GPU braucht CPU: Welche CPU für welche Grafikkarte?

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Wolfgang Andermahr
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Die Testkandidaten

Prozessoren

Die drei AMD-Teilnehmer haben wir auf Basis der Anzahl der CPU-Kerne ausgewählt, sodass wir schlussendlich einen Sechs-, einen Vier- sowie einen Zwei-Kern-Teilnehmer im Testfeld haben. Als Sechs-Kern-CPU haben wir uns für den Phenom II X6 1100T Black Edition, AMDs Flaggschiff, entschieden. Der Prozessor taktet mit 3,3 GHz und weist eine TDP von 125 Watt auf. Ab rund 155 Euro ist das Produkt aktuell zu haben.

Als zweiter im Bunde hat sich der Phenom II X4 965 Black Edition (ComputerBase-Test) im Testfeld eingefunden, der auf vier CPU-Kerne setzt, die mit jeweils 3,4 GHz zu Werke gehen. Es gibt eine Version mit einer TDP von 140 Watt sowie eine mit 125 Watt, wobei wir letztere im Einsatz haben. Diese wechselt derzeit für 99 Euro den Besitzer.

Der Dual-Core-Vertreter stammt ebenfalls aus der Phenom-Produktfamilie. Es handelt sich um den Phenom II X2 560 Black Edition, der mit 3,3 GHz taktet und sich bezüglich der Frequenzen damit genau zwischen den beiden anderen Testkandidaten platziert. Die TDP liegt bei 80 Watt und die aufzubringenden Kosten bei 70 Euro.

Das Flaggschiff im Intel-Lager, der Core i7-2600k, taktet mit 3,4 GHz und kann mittels SMT gleich acht Threads bearbeiten. Die TDP beläuft sich auf 95 Watt und der Kaufpreis auf etwa 255 Euro.

Darüber hinaus setzen wir den zweitschnellsten Sandy-Bridge-Prozessor, den Core i5-2500k, ein, der ebenfalls vier Kerne bietet, auf SMT aber verzichtet. Die Arbeitsfrequenz beträgt 3,3 GHz und die TDP 95 Watt. Ab 175 Euro wechselt der Prozessor den Besitzer.

Der letzte Teilnehmer ist der Core i3-2120, der, anders als die größeren Bruder, nur eine Dual-Core-CPU darstellt. Die CPU arbeitet aber genauso mit hohen 3,3 GHz, die TDP ist mit 65 Watt etwas geringer. Bei den gängigen Online-Shops müssen für den Prozessor 115 Euro bezahlt werden.

Grafikkarten

Sechs Prozessoren folgen sechs Grafikkarten, die in drei verschiedenen Preisklassen unterwegs sind. Die Nvidia GeForce GTX 460 sowie die AMD Radeon HD 6850 bilden einen sinnvollen Einstieg für einen Spielerechner, da die 3D-Leistung bereits einigermaßen hoch und die Preise dennoch recht niedrig sind. So ist die Nvidia-Karte aktuell ab 125 Euro zu haben, das AMD-Produkt kostet gar nur 119 Euro.

Für Spieler mit Ansprüchen an die Bildqualität führt aktuell eigentlich kaum ein Weg an der Radeon HD 6970 oder der GeForce GTX 570 vorbei. Die Geschwindigkeit ist sehr hoch und aufgrund eines andauernden Preiskampfes sind die Preise spürbar gesunken. Die GeForce GTX 570 kostet aktuell 260 Euro, die Radeon HD 6970 277 Euro.

Darüber hinaus nehmen von beiden Herstellern die jeweiligen Flaggschiffe am Test teil, die auf gleich zwei GPUs setzen. Beide Kandidaten vertreten nicht nur sich selber, sondern sind vor allem deswegen interessant, da diese einen Ausblick auf die kommenden Next-Gen-GPUs von AMD und Nvidia geben. Die Radeon HD 6990 wechselt aktuell für 520 Euro den Besitzer. Für die GeForce GTX 590 sind 635 Euro zu bezahlen.