3/5 Günstige Grafikkarten im Test : 19 × AMD und Nvidia von 20–90 Euro im Vergleich

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Testergebnisse

Alle Tests hat ComputerBase auf einem AMD A10-7850K mit installiertem Windows 8.1 durchgeführt. Auf das übliche Testsystem mit Core i7-4770K hat die Redaktion gezielt verzichtet.

Als Treiber kommen der GeForce 340.52 beziehungsweise der Catalyst 14.7 RC zum Einsatz. Details finden sich im Anhang dieses Artikels.

Leistungsrating Spiele

Bei den besonders günstigen Grafikkarten hat AMD in Sachen Leistung die Nase vorn. Die Radeon R7 250X belegt mit großem Abstand den ersten Platz und legt sich fast mit den „ausgewachsenen“ Modellen an: Die Leistung liegt nur 17 Prozent hinter der einer Radeon R7 260. Auf Platz zwei kommt die Radeon R7 250 mit GDDR5-Speicher, die sich um 16 Prozent dem Bruder mit dem X geschlagen geben muss.

10 Einträge
Performancerating
Angaben in Prozent
    • Nvidia GeForce GTX 750
      99,0
    • AMD Radeon R7 260
      95,1
    • AMD Radeon R7 250X
      78,9
    • AMD Radeon R7 250 G5
      66,3
    • Nvidia GeForce GT 740 G5
      64,5
    • Nvidia GeForce GTS 450
      58,3
    • Nvidia GeForce GT 730 G5
      46,6
    • Nvidia GeForce GT 740 D3
      46,1
    • Nvidia GeForce GT 640
      44,6
    • AMD Radeon HD 6670
      44,5
    • AMD A10-7850K
      42,7
    • AMD Radeon R7 250 D3
      40,3
    • AMD A10-7800
      39,7
    • AMD Radeon HD 6570
      37,4
    • AMD Radeon R7 240 D3
      34,2
    • Nvidia GeForce GT 440
      29,9
    • Nvidia GeForce GT 730 D3
      28,9
    • Nvidia GeForce GT 630
      26,5
    • Nvidia GeForce GT 430
      23,6
    • AMD Radeon HD 6450
      17,6

Die erste Nvidia-Grafikkarte GeForce GT 740 mit GDDR5 liegt auf Platz drei. Sie liegt drei Prozent hinter der R7 250. Rund 40 Prozent dahinter gibt es eine handfeste Überraschung: Die GeForce GT 740 DDR3 und die GeForce GT 730 GDDR5 liegen quasi gleich auf. Diese Version der GeForce GT 740 verhungert am lahmen Speicher – zwei Gigabyte hin oder her.

Derselbe Einflussfaktor lässt auch die Radeon R7 250 mit DDR3 weit in der Rangliste zurück fallen. Obwohl sie dieselbe GPU mit denselben Taktraten wie die R7 250X mit GDDR5 besitzt, liegt sie im Schnitt 64 Prozent zurück.

Die Radeon R7 240 erkämpft sich den zweitletzten Platz, während die GeForce GT 730 DDR3 mit der letzten Platzierung zufrieden geben muss. Der größere GDDR5-Bruder ist erneut satte 61 Prozent zügiger.

Unter Berücksichtigung der älteren Modelle und der beiden APUs zeigt sich, dass einige vermeintlich überholt Grafikkarten noch gut mit dem aktuellen Testfeld mithalten können. Kein Wunder, basieren sowohl R7 als auch GeForce GT doch auf ein, zwei oder gar drei Jahre alten Modellen.

Einzelergebnisse Spiele

Auch bei den günstigen Grafikkarten haben AMD- und die Nvidia-Modelle ihre „Lieblingsspiele“. So schneiden in Trine 2 und Tropico 5 die AMD-Beschleuniger sehr gut ab, während in Plants vs. Zombies Nvidia die Oberhand gewinnt. In Dota 2 limitiert bei den schnellsten Grafikkarten übrigens nicht mehr die GPU, sondern bereits der A10-7850K als CPU. Viel mehr als 60 Bilder pro Sekunde scheint die APU in dem Spiel nicht erreichen zu können.

In Plants vs. Zombies gilt die Überlegenheit von Nvidia übrigens nur, solange die DirectX-API verwendet wird. Die CGN-Grafikkarten von AMD können unter Einsatz der Mantle-API deutlich, sodass zum Beispiel die Radeon R7 250X 60 FPS anstatt 46 FPS und die Radeon R7 250 mit DDR3-Speicher 31 FPS anstatt 23 FPS erzielt – damit wird der Titel bedingt spielbar.

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