Grafikkarten 2013 im Vergleich (3/13)

Ein abschließender Blick zurück
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Testergebnisse

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir in unseren bekannten Leistungsratings die Rechengeschwindigkeit der heutigen Kontrahenten – in verschiedenen Auflösungen, Qualitätseinstellungen und APIs. Die Ratings beinhalten, abgesehen vom 3DMark, sämtliche getesteten 3D-Applikationen. Einzelergebnisse liefert die Folgeseite. Details zur Testmethodik und Einstellungen liefert der Anhang dieses Artikels.

Leistungsratings Spiele

Leistung mit AA/AF

Hinweis: Mittels Schaltfläche über den folgenden Diagrammen kann vorwärts und rückwärts durch Einzelergebnisse der Messungen geklickt werden.

In 1.920 × 1.080 mit der vierfachen Kantenglättung sowie der 16-fachen anisotropen Filterung liegt die GeForce GTX 780 Ti sowohl im Standardmodus als auch bei maximierten Einstellungen bei Temperatur- und Powerlimit (GeForce GTX 780 Ti (Max)) vor der Konkurrenz. Die Radeon R9 290X im Uber-Modus inklusive erhöhtem PowerTune-Limit (Radeon R9 290X (Max)) muss sich der Nvidia-Karte knapp geschlagen geben, wobei die Differenz bei drei beziehungsweise zehn Prozent liegt. Die GeForce GTX Titan ist dagegen etwas langsamer als das Single-GPU-Flaggschiff von AMD unterwegs – in beiden Modi. Die Radeon R9 290 liegt nur um geringe vier Prozent gegenüber dem größeren Bruder bei Standardeinstellungen zurück und hält so um fünf Prozent die GeForce GTX 780 in Schach.

In der höheren Auflösung 2.560 × 1.600 sieht es wie gewohnt für AMD besser aus, sodass die Radeon R9 290X im Uber-Modus die GeForce GTX 780 Ti um zwei Prozent schlägt und so nur um sieben Prozent hinter der maximierten Variante zurückliegt. Der Unterschied zwischen dem Uber- und dem Quiet-Modus liegt bei sieben Prozent. Die Radeon R9 290 erzielt einen starken Gleichstand mit der GeForce GTX Titan.

Beim Einsatz achtfacher Kantenglättung gibt es nur minimale Unterschiede. Je nach Karte schneiden die AMD- oder die Nvidia-Produkte etwas besser ab. Eine Tendenz lässt sich aber nicht feststellen.

Leistung mit SSAA

Moderne GPU-Generationen sind ohne Weiteres dazu in der Lage, bei vielen Spielen das hochwertige Super-Sampling-Anti-Aliasing anzuwenden, das optisch teils deutlich besser aussieht als das traditionelle Multi-Sampling-AA (oder andere AA-Verfahren). Sowohl aktuelle AMD- als auch Nvidia-Generationen unterstützen mittlerweile SSAA unter allen gängigen APIs bis hinauf zu DirectX 11, weswegen wir uns dazu entschieden haben, zusätzlich ein SSAA-Rating einzuführen. Da mittlerweile sowohl AMD als auch Nvidia über eine automatische LOD-Anpassung bei der Nutzung von SSAA verfügen, hat keiner der beiden einen generellen Vorteil bei der Bildqualität.

Bei Nutzung der hochwertigen Super-Sampling-Kantenglättung liegt die Radeon R9 290X in der Full-HD-Auflösung zwei beziehungsweise zehn Prozent hinter der GeForce GTX 780 Ti zurück. Schaltet man die AMD-Karte in den Quiet-Modus, verliert man sieben Prozent an Leistung und landet dann knapp hinter der GeForce GTX Titan, aber immer noch vor der GeForce GTX 780.

Selbst die Radeon R9 290 ist noch fünf Prozent schneller als die Nvidia-Karte unterwegs, da die Differenz zur normalen Radeon R9 290X nur bei zwei Prozent liegt. In 2.560 × 1.600 legen die AMD-Karten dann erneut zu, wobei der Vorteil der höheren Auflösung bei SSAA gegenüber klassischem Anti-Aliasing teilweise verpufft.

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