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    Post [Erfahrungsbericht] [eGPU] externe Grafikkarte für das Notebook

    [FAQ]

    Ist mein Notebook für eine eGPU geeignet?


    Hinweis: Es ist nicht notwendig alle >100 Seiten dieses Thread zu lesen. Zum Verständnis der Thematik reicht diese Kurz-FAQ oder der Sammelpost (Punkt 7.1) vollkommen aus!


    [0] Was ist eine eGPU?
    Spoiler!

    "eGPU" ist die Abkürzung für "external Graphics Processing Unit", bei der eine PCIe-Grafikkarte sich, mit Hilfe eines speziellen Adapers, an ein Notebook anschließen lässt. Durch die kompakte Bauweise von Notebooks und die begrenzte Abfuhr, der unter Last entstehenden Wärme, sind in fast allen nur abgespeckte Versionen von Grafikkarten integriert. Nur teure Gaming- oder Workstation-Notebooks verfügen in etwa über die gleiche Leistungsfähigkeit wie aktuelle Desktop-PC-Systeme.

    Eine eGPU ermöglicht es dem Benutzer, jedes Notebook (wenn es über die nötigen Voraussetzungen verfügt) zu einem leisstungsstärkeren Rechner zu machen, um damit vorwiegend eine bessere Performance in Games, Grafikarbeiten oder 3D-Rendering zu erhalten. Auch ist dabei interessant, dass die eGPU quasi nur als Docking-Station verwendet wird, d.h. man schließt sein Notebook an, wenn man die Leistung braucht und erhält sich trotzdem die Möglichkeit der Mobilität seines Notebooks.

    Der Grundlegende Aufbau einer eGPU sieht folgendermaßen aus:
    Der benötigte eGPU-Adapter stellt einen physischen PCI-Express-Sockel (x16) @ PCIe 1.1 / 2.0 bereit, in dem die Desktop-Grafikkarte gesteckt werden kann, als auch eine physische Verbindung zur Übertragung der Bilddaten zum Notebook zur Verfügung. Außerdem wird die Versorgung der Grafikkarte mit einem Teil der benötigten Stromzufuhr und der Integration in das BUS-System des Notebooks sichergestellt.

    Die eGPU soll sich im Alltag quasi als Plug-and-Play-Gerät intergrieren lassen, ohne noch große Veränderungen vornehmen zu müssen.


    Um eine Aussage darüber treffen zu können, ob dein Notebook
    für eine eGPU in Frage kommt, kannst du anhand der folgenden
    Punkte festmachen:



    [1] Welche Vorrausetzungen muss ein Notebook für eine eGPU erfüllen?

    1.1 Hardware-Voraussetzungen bezüglich der Schnittstelle?

    Spoiler!
    a) Erforderliche Schnittstellen zur Verbindung mit dem eGPU-Adapter:

    1) Falls ein Expresscard-Schacht vorhanden ist:
    Spoiler!
    Die aktuellen eGPU-Adapter mit Expresscard, werden als Expresscard34 ausgeliefert und sind kompatibel mit Expresscard34- und 54-Schächten.
    Bei Letzterem wird empfohlen, wegen der höheren Schachtbreite noch in eine ansteckbare Adapterverbreitung (SPB087) dazu zu bestellen, aber dazu später unter Oberpunkt „Welche Adapter-Typen gibt es?“ mehr.


    2) Alternative: mPCIe (wenn kein Expresscard-Schacht vorhanden ist)
    Spoiler!
    mPCIe ist eine, für Notebooks, verkleinerte PCI-Express-Schnittstelle auf der Unterseite eures Notebook, welche direkt auf dem Mainboard bzw. Systemboard sitzt. Um dort heranzukommen, müsst ihr das Gehäuse eures Notebooks öffnen.

    Je nach Hersteller, habt ihr mindestens eine oder mehrere mPCIe-Schnittstellen zur Verfügung. Diese sind meistens mit WLAN- oder Breitband-Modulen besetzt.

    Falls ihr nur eine mPCIe-Schnittstelle habt, welche meistens z.B. durch das WLAN-Modul besetzt ist, muss dieses Modul entfernet werden. (alternativ ist für WLAN-Empfang dann ein WLAN-USB-Stick zu empfehlen)

    Je nach gewähltem Adapter und der damit verbunden Verbindungsart, muss entschieden werden, wie man das Übertragungskabel des eGPU-Adapters nach außen führt. Dazu mehr im Oberpunkt „Welche Adaptertypen gibt es?“


    3) Alternative: falls ein Thunderbolt-Port, aber kein Expresscard vorhanden ist
    Spoiler!

    - Sonnet Echo Expresscard Thunderbolt Adapter
    Spoiler!
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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Größe:	33,3 KB 
ID:	381298

    Wenn euer Notebook bereits über diese moderne Schnittstelle verfügt, ihr jedoch keinen Expresscard-Schacht besitzt, kann der Einsatz des Sonnet Echo Expresscard Adapters für euch eine Alternative darstellen. Mit Hilfe dieses Adapter lässt sich ein Expresscard34-Schacht per Thunderbolt an das Notebook anschließen, so dass ihr in der Lage seit, einen eGPU-Adapter mit Expresscard-Schnittstelle damit zu verbinden.


    - Aktuell gibt es keine eGPU-Adapter mit einer direkten Thunderbolt-Verbindung.
    Spoiler!
    Weitere Info's so bald verfügbar.


    Hinweis: Eine Verbindung mit USB2.0 oder USB3.0 ist nicht möglich, da deren Bandbreite für eine eGPU zu gering ist!


    1.2 Sonstige Hardware-Voraussetzungen?

    Spoiler!
    a) Intel iGPU
    Spoiler!
    Hinweis: Sollte euer Notebook über keine Intel iGPU verfügen, ist eine eGPU-Verbindung immer noch möglich. Dies bedeutet jedoch, dass die Performance ca. 30-40% niedriger ausfällt!

    Für eine bessere Performance und eine leichtere Integration der eGPU muss das Notebook zwingend über eine Intel iGPU verfügen. Bei den aktuellen Notebook-CPUs ist diese iGPU im Prozessor integriert und lauten auf Bezeichnungen wie Intel HD Graphics, HD3000, HD40000 oder neuer.

    Bei älteren Notebooks hingegen, ist diese Intel iGPU vornehmlich als eigener Chip auf dem Mainboard plaziert worden, wie z.B. der Intel 4500MHD. Diese iGPU stelle dabei auch das Minimum dar, welches unterstützt wird. Ältere Modelle werden hingegen nicht mehr unterstützt.

    Falls ihr euch nicht sicher seid, ob ihr über besagte Intel iGPU verfügt, googelt einfach nach eurem Notebook-Modell oder eurer angegebenen CPU und sucht nach der „iGPU“ oder „integrierten Grafikeinheit“. Aufschluss darüber geben vor allem gerne die Datenblätter der Notebooks.

    Es ist ausschließlich mit einer Intel iGPU möglich, die Signalkomprimierung (Nvidia Optimus) mit einer Nvida Grafikkarte zu nutzen. Nvidia Optimus bietet eine Kompremierung der Signaldaten vom Adapter zur Notebookschnittstelle, womit sich die Leistung der Bandbreite nochmals um 30-40% steigern lässt.

    ATI- bzw. AMD-Grafikkarten können diese Optimus-Kompremierung nicht nutzen!

    b) PCIe 1.1/2.0 fähiger Chipsatz
    Spoiler!

    • PCIe 1.1 (x1 Verbindung): max. Bandbreite von 2.5 GBit/s
    • PCIe 2.0 (x1-Verbindung): max. Bandbreite von 5.0 GBit/s


    PCIe 1.1 findet man in allen Notebooks, welche bis 2011 gebaut wurden. Erst mit der Einführung der Intel's Sandy Bridge CPU im gleichen Jahr, wurden die ersten Notebooks auch mit PCIe 2.0 ausgerüstet. Jedoch gibt es auch Hersteller, die in ihren Notebooks mit Intel Sandy Bridge CPU trotzdem noch PCIe 1.1 Chipsätze verbaut haben!
    Also vohrer überprüfen!

    Alle neueren Notebooks mit Ivy Bridge und Haswell verfügen definitiv über PCIe 2.0!

    Info's, ob euer Notebook über PCIe 2.0 verfügt, erhaltet ihr aus folgenden Quellen:

    • Datenblatt von Intel über eure CPU
    • Datenblatt von Intel bezüglich eures Mainboard-Chipsatzes
    • Tools wie Everest o.ä. zeigen die interne Anbindung der iGPU bzw. dGPU an.

    Je nach dem was euer Chipsatz unterstützt, ist auch der eGPU-Adapter zu wählen. Wobei natürlich gilt, dass PCIe 2.0 fähige eGPU-Adapter abwärtskompatibel sind, d.h. auch PCIe 1.1 Verbindungen bereitstellen können.
    => Mehr dazu unter Punkt "[3] Welche Adapter-Typen gibt es?"

    c) Bestimmung des TOLUD-Wertes
    Spoiler!
    Der TOLUD-Wert ist ein Ansatzpunkt, wie groß euer aktuell genutzter Adressraum bzw. eure Systemressourcen des internen PCI-Bus-Systems sind. Jedem Gerät eures Notebooks, ob WLAN-Modul oder verbautem RAM-Riegel, wird ein bestimmter Teil dieser vorhandenen Ressourcen zur Verfügung gestellt. Je nach Hersteller kann sich die maximale Obergrenze unterschiedlich ausfallen.

    Jede Grafikkarte benötigt für die Adressierung genau 256 Megabyte. Entscheidend hierbei ist, dass euer TOLUD nicht größer als 3,25GB seien darf. (Dieser Wert ist fix und hat sich bei der eGPU-Entwicklung so festgelegt)

    Die TOLUD-Werte werden folgender Maßen kategorisiert:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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ID:	375736

    Alle TOLUD-Wert von 2,50 bis 3,25 GB werden hierbei als ideal angesehen. Ist der Wert hingegen über 3,25GB, gibt es aber immer noch zwei Möglichkeiten, den TOLUD-Wert zu senken. Dazu unter Oberpunkt „[2] Was muss ich tun, wenn... mein TOLUD-Wert zu hoch ist...“ mehr.

    Um den TOLUD-Wert eures Notebooks herauszufinden, geht ihr wie folgt vor:
    Systemsteuerung --> System und Sicherheit --> System --> Geräte-Manager --> Menüleiste: Ansicht auf Ressourcen nach Typ --> Arbeitsspeicher.

    Dort sucht ihr nach dem ersten PCI-BUS Eintrag (manche Hersteller bezeichnen diesen gerne auch als "Stammkomplex für PCI-Express"), welcher auf der linken Seite, über
    8 Stellen verfügt. Beispiel:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	tolud_2.jpg 
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Größe:	55,9 KB 
ID:	375738

    Ergebnis hier: In der zweiten Zeile von oben folgt, auf acht Nullen, der Wert „E0000000“ und dieser steht, laut obiger Tabelle, für den TOLUD-Wert von 3,5 GB. Was nach obiger Tabelle zu viel wäre.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	tolud_3.jpg 
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Größe:	4,8 KB 
ID:	375739

    Es kann auch vorkommen, dass euer Wert zwischen zwei TOLUD-Werten liegt, z.B. mit BFA00000, welches mit „B“ zwar ein Hinweis auf 2,5GB wäre, jedoch das darauffolgene "FA" den Wert erhöht und somit größer ist als B0000000. Daher wird der TOLUD auf 3,0GB (Kategorie „C“) aufgerundet.


    So kannst du dir deinen TOLUD-Wert selbst ausrechnen:
    (ohne tiefer in die Materie der Zahlensysteme eintauchen zu müssen)


    • Notiere bzw. kopiere dir den TOLUD-Wert aus deinem Ressourcenbaum, z.B. mein letztes Beispiel mit "BFA00000".
    • Gebe diesen Wert als "Hexadezimal" hier ein und stelle zur Umrechnung "Dezimal" als Zielzahlensystem ein.
    • Gehe dann auf diese Webseite und kopiere den Dezimalwert in das "Amount"-Feld und stelle "Unit" (also die Einheit) auf "bytes".
      --> "Calculate" drücken!
    • In der Zeile "gigabytes" findest du dann das richtige Endergebnis in Gigabyte.


    Hinweis: Das Lenovo Thinkpad X230 stellt einen speziellen Einzelfall dar. Es verfügt über zwei TOLUD-Werte. Der für die eGPU relevante Wert, ist erst ersichtlich, wenn der eGPU-Adapter mit Grafikkarte angeschlossen ist! Aber nach Erfahrungswerten, klappt es mit diesem Notebook immer sofort, eine stabile Verbindung zu etablieren.


    [2] Welche Komponenten werden noch benötigt?

    Spoiler!

    2.1) Externer Monitor (optional, falls Verwendung des internen Display angestrebt wird)

    Spoiler!

    Um die maximal mögliche Performance aus der eGPU holen zu können, wird ein externer Monitor benötigt. Der Grund dafür ist, dass bei der Nutzung des internen Displays, über das eGPU-Kabel sowohl Daten- als auch Bildmaterial geschickt werden muss, was die Bandbreite reduziert. Der Performanceverlust liegt ungefähr bei 30%. Daher wird die Verwendung eines externen Monitors empfohlen.

    Hinweis: Es wird zur Verwendung eines externen Monitors mit digitalen Anschlüssen (DVI-I, DVI-D, HDMI, Displayport, Thunderbolt) geraten! Bei Adapterlösungen über VGA kommt es, je nach Anwendung, oft zu massiven Bildfehlern!

    2.2) Nezteil

    Spoiler!

    Welches Netzteil benötigt wird, hängt vorwiegend von der Frage ab, welche Grafikkarte betrieben werden soll. Bei Grafikkarten mit PCIe 6-pin oder 8-ping Anschlüssen sollte natürlich eine normales ATX-Netzteil verwendet werden.
    Hierbei lässt die die eGPU-Platine über den 3,5" Floppy-Stromanschluss betreiben.

    Bei Grafikkarten ohne zusätzlichen Stromanschluss, d.h. die Stromversorgung erfolgt ausschließlich über den PCIe-Slot, kann auch auf Netzteillösungen mit PICO-PSU, o.ä. zurückgegriffen werden. Zu beachten ist hier lediglich die maximale Last der Grafikkarte und des zu verwendenden AC-Netzteils.

    Für kompakte Selbstbaugehäuse werden gerne auch Netzteile der Formfaktorn SFX und TFX verwendet.

    2.3) 'Setup 1.x'-Software



    [3] Was muss ich tun, wenn...

    3.1) ... ich eine Nvidia-Grafikkarte als eGPU verwenden möchte, ich jedoch (neben der Intel iGPU)
    auch noch eine dedizierte Nvidia-/AMD-Grafikkarte im Notebook habe?

    Spoiler!
    So bald ein Notebook über eine dediziete Grafikkarte (dGPU) verfügt, sollte diese deaktivert werden. Ein Parallel-Betrieb von zwei Grafikkarten, also dGPU und eGPU ist in den seltensten Fällen ohne Probleme möglich, da entweder die Intel iGPU die zu verwendende Grafikkarte nicht zuordnen oder die Optimus-Kompremierung nicht nutzen kann.

    Hinweis: Die einfache Deaktivierung der dGPU im BIOS-Menü des Notebooks ist bei vielen Notebooks entweder gar nicht möglich und wenn doch, dann ist die einfach Deaktivierung meist nicht so "mächtig" auch die von der dGPU reservierten Ressourcen (256 MB) im BUS-System freizugeben.

    Die Lösung: die Software „Setup 1.x“ welches die Integration einer Nvidia-Grafikkarte in das Notebook-System vereinfacht. Mit „Setup 1.x“ lässt sich die, im Notebook verbaute Nvidia-Grafikkarte abschalten, sodass ungehindert die neue Nvidia-Grafikkarte als eGPU verwendet werden kann. Kosten hierfür sind 25$. Bezahlung wird über Paypal abgewickelt.

    Die durch die Deaktivierung der internen Nvidia-Grafikkarte frei gewordenen Adressierungs-Ressourcen können selbige dann für die eGPU verwendet werden.

    Hinweis: Die Version von Setup 1.x wurde von 1.2 (beta) auf 1.3 hochgesetzt, um Verwechslungen bezüglich der etablierten Verbindungsbezeichnung "1.2Opt" auszuschließen. Wer also noch Setup 1.10b5 oder 1.2 verwendet, braucht nicht zu wechseln, da die neuere Version keine nennenswerte Vorteile bietet und sich immer noch im Beta-Stadium befindet!

    3.2) ... mein TOLUD-Wert zu hoch ist, um eine Grafikkarte als eGPU in mein Notebook zu integrieren?

    Spoiler!
    In diesem Fall bleibt nur noch ein sog. DSDT Override. Dies ist eine Abfolge an Befehlen, welche den internen Adressraum des Notebooks neu ordnet. Dabei wird der vorgegebenen Adressraum von 32 auf 36bit erweitert, umso mehr Geräte ansprechen zu können.

    Eine Anleitung für ein solches Prozedere gibt es hier.



    [4] Welche Adapter-Typen gibt es?

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ID:	381275

    4.1) PE4H v2.4a
    Spoiler!
    Mit dem PE4H v2.4a eGPU-Adapter, welcher an sich PCIe 2.0 fähig wäre, liefert bisher über erhältliche mHDMI-Kabel aber jedoch nur PCIe 1.1. Es lassen sich maximal vier Lanes zum Notebook aufbauen. Wobei natürlich auch vier entsprechende Schnittstellen vorhanden seien müssen. Eine Optimus-Unterstützung ist nur bis zu maximal einer Lane gegeben.

    EC2C = Expresscard-Variante, PM3N = mPCIe-Variante

    Vorteil(e):
    - bei beiden Varianten: Die Kabel können vom eGPU-Adapter abgesteckt werden.
    - es gibt unterschiedliche Kabellänge, d.h. 60 bis 200cm funktionieren ohne bekannte Beeinträchtigung der Signalqualität
    - Verfügen über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst. (z.B. Anschluss einer externen Soundkarte oder HDD möglich)

    Nachteil(e):
    - es ist maximal eine PCIe 1.1 Verbindung möglich. Um mehr Leistung zu erzielen, werden mehr Lanes benötigt. Bereits mit 2 Lanes lässt sich eine optimus-unterstützte einzelne Lane kompensieren bzw. etwas übertreffen.

    Nachteil der PM3N-Variante im Speziellen:
    Wenn der Notebookboden nicht geöffnet bleiben soll, muss man sich eine Lösung überlegen, wie das mHDMI-Kabel (Flachband) nach außen verlegt werden kann. Dabei muss evtl. das Notebookgehäuse durch Bastelarbeiten modifiziert werden.

    a) PE4H v2.4a EC2C (Expresscard)
    Spoiler!
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ID:	375740 - Linkes Kabel!
    Erhältlich als PE4H-EC060A mit 60cm mHDMI-Kabel, bis hin zu PE4H-EC500A mit 500cm mHDMI-Kabel.
    Kabellängen über die Standardlänge von 60cm müssen bei Bplus Shanghai bestellt werden!


    b) PE4H v2.4a PM3N (mPCIe)
    Spoiler!
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Name:	PE4H-XXA_4.jpg 
Hits:	667 
Größe:	73,1 KB 
ID:	375740 - Mittleres Kabel!
    Erhältlich als PE4H-PM060A mit 60cm mHDMI-Kabel, bis hin zu PE4H-PM500A mit 500cm mHDMI-Kabel.
    Kabellängen über die Standardlänge von 60cm müssen bei Bplus Shanghai bestellt werden!

    3.2) PE4L v2.1b
    Spoiler!
    Mit dem PE4L v2.1b lässt sich hingegen eine vollwertige PCIe 2.0 Verbindung aufbauen.

    Auch hier gibt es wieder eine EC2C- und eine PM3N-Variante.

    Vorteil(e):
    - stellt eine vollwertige PCIe 2.0 Unterstützung bereit
    - Verfügen über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst. (z.B. Anschluss einer externen Soundkarte oder HDD möglich)
    - bietet im Vergleich zu anderen Adaptern die beste Preisleistung.

    Nachteil(e):
    - Kabel sind auf der einen Seite fest mit dem eGPU-Adapter, als auch mit der jeweiligen Endschnittstelle verlötet. D.h. die Expresscard-Variante lässt sich weiterhin entnehmen, die mPCIe-Variante hingegen muss, wenn das Notebook mitgenommen werden soll, vorher ausgebaut bzw. abgesteckt worden sein.
    - Die zu verwendende maximale Kabellänge ist auf 100cm begrenzt. Es werden zwar bis zu 200cm vom Hersteller angeboten, jedoch leidet ab 100cm die Signalqualität sehr stark, weshalb davon abgeraten wird.

    Nachteil der PM3N-Variante:
    Wenn der Notebookboden nicht geöffnet bleiben soll, muss man sich eine Lösung überlegen, wie das mHDMI-Kabel (Flachband) nach außen verlegt werden kann. Dabei muss evtl. das Notebookgehäuse durch Bastelarbeiten modifiziert werden.

    a) PE4L v2.1b EC2C (Expresscard)
    Spoiler!
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Name:	PE4L_ver2.1_1.jpg 
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Größe:	52,6 KB 
ID:	375741
    Erhältlich als PE4L-EC060A mit 60cm mHDMI-Kabel, bis hin zu PE4L-EC500A mit 500cm mHDMI-Kabel.
    Kabellängen über die Standardlänge von 60cm müssen bei Bplus Shanghai bestellt werden!
    Von einer Anschaffung einer Kabellänge beim PE4L v2.1b von mehr als 100cm wird vom Hersteller, wegen schlechter Signalwerte, abgeraten!


    b) PE4L v2.1b PM3N (mPCIe)
    Spoiler!
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Name:	PE4L-PM060A.jpg 
Hits:	316 
Größe:	38,7 KB 
ID:	375742
    Erhältlich als PE4L-PM060A mit 60cm mHDMI-Kabel, bis hin zu PE4L-PM500A mit 500cm mHDMI-Kabel.
    Kabellängen über die Standardlänge von 60cm müssen bei Bplus Shanghai bestellt werden!
    Von einer Anschaffung einer Kabellänge beim PE4L v2.1b von mehr als 100cm wird vom Hersteller, wegen schlechter Signalwerte, abgeraten!

    4.3) PE4H v3.2
    Spoiler!
    Dieser Adapter basiert auf dem PE4H v2.4a, unterscheidet sich jedoch gravierend von seinem Vorgänger. Zum einen sind die Verbindungskabel, wie beim PE4L 2.1b, mit dem eGPU-Adapter nun fest verlötet, was diesem eGPU-Adapter nun auch endlich volle PCIe 2.0 Unterstützung garantiert. Hinzu kommt, dass dem eGPU-Adapter ein 120W AC-Netzteil beiliegt und das ganze außerdem in einem eigenen Gehäuse daherkommt.

    Vorteil(e):
    - volle PCIe 2.0 Unterstützung
    - Verfügen über einen USB 2.0 Anschluss, der mit 30MB/s über eine eigene Leitung läuft und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflusst. (z.B. Anschluss einer externen Soundkarte oder HDD möglich)
    - kompaktes Maß des vorgefertigten Gehäuses

    Nachteil(e):
    - Wegen des integrierten 120W Netzteils, sind nur relativ schwache Grafikkarte möglich. (Alternative wäre natürlich, dass man stattdessen gleich ein seperates Netzteil verwendet)
    - Die kompakten Gehäusemaße machen eine Benutzung größerer Grafikkarten mit Kühler unmöglich
    - mit 170$ vergleichsweise teuer

    a) PE4H v3.2 mit EC2C (Expresscard)
    Spoiler!
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ID:	375743
    Ausschließlich erhältlich als PE4H-EC060A V3.2 mit 60cm mHDMI-Kabel.


    b) PE4H v3.2 mit PM3N (mPCIe)
    Spoiler!
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Name:	PE4H_v3.2_PM3N.jpg 
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Größe:	39,9 KB 
ID:	381279
    Ausschließlich erhältnlich als PE4H-PM060A V3.2 mit 60cm mHDMI-Kabel.

    4.3) PE4C v1.2 (neu!)
    Spoiler!


    Vorteil(e):


    Nachteil(e):


    a) PE4C v1.2 mit EC2C (Expresscard)
    Spoiler!

    Erhältlich als PE4C-EC3C V1.2 mit 10, 30 und 60cm Flachbandkabel im Set.


    b) PE4C v1.2 mit PM3N (mPCIe)
    Spoiler!

    Erhältlich als PE4C-PM3E V1.2 mit 10, 30 und 60cm Flachbandkabel im Set.




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    4.4) ViDock 3, 4 und 4 Plus Overdrive

    Spoiler!
    Die ViDocks von Village Instruments stellen quasi eine fertige Komplettlösung für die Verwendung mit einem Notebook als eGPU dar. Die Konstruktion der Adapter ist ähnlich zu denen von BPlus, jedoch sind die ViDocks bereits mit Gehäuse und einem integrierten Netzteil ausgestattet.

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Name:	ViDock4 - 01.JPG 
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ID:	381294

    Vorteile:
    - Unterstützung von PCIe 2.0 Verbindungen, also 5 GBit/s.
    - Adapter kommt als Komplettsytem, d.h. mit Gehäuse und AC-Netzteil (Letzteres ist nur für Vidock 4 und 4 Plus)
    - Verfügen über zwei USB 2.0 Anschlüsse, die mit 30MB/s über eine eigene Leitung laufen und somit die eGPU-Leistung nicht beeinflussen. (z.B. Anschluss einer externen Soundkarte oder HDD möglich)
    - Die Software "Setup 1.x" (siehe Punkt 2.1) ist mit allen ViDocks kompatibel, sollte es erforderlich sein, die
    dedizierte Grafikkarte (dGPU) des Notebooks, welches man verwenden möchte, abzuschalten.
    - ViDock 4 und ViDock4 Plus enthalten, wie bereist hingewiesen, ein AC-Notebooknetzteil zur Versorgung der Adapter samt Grafikkarte.

    Nachteile:
    - Verbindung nur über Expresscard möglich. Keine Möglichkeit für mPCIe.
    - Das Gehäuse beschränkt den Einsatz von Grafikkarte, die nicht dem Referenzdesign entsprechen, d.h. Kühlkörper die über das übliche Maß (Breite oder Höhe) von zwei PCI-Slots hinausgehen.
    - Das Vidock 3 Overdrive kann nur Grafikkarten mit max. 75W versorgen, was über den PCIe-Sockel des Adapters ermöglicht wid. Das bedeutet, dass nur Grafikkarten eingesetzt werden können, die ohne zusätzliche Stromstecker auskommen.
    - Das Vidock 4 Overdrive kann nur Grafikkarten bis 200W versorgen und macht den Anschluss von Grafikkarten mit max. einem PCIe 6 Pin Stecker möglich.
    - Das Vidock 4 Plus Overdrive kann nur Grafikkarten bis 225W versorgen, macht aber den Anschluss von Grafikkarten mit zwei PCIe 6pin Steckern möglich.
    - Preislich liegen alle ViDocks weit über den Adapter von Bplus. Die günstigste Variante mit dem ViDock 3 startet bei satten 199$ und endet mit dem ViDock 4 Plus bei 279$. (zuzügl. Versandkosten und 19% Einfuhrumsatzsteuer (durch den Zoll erhoben)).

    ==> Das bedeutet in der Praxis, das man auf Grafikkarten in den meisten Customdesigns, als auch auf Highend-Grafikkarten verzichten muss.

    4.5) ViDock G4 System
    Spoiler!
    Ein Release dieser neuen Serie ist bisher noch nicht erfolgt. Die angekündigten Thunderbolt-Adapter werden jedoch nicht erscheinen, da Intel die Zertifizierung verweigert hat. Ergo wird es nur Varianten des ViDock G4 mit Expresscard und mPCIe geben.



    [5] Bezugsquellen der eGPU-Adapter

    Hinweis:
    Auf Einfuhren aus Nicht-EU-Ländern entfallen in Deutschland ab 22€ (Warenwert + Versandkosten) nochmals 19% Einfuhrumsatzsteuer.

    5.1 Bplus aus Taiwan:
    Spoiler!
    Hier werden vorwiegend die gleichen Artikel, wie auf nachfolgender Seite verkauft, jedoch mit dem Unterschied, dass sich bezüglich eGPU-Adapter hier nur die Standard-Kabellänge bestellen lässt. http://www.hwtools.net/
    Standardversand: DHL Express (in ca. 3 Tagen in Deutschland)

    5.2 Bplus aus Shanghai: (für alle OEM-Kabellängen)
    Spoiler!
    Hier kann man Kabellänge bestellen, welche länger als die 60cm Standard-Variante sind, also die OEM-Variante. http://www.bplustech.com/
    Standardversand: DHL Express (in ca. 3 Tagen in Deutschland)

    5.3 Reseller über eBay:
    Spoiler!
    Der Reseller „Redtrontech“, ebenfalls aus Taiwan“ verkauft hier die Adapter zum Teil etwas günstiger. Jedoch werden die Adapter hier standardmäßig nur per Einschreiben versandt. (Versanddauer ca. 3-4 Wochen) Ein internationales DHL-Expresspaket, wie es bei Bplus direkt angeboten wird, ist nur auf Nachfrage zu erhalten.

    5.4 Village Instruments
    Spoiler!
    Alle oben aufgeführten ViDocks sind direkt über den Village Instrument's eigenen Store erhältlich. Versand erfolgt aus den USA. Die Versandkosten starten bei 15$ und enden bei 30$. Es ist nicht bekannt, über welchen Paketdienst versendet wird.


    [6] Die Erstinbetriebnahme

    6.1 Mit Microsoft Windows 7 / 8.0 / 8.1
    Spoiler!
    Folgt noch!

    6.2 Mit Mac OS X per Sonnet Echo Expresscard Thunderbolt Adapter
    Spoiler!

    Hierzu gibt es eine Anleitung.


    - geplante Erweiterungen: Einarbeitung von Benchmarks, LED-Dioden-Erklärung, Leitfaden zur Automatisierung von Setup 1.x, Anleitung für DSDT Override auf Deutsch...

    Stand: Version 1.02.2 (24.02.2014)
    Geändert von Eisbrecher99 (19.04.2014 um 15:39 Uhr)
    Notebook:
    Lenovo Thinkpad T530 | Intel i7-3630QM | 8192MB RAM | 180GB SSD + 750GB HDD| NVS5400M Quadro
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  3. #2
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Anmerkung: Dieser Thread entstand 2011 und entspricht einem Erfahrungsbericht von "damals". Natürlich tut sich in dieser Technik auch einiges, sodass ein Ixvy so nett war und einen zusammenfassenden Post vom aktuellen Stand erstellt hat.


    Eigentlich wollte ich einen Test über mein Thinkpad x220t im Forum schreiben und in diesem als Unterpunkt auf externe Grafikkarten aufmerksam machen. Da das Thema selbst jedoch schon umfangreich ist, würde es im Test untergehen oder manche würden garnicht erst etwas darüber lesen.

    Der User nando4 hat in einem anderen Forum einen Thread für viele Infos. Habe auch von ihm die Erlaubnis die Informationen von ihm hier zu schreiben.

    Einleitung
    Externe Grafikkarte? Am Notebook? Sowas gibts?
    Unter einer externen Grafikkarte (auch eGPU=external GPU genannt) versteht man eine Grafikkarte, die außerhalb eines Rechners oder Notebooks betrieben wird. Ähnlich wie eine USB-Festplatte, die nicht intern verbaut ist. Statt USB bedient man sich jedoch einem anderen Mittel - ExpressCard. Vielleicht kennt ihr diesen Slot, wo oft Firewire, eSata oder andere Anschlüsse erweitert werden. Dahinter steckt eine PCIE x1 und USB2.0 Anbindung. Mittels Adapter kann man die Anbindungen auf einen üblichen PCIE Sockel leiten. In diesen Sockel kann man nun ganz normal seine Grafikkarte einstecken und verbinden.


    Hier sieht man den Adapter, der in den ExpressCard Slot gesteckt wird. Dieser nennt sich EC2C und wird mittels mini HDMI Kabel mit der größeren Platine (PE4H genannt) verbunden.
    Auf dem Bild sieht man noch drei weitere mini HDMI Buchsen. Man könnte noch weitere PCIE Lanes ansprechen, indem man z.B. intern noch einen freien Platz hat oder beispielsweise die WLAN Karte ausbaut. Der Adapter (PM3N) schaut so aus:


    Zusätzlich ist ein Netzteil nötig, da der ExpressCard Slot erstaunlicherweise keine 150W für eine Grafikkarte zu Verfügung stellt. Die PE4H Platine benötigt einen Stromanschluss (Floppystecker). Bei großen Grafikkarten müssen die zusätzlichen Stromanschlüsse ebenfalls angeschlossen sein. Damit das Netzteil startet gibt es optionalerweise eine Platine zum einschalten - SWEX:


    Betrieb
    Der Aufbau ist denkbar einfach. Stromstecker dran, Grafikkarte in den Slot stecken und Netzteil mit SWEX einschalten. Nun steckt man das mini HDMI Kabel einfach in den Adapter, der im ExpressCard slot sitzt. Unter Windows hört ihr nun das typische Einsteck Geräusch wie bei einem USB Stick. Diese Lösung ist Hot-Plug-fähig. Windows sollte nun die Grafikkarte erkennen. Als nächstes müssen nur noch Treiber installiert werden.
    Dafür sollte man die modifizierten Treiber nehmen. Wieso, schreibe ich weiter unten. Nach einem Neustart, sollte die Grafikkarte voll funktionsfähig sein.

    Hier ein simpler Aufbau:


    Modifizierte Treiber
    Soweit kann ich nur für Nvidia Karten reden, aber auch AMD/ATI Karten haben eigene Treiber.
    Die original Treiber von Nvidia können installiert werden, jedoch ist die Performance nicht gut. Mit den modifizierten Treibern wird Optimus für Desktop-Karten aktiviert. Was steckt hinter Optimus? Viele werden als erstes an switchbare Graifklösungen ala Intel Grafik + Nvidia Karte für Grafik denken. Das ist es auch, aber es geht etwas weiter. Sobald Optimus aktiv ist, werden die Daten, die über den PCIE Link gehen, komprimiert. Eine verlustbehaftete Komprimierung konnte ich nicht feststellen. Durch diese Technik umgeht man den PCIE x1 Flaschenhals.

    Vorraussetzung für Optimus
    Einer der folgenden Intel Lösungen muss vorhanden sein: Intel GMA 4500MHD, HD, HD3000 oder x3150 (Pine Trail)
    Einer dieser Nvidia Karten: GT4xx, GTS4xx, GTX4xx, GTX5xx, oder GTS240. GTS250 oder älter werden nicht unterstützt.

    Optimale Performance
    Damit das gesamte Potential genutzt wird, empfiehlt es sich neben einem Optimus-Setup auch einen externen Monitor an die Grafikkarte anzuschließen. Auf dem internen Monitor vom Notebook kann theoretisch dennoch gespielt werden - der eigentliche Sinn hinter Optimus.

    Leistung
    Nun wohl zum interessanten Teil - überhaupt der wichtigste Teil!
    Ich spiele auf 24" und einer Auflösung von 1920x1200 und gerne auch AA oder AF eingeschaltet.

    Wichtig sind natürlich noch andere Faktoren wie die CPU.
    Mein Notebook besitzt eine Intel i5-2520M CPU, die mit Turbo konstant auf 3GHz auf beiden Kernen unter Last arbeitet. 8GB RAM sind verbaut, wobei die für Spiele nicht sehr wichtig sind.

    Ein Beispielvideo mit BFBC2 auf 1920x1200 und medium Settings (alles default, frisch installiert) und einer GTX560Ti.

    Left4Dead 2 mit der GTX560Ti auf 1920x1200, 8xAA, 8xAF und höchstmöglichen Einstellungen hat durchschnittlich 91,81FPS bei einem zufälligen Replay eines ESL Matches. Dabei wurden 120 Sekunden mittels Fraps untersucht.
    Die GTX460 (1GB) erzielte durchschnittlich 65,78FPS.

    Vantage
    GTX460 -> P10701 3DMarks
    GTX560 Ti -> P12323 3DMarks

    3Dmark06
    GTX460 -> 15855 3DMarks
    GTX560 Ti -> 17182 3DMarks

    Meiner Meinung nach eine beachtliche Leistung. Ich brauch keinen Desktop-Rechner mehr
    Das neue Sony Z Notebook macht Werbung mit einer externen Grafikkarte, die sogar mittels Thunderbolt angeschlossen wird. Preis liegt afaik bei über 300€ nur für die Grafikkarte. Sie erzielte magere 4070 Punkte in Vantage.

    Perfekt ist diese Lösung jedoch nicht für alle. Spiele, die auf eine hohe Bandbreite setzen, werden ruckeln. Soweit ist mir nur der Konsolenport Call of Duty bekannt. Wie das dann ausschaut, sieht man hier. Hatte erst Probleme mit Mikroruckerln in Minecraft, jedoch sind diese verschwunden. Momentan läuft alles bis auf CoD.

    Fazit
    Man kann sein Notebook zu einem richtigen Gamerrechner transformieren. Es ist zwar keine Designer-Lösung, aber das Ergebnis am Ende überzeugt.
    Einen kompletten "Bausatz" habe ich für 68€ inkl. Versand bei eBay bekommen. Dadurch brauche ich keinen Desktop-Rechner mehr und kann praktisch ohne Abstriche spielen.

    Weitere Infos:
    • eGPU Thread -hier gibt es praktisch alles bezüglich eGPU
    • HWTools Hersteller der PE4H Lösung
    • Vidock Alternative Fertiglösung mit Gehäuse


    PCIe 2.0 Support
    Der momentane Adapter (z.B. PE4H v2.4) bietet grundsätzlich nur PCIe 1.0 Support. Einzelne Fälle konnten auch PCIe 2.0 aktivieren (siehe eGPU Thread). Der User Frazze schickte mir heute (12.10.2011) eine Nachricht. Er hatte den Support angeschrieben und hier das Resultat:
    The PE4H(support PCIe 2.0) with housing is developing now and will be
    available in middle of November.
    In addition, the EC2C(support PCIe 2.0) is also developing and will be
    available in begin of November.
    I think you can buy PE4H-EC2C(support PCIe 2.0) in middle of November if the
    production is smooth.
    Der Thread soll kein Leitfaden sein, sondern einfach meine Erfahrung darstellen. Es gibt keine Garantie, dass es bei jedem Notebook anstandslos funktioniert.
    Geändert von b3nn1 (21.03.2013 um 00:56 Uhr)

  4. #3
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Vielen Dank, für diese Infos. Hat mich schon immer interessiert, wie das aussieht. Hab selber ein x220 aber da ich ein PC zum spielen habe lohnt es sich nicht bei mir.
    Denn mobil ist das ganze nicht mehr .
    Eine Frage, steigt oder sinkt die Akku Laufzeit?
    Theoretisch müsste sie doch steigen, da die interne Graka keine Leistung benötigt?
    Desktop: OS: Windows 7 Prof 64bit MB: GIGABYTE GA-MA785GT-UD3H CPU: AMD Phenom II X4 955 4*3,78GHZ@H50 GPU: AMD HD5850@935/1200 RAM: 2 x 2GB DDR3 1333 +2 x 4GB DDR3 1333 PSU: Tagan BZ 700W HDD: 3TB SSD: Samsung 128GB
    Notebook: Thinkpad x220@Intel 510SSD 250GB
    Smartphone: Sony Xperia Z

  5. #4
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Da man wegen dem Netzteil sowieso immer eine Steckdose in der Nähe braucht, ist die Akku Laufzeit relativ egal. Sollte man dennoch mit Akku spielen, wäre der Akku so oder so recht schnell leer, da die CPU belastet wird. Da sich die Grafikkarte und die Platine den Strom vom Netzteil nehmen, sollte es keine Verkürzung der üblichen Laufzeit geben. Glaube kaum, dass die deaktivierte Intel Grafik groß was ausmacht.

  6. #5
    Ensign
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wo kann man das gute Stück den erwerben?

  7. #6
    Lieutenant
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook


  8. #7
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Habe es hier erworben. Die offizielle Händler ist HWTools (link siehe oben).

    Es soll diesen Monat jedoch eine neue Version mit PCIE2.0 Support rauskommen. Also falls man noch mehr Performance will, muss man wohl noch ein bisschen warten.

  9. #8
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Super Bericht

    Ein sehr interessantes Thema welches die Industrie bislang immer nur halbherzig aufgegriffen hat.

  10. #9
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Zitat Zitat von burnout150 Beitrag anzeigen
    Ein sehr interessantes Thema welches die Industrie bislang immer nur halbherzig aufgegriffen hat.
    Wäre eine Art Anschluss, die der Expresscard Adapter ermöglicht, in jedem Notebook verbaut, dann wären viele Gamernotebooks überflüssig. Warum sollten sich die Hersteller diesen Umsatz nehmen lassen. Vidock zeigt, dass es auch "schöne" transportable Fertig-Lösungen vorhanden sind. Natürlich wäre hier der Nachteil, dass man nicht komplett ohne Steckdose spielen könnte, jedoch machen diese Notebooks mit Akku oft nach kürzester Zeit schon schlapp. Natürlich haben sie weiterhin eine Daseinsberechtigung - viele spielen nun mal nur zuhause.

    Meine Karte habe ich z.B. im Fileserver verbaut und in einen anderen Raum aufgestellt. Mittels 2,5m miniHDMI Kabel bequem durch die Wand gezogen
    Man muss bedenken, dass über das miniHDMI Kabel das PCIE-Signal übertragen wird. Normalerweise sind das wenige cm auf dem Mainboard und überhaupt nicht für solche Distanzen gedacht.

    Geändert von b3nn1 (16.07.2011 um 04:48 Uhr)

  11. #10
    Admiral
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    ^^ Echt klasse , ich hätte nicht gedacht das sowas so einfach funktioniert , es reitzt mich jezt schon ein wenig das mal aus zu probieren .
    Mein Zocki: Intel Core i3 3240 3,4Ghz , Asrock Z77 Board , 8GB DDR3 Kingston 1600Mhz , NV GTX770 OC , 3TB HDD , Windows 7 x64 .

  12. #11
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    hi
    da ich gerade auf der suche anch einem laptop fürs studium bin, und dabei nicht auf pcgames verzichten will, finde ich diese möglich keit äußerts interesant.

    nun zu meinen fragen:
    wie viel prozent an leistung büst man gegenüber dem desktop einsatz ein?
    welche graka ist max sinvoll? den es handelt sich ja nur um einen PCIe x1 anschluss.
    gibt es irgentwelche technischen probleme, die man beachten muss?
    und wie performt cod4 auf der intel hd3000? da ich dieses spiel auch weiterhin gern spielen würde.

    ist es besser eine Nvidea oder eine Ati karte zu nutzen?
    oder ist das egal, und funktioniert mit beiden gleich gut?
    Geändert von M1ch1 (21.07.2011 um 01:31 Uhr)

  13. #12
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wieviel Leistung verloren geht, kann man schwer sagen, da die Systeme (Notebook CPU vs. Desktop CPU) sich grundlegend unterscheiden. Man spricht von 15-20% Verlustleistung, jedoch bezieht sich das auf die "alte" Notebook-Generation. Die aktuellen Sandy Bridge Notebooks (z.B. eben das x220) haben als erste Notebooks PCIE 2.0 - d.h. Bandbreitenverdopplung, was bei so einer Lösung enorm viel bringt. Der momentane PE4H Adapter arbeite noch auf 1.0 Niveau und dennoch ist eine Mehrleistung vorhanden. Ende des Monats kommt eine PCIE 2.0 Version raus - das sollte die Werte noch weiter erhöhen.

    Mein Desktop bestand aus einem i5 750(4x2,5GHz), 4GB RAM und einer GTX460. Rein subjektiv merke ich in Spielen keine Änderung. Bin jedoch eher der Typ, der einfach nur eine hohe Auflösung und "normale" Settings führt - sowas wie Crysis Ultra-Settings interessieren mich in keinsterweise. Also mittlere Details samt Kantenglättung und Filter. Alles läuft flüssig.

    Call of Duty ist leider die Ausnahme - liegt halt an einem miesen Konsolenport, was einem als Spieler relativ egal ist, solang es läuft. Man kann es spielen wie ich in einem Video festgehalten habe. Halt nicht perfekt...
    Die Intel HD3000 schafft CoD4 auf 1366x768 flüssig, aber 1920x1200 ist nicht drin!
    Vielleicht läuft es mit dem neuen Adapter dank doppelter Bandbreite besser.

    Bei einem Sandy Bridge Notebook ist Nvidia dank Optimus einer AMD Karte überlegen. Ein "Grafikkarten Limit" ist mir keins bekannt - eine GTX560Ti bringt mehr FPS als eine GTX460. Wie genau das skaliert, kann ich leider nicht sagen. Eine GTX580 macht wohl wenig sinn, da die CPU eines Notebooks wohl eher limitiert.
    Geändert von b3nn1 (21.07.2011 um 06:19 Uhr)

  14. #13
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Hi, hab vor über einem Jahr mal zu dem Thema gelesen, weil ich auch so dachte das die 2x2 GHz meines T60 doch für das ein oder andere Game ausreichen sollten.
    Ne HD4830 (die ich derzeit hatte und mir für alles gereicht hatte) dazu und man könnte zufrieden sein gegenüber der X1300 Mobilitiy 64MB.

    Habe aber 2 Fragen:

    1.) Hast du bei deinem Aufbau das gleiche Netzteil für Fileserver und externe Graka verwendet? Wenn ja läuft der Fileserver immer? Weil sonst liefert das NT ja keinen Strom für die Graka.

    Ok, ich sehe das die Kleine PLatine am 20/24pin Stecker nur als Schalter dient. Bezieht die PE4H die kompletten 75W über den Floppystecker ? Weitere PCI-E müssen ja direkt angeschlossen werden, das ist klar.

    2.) Es ist wohl nur möglich einen externen Monitor zu verwenden !?
    Es gab damals ein Fujitsu Siemens bei dem man ne HD3870 andocken konnte, und diese auch den Notebookdisplay ansteuern konnte. Sah auch sehr schick aus das Ganze, wobei ich nichts gegen eine Selbstbaubastellösung hätte.

    Wäre eben toll wenn man die Graka samt NT in ein selbstgebautes kleines Gehäuse packt und dieses "Grafikmodul" zusätzlich mitnehmen könnte - aber es muss wohl bei deiner Lösung immer ein externer Moni zur Verfügung stehen !?
    Geändert von oliveron (25.07.2011 um 01:19 Uhr)

  15. #14
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    1) Ja, die Grafikkarte läuft mit dem Fileserver gemeinsam. Soweit ich weiß werden 75W über den Floppystecker gezogen. Alternativ ein Netzteil (gibt noch eine Buchse am rechten Rand).

    2) Man kann auch den internen Monitor nutzen. Soweit ich weiß funktioniert das nur bei Nvidia Karten und Optimus. Die Leistung ist an einem externen Monitor zwar höher, aber auf dem internen Monitor dennoch meist besser, als die eingebaute Grafiklösung.

    Hier von einem x220 + GTX560 Ti

    External LCD : 3DMark06 Score : 18216
    External LCD : 3DMark Vantage GPU Score : 14675
    External LCD : DMC4 dx10 Scene 4 Score : 120.17 fps
    External LCD : RE5 dx9 Var Score : 131.4 fps
    External LCD : RE5 dx9 Fixed Score : 67.6 fps

    Internal LCD : 3DMark06 Score : 11274
    Internal LCD : 3DMark Vantage GPU Score : 9311
    Internal LCD : DMC4 dx10 Scene 4 Score : 41.91 fps
    Internal LCD : RE5 dx9 Var Score : 47.4 fps
    Internal LCD : RE5 dx9 Fixed Score : 39.8 fps

    Gibt auch tragbare Gehäuse: Ghettobox, aber auch richtige Gehäuse oder dieses hier

    Habe meinen PE4H Adapter vorerst verkauft und warte auf die PCIE 2.0 Lösung bzw. deren Ergebnisse. Falls dies noch mehr Performance bedeutet, kaufe ich diese. Ansonsten wird wohl nicht gezockt
    Geändert von b3nn1 (25.07.2011 um 02:28 Uhr)

  16. #15
    Vice Admiral
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Achso, dachte du wärst zufrieden damit und meintest es wäre kein Unterschied spürbar zu dem vorhergehenden Desktopsystem?

  17. #16
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Bin bzw. war auch sehr zufrieden. Demnächst fängt mein Studium an und schaue erstmal, ob ich überhaupt zum Zocken komme. Momentan beschränkt sich meine Spieleauswahl auf Minecraft und LoL - das schafft die Intel Grafik.
    Aber schon jetzt juckt es mich in den Fingern, eine Runde BFBC2 zu spielen... Dabei bin ich garnicht der große Zocker
    Wie gesagt: ich warte erstmal die neuste Generation vom Adapter ab und kaufe sie ggf.

  18. #17
    Lieutenant
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wow wirklich sehr interessant denn ich ging immer davon aus das nach dem gescheiterten Versuch von Fujitsu und der nie erschienenden externen Box von Asus das es da nichts gibt.
    Aber ich hoffe das sich da mit Thunderbolt was tut und es fertig Lösungen für jedermann gibt.
    Und dazu liefert Thunderbolt ja auch 4 Pci Express Lanes.
    Aber irgendwie reizt mich der Kram jetzt doch denn in mein Laptop hat nen expresscard slot aber dafür auch noch ne Radeon 6630 welche alle Spielebedürfnisse stillen kann.
    Aber mal sehen ich bin schon gespannt auf deine Erfahrungen mit nem Pci Express 2.0 Adapter.

    Und mal so nebenbei. Was bringt der Pci 16x adapter? Der der 1x Adapter ist doch nach hinten offen und expresscard drosselt doch eh auf 1x Tempo.

  19. #18
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Der Adapter hat mehrere Möglichkeiten. Expresscard bietet in der Tat nur x1, aber man könnte noch einen zweiten Link von einem internen PCIE-Slot raus führen. Auch kann man diesen Adapter in sehr flachen Gehäusen benutzen und die Grafikkarte überall platzieren. Dann hätte man halt vier miniHDMI Kabel in seinem Gehäuse.

    Ansonsten bin ich eher froh, dass man einen Halter für die Grafikkarte hat. Wäre es nur ein x1 Slot, dann wäre das ziemlich instabil.



    Schaut auch nicht so gut aus

  20. #19
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Zitat Zitat von b3nn1 Beitrag anzeigen
    1)
    Gibt auch tragbare Gehäuse: Ghettobox, aber auch richtige Gehäuse oder dieses hier
    Nach was hast du gesucht? Das dritte Gehäuse finde ich interessant.

    Habe meinen PE4H Adapter vorerst verkauft und warte auf die PCIE 2.0 Lösung
    Wie heisst der Nachfolger? die Tabelle beim Ebay Händler verstehe ich nicht, da gibts ja mehrere Versionen, ich habe ein ein T420s und würde wirklich gern auch sowas nachbauen.

  21. #20
    b3nn1
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    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Zitat Zitat von AlanK Beitrag anzeigen
    Wie heisst der Nachfolger? die Tabelle beim Ebay Händler verstehe ich nicht, da gibts ja mehrere Versionen, ich habe ein ein T420s und würde wirklich gern auch sowas nachbauen.
    Die Gehäuse sind leider alle Eigenbauten. Man könnte das Q-08 für sowas nutzen.

    Momentan kann man praktisch nur v2.0 oder v2.4 kaufen. Die neuere Version hat ein paar Vorteile: LEDs für einzelne Spannungen (3/5/12V) und einen Jumper um eine Sicherung zum umgehen (für Flagschiffe ala GTX480 oder GTX580) - bei der alten Version musste man die Sicherung mittels löten überbrücken. Hauptunterschied und meiner Meinung nach der einzige nennenswerte Unterschied ist der Delay Switch. Damit wird das Initialisieren um 7 oder 15 Sekunden verzögert. Manche Notebooks scheinen eine Whitelist beim Booten zu führen - d.h. Grafikkarte beim Booten angeschlossen -> BIOS Fehlermeldung. Bei meinem Thinkpad brauchte ich dieses Feature nicht.
    Die nächste Version vom PE4H (und wahrscheinlich auch der anderen Bauteile) wird mit PCIE2.0 kompatibel sein. Ob das was bringt, muss sich jedoch noch zeigen

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