30 Prozent weniger Energiebedarf als der Vorgänger

Intels „Broadwell“ in Cinebench bei 4,9 Watt (Update)

Den zweiten Tag des IDF 2013 hat Intel auch noch einmal genutzt, um auf das kommenden Jahr hinzuweisen. Dort steht „Broadwell“ als Nachfolger von „Haswell“ auf dem Plan, der dank 14-nm-Fertigung einen deutlich verringerten Energiebedarf aufweisen soll. Dies bewies Intel anhand einer Demo.

Die Y-Modelle sind bereits seit dem vergangen Jahr die CPU-Serie, die in Tablets und lüfterlosen schmalen Notebooks zum Einsatz kommen kann. Dort gibt es vor wenigen Tagen präsentierte Haswell-Modelle, die sich auf dem IDF 2013 bereits dem Nachfolger stellen müssen. Die 14-nm-Technik erlaubt es insbesondere in diesem Bereich, die Leistungsaufnahme massiv zu senken. Intel sprach gestern von 30 Prozent, heute ließ man den Worten Taten folgen.

Intel zeigt Y-Serie von „Broadwell“
Intel zeigt Y-Serie von „Broadwell“

6,8 zu 4,9 Watt standen am Ende auf der Anzeige, die beim Test von Cinebench x-CPU über jeweils vier Threads zutage kamen. Broadwell war dabei auch noch minimal schneller; bevor ein Endergebnis ans Licht kam, wurden die Systeme jedoch wieder abgebaut.

Im Zuge der Vorführung zeigte Kirk Skaugen, Chef der PC Client Group, auch einen materiellen Vergleich. Der Die der Broadwell-CPU ist etwas kleiner als bei Haswell, während sich der Chipsatz auf dem Multi-Chip-Package in der Größe nicht verändert. Das gesamte Package wird jedoch massiv verkleinert.

Update 20:08 Uhr (Forum-Beitrag)

Nach der Keynote beantwortete Kirk Skaugen noch einige Fragen und zeigte die Broadwell-Lösung erneut. Dabei bestätigte er, dass das Package für Broadwell in der Y-Variante massiv verkleinert wird, für OEM-Kunden jedoch auch ein Pin-Kompatibles Produkt zum Vorgänger aufgelegt wird. Dafür wird man das bereits bekannte Haswell-Package nutzen, welches Skaugen parallel dazu ebenfalls zum direkten Vergleich zeigte. OEM-Fertigern soll so ein rascher Umstieg auf die neuen CPUs ermöglicht werden.

Auf einen Zeitrahmen ließ sich Skaugen nicht festnageln, sprach jedoch in kleiner Runde vom Ultrabook Spring Refresh. Dies passt zu den Gerüchten, die Broadwell ab dem zweiten Quartal 2014 sehen.

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