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    Commander
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    Post [Erfahrungsbericht] [eGPU] externe Grafikkarte für das Notebook

    [FAQ]

    Ist mein Notebook für eine eGPU geeignet?


    Hinweis: Es ist nicht notwendig alle ~154 Seiten dieses Thread zu lesen. Zum Verständnis der Thematik reicht diese FAQ vollkommen aus!


    [0] Was ist eine eGPU?
    Spoiler!

    "eGPU" ist die Abkürzung für "external Graphics Processing Unit". Dabei geht es darum, ein Notebook mit Hilfe eines speziellen Adapters, mit einer gängigen PCIe-Grafikkarte (wie man sie aus jedem Desktop-Computer kennt) zu verbinden.

    Konventionelle Notebooks haben folgende Nachteile:
    • Die verbauten Komponenten sind vor allem davon abhängig, wie gut das verbaute Kühlungskonzept ist. Daher werden im Vergleich zum normalen Desktop-PC vergleichsweise schwächere Komponenten, vor allem in Anbetracht auf die Grafikkarte, verwendet.
    • Richtige Gaming-Notebooks bieten zwar eine vergleichsweise bessere Spieleleistung als das durchschnittliche Notebook, sind jedoch enorm teuer, meißtens schwer und klobig und kommen trotzdem nicht an die Spieleleistung eines Desktop-PCs heran.


    Folgende Vorteile bietet die Verwendung einer eGPU:
    • Eine eGPU ermöglicht es dem Benutzer, jedes Notebook (wenn es über die nötigen Voraussetzungen verfügt) zu einem leisstungsstärkeren Rechner zu machen, um damit vorwiegend eine bessere Leistung in Games, Grafikarbeiten oder 3D-Rendering zu erhalten.
    • Interessant dabei ist auch, dass dabei die eGPU quasi nur als Docking-Station dient, wenn man mehr Leistung für Spiele und Anwendungen benötigt. Das Notebook als mobiles Arbeitsgerät bleibt dem Benutzer weiterhin erhalten.


    Der Grundlegende Aufbau einer eGPU sieht wie folgt aus:
    • Der eGPU-Adapter stelle einen physischen PCI-Express-Sockel bereit. Dieser kann, je nachdem was das Notebook und der verwendete eGPU-Adapter leisten können, PCIe 1.1 oder PCIe 2.0 bereitstellen. Die mögliche Bandbreite orientiert sich immer an der schwächsten Komponente, d.h. zum Beiespiel: wenn zwar der eGPU-Adapter PCIe 2.0 beherrscht, jedoch das Notebook nur PCIe 1.1, läuft das System ingesamt nur auf PCIe 1.1.
    • Notebook und eGPU-Adapter werden über ein spezielles Kabel miteinander verbunden und tauschen darüber Daten- und/oder Bildinformationen aus. Je nach eGPU-Adaptermodell ist dieses Kabel ein- oder beidseitig absteckbar. Ausnahmen bestehen lediglich, wenn die Verbindung über einen internen Anschluss des Notebooks erfolgt, d.h. die Unterseite des Notebooks geöffnet werden muss, um das Kabel des eGPU-Adapters einstecken zu können.
    • Die Stromversorgung des eGPU-Adapters, als auch der verwendeten PCIe-Grafikkarte, wird entweder über ein integriertes Netzteil (falls man z.B. eine Komplettlösung mit Gehäuse erwirbt) oder aber über ein seperates ATX/SFX/TFX-Netzteil gewährleistet. Optional ist es bei fast allen eGPU-Adaptermodellen auch möglich, dieses mit einem AC-Netzteil (z.B. von einem Notebook oder einer Xbox) zu betreiben.
    • Die aktuellen eGPU-Adapter ermöglichen es, dass sich diese recht experimentelle Lösung, als Plug-and-Play-Gerät für den Alltag nutzen lässt.


    Eine Einführung in die Begrifflichkeiten der heutigen Grafikkarten:
    • dedizierte Grafikkarten - dGPU - (z.B. AMD HD 7850M oder Nvidia GTX 760M)
    • integrierte Grafikkarten - iGPU (z.B. Intel 4500MHD, HD Graphics, HD3000, HD4000, oder neuer)
    • externe Grafikkarten - eGPU - (eGPU-Adapter + Desktop-Grafikkarte)





    [1] Welche Vorrausetzungen muss ein Notebook für eine eGPU erfüllen?

    1.1) Hardware-Voraussetzungen bezüglich der Schnittstelle?

    Spoiler!
    a) Falls ein Expresscard-Schacht vorhanden ist:
    Spoiler!
    • Alle aktuell erhältlichen eGPU-Adapter mit Expresscard-Verbindung setzen auf den Standard Expresscard/34 (34mm Breite). Bei aktuellen Notebooks wird ebenfalls fast nur noch auf dieser Standard verbaut.
    • Falls euer Notebook noch über einen Expresscard/54 (54mm Breite) verfügt, liegt den aktuellen eGPU-Adaptern eine aufsteckbare Kartenverbreiterung bei.



    b) Alternative: mPCIe (wenn kein Expresscard/34/54-Schacht vorhanden ist)
    Spoiler!

    • mPCIe (Mini-PCI-Express) ist eine verkleinerte Form der herkömmlichen PCIe-Schnittstelle und vorwiegend zum Anschluss von WLAN-Karten oder mPCIe-SATA-Festplatten gedacht. Diese Schnittstelle ist direkt auf dem Mainboard angebracht und in der Regel nur dadurch zu erreichen, in dem man das Notebook an der Unterseite öffnet.
    • Je nach Notebook-Hersteller können mindestens eine oder mehrere mPCIe-Schnittstellen vorhanden sein.
    • Falls ihr nur eine mPCIe-Schnittstelle habt, welche meistens z.B. durch das WLAN-Modul besetzt ist, muss dieses Modul entfernet werden. (alternativ ist für WLAN-Empfang dann ein WLAN-USB-Stick zu empfehlen)
    • WICHTIG: Es gibt auch einen Schnittstellen-Standard der sich mSATA (mini-SATA) nennt, der vorwiegend nur für die Verwendung von passenden mSATA-SSDs oder mSATA-WLAN-Karten vorgesehen ist. mPCIe und mSATA sind zwar mechanisch kompatibel, jedoch nicht elektrisch! Das heißt, dass man zwar eine mSATA-Gerät in eine mPCIe-Schnittstelle stecken könnte, diese jedoch wegen anderer benutzter elektrischer Kontakte nicht funktionieren wird. Einen eGPU-Adapter mit mSATA-Anschluss steht momentan noch nicht zur Verfügung!



    c) Alternative: falls eine Thunderbolt-Schnittstelle vorhanden ist
    Spoiler!

    • Den ersten Thunderbolt-Adapter entwickelte vor ca. 2 Jahren der Hersteller Bplus, der jedoch wegen der fehlenden Zertifizierung des Produkts durch Intel, wieder vom Markt genommen werden musste. Der Adapter mit der Bezeichnung "TH05", der damals ca. 150$ kostete und nur noch sehr selten auf dem Gebrauchtmarkt auftaucht, wird wegen dessen Rarität natürlich heute entsprechend preislich hoch angesetzt.
    • Aktuell gibt es verschiedene Thunderbolt-Gehäuse, die als Thunderbolt Expansion Chassis vertrieben werden, d.h. diese Gehäuse bieten eine 10 oder 20Gbit/s Thunderbolt-Schnittstelle, in welche z.B. Grafikkarten, Soundkarten, PCIe-SSDs, etc. verbaut werden können. Für die Stromversorgung sorgt meistens ein AC-Netzteil.

      Aktuelle Modelle sind von Sonnet, Magma und anderen Herstellern, z.B. Firmtek zu erhalten. Die Produktbeschreibungen zu den einzelnen Thunderbolt-Gehäuse folgt noch. Einstiegspreis für einen 10Gbit/s-Adapter von Firmtek liegt im Moment bei ca. 150€ und endet bei Komplettgehäusen, bei denen nur noch die Grafikkarte eingesteckt werden muss, bei Sonnet mit ca. 750€ und Magma mit ca. 760€. Die letzteren beiden mit Thunderbolt2, d.h. 20Gbit/s.


    - Sonnet Technologies ECHO-EXP3FD Echo Express III-D (Thunderbolt-Schnittstelle)
    Spoiler!

    • Aktuell einzig erhältlicher eGPU-Adapter mit Thunderbolt-Verbindung.
    • Preislich leider sehr teuer. (~900€)
    • Erreicht ca. 85-90% der Leistung eines normalen Desktop-PCs.



    - Sonnet Echo Thunderbolt zu Expresscard-Adapter (Expresscard-Schnittstele)
    Spoiler!
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    • Die Alternative für Besitzer eines Notebooks mit Thunderbolt-Schnittstelle, jedoch ohne Expresscard/34/54-Schacht, ist der
      Sonnet Echo Expresscard-Adapter.
      Dieser stellt einen Expresscard/34-Schacht für Thunderbolt-Notebooks zur Verfügung und man somit in die Lage versetzt wird, darüber das Notebook mit einem eGPU-Adapter mit Expresscard zu verbinden.
    • Natürlich ist die Einschränkung hierbei, dass die Bandbreite der Verbindung maximal der einer Expresscard-Verbindung entspricht. Andererseits ist man dadurch nicht gezwungen, das Notebook für eine mPCIe-Verbindung zu öffnen.


    Hinweis: Eine Verbindung mit USB2.0/USB3.0 ist nicht möglich, da einerseits die Bandbreite zu gering ist und andererseits USB-Ports bis heute seperat angebunden werden auf den Mainboards aller Hersteller. Für eGPUs ist es erforderlich, dass mindestens eine PCIe Verbindung besteht. Deswegen ist auch eine Verbindung über USB3.1 (obwohl die Bandbreite hier theoretisch ausreichen würde) unwahrscheinlich.

    1.2) Sonstige Hardware-Voraussetzungen?

    Spoiler!
    a) Intel iGPU
    Spoiler!

    • iGPU bedeutet lediglich, dass dieser Grafikprozessor in der CPU integriert ist.
    • Aktuelle Modelle haben die Bezeichnung: Intel HD Graphics, HD3000, HD4000 oder neuer
    • Das älteste und alleinig nutzbare Modell in Verbindung zu einer eGPU ist: Intel 4500MHD
      Dieses Modell wurde noch auf dem Mainboard als eigener Chip, anstatt in der CPU, integriert.
    • Bei den aktuell erhätlichen Notebooks übernimmt die iGPU vorwiegend die Aufgaben, die weniger Grafikleistung bedürfen. Daneben findet man oft auch eine seperate dGPU (dedizierte Grafikkarte), welche analog die grafiklastigen Aufgaben übernimmt.
    • Nvidia hat als Grafikkartenhersteller den sog. Optimus-Treiber entwickelt, der zum einen das automatische Umschalten steuert, je nach dem wie viel Leistung aktuell vom Benutzer gebraucht wird. Zum anderen enthält dieser Treiber auch eine Daten- und Bildkompremierung, welche somit die Bandbreite erheblich steigert.
    • Diese Kompremierung und die damit verbundene erhöhte Bandbreite machen wir uns für die eGPU-Adapter zu Nutze.
    • Durch die Kombination von iGPU und Nvidia Optimus-Treiber steigt die Leistung der eGPU um 30-40%.
    • Falls ihr euch nicht sicher seid, ob ihr über besagte Intel iGPU verfügt, googelt einfach nach eurem Notebook-Modell oder eurer angegebenen CPU und sucht nach der „iGPU“ oder „integrierten Grafikeinheit“. Aufschluss darüber geben vor allem gerne die Datenblätter der Notebooks.
    • ATI- bzw. AMD-Grafikkarten können diese Optimus-Kompremierung nicht nutzen!


    b) PCIe 1.1/2.0 fähiger Chipsatz
    Spoiler!

    • PCIe 1.1 (x1 Verbindung): max. Bandbreite von 2.5 GBit/s
    • PCIe 2.0 (x1-Verbindung): max. Bandbreite von 5.0 GBit/s
    • PCIe 1.1 wurde in allen Notebooks bis zum Jahr 2011 verbaut.
    • Ab der Einführung der Intel's Sandy Bridge CPU wurden die Notebooks mit PCIe 2.0 ausgerüstet. Leider gibt es bei Notebooks mit dieser CPU einige Hersteller, die trotzdem noch ihre Geräte mit PCIe 1.1 ausgestattet haben. Daher vorher überprüfen!
    • Alle neueren Notebooks mit Ivy Bridge und Haswell verfügen definitiv über PCIe 2.0!


    Info's, ob euer Notebook über PCIe 2.0 verfügt, erhaltet ihr aus folgenden Quellen:
    • Datenblatt von Intel über eure CPU
    • Datenblatt von Intel bezüglich eures Mainboard-Chipsatzes
    • Tools wie Everest o.ä. zeigen die interne Anbindung der iGPU bzw. dGPU an.


    Je nach dem was euer Chipsatz unterstützt, ist auch der eGPU-Adapter zu wählen. Dabei gilt, dass PCIe 2.0 fähige eGPU-Adapter abwärtskompatibel sind, d.h. auch PCIe 1.1 Verbindungen bereitstellen können.

    c) Bestimmung des TOLUD-Wertes
    Spoiler!
    Der TOLUD-Wert ist ein Ansatzpunkt, wie groß der aktuell genutzte Adressraum bzw. die Systemressourcen des internen PCI-Bus-Systems sind. Jedes mit dem Mainboard verbundes Gerät des Notebooks, ob WLAN-Modul, RAM-Riegel oder Grafikkarte, wird ein bestimmter Teil dieser vorhandenen Ressourcen zur Verfügung gestellt. Je nach Hersteller kann die maximale Obergrenze unterschiedlich ausfallen.

    Jede Grafikkarte benötigt für die Adressierung genau 256 Megabyte. Entscheidend hierbei ist, dass euer TOLUD nicht größer als 3,25GB seien darf. (Dieser Wert ist fix und hat sich bei der eGPU-Entwicklung so festgelegt)

    Die TOLUD-Werte werden folgender Maßen kategorisiert:

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Name:	Tolud.jpg 
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ID:	413553

    Alle TOLUD-Wert von 2,50 bis 3,25 GB werden hierbei als ideal angesehen. Ist der Wert hingegen über 3,25GB, gibt es aber immer noch zwei Möglichkeiten, den TOLUD-Wert zu senken. Dazu unter Oberpunkt „[3] Was muss ich tun, wenn... mein TOLUD-Wert zu hoch ist...“ mehr.

    Um den TOLUD-Wert des Notebooks herauszufinden, geht man wie folgt vor:
    Systemsteuerung --> System und Sicherheit --> System --> Geräte-Manager --> Menüleiste: Ansicht auf Ressourcen nach Typ --> Arbeitsspeicher.

    Dort sucht ihr nach dem ersten PCI-BUS Eintrag von oben (manche Hersteller bezeichnen diesen gerne auch als "Stammkomplex für PCI-Express"), welcher auf der linken Seite, über 8 Stellen (grüne Markierung) verfügt. Beispiel:

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ID:	413611

    Ergebnis hier: In der zweiten Zeile von oben folgt, auf acht Nullen, der Wert „E0000000“ und dieser steht, laut obiger Tabelle, für den TOLUD-Wert von 3,5 GB. Was nach obiger Tabelle zu viel wäre.

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Name:	tolud_3.jpg 
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ID:	413555

    Es kann auch vorkommen, dass euer Wert zwischen zwei TOLUD-Werten liegt, z.B. mit BFA00000, welches mit „B“ zwar ein Hinweis auf 2,5GB wäre, jedoch das darauffolgene "FA" den Wert erhöht und somit größer ist als B0000000. Daher wird der TOLUD auf 3,0GB (Kategorie „C“) aufgerundet.


    So kannst du dir deinen TOLUD-Wert selbst ausrechnen:
    (ohne tiefer in die Materie der Zahlensysteme eintauchen zu müssen)


    • Notiere bzw. kopiere dir den TOLUD-Wert aus deinem Ressourcenbaum, z.B. mein letztes Beispiel mit "BFA00000".
    • Gebe diesen Wert als "Hexadezimal" hier ein und stelle zur Umrechnung "Dezimal" als Zielzahlensystem ein.
    • Gehe dann auf diese Webseite und kopiere den Dezimalwert in das "Amount"-Feld und stelle "Unit" (also die Einheit) auf "bytes".
      --> "Calculate" drücken!
    • In der Zeile "gigabytes" findest du dann das richtige Endergebnis in Gigabyte.


    Hinweis: Das Lenovo Thinkpad X230 stellt einen speziellen Einzelfall dar. Es verfügt über zwei TOLUD-Werte. Der für die eGPU relevante Wert, ist erst ersichtlich, wenn der eGPU-Adapter mit Grafikkarte angeschlossen ist! Aber nach Erfahrungswerten, klappt es mit diesem Notebook immer sofort, eine stabile Verbindung zu etablieren.


    [2] Was wird noch benötigt?
    Spoiler!
    2.1) Externer Monitor

    Spoiler!

    • Um die maximal mögliche Leistung mit einer eGPU zu erreichen, wird ein externer Monitor benötigt.
    • Der Grund dafür ist, dass bei der Nutzung des internen Displays, über das eGPU-Kabel sowohl Daten- als auch Bildmaterial geschickt werden müssen. Die gleichzeitige Übertragung beider reduziert jedoch die Bandbreite. Der Leistungsverlust liegt ungefähr bei 30%. Daher wird die Verwendung eines externen Monitors empfohlen.
    • Hinweis: Außerdem sollte man nur digitalen Anschlüsse (DVI-I, DVI-D, HDMI, Displayport, Thunderbolt) verwenden! Bei Adapterlösungen über VGA kommt es, je nach Anwendung, oft zu Bildfehlern! Auch ist die Autoerkennung durch die iGPU bzw. den Optimus-Treiber nicht gegeben.


    2.2) Gehäuse

    Spoiler!

    • Für eine uneingeschränkte Alltagstauglichkeit sollte man sich Gedanken über ein Gehäuse machen, welches eGPU-Adapter mit Grafikkarte und Netzteil enthält.
    • Vorwiegend werden von eGPU-Nutzern Gehäuse aus Holz oder Acrylglas oder ITX-Gehäuse gekauft und umgebaut.
    • Beim Kauf von fertigen ITX-Gehäusen bieten sich diejenigen an, die bereits über die Möglichkeit verfügen, eine Grafikkarte mit zwei Slots zu verbauen. In diesem Fall muss der Benutzer nur noch einen passenden Sockel für den eGPU-Adapter konstruieren.

      * Am Ende der FAQ wird noch eine Rubrik über bereits realisierte eGPU-Gehäuse eingefügt!


    2.3) Netzteil

    Spoiler!

    • Welches Netzteil man verwendet möchte, hängt vorwiegend von der benötigten Leistungsaufnahme der Grafikkarte ab. Außerdem ist die Wahl des bevorzugten Formfaktors (ATX/SFX/TFX oder AC-Netzteil) den persönlichen Vorlieben geschuldet.
    • Bei Grafikkarten werden heute jeweils ein/zwei PCIe 6-pin oder PCIe 8-pin Anschlüsse benötigt. Hinzu kommt noch, dass der eGPU-Adapter selbst noch über einen 3,5" Floppy-Stromanschluss versorgt und über den beigelegten SWEX-Schalter (24-pin ATX-Stecker) das Ein- und Ausschalten gesteuert wird.
    • Mit einer sog. Pico-PSU lassen sich AC-Netzteile dazu verwenden, wie normale ATX-Netzteile zu agieren.
    • Bei Grafikkarten ohne eigenen Stromanschluss erfolgt die Stromversorgung über den PCIe-Slot.
    • Für kompakte und selbstgebaute Gehäuse werden, wegen des kleineren Formfaktors, gerne SFX- und TFX-Netzteile verwendet.


    2.4) 'Setup 1.x'-Software

    Spoiler!

    • Notebooks, die nur über eine iGPU verfügen, benötigen diese Software nicht, wenn die oben erwähnten Anforderungen erfüllt werden!


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    Warum ist diese Software nötig bzw. was genau macht diese?
    • Die Software ist hier, für einen Preis von 25$ (~18€) zu erhalten. Bezahlung ist per Paypal oder Kreditkarte möglich. Ihr müsst euch dazu im verlinkten techinferno-Forum anmelden und den User "nando4" kontaktieren.
    • Das Abschalten einer dedizierte Grafikkarte (dGPU) im BIOS ist oft nicht ausreichend, da bei einem simplen Umschalten von dGPU auf iGPU, die dGPU im Hintergrund trotzdem weiterläuft.
    • Hinzu kommt, dass viele Notebooks mit einfach gestriktem BIOS ein Umschalten über das BIOS gar nicht zulassen.
    • Diese Software ermöglicht die vollständige Abschaltung der im Notebook vorhandener dedizierter Grafikkarten (dGPU).
    • a) Die Kombination von unterschiedlichen Herstellern bezüglich der dGPU ist nicht zum empfehlen, d.h. zum Beispiel, die in einem Notebook verbaute dedizierte Grafikkarte von AMD und deren Treiber vertragen sich nicht mit der Integration einer Nvidia Grafikkarte. --> Mit Setup 1.x kann man die AMD-Grafikkarte deaktivieren, so dass die Treiber beim Booten nicht gestartet werden und die zu verbindende eGPU (Nvidia Grafikkarte) ohne Probleme in das System integriert werden kann.
    • b) Hinzu kommt noch, dass die durch die AMD-Grafikkarte belegten 256MB an Ressourcen im Adressraum (TOLUD) für die eGPU zur Verfügung stehen. (analoger Fall wäre, wenn der TOLUD genau 3,25GB beträgt und man eine dedizierte Nvidia-Grafikkarte abschalten müsste
    • Falls der TOLUD des Notebooks so gering ist, dass sich zwei Grafikkarten (2*256MB) ohne Probleme verbinden und starten lassen könnt ihr auf Setup 1.x verzichten und müsste einfach nur in der Nvidia Systemsteuerung die zu verwendende Grafikkarte auswählen.


    Hinweis: Die Version von Setup 1.x wurde von 1.2 (beta) auf 1.3 hochgesetzt, um Verwechslungen bezüglich der etablierten Verbindungsbezeichnung "1.2Opt" auszuschließen. Wer also noch Setup 1.10b5 oder 1.2 verwendet, braucht nicht zu wechseln, da die neuere Version keine nennenswerte Vorteile bietet und sich immer noch im Beta-Stadium befindet!


    [3] Was muss ich tun, wenn...

    3.1) ... ich eine eGPU verwenden möchte, ich jedoch neben der Intel iGPU
    auch noch eine dedizierte Nvidia- oder AMD-Grafikkarte im Notebook habe?

    Spoiler!


    • Siehe dazu "'Setup 1.x'-Software" im vorangehende Abschnitt [2] 2.4)
    • Kaufe dir Setup 1.x und installiere es nach folgender Anleitung.
    • Befolge die Ablaufschritte aus diesem Video.


    *Eine Beschreibung zur Automatisierung der Eingaben aus dem Video folgt in dieser FAQ noch!

    3.2) ... mein Notebook nur eine Intel iGPU besitzt, aber mein TOLUD-Wert zu trotzdem hoch ist, um eine Grafikkarte als eGPU in mein Notebook zu integrieren?

    Spoiler!

    • In diesem Fall muss ein DSDT Override durchgeführt werden. Dabei wird der vorhandene Adressraum des Notebooks von 32 auf 36bit angehoben, um so mehr Geräte adressieren zu können.
    • Dazu gibt es folgende Anleitung (auf Englisch!).



    [4] Welche Adapter-Typen gibt es?
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    4.1) PE4H v2.4a
    Spoiler!
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    Was leistet dieser eGPU-Adapter?
    • Erhältlich als Expresscard- (EC2C) und mPCIe-Variante (PM3N)
    • Expresscard-Generation 1
    • PCIe 1.1 mit einer Lane und Optimus-Unterstützung mit einer Nvidia-Grafikkarte (kein PCIe 2.0!)
    • Bandbreite: max. 2,5 GBit/s (Gen1)
    • 4x mHDMI-Ports und somit maximal 4 Lanes zum Notebook (nur möglich, wenn 1x Expresscard34/54 und 3x mPCIe-Schnittstellen vorhanden sind, jedoch dann ohne Optimus-Unterstützung)
    • mHDMI-Kabel lassen sich vom Adapter abstecken
    • Kabellängen von 60 bis 200cm verfügbar und jeweils ohne Verlust in der Signalqualität
    • Verfügt über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst und so z.B. den Schluss einer externen Festplatte ermöglicht.
    • Link zum Artikel im BPlus-Shop.
    • Preis: 102$ (~74€) (exkl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer)


    3.2) PE4L v2.1b
    Spoiler!
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    Was leistet dieser eGPU-Adapter?
    • Erhältlich als Expresscard- (EC2C) und mPCIe-Variante (PM3N)
    • Expresscard-Generation 2
    • PCIe 2.0 mit einer Lane und Optimus-Unterstützung mit einer Nvidia-Grafikkarte.
    • Bandbreite: max. 5,0 GBit/s (Gen2)
    • 1x mHDMI-Kabel, welches aber am Adapter und an der Expresscard bzw. dem mPCIe-Stecker fest verlötet ist.
    • Nur die Expresscard-Variante lässt sich vom Notebook trennen. Bei der mPCIe-Variante muss das Ende jedes mal ausgebaut werden oder man lässt die Notebookunterseite gleich offen.
    • Kabellängen von 60 bis 200cm verfügbar, jedoch ab 100cm mit Verlust in der Signalqualität (=Leistungsverlust). Daher Anschaffung nur bis zu 100cm empfohlen!
    • Verfügt über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst und so z.B. den Schluss einer externen Festplatte ermöglicht.
    • Link zum Artikel im BPlus-Shop.
    • Preis: 70$ (~51€) (exkl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer)


    4.3) PE4H v3.2
    Spoiler!
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ID:	436721
    Was leistet dieser eGPU-Adapter?
    • Erhältlich als Expresscard- (EC2C) und mPCIe-Variante (PM3N) mit Gehäuse und integrierten 120W AC Netzteil
    • Expresscard-Generation 2
    • Für stärkere Grafikkarte kann trotzdem ein seperates ATX/SFX/TFX-Netzteil verwendet werden.
    • PCIe 2.0 mit einer Lane und Optimus-Unterstützung mit einer Nvidia-Grafikkarte.
    • Bandbreite: max. 5,0 GBit/s (Gen2)
    • 1x mHDMI-Kabel, welches aber am Adapter und an der Expresscard bzw. dem mPCIe-Stecker fest verlötet ist.
    • Nur die Expresscard-Variante lässt sich vom Notebook trennen. Bei der mPCIe-Variante muss das Ende jedes mal ausgebaut werden oder man lässt die Notebookunterseite gleich offen.
    • Kabellänge nur bis 60cm verfügbar.
    • Verfügt über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst und so z.B. den Schluss einer externen Festplatte ermöglicht.
    • Link zum Artikel im BPlus-Shop.
    • Preis: 170$ (~123€) (exkl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer)


    4.4) PE4C v1.2
    Spoiler!
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    Was leistet dieser eGPU-Adapter?
    • Erhältlich als Expresscard- (EC2C) und mPCIe-Variante (PM3N)
    • Expresscard-Generation 2
    • PCIe 2.0 mit einer Lane und Optimus-Unterstützung mit einer Nvidia-Grafikkarte.
    • Bandbreite: max. 5,0 GBit/s (Gen2)
    • 1x Flachbandkabel, seitlich am eGPU-Adapter und an den Endschnittstellen festgeklemmt wird und sich somit jederzeit vom Notebook bzw. eGPU-Adapter trennen lässt.
    • Kabellängen von 10, 30 und 60cm verfügbar. (alle drei sind Bestandteil des Lieferumfangs)
    • SWEX zum Ein-/Ausschalten der eGPU wurde in die eGPU-Platine integriert
    • Link zum Artikel im BPlus-Shop.
    • Preis: 45$ für mPCIe (~33€) bzw. 50$ (~36€) für Expresscard (exkl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer)
      Hinweis: Dieser Adapter ist bezüglich der Leistungsfähigkeit mit dem PE4L v2.1b identisch, das bedeutet das der hier vorhandene x16-Slot die gleiche Bandbreite wie ein x1-Slot liefert!


    4.5) PE4C v2.0
    Spoiler!
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ID:	436680
    Was leistet dieser eGPU-Adapter?
    • Erhältlich als Expresscard- (EC2C) und mPCIe-Variante (PM3N)
    • Expresscard-Generation 2
    • PCIe 2.0 mit einer Lane und Optimus-Unterstützung mit einer Nvidia-Grafikkarte.
    • Bandbreite: max. 5,0 GBit/s (Gen2)
    • Insgesamt sind zwei Ports für jeweils ein Flachbandkabel vorhanden und diese können vom eGPU-Adapter abgesteckt werden.
    • Die Kabellänge beträgt 100cm.
    • SWEX zum Ein-/Ausschalten der eGPU wurde in die eGPU-Platine integriert
    • Adapter ist auf einer Bodenplatte befestigt und verfügt über einen Befestigungsmechanismus, um eine Grafikkarte aufrecht auf dem Tisch zu betreiben.
    • Link zum Artikel im BPlus-Shop.
    • Preis: 90$ (~68€) für mPCIe- und Expresscard-Variante (exkl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer)




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Name:	VillageInstrumentsLogo.png 
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    4.4) ViDock 3, 4 und 4 Plus Overdrive

    Spoiler!
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    Die ViDocks von Village Instruments stellen quasi eine fertige Komplettlösung für die Verwendung mit einem Notebook als eGPU dar. Die Konstruktion der Adapter ist ähnlich zu dem PE4H v3.2 von Bplus, aber je nach Modell mit Unterschieden in der Ausstattung.

    Was leisten diese eGPU-Adapter?
    • Erhältlich ausschließlich als Expresscard-Variante (EC2C) mit Gehäuse und integrierten AC-Netzteil von 120W (Letzteres abweichend für das ViDock 4 mit 200W und 4 Plus mit 320W)
    • Expresscard-Generation 2
    • PCIe 2.0 mit einer Lane und Optimus-Unterstützung mit einer Nvidia-Grafikkarte.
    • 1x mHDMI-Kabel, welches aber am Adapter und an der Expresscard fest verlötet ist.
    • Bandbreite: max. 5,0 GBit/s (Gen2)
    • Software "Setup 1.x" ist mit allen ViDocks kompatibel
    • Kabellänge nur bis 60cm verfügbar.
    • Verfügt über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst und so z.B. den Schluss einer externen Festplatte ermöglicht.
    • Link zum Artikel im Village Instruments-Shop.
    • Preislich um einiges teurer als die Lösungen von Bplus!


    4.5) ViDock G4 System
    Spoiler!
    Laut Hersteller, wird es einen G4-Adapter mit Thunderbolt-Schnittstelle nicht geben, da die dafür nötige Zertifizierung von Seiten Intels abgelehnt wurde. Somit bleibt die Bandbreite von max. 5,0 GBit/s (Gen2) bestehen.
    Geändert von Eisbrecher99 (Gestern um 14:29 Uhr)

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  3. #2
    Commander
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    Post [Erfahrungsbericht] [eGPU] externe Grafikkarte für das Notebook

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    4.6) EXP GDC V6.0

    Spoiler!

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    Was leisten diese eGPU-Adapter?
    • Erhältlich als Expresscard- und mPCIe-Variante
    • Expresscard-Generation 2
    • PCIe 2.0 / PCIe 3.0 mit einer Lane und Optimus-Unterstützung mit einer Nvidia-Grafikkarte. (PCIe 3.0 nur, wenn das Notebook es ebenfalls unterstützt)
    • Bandbreite: max. 5,0 GBit/s (Gen2)
    • 1x mHDMI-Kabel, welches am Adapter abgesteckt werden kann. Die Stecker am anderen Ende (an der Expresscard / mPCIe-Schnittstelle) lassen sich hingegen nicht abstecken und sind fest verlötet.
    • 1x mHDMI-Kabel, welches aber am Adapter und an der Expresscard bzw. dem mPCIe-Stecker fest verlötet ist.
    • Nur die Expresscard-Variante lässt sich vom Notebook trennen. Bei der mPCIe-Variante muss das Ende jedes mal ausgebaut werden oder man lässt die Notebookunterseite gleich offen.
    • Kabellänge unbekannt, sollte aber (wenn man die Bilder betrachtet) zwischen von 60 bis 100cm liegen.
    • Verfügt über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst und so z.B. den Schluss einer externen Festplatte ermöglicht.
    • Zu kaufen auf verschiedenen Online-Handel-Plattformen (siehe FAQ - [5] Bezugsquellen)
    • Preis: 48$ (~35€) für Expresscard / 45$ (~32,50€) für mPCIe (exkl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer)



    [5] Bezugsquellen der eGPU-Adapter

    Hinweis:
    Auf Einfuhren aus Nicht-EU-Ländern entfallen in Deutschland ab 22€ (Warenwert + Versandkosten) nochmals 19% Einfuhrumsatzsteuer. Dies wird in der Regel vom Zustelldienst nachträglich bar eingefordert. Bei falscher Wertdeklaration durch den Verkäufer muss man sich bei dem zuständigen Hauptzollamt melden und dort evtl. Nachforderungen leisten.

    5.1) Bplus aus Taiwan:
    Spoiler!

    • Versand wird aus Taiwan (Republik China).
    • Versendet nur Standard-Kabellängen! (Kabellängen ab 60cm soll man über BPlus Shanghai bestellen)
    • Versandkosten: 23$ (~17€) für ein internationales DHL Express Paket
    • Versanddauer: ca. 3 Werktage nach Deutschland
    • Link zum Shop


    5.2) Bplus aus Shanghai: (für alle OEM-Kabellängen)
    Spoiler!

    • Versand wird aus Shanghai (Volksrepublik China).
    • Versendet Standard- und OEM-Kabellängen!
    • Versandkosten: 28$ (~20€) für ein internationales DHL Express Paket
    • Versanddauer: ca. 3 Werktage nach Deutschland
    • Link zum Shop


    5.3) eBay:
    Spoiler!
    Hier findet man ab und zu gebrauchte eGPU-Adapter.

    5.4) Village Instruments
    Spoiler!

    • Versand wird aus USA.
    • Alle oben aufgeführten ViDocks sind direkt über den eigenen Webshop erhältlich
    • Versandkosten: 15$ (~11€) bis 30$ (~22€), Spediteur und Versandart unbekannt
    • Versanddauer: unbekannt
    • Link zum Shop


    5.5) EXP GDC
    Spoiler!

    • Hierbei muss beachtet werden, dass sich der Lieferumfang teilweise erheblich unterscheiden kann, d.h. manche Angebote auf verschiedenen Online-Handels-Plattformen, beinhalten lediglich den eGPU-Adapter, andere auch noch ein 220W AC-Netzteil.
    • Online-Handels-Plattform Aliexpress.com (hier meistens nur die Adapter an sich erhältlich)
    • Online-Handels-Plattform yoybuy.com (hier auch die Komplettpakete inkl. 220W AC-Netzteil erhältlich)
    • Das notwendige ATX-to-EXP-Kabel, um den ATX-Stecker eines herkömmlichen ATX-Netzteils verbinden zu können, muss seperat hinzubestellt werden.
    • Zur Stromversorgung einer Grafikkarte über den EXP GDC-Adapter muss außerdem noch ein 6- oder 8pin PCIe-Verlängerungskabel angeschafft werden, was man aber in fast jedem PC-Shop bekommt.
    • Versand aus der Volksrepublik China.
    • Versandkosten: ~16$ (~12€), Luftfracht der China Post
    • Versanddauer: max. 1/2 bis 1 Monat



    [6] Die Erstinbetriebnahme

    6.1) Mit Microsoft Windows 7 / 8.0 / 8.1
    Spoiler!
    6.1.1) Setup 1.x
    Hinweis: Um die Software Setup 1.x (aktuelle Version 1.30) zu erhalten, sendet 25 USD über Paypal/Kreditkarte an nando4eva@ymail.com. Die erhaltenen Zahlungen werden gesammelt und für die Weiterentwicklung (vorwiegend zur Bezahlung eines Profi-Programmierers) verwendet. Ihr erhaltet innerhalb weniger Tage Antwort mit der beigelegten Software. (SPAM-Ordner checken!)
    Spoiler!
    a) Installation
    Spoiler!
    • Wenn du Setup 1.x erfolgreich bezogen hast, sollte dir ein selbstextrahierendes Archiv (*.exe) vorliegen. Führe dieses aus und extrahiere den Inhalt unbedingt auf den vorgegebenen Pfad C:\eGPU!
    • Gehe nun unter C:\eGPU und führe die Datei setup-disk-image.bat aus. Alles läuft automatisch ab und du wirst am Ende noch gefragt, ob du das erstellte Laufwerk auch gleich "mounten" möchtest, was du mit [Y]es bestätigst.
    • Wenn die Installation "successfully" abgelaufen ist, war es das auch schon mit der Installation.
    • Du kannst nun bei jedem Start des Notebooks, vor dem Booten vor Windows, auswählen wie du weiter vorgehen willst, d.h. ob du entweder direkt nach Windows weiterbootest oder zuerst auf Setup 1.x wechselst, um die eGPU mit dem Notebook zu verbinden.

    b) Deinstallation
    Spoiler!
    Setup 1.x verfügt über keine eigene Option zur Deinstallation, um den Ordner von Laufwerk C: zu entfernen. Auch bei Problemen mit der "unmount"-Funktion für das Laufwerk ist es bei manchen Usern schon zu Problemen gekommen, so dass sich auch das erstellte Laufwerk nicht löschen ließ. Das hat den Grund, das Setup 1.x Einträge im Windows-Bootmanager vornimmt, damit man die Integration einer eGPU vor dem Laden von Windows durchführen kann.

    Um Setup 1.x wieder vom System zu entfernen, gehe wie folgt vor:
    Hinweis: Euer Benutzerkonto muss Administratorrechte haben, um den Bootmanager aufrufen zu können!

    i) Gehe unter C:\eGPU und führe dort uninstall-disk-image.bat aus, um das erstelle Laufwerk zu unmounten.

    ii) Starte die Bootmanagerübersicht über Start -> Ausführen --> cmd --> Enter --> bcdedit oder gibt bcdedit direkt in das Suchfeld des Startmenüs ein. (Wer mehr über bcdedit erfahren möchte, findet hier einige weitere Informationen)

    iii) Die in der Grafik hervorgehobene rote Markierung, enthält die Identifikationsnummer der "Setup 1.x" - Software in deinem System. Die Identifikationsnummer lautet auf jedem System anders.

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    iv) Gibt den Befehl bcdedit /delete {deine Identifikationsnummer} ein, um den Eintrag aus dem Bootmanager zu löschen und bestätige mit Enter.

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    v) Nach erfolgreichem Löschen, verlassen den Bootmanager mit dem Befehl exit. Nun kannst du den Ordner C:\eGPU problemlos löschen. Wenn sich dieser nicht löschen lässt, neustarten und erneut versuchen.

    c) Automatisierung
    Spoiler!
    Jeden Befehl, den man mit Enter bestätigt, kann man durch drücken von F3 in die startup.bat - Datei abspeichern, um das erneute Starten mit der eGPU zu automatisieren. So wird verhindert, dass man alle Befehle nacheinander mühsam bei jedem Start erneut eingeben muss.

    Folgende Befehle haben die Automatisierung meines Notebooks (mit iGPU und dGPU) und der eGPU erforderlich gemacht: (nach jedem Punkt Enter drücken, bis man wieder in der Hauptübersicht gelandet ist und dann F3 drücken zum abspeichern)
    • startup.bat -> speedup (Häkchen setzen, was die Bootzeit um ca. 50% reduziert)
    • PCI compaction -> ignore -> [none] -> dGPU
    • PC compaction -> compaction -> eGPU
    • Video cards -> dGPU [off]
    • PCIe ports -> Gen2 -> Nvidia -> retrain -> no (damit kann man Gen2 erzwingen, wenn es nicht vorher schon richtig erkannt wurde)
    • Zuletzt kann man über startup.bat -> Testrun noch überprüfen, ob alles auch korrekt durchläuft.

    Wenn diese Abfolge bei euch einen Freeze oder Bluescreen verursacht, drückt nach dem Testrun einfach F1 und euch werden 20 verschieden Compaction-Szenarios dargestellt, die mann dann nacheinander abarbeiten kann.

    Über reset lässt sich die startup.bat natürlich auch wieder in den default-Zustand versetzen und neu beginnen.

    Bei jedem Start mit dem Ziel die eGPU verwenden zu wollen, muss man nur noch auf den ersten blauen Screen von Setup 1.x booten, die eGPU anstecken (davor kurz die Pfeiltasten betätigen um den Timer zu stoppen) und über die ersten Option (automated) direkt nach Windows weiterzubooten.


    6.2) Mit Mac OS X
    Spoiler!

    Hierzu gibt es eine Anleitung.

    Infos bezüglich mPCIe und nativem Thunderbolt folgen noch.

    6.3) Mit Linux
    Spoiler!

    Folgt noch.


    [7] eGPU-Gehäuse
    Spoiler!
    1) eGPU-Case von Eisbrecher99:
    Spoiler!

    Bei dem Gehäuse handelt es sich um ein Lian Li PC-Q16B im Mini-ITX Format. Beiliegend war zwar ein 300W SFX-Netzteil, was jedoch über keinerlei PCIe 6pin Stromanschlüsse verfügte. Daher habe ich stattdessen ein "SilverStone Strider Series 450W SFX12V" verbaut.

    Zur Mod selbst:
    Zuerst habe ich in der Decke des Gehäuses zwei größere Löcher gebohrt, um die Schrauben für den schwarz eloxierten Aluminium-Industriegriff, den mir freundlicher Weise die Rohde AG verkauft hat, zu befestigen.

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    Darauf hin habe ich mit einem Dremel die Rückwand des Gehäuses rausgeschnitten. Diese verfügte bereits über Aussparungen für das beigelegte SFX-Netzeil und für die I/O-Blende, des dafür eigentlich vorgesehenen Mini-ITX Mainboards. Von daher gestaltete sich das Herausschneiden als ziemlich simpel. Anschließend noch den Grat von den Seitenteilen entfernt und dieser Arbeitsschritt war erledigt.

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    Danach habe ich die neue Aluminium-Rückplatte, die ich von einem Kleinstmengenhändler im Internet bestellte, auf die Rückseite gelegt und ausgemessen, wo Netzteil und Grafikkarte ihren Platz finden sollten. Bezüglich der Grafikkarte im Speziellen muss man auch noch die Höhe, als auch den Abstand des eGPU-Adapters zur Seitenwand einplanen. Darauf aufbauend habe ich dann eine um 90° gedrehte Aussparung für das Netzteil geschnitten und eine weitere für die Grafikkarte, parallel zur Außenwand. Die neue Rückplatte wurde letztendlich mit Aluminium-Nieten am Gehäuse befestigt. Etwas später habe ich dann noch Lüftungslöcher zwischen Netzteil und Grafikkarte bohren wollen. Dazu hatte ich mir am Computer eine Schablonde erstellt, mit in Verbindung mit dem von Dremel angebotenen Bohrständer, dies verwirklicht werden sollte. Jedoch war der Bohrständer so billig und instabil, dass der Bohrer immer ausschlug und ich fast kein Bohrloch, wie auf der Schablone aufgezeichnet, hinbekommen habe. ^^

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    Den kleinen SWEX-Schalter setzte ich auf eine ca. 0,5mm dicke kleinere Aluminiumplatte, bohrte zwei Löcher auf jeder endenden Seite und verschraube einerseits den SEX-Schalter mit der Aluminumplatte und dieses Konstrukt dann auf die alte Durchführung für das Frontpanel des Gehäuses. Passte ganz genau darauf und hatte auch noch genügend Platz zwischen Lüfter und Seitenabdeckung. Bei mir ist der SEX-Schalter daher immer auf "EIN" geschaltet und ich schalte die eGPU einzig allein über den Netzteilschalter ein und aus.

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    Als drittletzter Schritt kam jetzt der Sockel für den eGPU-Adapter selbst an die Reihe. Ich hatte damals noch den PE4H v2.4a und habe für diesen dann auch einen massiven Aluminium-Quader verwendet. Die Maße stimmten in Länge und Breite genau mit dem eGPU-Adapter überein. Die Höhe hatte ich so gewählt, dass die Grafikkarte später in ein Vorrichtung an der neuen Rückseite des Gehäuses, wie bei einem PCI-Slot, eingehängt werden konnte. Ich bohrte jeweils ein Loch an jeder Stelle, wo auch eine M2-Schraube auf dem eGPU-Adapter saß, die die Platine mit dem untereren Schutz verband. Ich nahm danach noch einen Fräskopfaufsatz für den Dremel und fräste an jedem Bohrloch etwas tiefer, um die Schraubmuttern auch plan versenken zu können. Natürlich waren dann auch längere M2-Schrauben notwendig, um das ganze Konstrukt festzuziehen. Somit war die Befestigung des eGPU-Adapters am Sockel schon mal gelöst.

    *** Mit dem Wechsel auf den PE4L v2.1b habe ich im vorderen Bereich des Aluminiumsockels nur noch ca. 3mm eingefräßt, so dass zwei aufeinanderliegende rechteckige Plättchen aufeinander passten. Das untere Plättchen bekam jeweils vier Bohrlöcher in die Ecken und wurde mit Epoxidharz mit dem Sockel verklebt. Auf das andere Plättchen kam der PE4L v2.1b und wurde mit M2-Schrauben verschraubt. Zuletzt musste ich dann nur noch die beiden Plättchen aufeinanderliegend verschrauben und hatte meinen alten Sockel umgerüstet.

    Nun ging es noch darum, den eGPU-Sockel mit dem Gehäuse zu verbinden. Dazu sägte ich aus dem übrig gebliebenen Restmaterial von Aluminium, vier kleine Plättchen, die ich dann entland der eGPU-Sockelunterseite ausrichtete und mit Epoxidharz verklebte. Jedes Halteplättchen erhielt noch jeweils ein Bohrloch auf jeder Seite. Dann habe ich die Grafikkarte auf den Sockel gesteckt, alles in das Gehäues gepackt und die Bohrlöcher zum verbinden mit dem Gehäuse per Stift markiert. Die neuen 8 Löcher im Gehäuseboden und am eGPU-Sockel wurden dann wiederum mit Aluminium-Nieten verbunden.

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    Als letzten Schritt wurde an neue Aluminum-Rückseite, auf Höhe des neuen unteren PCI-Schachts, ein kleiner Aluminium-Quader mit zwei von mir eingefräßten Aussparungen für das PCI-Blech der Grafikkarte mit Epoxidharz verklebt. Damit die Grafikkarte auch nicht herausfallen konnte beim Transport, kam noch ein Aluminium-Winkel zum Einsatz, der mit zwei M2-Schrauben am Gehäuse und einer M2-Schraube an der Grafikkarte, diese fixierte.

    Fertig war das eGPU-Gehäuse. Die Kosten für Gehäuse und Modifikation beliefen sich auf ca. 185€ (120€ für Gehäuse (das inkludierte Netzteil habe ich für 30€ weiterverkauft), ca. 50€ für Aluminium vom Kleinstmengenhändler (die berechnen immer 10€ für ein Stück... auch bei den ganz kleinen Aluteilen, aber immer noch günstiger als die Konkurrenz), ca. 15€ für Epoxidharz und alle nötigen Schrauben, 30€ für den Industriegriff)

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    - geplante Erweiterungen:
    • 1) Grundlagenbegriffe (Optimus, Verbindungsarten und Unterschiede)
    • 2) LED-Bedeutungen und SW-Schalterstellungen.
    • 3) Anleitung für DSDT
    • 4) Einarbeitung einer Benchmarktabelle
    • 5) mehr eGPU-Case Bilder von anderen Usern
    • 6) Erstinbetriebnahme (wann wie soll man am Besten die eGPU integrieren)
    • 7) Empfehlungen bezüglich zu verwendender Hardware (GPUs, Netzteile, etc.)

    Stand: Version 1.03c (27.08.2014)
    Geändert von Eisbrecher99 (Gestern um 14:23 Uhr)

  4. #3
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Anmerkung: Dieser Thread entstand 2011 und entspricht einem Erfahrungsbericht von "damals". Natürlich tut sich in dieser Technik auch einiges, sodass ein Ixvy so nett war und einen zusammenfassenden Post vom aktuellen Stand erstellt hat.


    Eigentlich wollte ich einen Test über mein Thinkpad x220t im Forum schreiben und in diesem als Unterpunkt auf externe Grafikkarten aufmerksam machen. Da das Thema selbst jedoch schon umfangreich ist, würde es im Test untergehen oder manche würden garnicht erst etwas darüber lesen.

    Der User nando4 hat in einem anderen Forum einen Thread für viele Infos. Habe auch von ihm die Erlaubnis die Informationen von ihm hier zu schreiben.

    Einleitung
    Externe Grafikkarte? Am Notebook? Sowas gibts?
    Unter einer externen Grafikkarte (auch eGPU=external GPU genannt) versteht man eine Grafikkarte, die außerhalb eines Rechners oder Notebooks betrieben wird. Ähnlich wie eine USB-Festplatte, die nicht intern verbaut ist. Statt USB bedient man sich jedoch einem anderen Mittel - ExpressCard. Vielleicht kennt ihr diesen Slot, wo oft Firewire, eSata oder andere Anschlüsse erweitert werden. Dahinter steckt eine PCIE x1 und USB2.0 Anbindung. Mittels Adapter kann man die Anbindungen auf einen üblichen PCIE Sockel leiten. In diesen Sockel kann man nun ganz normal seine Grafikkarte einstecken und verbinden.


    Hier sieht man den Adapter, der in den ExpressCard Slot gesteckt wird. Dieser nennt sich EC2C und wird mittels mini HDMI Kabel mit der größeren Platine (PE4H genannt) verbunden.
    Auf dem Bild sieht man noch drei weitere mini HDMI Buchsen. Man könnte noch weitere PCIE Lanes ansprechen, indem man z.B. intern noch einen freien Platz hat oder beispielsweise die WLAN Karte ausbaut. Der Adapter (PM3N) schaut so aus:


    Zusätzlich ist ein Netzteil nötig, da der ExpressCard Slot erstaunlicherweise keine 150W für eine Grafikkarte zu Verfügung stellt. Die PE4H Platine benötigt einen Stromanschluss (Floppystecker). Bei großen Grafikkarten müssen die zusätzlichen Stromanschlüsse ebenfalls angeschlossen sein. Damit das Netzteil startet gibt es optionalerweise eine Platine zum einschalten - SWEX:


    Betrieb
    Der Aufbau ist denkbar einfach. Stromstecker dran, Grafikkarte in den Slot stecken und Netzteil mit SWEX einschalten. Nun steckt man das mini HDMI Kabel einfach in den Adapter, der im ExpressCard slot sitzt. Unter Windows hört ihr nun das typische Einsteck Geräusch wie bei einem USB Stick. Diese Lösung ist Hot-Plug-fähig. Windows sollte nun die Grafikkarte erkennen. Als nächstes müssen nur noch Treiber installiert werden.
    Dafür sollte man die modifizierten Treiber nehmen. Wieso, schreibe ich weiter unten. Nach einem Neustart, sollte die Grafikkarte voll funktionsfähig sein.

    Hier ein simpler Aufbau:


    Modifizierte Treiber
    Soweit kann ich nur für Nvidia Karten reden, aber auch AMD/ATI Karten haben eigene Treiber.
    Die original Treiber von Nvidia können installiert werden, jedoch ist die Performance nicht gut. Mit den modifizierten Treibern wird Optimus für Desktop-Karten aktiviert. Was steckt hinter Optimus? Viele werden als erstes an switchbare Graifklösungen ala Intel Grafik + Nvidia Karte für Grafik denken. Das ist es auch, aber es geht etwas weiter. Sobald Optimus aktiv ist, werden die Daten, die über den PCIE Link gehen, komprimiert. Eine verlustbehaftete Komprimierung konnte ich nicht feststellen. Durch diese Technik umgeht man den PCIE x1 Flaschenhals.

    Vorraussetzung für Optimus
    Einer der folgenden Intel Lösungen muss vorhanden sein: Intel GMA 4500MHD, HD, HD3000 oder x3150 (Pine Trail)
    Einer dieser Nvidia Karten: GT4xx, GTS4xx, GTX4xx, GTX5xx, oder GTS240. GTS250 oder älter werden nicht unterstützt.

    Optimale Performance
    Damit das gesamte Potential genutzt wird, empfiehlt es sich neben einem Optimus-Setup auch einen externen Monitor an die Grafikkarte anzuschließen. Auf dem internen Monitor vom Notebook kann theoretisch dennoch gespielt werden - der eigentliche Sinn hinter Optimus.

    Leistung
    Nun wohl zum interessanten Teil - überhaupt der wichtigste Teil!
    Ich spiele auf 24" und einer Auflösung von 1920x1200 und gerne auch AA oder AF eingeschaltet.

    Wichtig sind natürlich noch andere Faktoren wie die CPU.
    Mein Notebook besitzt eine Intel i5-2520M CPU, die mit Turbo konstant auf 3GHz auf beiden Kernen unter Last arbeitet. 8GB RAM sind verbaut, wobei die für Spiele nicht sehr wichtig sind.

    Ein Beispielvideo mit BFBC2 auf 1920x1200 und medium Settings (alles default, frisch installiert) und einer GTX560Ti.

    Left4Dead 2 mit der GTX560Ti auf 1920x1200, 8xAA, 8xAF und höchstmöglichen Einstellungen hat durchschnittlich 91,81FPS bei einem zufälligen Replay eines ESL Matches. Dabei wurden 120 Sekunden mittels Fraps untersucht.
    Die GTX460 (1GB) erzielte durchschnittlich 65,78FPS.

    Vantage
    GTX460 -> P10701 3DMarks
    GTX560 Ti -> P12323 3DMarks

    3Dmark06
    GTX460 -> 15855 3DMarks
    GTX560 Ti -> 17182 3DMarks

    Meiner Meinung nach eine beachtliche Leistung. Ich brauch keinen Desktop-Rechner mehr
    Das neue Sony Z Notebook macht Werbung mit einer externen Grafikkarte, die sogar mittels Thunderbolt angeschlossen wird. Preis liegt afaik bei über 300€ nur für die Grafikkarte. Sie erzielte magere 4070 Punkte in Vantage.

    Perfekt ist diese Lösung jedoch nicht für alle. Spiele, die auf eine hohe Bandbreite setzen, werden ruckeln. Soweit ist mir nur der Konsolenport Call of Duty bekannt. Wie das dann ausschaut, sieht man hier. Hatte erst Probleme mit Mikroruckerln in Minecraft, jedoch sind diese verschwunden. Momentan läuft alles bis auf CoD.

    Fazit
    Man kann sein Notebook zu einem richtigen Gamerrechner transformieren. Es ist zwar keine Designer-Lösung, aber das Ergebnis am Ende überzeugt.
    Einen kompletten "Bausatz" habe ich für 68€ inkl. Versand bei eBay bekommen. Dadurch brauche ich keinen Desktop-Rechner mehr und kann praktisch ohne Abstriche spielen.

    Weitere Infos:
    • eGPU Thread -hier gibt es praktisch alles bezüglich eGPU
    • HWTools Hersteller der PE4H Lösung
    • Vidock Alternative Fertiglösung mit Gehäuse


    PCIe 2.0 Support
    Der momentane Adapter (z.B. PE4H v2.4) bietet grundsätzlich nur PCIe 1.0 Support. Einzelne Fälle konnten auch PCIe 2.0 aktivieren (siehe eGPU Thread). Der User Frazze schickte mir heute (12.10.2011) eine Nachricht. Er hatte den Support angeschrieben und hier das Resultat:
    The PE4H(support PCIe 2.0) with housing is developing now and will be
    available in middle of November.
    In addition, the EC2C(support PCIe 2.0) is also developing and will be
    available in begin of November.
    I think you can buy PE4H-EC2C(support PCIe 2.0) in middle of November if the
    production is smooth.
    Der Thread soll kein Leitfaden sein, sondern einfach meine Erfahrung darstellen. Es gibt keine Garantie, dass es bei jedem Notebook anstandslos funktioniert.
    Geändert von b3nn1 (21.03.2013 um 00:56 Uhr)

  5. #4
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Vielen Dank, für diese Infos. Hat mich schon immer interessiert, wie das aussieht. Hab selber ein x220 aber da ich ein PC zum spielen habe lohnt es sich nicht bei mir.
    Denn mobil ist das ganze nicht mehr .
    Eine Frage, steigt oder sinkt die Akku Laufzeit?
    Theoretisch müsste sie doch steigen, da die interne Graka keine Leistung benötigt?
    Desktop: OS: Windows 7 Prof 64bit MB: GIGABYTE GA-MA785GT-UD3H CPU: AMD Phenom II X4 955 4*3,78GHZ@H50 GPU: AMD HD5850@935/1200 RAM: 2 x 2GB DDR3 1333 +2 x 4GB DDR3 1333 PSU: Tagan BZ 700W HDD: 6TB SSD: Samsung 128GB
    Notebook: Thinkpad x220@Intel 510SSD 250GB
    Smartphone: Sony Xperia Z

  6. #5
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Da man wegen dem Netzteil sowieso immer eine Steckdose in der Nähe braucht, ist die Akku Laufzeit relativ egal. Sollte man dennoch mit Akku spielen, wäre der Akku so oder so recht schnell leer, da die CPU belastet wird. Da sich die Grafikkarte und die Platine den Strom vom Netzteil nehmen, sollte es keine Verkürzung der üblichen Laufzeit geben. Glaube kaum, dass die deaktivierte Intel Grafik groß was ausmacht.

  7. #6
    Ensign
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wo kann man das gute Stück den erwerben?

  8. #7
    Lieutenant
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook


  9. #8
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Habe es hier erworben. Die offizielle Händler ist HWTools (link siehe oben).

    Es soll diesen Monat jedoch eine neue Version mit PCIE2.0 Support rauskommen. Also falls man noch mehr Performance will, muss man wohl noch ein bisschen warten.

  10. #9
    Moderator
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Super Bericht

    Ein sehr interessantes Thema welches die Industrie bislang immer nur halbherzig aufgegriffen hat.

  11. #10
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Zitat Zitat von burnout150 Beitrag anzeigen
    Ein sehr interessantes Thema welches die Industrie bislang immer nur halbherzig aufgegriffen hat.
    Wäre eine Art Anschluss, die der Expresscard Adapter ermöglicht, in jedem Notebook verbaut, dann wären viele Gamernotebooks überflüssig. Warum sollten sich die Hersteller diesen Umsatz nehmen lassen. Vidock zeigt, dass es auch "schöne" transportable Fertig-Lösungen vorhanden sind. Natürlich wäre hier der Nachteil, dass man nicht komplett ohne Steckdose spielen könnte, jedoch machen diese Notebooks mit Akku oft nach kürzester Zeit schon schlapp. Natürlich haben sie weiterhin eine Daseinsberechtigung - viele spielen nun mal nur zuhause.

    Meine Karte habe ich z.B. im Fileserver verbaut und in einen anderen Raum aufgestellt. Mittels 2,5m miniHDMI Kabel bequem durch die Wand gezogen
    Man muss bedenken, dass über das miniHDMI Kabel das PCIE-Signal übertragen wird. Normalerweise sind das wenige cm auf dem Mainboard und überhaupt nicht für solche Distanzen gedacht.

    Geändert von b3nn1 (16.07.2011 um 04:48 Uhr)

  12. #11
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    ^^ Echt klasse , ich hätte nicht gedacht das sowas so einfach funktioniert , es reitzt mich jezt schon ein wenig das mal aus zu probieren .
    Mein Zocki: Intel Core i3 3240 3,4Ghz , Asrock Z77 Board , 8GB DDR3 Kingston 1600Mhz , NV GTX770 OC , 3TB HDD , Windows 7 x64 .

  13. #12
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    hi
    da ich gerade auf der suche anch einem laptop fürs studium bin, und dabei nicht auf pcgames verzichten will, finde ich diese möglich keit äußerts interesant.

    nun zu meinen fragen:
    wie viel prozent an leistung büst man gegenüber dem desktop einsatz ein?
    welche graka ist max sinvoll? den es handelt sich ja nur um einen PCIe x1 anschluss.
    gibt es irgentwelche technischen probleme, die man beachten muss?
    und wie performt cod4 auf der intel hd3000? da ich dieses spiel auch weiterhin gern spielen würde.

    ist es besser eine Nvidea oder eine Ati karte zu nutzen?
    oder ist das egal, und funktioniert mit beiden gleich gut?
    Geändert von M1ch1 (21.07.2011 um 01:31 Uhr)

  14. #13
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wieviel Leistung verloren geht, kann man schwer sagen, da die Systeme (Notebook CPU vs. Desktop CPU) sich grundlegend unterscheiden. Man spricht von 15-20% Verlustleistung, jedoch bezieht sich das auf die "alte" Notebook-Generation. Die aktuellen Sandy Bridge Notebooks (z.B. eben das x220) haben als erste Notebooks PCIE 2.0 - d.h. Bandbreitenverdopplung, was bei so einer Lösung enorm viel bringt. Der momentane PE4H Adapter arbeite noch auf 1.0 Niveau und dennoch ist eine Mehrleistung vorhanden. Ende des Monats kommt eine PCIE 2.0 Version raus - das sollte die Werte noch weiter erhöhen.

    Mein Desktop bestand aus einem i5 750(4x2,5GHz), 4GB RAM und einer GTX460. Rein subjektiv merke ich in Spielen keine Änderung. Bin jedoch eher der Typ, der einfach nur eine hohe Auflösung und "normale" Settings führt - sowas wie Crysis Ultra-Settings interessieren mich in keinsterweise. Also mittlere Details samt Kantenglättung und Filter. Alles läuft flüssig.

    Call of Duty ist leider die Ausnahme - liegt halt an einem miesen Konsolenport, was einem als Spieler relativ egal ist, solang es läuft. Man kann es spielen wie ich in einem Video festgehalten habe. Halt nicht perfekt...
    Die Intel HD3000 schafft CoD4 auf 1366x768 flüssig, aber 1920x1200 ist nicht drin!
    Vielleicht läuft es mit dem neuen Adapter dank doppelter Bandbreite besser.

    Bei einem Sandy Bridge Notebook ist Nvidia dank Optimus einer AMD Karte überlegen. Ein "Grafikkarten Limit" ist mir keins bekannt - eine GTX560Ti bringt mehr FPS als eine GTX460. Wie genau das skaliert, kann ich leider nicht sagen. Eine GTX580 macht wohl wenig sinn, da die CPU eines Notebooks wohl eher limitiert.
    Geändert von b3nn1 (21.07.2011 um 06:19 Uhr)

  15. #14
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Hi, hab vor über einem Jahr mal zu dem Thema gelesen, weil ich auch so dachte das die 2x2 GHz meines T60 doch für das ein oder andere Game ausreichen sollten.
    Ne HD4830 (die ich derzeit hatte und mir für alles gereicht hatte) dazu und man könnte zufrieden sein gegenüber der X1300 Mobilitiy 64MB.

    Habe aber 2 Fragen:

    1.) Hast du bei deinem Aufbau das gleiche Netzteil für Fileserver und externe Graka verwendet? Wenn ja läuft der Fileserver immer? Weil sonst liefert das NT ja keinen Strom für die Graka.

    Ok, ich sehe das die Kleine PLatine am 20/24pin Stecker nur als Schalter dient. Bezieht die PE4H die kompletten 75W über den Floppystecker ? Weitere PCI-E müssen ja direkt angeschlossen werden, das ist klar.

    2.) Es ist wohl nur möglich einen externen Monitor zu verwenden !?
    Es gab damals ein Fujitsu Siemens bei dem man ne HD3870 andocken konnte, und diese auch den Notebookdisplay ansteuern konnte. Sah auch sehr schick aus das Ganze, wobei ich nichts gegen eine Selbstbaubastellösung hätte.

    Wäre eben toll wenn man die Graka samt NT in ein selbstgebautes kleines Gehäuse packt und dieses "Grafikmodul" zusätzlich mitnehmen könnte - aber es muss wohl bei deiner Lösung immer ein externer Moni zur Verfügung stehen !?
    Geändert von oliveron (25.07.2011 um 01:19 Uhr)

  16. #15
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    1) Ja, die Grafikkarte läuft mit dem Fileserver gemeinsam. Soweit ich weiß werden 75W über den Floppystecker gezogen. Alternativ ein Netzteil (gibt noch eine Buchse am rechten Rand).

    2) Man kann auch den internen Monitor nutzen. Soweit ich weiß funktioniert das nur bei Nvidia Karten und Optimus. Die Leistung ist an einem externen Monitor zwar höher, aber auf dem internen Monitor dennoch meist besser, als die eingebaute Grafiklösung.

    Hier von einem x220 + GTX560 Ti

    External LCD : 3DMark06 Score : 18216
    External LCD : 3DMark Vantage GPU Score : 14675
    External LCD : DMC4 dx10 Scene 4 Score : 120.17 fps
    External LCD : RE5 dx9 Var Score : 131.4 fps
    External LCD : RE5 dx9 Fixed Score : 67.6 fps

    Internal LCD : 3DMark06 Score : 11274
    Internal LCD : 3DMark Vantage GPU Score : 9311
    Internal LCD : DMC4 dx10 Scene 4 Score : 41.91 fps
    Internal LCD : RE5 dx9 Var Score : 47.4 fps
    Internal LCD : RE5 dx9 Fixed Score : 39.8 fps

    Gibt auch tragbare Gehäuse: Ghettobox, aber auch richtige Gehäuse oder dieses hier

    Habe meinen PE4H Adapter vorerst verkauft und warte auf die PCIE 2.0 Lösung bzw. deren Ergebnisse. Falls dies noch mehr Performance bedeutet, kaufe ich diese. Ansonsten wird wohl nicht gezockt
    Geändert von b3nn1 (25.07.2011 um 02:28 Uhr)

  17. #16
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Achso, dachte du wärst zufrieden damit und meintest es wäre kein Unterschied spürbar zu dem vorhergehenden Desktopsystem?

  18. #17
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Bin bzw. war auch sehr zufrieden. Demnächst fängt mein Studium an und schaue erstmal, ob ich überhaupt zum Zocken komme. Momentan beschränkt sich meine Spieleauswahl auf Minecraft und LoL - das schafft die Intel Grafik.
    Aber schon jetzt juckt es mich in den Fingern, eine Runde BFBC2 zu spielen... Dabei bin ich garnicht der große Zocker
    Wie gesagt: ich warte erstmal die neuste Generation vom Adapter ab und kaufe sie ggf.

  19. #18
    Lieutenant
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wow wirklich sehr interessant denn ich ging immer davon aus das nach dem gescheiterten Versuch von Fujitsu und der nie erschienenden externen Box von Asus das es da nichts gibt.
    Aber ich hoffe das sich da mit Thunderbolt was tut und es fertig Lösungen für jedermann gibt.
    Und dazu liefert Thunderbolt ja auch 4 Pci Express Lanes.
    Aber irgendwie reizt mich der Kram jetzt doch denn in mein Laptop hat nen expresscard slot aber dafür auch noch ne Radeon 6630 welche alle Spielebedürfnisse stillen kann.
    Aber mal sehen ich bin schon gespannt auf deine Erfahrungen mit nem Pci Express 2.0 Adapter.

    Und mal so nebenbei. Was bringt der Pci 16x adapter? Der der 1x Adapter ist doch nach hinten offen und expresscard drosselt doch eh auf 1x Tempo.

  20. #19
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Der Adapter hat mehrere Möglichkeiten. Expresscard bietet in der Tat nur x1, aber man könnte noch einen zweiten Link von einem internen PCIE-Slot raus führen. Auch kann man diesen Adapter in sehr flachen Gehäusen benutzen und die Grafikkarte überall platzieren. Dann hätte man halt vier miniHDMI Kabel in seinem Gehäuse.

    Ansonsten bin ich eher froh, dass man einen Halter für die Grafikkarte hat. Wäre es nur ein x1 Slot, dann wäre das ziemlich instabil.



    Schaut auch nicht so gut aus

  21. #20
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Zitat Zitat von b3nn1 Beitrag anzeigen
    1)
    Gibt auch tragbare Gehäuse: Ghettobox, aber auch richtige Gehäuse oder dieses hier
    Nach was hast du gesucht? Das dritte Gehäuse finde ich interessant.

    Habe meinen PE4H Adapter vorerst verkauft und warte auf die PCIE 2.0 Lösung
    Wie heisst der Nachfolger? die Tabelle beim Ebay Händler verstehe ich nicht, da gibts ja mehrere Versionen, ich habe ein ein T420s und würde wirklich gern auch sowas nachbauen.

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