Gleiches Spiel wie beim Vorgänger

AMD Athlon X4 760K als „Richland“ ohne Grafikeinheit

Vor genau einer Woche hat AMD die „Richland“ als Nachfolger der „Trinity“ im Rahmen des Refreshes der Sockel-FM2-Plattform offiziell vorgestellt. Wie jetzt bekannt wurde zweigt man wie beim Vorgänger auch wieder Modelle ab, bei denen man die Grafikeinheit deaktiviert und so preisgünstige Prozessoren ermöglicht.

Beim Test aller Trinity-Prozessoren hatten wir im letzten Jahr bereits den Athlon X4 750K als Geheimtipp ausgelobt, bot er doch die gleiche CPU-Leistung wie die schnellsten Modelle, garniert mit einem freien Multiplikator sowie einem günstigen Preis. Exakt dort scheint nun der Athlon X4 760K anzusetzen, dessen Basistakt bei 3,8 GHz liegt, während der Turbo mit 4,1 GHz spezifiziert wird. Der Basistakt würde damit 400 MHz über dem Vorgänger X4 750K liegen, der maximale Turbo jedoch wie bei vielen anderen Richland nur 100 MHz höher takten. Der zu erwartende Performancegewinn liegt jedoch wie bei unseren beiden bisher getesteten Richland in etwa beim Vergleich der maximalen Turbo-Taktraten und fällt eher gering aus, da der bidirektionale-Turbo-Modus der AMD-Prozessoren aufgrund der deaktivierten Grafikeinheit keine Rücksicht auf eben diese nehmen muss und immer voll dem CPU-Teil zur Verfügung steht.

Bei Amazon UK wird der Neuling für knapp 65 Pfund Sterling geführt, was etwa 76 Euro entspricht. Hierzulande existiert im Preisvergleich bisher lediglich ein Platzhalter-Artikel, der jedoch bald mt Leben gefüllt werden dürfte. Da der Vorgänger 65 Euro kostet und sich die Richland-Flaggschiffe A10-6800K/A10-6700 bis auf 15 Euro an die abzulösenden Trinity A10-5800K/A10-5700 angenähert haben, dürfte die Angabe für den neuen Athlon X4 760K auch realistisch sein.

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