Kniff über Cloud möglich

PlayStation 4 möglicherweise nicht direkt abwärtskompatibel

Mit Einführung einer neuen Konsolengeneration ist Abwärtskompatibilität stets ein großes Thema. Für die PlayStation 4 scheint jedoch keine direkte Möglichkeit vorgesehen zu sein, Spiele der über 70 Millionen Mal verkauften PlayStation 3 zu nutzen.

Dies haben Martin Turton und Andrew Newton, beide Director des britischen Studios „Clever Beans“ in einem Interview gegenüber psu.com angedeutet. Auf die Frage, ob ihr aktueller Titel „When Vikings Attack“ auf künftigen Sony-Plattformen spielbar bleiben würde, erklärten sie, dass Abwärtskompatibilität im Bezug auf die PlayStation 4 „sehr schwierig zu erzielen“ sei. Den aktuellen Gerüchten zufolge setzt Sony bei der teils als „Orbis“ bezeichneten Konsole auf AMDs Trinity-Plattform (ComputerBase-Test der CPU und der GPU) mit x86-Architektur, was die Emulation älterer Spiele aufwendig machen würde.

Allerdings halten die Entwickler eine Lösung über einen cloud-basierten Streaming-Dienst im Rahmen des PlayStation-Networks für möglich. Bandbreite und Latenzzeiten könnten teils aber zu Problemen führen. Zwar betonen Turton und Newton stets, dass sie über keinerlei Insider-Informationen zur nächsten Konsolengeneration verfügen würden, haben aber allein aus fachlicher Sicht einen fundierten Blickwinkel. Nicht zuletzt hat Sony im Juni den Streaming-Dienst „Gaikai“ für rund 380 Millionen US-Dollar übernommen und verfügt daher sowohl über die Infrastruktur als auch die Expertise für solch eine Lösung.

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