Brauche Rat zur möglichen beruflichen Zukunft

Sprich das Amt wird ihm Maßnahmen aufdrücken und er wird sich bewerben müssen. Nimmt er Angebote nicht an, muss er das begründen können.

Maßnahmen kann man meist abwehren, und die meisten Agenturen machen auch den den Fehler Verschläge ohne Rechtsfolgen Belehrung zu schicken ,die kann man direkt wegwerfen. Oft sind die EGV auch unsauber formuliert.

Man kommt da schon gut durch wenn man will.
 
Wenn der TE eine attestierte Depression hat oder sich diese attestieren lassen kann, kann er sich auch krankschreiben lassen und hat dementsprechend erstmal Ruhe vor dem Amt. Die können dann auch nichts machen, solange die Krankschreibung steht.
 
Darauf wollt ich ja hinaus.

Wer will den mit Depressionen, Sozialphobien und Co sich permanent mit dem Amt auseinander setzen und auf rechtlichem Wege die Maßnahmen abwehren?
 
Ja wie gesagt, wenn du attestiert und krankgeschrieben bist, musst du das ja nicth.
Gängige Strategie: Arzt finden, der einen ständig krank schreibt. Dann hast du deine Ruhe. Klingt doof, funktioniert aber (hab ich nicht selbst gemacht, btw)
 
Erkekjetter schrieb:
Bzw. um es kurz zu machen: Alles, was mit Bürgergeld zu tun hat, ist mit Aufwand ähnlich Arbeit verbunden und alles andere als sonderlich angenehm, wenn man eine Sozialphobie hat...
Ok, dann scheint Bürgergeld also doch 100% häftiger zu sein wie ALG-Bezug, was den Arbeisaufwand betrifft.

Meine Erfahungen aus der normalen Arbeitslosignkeit (aber vor 20 Jahren) war völlig anders. Ein paar Bewerbungen schreiben (auf Eigeninitiative oder auf die Jobs, die mir damals vorgeschlagen wurden), mit Glück mal zu einem Vorstellungsgespräch und alle paar Wochen zum Jobcenter. So lange ich nicht ohne jegliche Mobilitäslösung in ÖPNV Reichweite des Jobsenters lebe, war das (aus Sicht der nötigen Arbeit) eher Urlaub mit ein wenig Schreibkram am Tag.

Der zeitliche Aufwand beim Bürgergeld dürfte vor allem dann losgehen, wenn man keine Rücklagen hat und für jegliche Sonderzahlung zum Jobcenter laufen muss.

So extrem kann die Sozialphobie nicht sein, immerhin hat er eine Jobzusge (auch, wenn er da nicht hin will), womit er zumindest in der Lage ist, entspreche Bewerbungsgespräche zu führen. Für mich ist hier eher die Frage wie er es, ohne Krankschreibung, begründen könnte, dass er den schon zugesagten Job nicht antritt. Eine Ablehnbung von AG wird er vermutlich nicht mehr bekommen, die er beim Jobcenter vorlegen kann.
 
Für mich war das während meiner Zeit im Jobcenter völlig in Ordnung wenn ich einen Job nicht antreten wollte. Die IKEA wollte mich total gerne haben, hat meinen Persönlichen Ansprechpartner beim Jobcenter mehrmals angerufen, aber ich hab gleich gesagt ich will nicht zu dem Laden. War in Ordnung, hat er immer so weitergegeben.
Wenn da ein Stellenangebot reinkam auf dass ich mich bewerben sollte aber ich fand, das hat nicht gepasst, hab ich das weitergegeben und dann war Ruhe.
Also entweder hatte ich ein sehr laxes Jobenter, oder es ist doch nicht so schlimm. Keine Ahnung.

Wegen dem eigentlichen Thema: Städte und Gemeinden bieten teilweise Ausbildungen zum Forstwirt an und sind da sehr offen für "alternative" Lebensläufe und ältere Kaliber, weil der Nachwuchs anscheinend nicht soviel Interesse an der Stelle hat. Nur mal so eingeworfen.
 
assen und hat dementsprechend erstmal Ruhe vor dem Amt.

Ruhe vor dem Amt hat man ohnehin weil es kein Arbeitsamt mehr gibt wenn ds gemint war.

ieten teilweise Ausbildungen zum Forstwirt an und sind da sehr offen für "alternative" Lebensläufe und ältere Kaliber, weil der Nachwuchs anscheinend nicht soviel Interes

Sicher nicht mit der Vorgeschichte. Das ist harte Arbeit und im Wald muss man sich aufeinander verlassen können, alles immer gut mit SP und Depressionen.

So extrem kann die Sozialphobie nicht sein, immerhin hat er eine Jobzusge (auch, wenn er da nicht hin will),

Verstellen kann man sich aus irgendwelchen Gründen immer, Siehe Andreas L.

Und man kann das im VG kaum herrausfinden, vor allem heutzutage wo die Firmen jeden nehmen der den Weg gefudnen hat.

aber ich hab gleich gesagt ich will nicht zu dem Laden. War in Ordnung, hat er immer so weitergegeben.
Jobcenter ist das meist auch egal, weil die nur verwalten. Bei der Agentur hätte man dafür eine Sperre erhalten, weil man die Arbeitsaufnahem verhindert. Bei ALG2 waren die Möglichkeiten sogar noch mehr, da dort jede Arbeit zumutbar war.

Wer will den mit Depressionen, Sozialphobien und Co sich permanent mit dem Amt auseinander setzen

Erstens war das allgemien gehalten, aber du verdrehst ja gerne Realitäten damit du Recht hast.

Um das "abzuwehren" geht man einfach in die bekannten Foren und holt sich Tipps. Und auch Leute mit Depressionen usw, (bzw. gerade die) sind durchaus in der Lage sich damit auseinander zu setzen, das funktioniert dann schon oft mitbekommen.

Die können dann auch nichts machen, solange die Krankschreibung steht.

Richtig dann soll er das am besten 365 Tage so machen dann wird er von der KK ausgesteuert und ist das Problem der DRV und damit auch für alle Zeit weg vom Arbeitsmarkt.

Und ganz ehrlich das würde ich jederzeit machen in so einer Situation. Man kann mit EU Rente und ggf. Bürgergeld gut leben. Ein Einstieg in irgendeinen Natur und Tier Beruf wird nicht mehr funktioneren in dem Alter nicht mit der Vorgeschichte und irgendwann sollte die Selbstfindung auch mal abgeschlossen sein.
 
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