1. #1
    Captain
    Ersteller dieses Themas

    Dabei seit
    Jul 2008
    Beiträge
    3.177

    Post [Erfahrungsbericht] [eGPU] externe Grafikkarte für das Notebook

    [FAQ]

    Ist mein Notebook für eine eGPU geeignet?


    Hinweis: Dieser Thread ist ein Sammelsurium an individuellen Fragen von Usern! Daher zuerst die FAQ lesen und verstehen und dann die richtigen Fragen stellen!
    Aktueller Stand dieser FAQ: 2015!
    (Dieser Thread wurde bereits 2011 gestartet - Post #4 vom User B3nn1 ist veraltet!)
    (Ich übernehme bei dieser FAQ keine Haftung für Schäden, die aus Änderungen an Hard- und Software entstehen!)


    Beispielvideo: Die aktuelle "Königsklasse" unter den eGPU-Systemen.


    [0] Was ist eine eGPU?
    Spoiler!


    [1] Grundbegriffe
    Spoiler!



    [2] Welche Vorausetzungen muss ein Notebook für eine eGPU erfüllen?

    2.1) Welche Schnittstelle ist vorhanden?
    Spoiler!

    2.2) Sonstige Hardware/Software-Voraussetzungen?
    Spoiler!


    [3] Was wird noch benötigt?
    Spoiler!
    .
    Geändert von Brigitta (28.06.2015 um 16:17 Uhr) Grund: test

  2. Anzeige
    Logge dich ein, um diese Anzeige nicht zu sehen.
  3. #2
    Captain
    Dabei seit
    Jul 2008
    Beiträge
    3.177

    Post [Erfahrungsbericht] [eGPU] externe Grafikkarte für das Notebook


    [4] Was muss ich tun, wenn...

    4.1) ... ich eine eGPU verwenden möchte, ich jedoch neben der iGPU
    auch noch eine dGPU im Notebook habe?
    Spoiler!

    4.2) ... mein Notebook nur eine iGPU besitzt, aber der TOLUD trotzdem zu hoch ist, um eine eGPU mit dem Notebook zu verbinden?
    Spoiler!



    [5] Beispiel-Konfigurationen
    Spoiler!



    [6] Welche eGPU-Adapter gibt es?

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Bplus_logo.jpg 
Hits:	230 
Größe:	28,6 KB 
ID:	460255
    Spoiler!


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	VillageInstrumentsLogo.png 
Hits:	172 
Größe:	1,9 KB 
ID:	439342
    Spoiler!


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	EXP.jpg 
Hits:	221 
Größe:	57,2 KB 
ID:	436681
    Spoiler!


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	TB.jpg 
Hits:	142 
Größe:	28,6 KB 
ID:	460501
    Spoiler!



    [7] Bezugsquellen der eGPU-Adapter

    Hinweis:
    Auf Einfuhren aus Nicht-EU-Ländern entfallen in Deutschland ab 22€ (Warenwert + Versandkosten) nochmals 19% Einfuhrumsatzsteuer. Dies wird in der Regel vom Zustelldienst nachträglich bar eingefordert. Bei falscher Wertdeklaration durch den Verkäufer muss man sich bei dem zuständigen Hauptzollamt melden und dort evtl. Nachforderungen leisten.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	mPCIe_EC2C_Logo.jpg 
Hits:	252 
Größe:	37,6 KB 
ID:	470320
    5.0GBit/s Adapter über ExpressCard / mPCIe:
    Spoiler!

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	TB.jpg 
Hits:	112 
Größe:	25,9 KB 
ID:	470321
    10.0 und 20.0 GBit/s Adapter über Thunderbolt:
    Spoiler!
    Geändert von sudfaisl (28.06.2015 um 18:32 Uhr)

  4. #3
    Captain
    Ersteller dieses Themas

    Dabei seit
    Jul 2008
    Beiträge
    3.177

    Post [Erfahrungsbericht] [eGPU] externe Grafikkarte für das Notebook


    [8] Die Erstinbetriebnahme

    8.1) Mit Microsoft Windows 7 / 8.0 / 8.1
    Spoiler!

    8.2) Mit Mac OS X
    Spoiler!

    8.3) Mit Linux
    Spoiler!


    [9] Fehleranalyse


    9.1) Falls die eGPU nicht erkannt wird?
    Spoiler!

    9.2) Bekannte Fehlercodes im Gerätemanager
    Spoiler!





    [11] Beispiele für bereits realisierte eGPU-Gehäuse
    Spoiler!





    - geplante Erweiterungen:
    vorrangig:
    • 1) Grundlagenbegriffe (Verbindungsarten und Unterschiede)
    • 2) Erstinbetriebnahme (wann wie soll man am Besten die eGPU integrieren)
    • 3) Error12_Ergänzung

    nachrangig:
    • 1) Einarbeitung einer Benchmarktabelle
    • 2) mehr eGPU-Case Bilder von anderen Usern

    Stand: Version 1.05b (12.06.2015)
    Geändert von Eisbrecher99 (14.06.2015 um 19:19 Uhr)

  5. #4
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Eigentlich wollte ich einen Test über mein Thinkpad x220t im Forum schreiben und in diesem als Unterpunkt auf externe Grafikkarten aufmerksam machen. Da das Thema selbst jedoch schon umfangreich ist, würde es im Test untergehen oder manche würden garnicht erst etwas darüber lesen.

    Der User nando4 hat in einem anderen Forum einen Thread für viele Infos. Habe auch von ihm die Erlaubnis die Informationen von ihm hier zu schreiben.

    Einleitung
    Externe Grafikkarte? Am Notebook? Sowas gibts?
    Unter einer externen Grafikkarte (auch eGPU=external GPU genannt) versteht man eine Grafikkarte, die außerhalb eines Rechners oder Notebooks betrieben wird. Ähnlich wie eine USB-Festplatte, die nicht intern verbaut ist. Statt USB bedient man sich jedoch einem anderen Mittel - ExpressCard. Vielleicht kennt ihr diesen Slot, wo oft Firewire, eSata oder andere Anschlüsse erweitert werden. Dahinter steckt eine PCIE x1 und USB2.0 Anbindung. Mittels Adapter kann man die Anbindungen auf einen üblichen PCIE Sockel leiten. In diesen Sockel kann man nun ganz normal seine Grafikkarte einstecken und verbinden.


    Hier sieht man den Adapter, der in den ExpressCard Slot gesteckt wird. Dieser nennt sich EC2C und wird mittels mini HDMI Kabel mit der größeren Platine (PE4H genannt) verbunden.
    Auf dem Bild sieht man noch drei weitere mini HDMI Buchsen. Man könnte noch weitere PCIE Lanes ansprechen, indem man z.B. intern noch einen freien Platz hat oder beispielsweise die WLAN Karte ausbaut. Der Adapter (PM3N) schaut so aus:


    Zusätzlich ist ein Netzteil nötig, da der ExpressCard Slot erstaunlicherweise keine 150W für eine Grafikkarte zu Verfügung stellt. Die PE4H Platine benötigt einen Stromanschluss (Floppystecker). Bei großen Grafikkarten müssen die zusätzlichen Stromanschlüsse ebenfalls angeschlossen sein. Damit das Netzteil startet gibt es optionalerweise eine Platine zum einschalten - SWEX:


    Betrieb
    Der Aufbau ist denkbar einfach. Stromstecker dran, Grafikkarte in den Slot stecken und Netzteil mit SWEX einschalten. Nun steckt man das mini HDMI Kabel einfach in den Adapter, der im ExpressCard slot sitzt. Unter Windows hört ihr nun das typische Einsteck Geräusch wie bei einem USB Stick. Diese Lösung ist Hot-Plug-fähig. Windows sollte nun die Grafikkarte erkennen. Als nächstes müssen nur noch Treiber installiert werden.
    Dafür sollte man die modifizierten Treiber nehmen. Wieso, schreibe ich weiter unten. Nach einem Neustart, sollte die Grafikkarte voll funktionsfähig sein.

    Hier ein simpler Aufbau:


    Modifizierte Treiber
    Soweit kann ich nur für Nvidia Karten reden, aber auch AMD/ATI Karten haben eigene Treiber.
    Die original Treiber von Nvidia können installiert werden, jedoch ist die Performance nicht gut. Mit den modifizierten Treibern wird Optimus für Desktop-Karten aktiviert. Was steckt hinter Optimus? Viele werden als erstes an switchbare Graifklösungen ala Intel Grafik + Nvidia Karte für Grafik denken. Das ist es auch, aber es geht etwas weiter. Sobald Optimus aktiv ist, werden die Daten, die über den PCIE Link gehen, komprimiert. Eine verlustbehaftete Komprimierung konnte ich nicht feststellen. Durch diese Technik umgeht man den PCIE x1 Flaschenhals.

    Vorraussetzung für Optimus
    Einer der folgenden Intel Lösungen muss vorhanden sein: Intel GMA 4500MHD, HD, HD3000 oder x3150 (Pine Trail)
    Einer dieser Nvidia Karten: GT4xx, GTS4xx, GTX4xx, GTX5xx, oder GTS240. GTS250 oder älter werden nicht unterstützt.

    Optimale Performance
    Damit das gesamte Potential genutzt wird, empfiehlt es sich neben einem Optimus-Setup auch einen externen Monitor an die Grafikkarte anzuschließen. Auf dem internen Monitor vom Notebook kann theoretisch dennoch gespielt werden - der eigentliche Sinn hinter Optimus.

    Leistung
    Nun wohl zum interessanten Teil - überhaupt der wichtigste Teil!
    Ich spiele auf 24" und einer Auflösung von 1920x1200 und gerne auch AA oder AF eingeschaltet.

    Wichtig sind natürlich noch andere Faktoren wie die CPU.
    Mein Notebook besitzt eine Intel i5-2520M CPU, die mit Turbo konstant auf 3GHz auf beiden Kernen unter Last arbeitet. 8GB RAM sind verbaut, wobei die für Spiele nicht sehr wichtig sind.

    Ein Beispielvideo mit BFBC2 auf 1920x1200 und medium Settings (alles default, frisch installiert) und einer GTX560Ti.

    Left4Dead 2 mit der GTX560Ti auf 1920x1200, 8xAA, 8xAF und höchstmöglichen Einstellungen hat durchschnittlich 91,81FPS bei einem zufälligen Replay eines ESL Matches. Dabei wurden 120 Sekunden mittels Fraps untersucht.
    Die GTX460 (1GB) erzielte durchschnittlich 65,78FPS.

    Vantage
    GTX460 -> P10701 3DMarks
    GTX560 Ti -> P12323 3DMarks

    3Dmark06
    GTX460 -> 15855 3DMarks
    GTX560 Ti -> 17182 3DMarks

    Meiner Meinung nach eine beachtliche Leistung. Ich brauch keinen Desktop-Rechner mehr
    Das neue Sony Z Notebook macht Werbung mit einer externen Grafikkarte, die sogar mittels Thunderbolt angeschlossen wird. Preis liegt afaik bei über 300€ nur für die Grafikkarte. Sie erzielte magere 4070 Punkte in Vantage.

    Perfekt ist diese Lösung jedoch nicht für alle. Spiele, die auf eine hohe Bandbreite setzen, werden ruckeln. Soweit ist mir nur der Konsolenport Call of Duty bekannt. Wie das dann ausschaut, sieht man hier. Hatte erst Probleme mit Mikroruckerln in Minecraft, jedoch sind diese verschwunden. Momentan läuft alles bis auf CoD.

    Fazit
    Man kann sein Notebook zu einem richtigen Gamerrechner transformieren. Es ist zwar keine Designer-Lösung, aber das Ergebnis am Ende überzeugt.
    Einen kompletten "Bausatz" habe ich für 68€ inkl. Versand bei eBay bekommen. Dadurch brauche ich keinen Desktop-Rechner mehr und kann praktisch ohne Abstriche spielen.

    Weitere Infos:
    • eGPU Thread -hier gibt es praktisch alles bezüglich eGPU
    • HWTools Hersteller der PE4H Lösung
    • Vidock Alternative Fertiglösung mit Gehäuse


    PCIe 2.0 Support
    Der momentane Adapter (z.B. PE4H v2.4) bietet grundsätzlich nur PCIe 1.0 Support. Einzelne Fälle konnten auch PCIe 2.0 aktivieren (siehe eGPU Thread). Der User Frazze schickte mir heute (12.10.2011) eine Nachricht. Er hatte den Support angeschrieben und hier das Resultat:
    The PE4H(support PCIe 2.0) with housing is developing now and will be
    available in middle of November.
    In addition, the EC2C(support PCIe 2.0) is also developing and will be
    available in begin of November.
    I think you can buy PE4H-EC2C(support PCIe 2.0) in middle of November if the
    production is smooth.
    Der Thread soll kein Leitfaden sein, sondern einfach meine Erfahrung darstellen. Es gibt keine Garantie, dass es bei jedem Notebook anstandslos funktioniert.
    Geändert von Noxiel (03.09.2014 um 09:25 Uhr) Grund: Noxiel

  6. #5
    Lt. Commander
    Dabei seit
    Dez 2009
    Ort
    Moers
    Beiträge
    1.995

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Vielen Dank, für diese Infos. Hat mich schon immer interessiert, wie das aussieht. Hab selber ein x220 aber da ich ein PC zum spielen habe lohnt es sich nicht bei mir.
    Denn mobil ist das ganze nicht mehr .
    Eine Frage, steigt oder sinkt die Akku Laufzeit?
    Theoretisch müsste sie doch steigen, da die interne Graka keine Leistung benötigt?
    Desktop: OS: Windows 7 Prof 64bit MB: GIGABYTE GA-MA785GT-UD3H CPU: AMD Phenom II X4 955 4*3,78GHZ@H50 GPU: AMD HD5850@935/1200 RAM: 2 x 2GB DDR3 1333 +2 x 4GB DDR3 1333 PSU: Tagan BZ 700W HDD: 6TB SSD: Samsung 128GB
    Notebook: Thinkpad x220@Intel 510SSD 250GB
    Smartphone: Sony Xperia Z

  7. #6
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Da man wegen dem Netzteil sowieso immer eine Steckdose in der Nähe braucht, ist die Akku Laufzeit relativ egal. Sollte man dennoch mit Akku spielen, wäre der Akku so oder so recht schnell leer, da die CPU belastet wird. Da sich die Grafikkarte und die Platine den Strom vom Netzteil nehmen, sollte es keine Verkürzung der üblichen Laufzeit geben. Glaube kaum, dass die deaktivierte Intel Grafik groß was ausmacht.

  8. #7
    Ensign
    Dabei seit
    Mär 2009
    Beiträge
    136

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wo kann man das gute Stück den erwerben?

  9. #8
    Lieutenant
    Dabei seit
    Jan 2011
    Beiträge
    598

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook


  10. #9
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Habe es hier erworben. Die offizielle Händler ist HWTools (link siehe oben).

    Es soll diesen Monat jedoch eine neue Version mit PCIE2.0 Support rauskommen. Also falls man noch mehr Performance will, muss man wohl noch ein bisschen warten.

  11. #10
    Moderator
    Hardwareklempner
    Dabei seit
    Mär 2007
    Ort
    24h online
    Beiträge
    19.880

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Super Bericht

    Ein sehr interessantes Thema welches die Industrie bislang immer nur halbherzig aufgegriffen hat.

  12. #11
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Zitat Zitat von burnout150 Beitrag anzeigen
    Ein sehr interessantes Thema welches die Industrie bislang immer nur halbherzig aufgegriffen hat.
    Wäre eine Art Anschluss, die der Expresscard Adapter ermöglicht, in jedem Notebook verbaut, dann wären viele Gamernotebooks überflüssig. Warum sollten sich die Hersteller diesen Umsatz nehmen lassen. Vidock zeigt, dass es auch "schöne" transportable Fertig-Lösungen vorhanden sind. Natürlich wäre hier der Nachteil, dass man nicht komplett ohne Steckdose spielen könnte, jedoch machen diese Notebooks mit Akku oft nach kürzester Zeit schon schlapp. Natürlich haben sie weiterhin eine Daseinsberechtigung - viele spielen nun mal nur zuhause.

    Meine Karte habe ich z.B. im Fileserver verbaut und in einen anderen Raum aufgestellt. Mittels 2,5m miniHDMI Kabel bequem durch die Wand gezogen
    Man muss bedenken, dass über das miniHDMI Kabel das PCIE-Signal übertragen wird. Normalerweise sind das wenige cm auf dem Mainboard und überhaupt nicht für solche Distanzen gedacht.

    Geändert von b3nn1 (16.07.2011 um 04:48 Uhr)

  13. #12
    Admiral
    Dabei seit
    Jan 2008
    Ort
    An einem schönen Ort .
    Beiträge
    7.760

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    ^^ Echt klasse , ich hätte nicht gedacht das sowas so einfach funktioniert , es reitzt mich jezt schon ein wenig das mal aus zu probieren .
    Mein Zocki: Intel Core i3 3240 3,4Ghz , Asrock Z77 Board , 8GB DDR3 Kingston 1600Mhz , NV GTX770 OC , 3TB HDD , Windows 7 x64 .

  14. #13
    Lt. Junior Grade
    Dabei seit
    Nov 2009
    Ort
    Altusried
    Beiträge
    444

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    hi
    da ich gerade auf der suche anch einem laptop fürs studium bin, und dabei nicht auf pcgames verzichten will, finde ich diese möglich keit äußerts interesant.

    nun zu meinen fragen:
    wie viel prozent an leistung büst man gegenüber dem desktop einsatz ein?
    welche graka ist max sinvoll? den es handelt sich ja nur um einen PCIe x1 anschluss.
    gibt es irgentwelche technischen probleme, die man beachten muss?
    und wie performt cod4 auf der intel hd3000? da ich dieses spiel auch weiterhin gern spielen würde.

    ist es besser eine Nvidea oder eine Ati karte zu nutzen?
    oder ist das egal, und funktioniert mit beiden gleich gut?
    Geändert von M1ch1 (21.07.2011 um 01:31 Uhr)

  15. #14
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wieviel Leistung verloren geht, kann man schwer sagen, da die Systeme (Notebook CPU vs. Desktop CPU) sich grundlegend unterscheiden. Man spricht von 15-20% Verlustleistung, jedoch bezieht sich das auf die "alte" Notebook-Generation. Die aktuellen Sandy Bridge Notebooks (z.B. eben das x220) haben als erste Notebooks PCIE 2.0 - d.h. Bandbreitenverdopplung, was bei so einer Lösung enorm viel bringt. Der momentane PE4H Adapter arbeite noch auf 1.0 Niveau und dennoch ist eine Mehrleistung vorhanden. Ende des Monats kommt eine PCIE 2.0 Version raus - das sollte die Werte noch weiter erhöhen.

    Mein Desktop bestand aus einem i5 750(4x2,5GHz), 4GB RAM und einer GTX460. Rein subjektiv merke ich in Spielen keine Änderung. Bin jedoch eher der Typ, der einfach nur eine hohe Auflösung und "normale" Settings führt - sowas wie Crysis Ultra-Settings interessieren mich in keinsterweise. Also mittlere Details samt Kantenglättung und Filter. Alles läuft flüssig.

    Call of Duty ist leider die Ausnahme - liegt halt an einem miesen Konsolenport, was einem als Spieler relativ egal ist, solang es läuft. Man kann es spielen wie ich in einem Video festgehalten habe. Halt nicht perfekt...
    Die Intel HD3000 schafft CoD4 auf 1366x768 flüssig, aber 1920x1200 ist nicht drin!
    Vielleicht läuft es mit dem neuen Adapter dank doppelter Bandbreite besser.

    Bei einem Sandy Bridge Notebook ist Nvidia dank Optimus einer AMD Karte überlegen. Ein "Grafikkarten Limit" ist mir keins bekannt - eine GTX560Ti bringt mehr FPS als eine GTX460. Wie genau das skaliert, kann ich leider nicht sagen. Eine GTX580 macht wohl wenig sinn, da die CPU eines Notebooks wohl eher limitiert.
    Geändert von b3nn1 (21.07.2011 um 06:19 Uhr)

  16. #15
    Vice Admiral
    Dabei seit
    Aug 2010
    Ort
    Sachsen
    Beiträge
    6.735

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Hi, hab vor über einem Jahr mal zu dem Thema gelesen, weil ich auch so dachte das die 2x2 GHz meines T60 doch für das ein oder andere Game ausreichen sollten.
    Ne HD4830 (die ich derzeit hatte und mir für alles gereicht hatte) dazu und man könnte zufrieden sein gegenüber der X1300 Mobilitiy 64MB.

    Habe aber 2 Fragen:

    1.) Hast du bei deinem Aufbau das gleiche Netzteil für Fileserver und externe Graka verwendet? Wenn ja läuft der Fileserver immer? Weil sonst liefert das NT ja keinen Strom für die Graka.

    Ok, ich sehe das die Kleine PLatine am 20/24pin Stecker nur als Schalter dient. Bezieht die PE4H die kompletten 75W über den Floppystecker ? Weitere PCI-E müssen ja direkt angeschlossen werden, das ist klar.

    2.) Es ist wohl nur möglich einen externen Monitor zu verwenden !?
    Es gab damals ein Fujitsu Siemens bei dem man ne HD3870 andocken konnte, und diese auch den Notebookdisplay ansteuern konnte. Sah auch sehr schick aus das Ganze, wobei ich nichts gegen eine Selbstbaubastellösung hätte.

    Wäre eben toll wenn man die Graka samt NT in ein selbstgebautes kleines Gehäuse packt und dieses "Grafikmodul" zusätzlich mitnehmen könnte - aber es muss wohl bei deiner Lösung immer ein externer Moni zur Verfügung stehen !?
    Geändert von oliveron (25.07.2011 um 01:19 Uhr)

  17. #16
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    1) Ja, die Grafikkarte läuft mit dem Fileserver gemeinsam. Soweit ich weiß werden 75W über den Floppystecker gezogen. Alternativ ein Netzteil (gibt noch eine Buchse am rechten Rand).

    2) Man kann auch den internen Monitor nutzen. Soweit ich weiß funktioniert das nur bei Nvidia Karten und Optimus. Die Leistung ist an einem externen Monitor zwar höher, aber auf dem internen Monitor dennoch meist besser, als die eingebaute Grafiklösung.

    Hier von einem x220 + GTX560 Ti

    External LCD : 3DMark06 Score : 18216
    External LCD : 3DMark Vantage GPU Score : 14675
    External LCD : DMC4 dx10 Scene 4 Score : 120.17 fps
    External LCD : RE5 dx9 Var Score : 131.4 fps
    External LCD : RE5 dx9 Fixed Score : 67.6 fps

    Internal LCD : 3DMark06 Score : 11274
    Internal LCD : 3DMark Vantage GPU Score : 9311
    Internal LCD : DMC4 dx10 Scene 4 Score : 41.91 fps
    Internal LCD : RE5 dx9 Var Score : 47.4 fps
    Internal LCD : RE5 dx9 Fixed Score : 39.8 fps

    Gibt auch tragbare Gehäuse: Ghettobox, aber auch richtige Gehäuse oder dieses hier

    Habe meinen PE4H Adapter vorerst verkauft und warte auf die PCIE 2.0 Lösung bzw. deren Ergebnisse. Falls dies noch mehr Performance bedeutet, kaufe ich diese. Ansonsten wird wohl nicht gezockt
    Geändert von b3nn1 (25.07.2011 um 02:28 Uhr)

  18. #17
    Vice Admiral
    Dabei seit
    Aug 2010
    Ort
    Sachsen
    Beiträge
    6.735

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Achso, dachte du wärst zufrieden damit und meintest es wäre kein Unterschied spürbar zu dem vorhergehenden Desktopsystem?

  19. #18
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Bin bzw. war auch sehr zufrieden. Demnächst fängt mein Studium an und schaue erstmal, ob ich überhaupt zum Zocken komme. Momentan beschränkt sich meine Spieleauswahl auf Minecraft und LoL - das schafft die Intel Grafik.
    Aber schon jetzt juckt es mich in den Fingern, eine Runde BFBC2 zu spielen... Dabei bin ich garnicht der große Zocker
    Wie gesagt: ich warte erstmal die neuste Generation vom Adapter ab und kaufe sie ggf.

  20. #19
    Lieutenant
    Dabei seit
    Jul 2007
    Beiträge
    883

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Wow wirklich sehr interessant denn ich ging immer davon aus das nach dem gescheiterten Versuch von Fujitsu und der nie erschienenden externen Box von Asus das es da nichts gibt.
    Aber ich hoffe das sich da mit Thunderbolt was tut und es fertig Lösungen für jedermann gibt.
    Und dazu liefert Thunderbolt ja auch 4 Pci Express Lanes.
    Aber irgendwie reizt mich der Kram jetzt doch denn in mein Laptop hat nen expresscard slot aber dafür auch noch ne Radeon 6630 welche alle Spielebedürfnisse stillen kann.
    Aber mal sehen ich bin schon gespannt auf deine Erfahrungen mit nem Pci Express 2.0 Adapter.

    Und mal so nebenbei. Was bringt der Pci 16x adapter? Der der 1x Adapter ist doch nach hinten offen und expresscard drosselt doch eh auf 1x Tempo.

  21. #20
    b3nn1
    Gast

    [Erfahrungsbericht] AW: [PE4H] externe Grafikkarte für das Notebook

    Der Adapter hat mehrere Möglichkeiten. Expresscard bietet in der Tat nur x1, aber man könnte noch einen zweiten Link von einem internen PCIE-Slot raus führen. Auch kann man diesen Adapter in sehr flachen Gehäusen benutzen und die Grafikkarte überall platzieren. Dann hätte man halt vier miniHDMI Kabel in seinem Gehäuse.

    Ansonsten bin ich eher froh, dass man einen Halter für die Grafikkarte hat. Wäre es nur ein x1 Slot, dann wäre das ziemlich instabil.



    Schaut auch nicht so gut aus

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Forum-Layout: Feste Breite / Flexible Breite