Unternehmensumstrukturierung als Ursache

Texas Instruments entlässt 1.700 Mitarbeiter

Ende September kündigte Texas Instruments die Verlagerung des Unternehmens in Richtung des Embedded-Bereiches an. Damit einhergehend gibt der texanische Konzern nun bekannt, dass man dieses Ziel durch eine Kostenreduzierung und einer weiteren Fokussierung auf den Embedded-Bereich erreichen möchte.

Einen Teil der Kostenreduzierung stellt der Wegfall von weltweit 1.700 Arbeitsplätzen in dem Unternehmen dar. Durch die Verlagerung auf den Embedded-Markt seien weniger Ressourcen und somit auch weniger hohe Investitionen notwendig. Durch eine Umstrukturierung im Bereich der OMAP-Prozessoren und Drahtlos-Lösungen des Unternehmens, erhofft man sich längere Produktzyklen und damit verbunden auch ein nachhaltig höheres Wachstum.

Greg Delagi, Senior-Vizepräsident im Bereich Embedded Processing sagte dazu, dass man großes Potenzial in der Unternehmensumstrukturierung sehe und dass der Embedded-Bereich bereits jetzt an Fahrt aufnehme und man einen großen Kundenstamm in diesem Sektor vorweisen könne. Die Entlassung der Mitarbeiter habe man schweren Herzens entschieden, wobei man die ehemaligen Mitarbeiter durch Abfindungen, Zuschüsse und Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche weiter unterstützen möchte.

Durch die Unternehmensumstrukturierung rechnet Texas Instruments mit einer Gesamtbelastung von 325 Millionen US-Dollar, die zum Großteil das aktuelle Quartal betreffen soll. Ab Ende des Jahres 2013 erwartet das Unternehmen infolge der Umstrukturierung jährliche Einsparungen in Höhe von 450 Millionen US-Dollar.

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