Fokus auf Einzelspieler-Erfahrung

„Wolfenstein – The New Order“ enthält keinen Mehrspieler-Modus

Comebacks sind auch in Videospielen ein mittlerweile gängiges Phänomen. Jüngst hat Bethesda daher B.J. Blazkowicz, den Protagonisten der legendären „Wolfenstein“-Reihe aus der Versenkung geholt. Gamespot konnte nun eine frühe Version von „The New Order“ spielen und erste Details zum Konzept in Erfahrung bringen.

So verzichten die Entwickler von MachineGames auf einen Mehrspieler-Modus, „Wolfenstein“ wird sich ausschließlich auf die Einzelspieler-Komponente konzentrieren - auch um „das Vermächtnis der Serie“ zu bewahren, was, wie mehrfach betont wird, ein wichtiger Eckpfeiler des Konzepts sein soll. Angesiedelt ist das Spiel in den 1960er Jahren einer alternativen Zeitlinie. Hier haben die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen und herrschen nun über die gesamte Welt. Dies ermöglicht es dem schwedischen Studio, das bereits mit „Chronicles of Riddick“ und der „Darkness“-Reihe Einzelspieler-Erfolge vorweisen kann, den Spielablauf freier und damit spaßiger zu gestalten. Zudem dürfen sich die Designer mit dem Erdenken von „Nazi-Sci-Fi-Ausrüstung“ austoben, die zumindest in Artworks ein wenig an den PlayStation-Shooter „Killzone“ erinnert.

Wolfenstein-Artwork
Wolfenstein-Artwork

Der Fokus des Spiels wird daher auf schnellen Actionsequenzen liegen. Dem Spieler ist es dabei unter anderem möglich, zwei Waffen jeder Art gleichzeitig zu tragen, wobei der Spielablauf wie beim Klassiker mehr auf Bewegung denn auf Deckung setzen soll. Ein richtiges Deckungssystem wird es deshalb nicht geben, auch wenn es laut den Entwicklern nötig sein wird, sich gelegentlich zu verschanzen. Für Abwechslung sorgen zudem immer wieder ruhigerer Passagen mit kleineren Rätseln. Neben den Gefechten liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Geschichte, für die die Entwickler intensive Momente, beispielsweise die Teilnahme an einem „Arier-Test“, versprechen.

Video „Wolfenstein: The New Order – Ankündigungstrailer
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