Keilform geschützt

Apple erhält Patent auf MacBook-Air-Design

Passend zur Computex, auf der die zweite Ultrabook-Generation eines der großen Themen war, hat Apple ein neues Patent auf das Design seines MacBook Air erhalten. Dies geht aus den vom Marken- und Patentamt der USA veröffentlichten Unterlagen hervor.

Den dort eingebetteten Grafiken ist zu entnehmen, dass es nicht um die Platzierung von Anschlüssen, Scharnieren oder den Standfüßen, sondern um die markante Keilform geht. Damit zielt man nicht nur auf Konkurrenzprodukte, die dem MacBook Air verblüffend ähnlich sehen; auch Notebooks, die nur in ihrer generellen Form an Apples kleinstes Notebook erinnern – also auf Höhe der Handballenablage flacher als auf Höhe des Displays sind –, dürften die neue Schutzschrift verletzen.

Schematische Darstellung des MBA: Durchgezogene Linien entscheidend
Schematische Darstellung des MBA: Durchgezogene Linien entscheidend
Schematische Darstellung des MBA: Durchgezogene Linien entscheidend
Schematische Darstellung des MBA: Durchgezogene Linien entscheidend

Zutreffen würde dies unter Umständen aber nicht nur auf Ultrabooks wie beispielsweise Asus' Zenbooks, sondern auch auf einige der in dieser Woche vorgestellten Tablets mit Tastatur-Dock wie das ebenfalls von Asus stammende Tablet 810. Denn im Docking-Betrieb ist auch hier eine Keilform erkennbar. Laut The Verge könnten sich Apples Konkurrenten aber auf unterschiedliche Winkel und anderes berufen, um Unterschiede zwischen der Optik des MacBook Air und eigener Produkte aufzuzeigen.

Abzuwarten bleibt, ob das im kalifornischen Cupertino beheimatete Unternehmen das neue Patent ebenso vehement nutzen wird wie jene, die das iPad-Design schützen. Schon Mitte Februar hatte Apple angeblich Druck auf den Auftragsfertiger Pegatron ausgeübt; dieser sollte sich entscheiden, ob man weiterhin Asus' Zenbooks oder Apple-Produkte herstellen wolle.

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