High-End, Mid-Range und Low-End

Gigabyte zeigt erste FM2-Platinen für AMD „Trinity“

Die Notebook-Variante von AMDs zweiter APU-Generation mit dem Codenamen „Trinity“ ist bereits gestartet. Der Desktop-Ableger lässt dagegen noch auf sich warten, wobei dieser angeblich ab August starten soll. Auf der Computex haben wir nun die ersten Desktop-Mainboards gefunden.

So befindet sich der Stand von Gigabyte zwar noch im Aufbau und vieles ist entsprechend noch nicht fertig, an der „Mainboard-Wand“ fehlt aber nicht mehr viel. Dort haben wir drei FM2-Mainboards gefunden, die AMDs Trinity-APU tragen können. Und Gigabyte versucht anscheinend, direkt jeden Geldbeutel zufrieden stellen zu können.

So ist das „GA-F2A85X-UP4“ für den High-End-Käufer gedacht: Die Platine ist im ATX-Format (6+2 Phasenstromversorgung) gefertigt und bietet Platz für vier Speicherriegel bis hinauf zu DDR3-2400 oder mehr (inoffiziell). Drei PCIe-Slots der zweiten Generation mit 16 Lanes sind vorhanden, darüber hinaus gibt es noch drei PCIe-x1- sowie einen altgedienten PCI-Slot. Datenträger können an acht SATA-III-angeschlossen werden. Zudem gibt es sechs USB-3.0-Ports. Das Mainboard kommt mit D-SUB, DVI, HDMI und DisplayPort daher, um die integrierte Grafik ansteuern zu können.

Das „GA-F2A55-DS3“ fällt etwas schmaler als der größere Bruder aus und bietet dem Käufer nur noch zwei DDR3-Bänke. Die Stromversorgung wird durch ein 4+2-Phasendesign sichergestellt. Eine Grafikkarte kann auf einen PCIe-x16-Slot gesteckt werden, ansonsten sind noch vier PCIe-x1- und zwei PCI-Slots verbaut. Sechs SATA-III- und vier USB-3.0-Anschlüsse sind übrig geblieben. Die Anschlussvielfalt für den Monitor ist dagegen identisch mit der teureren Variante.

Das Gigabyte „GA-F2A55M-DS2“ ist im Micro-ATX-Format gehalten und mit zwei DDR3-Bänken ausgestattet. Zudem gibt es einen PCIe-x16-, einen PCIe-x1- sowie einen PCI-Slot. Die Stromversorgung weist eine Kapazität von 3+2-Phasen auf. Es gibt vier SATA-II- und vier USB-2.0-Anschlüsse – auf SATA III und USB 3.0 wird anscheinend verzichtet, zumindest lassen sich die neuen Standards nicht erkennen. Ein Display kann mittels D-SUB- und DVI angeschlossen werden.

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