erlös von über zehn Milliarden US-Dollar erwartet. Da „nur“ 180.000 Wertpapiere direkt durch Facebook und weitere rund 157.000 durch Anteilseigner verkauft werden sollen, könnte Facebook direkt rund sieben Milliarden US-Dollar einnehmen. Insgesamt – das heißt unter Einberechnung auch der Aktien, die nicht an der Börse gehandelt werden – würde Facebook dann an der Börse mit 70,4 bis 88,0 Milliarden US-Dollar bewertet werden.

Es ist aber auch gut möglich, dass der Aktienpreis beim Börsenstart noch einmal höher liegt. Eine Abweichung um fünf US-Dollar ist laut den Analysten von PrivCo möglich, was den Börsenwert Facebooks dann auf knapp über 100 Milliarden US-Dollar hieven würde. Wann mit einem Ende der Spekulationen und Vorbereitungen zu rechnen ist, ist zwar noch nicht klar. Gerüchteweise soll es aber in wenigen Wochen soweit sein. PrivCo will von Quellen, die eng mit dem Vorgang vertraut sind, erfahren haben, dass der 18. Mai als Börsenstart von Facebook anvisiert wird.

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