Komplett überarbeiteter Browser auf Basis von WebKit

Opera 14 Beta für Android veröffentlicht

Auf dem MWC 2013 präsentierte Opera den neuen Android-Browser mit Codenamen „Ice“, der die Rendering-Engine WebKit nutzt, die auch bei Safari und Google Chrome zum Einsatz kommt – und nicht länger auf die Engine Presto setzt. Mit Opera 14 Beta hat das Unternehmen heute die erste Version für die Öffentlichkeit freigegeben.

Der Versionssprung von 12 auf 14 soll die komplette Überarbeitung des Browsers verdeutlichen. Die gesamte Benutzeroberfläche wurde neu gestaltet und teilt sich in die drei Bereiche „Verlauf“, „Schnellwahl“ und „Discover“ auf. Die ersten beiden Bereiche dürften selbsterklärend sein, dort werden besuchte Webseiten aufgeführt und Favoriten abgelegt. Discover versteht sich als ein Nachrichtenportal, das sich auf verschiedene Regionen einstellen lässt und in eine Vielzahl von Themenbereiche aufteilt, die an- und abgewählt werden können. Eine Besonderheit ist der Offroad-Modus, der Daten durch die Opera-Mini-Server leitet, welche diese komprimieren und so den Datenverkehr und eventuell anfallende Kosten reduzieren sollen.

In einem ersten Test wusste nicht nur die neue Benutzeroberfläche zu gefallen, die dank Einhaltung der Android-Design-Richtlinien eine schlüssige beziehungsweise intuitive Bedienung erlaubt, sondern auch die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus sowie die Darstellung von Webseiten überzeugte. Für eine Beta-Version wirkt der Browsers bereits sehr stabil, zu Problemen kam es während des kurzen Tests nicht. Opera 14 Beta ist kompatibel mit Android ab Version 2.3 „Gingerbread“ und kann über Google Play bezogen werden. Eine Version für Tablets soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Video „Opera 14 Beta für Android
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