Google führt zudem die CardDAV-API ein

Googles CalDAV-API bleibt weiterhin für alle offen

Gemeinsam mit dem Aus des Reader hat Google im März angekündigt, die für die Kalendersynchronisation nötige CalDAV-API ab Juli nur noch registrierten Entwicklern zur Verfügung zu stellen. Dadurch wäre die Kompatibilität zu verschiedenen Drittanbieter-Apps nicht mehr gewährleistet gewesen.

Doch wie der Konzern im unternehmenseigenen Entwicklerblog nun bekannt gibt, habe man nach der Ankündigung der Einstellung der CalDAV-API „viele Anfragen für den Zugang“ zu der besagten Schnittstelle erhalten. Aufgrund dessen habe das Unternehmen die eigene Entscheidung nochmals überdacht und ist nun zu dem Entschluss gekommen, dass die CalDAV-API weiterhin für alle Nutzer offen bleibt. Gleichzeitig führt der Suchmaschinenbetreiber erstmals auch die CardDAV-API ein, mit welcher Nutzer ihre Kontakte synchronisieren können. Beide Schnittstellen unterstützen jetzt auch das offene Authorisierungsprotokoll OAuth 2.0.

Die Einführung respektive Weiterführung von CardDAV und CalDAV dürfte vor allem Nutzer von Windows Phone 8 freuen, die im Rahmen des für den „Sommer“ angekündigten Update (GDR2) Unterstützung für beide Schnittstellen erhalten werden. Microsoft hatte die Unterstützung von CalDAV und CardDAV durch Windows Phone 8 verkündet, nachdem Google bekanntgab, die Unterstützung von Active Sync zur Synchronisation von Windows-Geräten einzustellen.