Asus MeMO Pad & MeMO Pad Smart im Test: Preiswerte 7- und 10-Zoll-Tablets

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Nicolas La Rocco
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Fazit

Abschließend lassen sich die Gemeinsamkeiten von MeMO Pad und MeMO Pad Smart auf die sehr gute Verarbeitung reduzieren. In allen anderen Bereichen muss deutlich zwischen den beiden Tablets unterschieden werden. Das MeMO Pad wird in einer Preisklasse angeboten, die nicht viel Spielraum für eine komplette und vollends überzeugende Ausstattung lässt. Für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Internet, das Abrufen von E-Mails oder gelegentliche Spiele reicht die Leistung aus. Darüber hinaus stößt der Single-Core-SoC aber sehr schnell an seine Grenzen, was auch die Tatsache zeigt, dass bereits die Bedienung der Android-Oberfläche von vielen kleinen Rucklern begleitet wird.

Asus MeMO Pad
Asus MeMO Pad

Das Display wiederum ist zwar angenehm hell, doch in allen anderen Bereichen hinkt es dem aktuellen Stand der Technik hinterher. Auch bei der Laufzeit müssen Abstriche gemacht werden, was das Fazit entsprechend durchwachsen ausfallen lässt. Eine generelle Empfehlung können wir für das MeMO Pad nicht aussprechen, denn dafür liegen zu viele Kritikpunkte vor. Soll das gewünschte Tablet aber hauptsächlich preiswert und trotzdem gut verarbeitet sein, dann ist das MeMO Pad definitiv einen Blick wert. Sollte das Budget mehr hergeben, dann würden wir aber eher zur hauseigenen Konkurrenz in Form des Nexus 7 greifen, das nicht nur das besseres Display bietet, sondern auch mit einem deutlich schnelleren SoC ausgestattet ist. Schneller ist auch das Acer Iconia Tab B1, wobei hier Akku, Display und Verarbeitung schlechter sind.

Asus MeMO Pad
Produktgruppe Tablets, 06.05.2013
  • Display
    O
  • Leistung Produktiv
    O
  • Leistung Unterhaltung
  • Laufzeit
  • Verarbeitung
    ++
  • ausreichend schnell für Internet, E-Mail und einfache Spiele
  • sehr gute Verarbeitung
  • Speicher erweiterbar
  • Display mit niedriger Auflösung und schlechten Blickwinkeln
  • viele Ruckler schon bei der Android-Oberfläche
  • kaum für aufwendige Spiele und Apps geeignet
  • kurze Laufzeit

Das MeMO Pad Smart schneidet indes deutlich besser ab, da es auch beim Display überzeugen kann, dem nur die nicht mehr zeitgemäße Auflösung anzukreiden ist. Ein wirklicher Sprinter ist zwar auch der Tegra-3-SoC nicht mehr, doch im MeMO Pad Smart ermöglicht dieser eine nahezu durchweg flüssige Bedienung der Android-Oberfläche und ist außerdem schnell genug für aufwendige Spiele und Anwendungen. Mit Bluetooth und GPS ist zudem der Bereich Kommunikation kompletter. Sehr gut hat uns außerdem das Betriebssystem gefallen, das mit Android 4.2.1 nicht nur aktuell, sondern auch beinahe unverändert ist.

Asus MeMO Pad Smart
Asus MeMO Pad Smart

Zu einer Auszeichnung langt es aber auch beim MeMO Pad Smart nicht ganz, da uns dafür die Laufzeit im Schnitt zu kurz war. Doch das MeMO Pad Smart ist definitiv ein gutes Mittelklasse-Tablet, das nur mit wenigen vergleichbar ausgestatteten Geräten um die Gunst der Käufer Buhlen muss. Soll die Wahl auf ein Tablet bis 300 Euro fallen, dann sollte auch das MeMO Pad Smart in Betracht gezogen werden. Alternativ bietet zum Beispiel Huawei das MediaPad 10FHD mit Full-HD-Display, zwei Gigabyte RAM und einem stärkeren Akku an. Dieses verfügt allerdings nur über acht Gigabyte internen Speicher und ein Jahr Garantie.

Asus MeMO Pad Smart
Produktgruppe Tablets, 06.05.2013
  • Display
    +
  • Leistung Produktiv
    +
  • Leistung Unterhaltung
    +
  • Laufzeit
    O
  • Verarbeitung
    ++
  • Display (Kontrast, Farbdarstellung und Blickwinkel)
  • schnell genug für alle Apps und Spiele
  • fast unverändertes Android 4.2.1
  • Speicher erweiterbar
  • Display-Auflösung niedrig
  • Laufzeit unterdurchschnittlich

Verfügbarkeit & Preise

Die Tablets Asus MeMO Pad und MeMO Pad Smart sind in Deutschland seit Februar beziehungsweise März erhältlich und werden laut aktuellem Preisvergleich zu Preisen ab etwa 140 respektive 270 Euro angeboten.

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