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Test Contrast im Test

Die Westwood-Sau ist metaphorisch vielleicht überstrapaziert, aber unfreiwillig komisch/unverständlich? Generell können solche "Experimente" natürlich unbeabsichtigte Wirkungen haben. Oder bei einem engen Verständnis von Sprache stören. Fehler lassen sich nur dann verbessern, wenn man von ihrer Existenz weiß, insofern freuen wir uns stets über Kritik. "So große" Probleme klingt aber dann doch übertrieben dramatisiert - als würde kein gerades Wort auf der Seite stehen. ;)

Deine Vorstellungen des Studiums der Germanistik scheinen von den tatsächlichen Inhalten und Zielen abzuweichen. Dort wurde wissenschaftliches Arbeiten und damit wissenschaftlicher Stil gelehrt, nichts, was direkt den Alltag betrifft. Die Tätigkeit hier hat damit eher wenig zu tun. Fehler wie die von dir genannten fallen hingegen (bei mir) schlicht unter Betriebsblindheit, so ärgerlich sie ist, und sind beim Korrekturlesen ebenfalls durchgerutscht. Bin da leider nicht perfekt.
 
Die Demo bringt mir Spaß, allerdings wird es bei mir nichts für 14,99. Ist so ein Bisschen, wie das "Adventure" zu Walking Dead: keine Herausforderung vorhanden, aber die Idee/Aufmachung ist trotzdem ganz nett, pläschert stimmig vor sich hin und das ist für mich dann schon der einzige, kleine Motivator. Für bis zu 7,99 wäre ich dabei, das wäre für ne längere Grafikdemo mit Steuerung noch o.k.
 
AbstaubBaer schrieb:
Die Westwood-Sau ist metaphorisch vielleicht überstrapaziert, aber unfreiwillig komisch/unverständlich? Generell können solche "Experimente" natürlich unbeabsichtigte Wirkungen haben.
Man kann die metaphorische Sau 'durchs Dorf treiben', aber was soll die Sau 'im Dorf' bedeuten? Eine Sau im Dorf ist doch wohl nichts Ungewöhnliches - es soll auf dem Land ja sogar ganze Ställe geben, die voll mit solchen Tieren sind?
Dass einen so etwas bei einem 'engen Verständnis' von Sprache irritiert, glaube ich nicht, das dürfte vielmehr im gegenteiligen Fall so sein, nämlich bei einem guten Verständnis von Sprache...

"So große" Probleme klingt aber dann doch übertrieben dramatisiert - als würde kein gerades Wort auf der Seite stehen.
Nenn mich altmodisch, aber bei einem journalistischen Text erwarte ich Sprachrichtigkeit.

Deine Vorstellungen des Studiums der Germanistik scheinen von den tatsächlichen Inhalten und Zielen abzuweichen. Dort wurde wissenschaftliches Arbeiten und damit wissenschaftlicher Stil gelehrt, nichts, was direkt den Alltag betrifft.
Zumindest befasst man sich doch intensiv mit Sprache und Literatur, das wird sich doch hoffentlich auch irgendwie im eigenen Sprachgebrauch niederschlagen? Und werden denn an den Unis im Rahmen des Germanistikstudiums keine Kurse/Übungen zu Rechtschreibung und Grammatik angeboten?

Fehler wie die von dir genannten fallen hingegen (bei mir) schlicht unter Betriebsblindheit, so ärgerlich sie ist, und sind beim Korrekturlesen ebenfalls durchgerutscht. Bin da leider nicht perfekt.
Niemand ist perfekt und jeder macht mal Fehler. Deswegen ja auch der Vorschlag, das Ganze gegenlesen zu lassen.
 
Danke für den Test "AbstaubBaer" das glingt echt so, als muss man sich das mal ansehen :n8:
 
Das Spiel habe ich mir vor zwei Wochen bei Steam geholt. Mir hat die einfache stilvolle Optik und die schöne musikalische Untermalung gefallen. Das Game spielt in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und bringt diese Zeit mit guter Atmosphäre rüber. Sowas zählt für mich ebenso wie Gameplay oder andere Technik.

Es ist ein Plattformer mit meist einfachen Puzzle-Elementen. Diese Mischung finde ich für mal zwischen durch gar nicht so schlecht. Dazu kommt noch die gute 3D-Vision Unterstützung. Der passende Helix-Mod stand auch gleich zur Verfügung.

Es ist ein gut gelungenes Gelegenheitsspiel, wenn man mal nicht im High-Score-Tempel verewigt werden möchte, sondern einfach nur am PC mit einem guten Spiel Entspannung sucht.

Für mich ist es die 15 Taler wert, vor allem wenn ich bedenke wieviel mehr Taler man sonst irgendwo ausgibt.

Dieter Bohlen mag ich ja nicht besonders, ich muß den aber zur Zeit jeden Samstag kucken, weil meine Frau das so entschieden hat. Ich liebe meine Frau über alles, deswegen Augen zu und durch.
Aber der ist toleranter als so mancher Gamer. Der würde hier als Zocker sagen: Das war jetzt nicht der Wahnsinn, aber sowas hab ich noch nicht gesehen. Ich wurde gut unterhalten, also bist du weiter:)
 
Man kann die metaphorische Sau 'durchs Dorf treiben', aber was soll die Sau 'im Dorf' bedeuten? Eine Sau im Dorf ist doch wohl nichts Ungewöhnliches - es soll auf dem Land ja sogar ganze Ställe geben, die voll mit solchen Tieren sind?

Genau auf diese Formulierung wurde eigentlich angespielt. Sozusagen beim Durchtreiben gestorben, inmitten der Aufregung. War wohl zu weit hergeholt, obwohl die Sau ja nun gerade beim Durchqueren des Dorfes verendet ist.
Unabhängig davon, ohne darauf herumreiten zu wollen, lässt sich die entsprechende Passage auch einfach als Tod in der Beliebigkeit, als verheiztes Spiel, interpretieren - einfache Metapher in diesem Fall.

Dass einen so etwas bei einem 'engen Verständnis' von Sprache irritiert, glaube ich nicht, das dürfte vielmehr im gegenteiligen Fall so sein, nämlich bei einem guten Verständnis von Sprache...

Die Aussage war, nicht deutlich gekennzeichnet, allgemein gehalten. Passt aber zur Anmerkung der "Holprigkeit", weil die Objektposition an besagter Stelle kontextuell eindeutig gefüllt wird.

Nenn mich altmodisch, aber bei einem journalistischen Text erwarte ich Sprachrichtigkeit.

Niemand ist perfekt und jeder macht mal Fehler. Deswegen ja auch der Vorschlag, das Ganze gegenlesen zu lassen.

Natürlich ist das der Anspruch, mit ein paar "kreativen" Einlassungen an der Seite. Wir reden hier, so ärgerlich sie sind, aber von fünf? Fehlern auf über 1.000 Wörtern, einer Quote, die sicherlich eine Ausnahme ist. Das sind Felder, die Arbeit erfordern, aber nicht "große Probleme". Außerdem klingt das so, als wäre der Autor ein totaler Stümper. Das mag man so sehen (so direkt wolltest du das nicht sagen :D ), klingt aber unfein.

Üblicherweise werden Texte bereits sowohl vom Autor als auch einer zweiten Person gegengelesen, hier waren sogar drei Personen involviert. Das macht sie Sache noch ärgerlicher. Out of the Box bin ich leider nicht fehlerfrei. Work in progress. Ups, Anglizismen. Im Ernst: Das rutscht leicht durch, denn den eigenen Text zu korrigieren, ist grundsätzlich am schwersten, speziell wenn Passagen mehrfach überarbeitet und ergänzt wurden. So geht bei flotten Umbauten schnell der Faden verloren. Das erklärt z.B. teils die Entstehung der Grammatikfehler. Erklärung, nicht Entschuldigung ;)

Zumindest befasst man sich doch intensiv mit Sprache und Literatur, das wird sich doch hoffentlich auch irgendwie im eigenen Sprachgebrauch niederschlagen? Und werden denn an den Unis im Rahmen des Germanistikstudiums keine Kurse/Übungen zu Rechtschreibung und Grammatik angeboten?

Sicherlich schlägt sich das im Sprachgebrauch irgendwo nieder, natürlich mit Lerneffekt. Das, was am Anfang des Studiums fabriziert wurde, mag man sich heute nicht mehr anschauen. Sich mit Sprache zu beschäftigen, heißt nicht, primär ihren Gebrauch zu üben (teils, aber lediglich im wissenschaftlichen Stil über Analyse von Literatur und Sprache, anderer Duktus, andere Anforderungen, andere Regeln, weniger „Freiräume“), sondern ihre Gesetzmäßigkeiten und strukturellen Merkmale zu betrachten. Dazu gehört weit mehr als Grammatik oder das Studium des Dudens. Die Beschäftigung mit lesbarer Literatur (Lyrik, Epik, Dramatik) macht nur etwa ein Drittel der Studieninhalte aus, den Rest füllen Sprachwissenschaft (s.o.) und Mediävistik (ältere deutsche Sprache / Literatur, d.h. Mittelhochdeutsch, 11.- 14. Jhd.). Rechtschreibung und Rest wird dem Studenten überlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum testet ihr für die Xbox eigentlich mit Ryse und Forza zwei AAA Spiele und für die PS4 nur einen Indie Titel, der obendrein auch noch kurz vor Release der Konsole als Ersatz für DriveClub ins PS+ Programm aufgenommen wurde?
 
Danke für den Test. In der Tat fielen die Testberichte diverser Institutionen nicht so positiv aus, so dass ich, trotz Interesse, mich habe abschrecken lassen. Nachdem hier jedoch jemand begründet anderer Meinung ist, werde ich mir das Spiel holen. Zumal der Preis sich sehen lassen kann.

Und "Contrast hinterlässt sprachlos" ist sicher kein üblicher Sprachgebrauch für eine Berichterstattung. "Contrast entlässt sprachlos" wäre eine eindeutigere Alternative. Aber sicher kein Grund für die ganze Aufregung :rolleyes:
 
AbstaubBaer schrieb:
...
Üblicherweise werden Texte bereits sowohl vom Autor als auch einer zweiten Person gegengelesen, hier waren sogar drei Personen involviert. Das macht sie Sache noch ärgerlicher. Out of the Box bin ich leider nicht fehlerfrei. Work in progress. Ups, Anglizismen. Im Ernst: Das rutscht leicht durch, denn den eigenen Text zu korrigieren, ist grundsätzlich am schwersten, speziell wenn Passagen mehrfach überarbeitet und ergänzt wurden. So geht bei flotten Umbauten schnell der Faden verloren. Das erklärt z.B. teils die Entstehung der Grammatikfehler. Erklärung, nicht Entschuldigung ;)
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Da ich selbst schon in der Medienbranche tätig war, weiß ich einigermaßen um die dortigen Verhältnisse. Korrekturlesen wird heutzutage immer öfter entweder gar nicht mehr gemacht oder aber an nicht qualifiziertes Personal übergeben. Wir wissen auch alle worauf das letztlich hinausläuft, nämlich auf das liebe Geld. Eine Diskussion worauf das zurückzuführen ist, ist in diesem Rahmen aber wenig hilfreich.

Ich persönlich störe mich zwar auch wie Peter_Shaw sehr an Fehlern, aber bin selbst nicht jemand der gerne Korrektur liest (schon gar nicht Forenbeiträge) und halte mich in diesem Punkt mit Kritik lieber zurück. Wie du selbst sagst ist es für Korrekturen aber unbedingt nötig ein zweites Paar Augen zu konsultieren, da man seine eigenen Fehler bekanntlich wirklich nicht sieht. Das sollte jedoch jemand sein, der sich wirklich mit der deutschen Sprache auskennt. Und - was fast noch wichtiger ist - dafür muss auch die entsprechende Zeit aufgewendet werden.

Für mich persönlich stören Fallfehler sowie grammatische Fehlgriffe besonders stark. Stil zu kritisieren finde ich in vielen Fällen aber kleinlich und mit dem vielen Varianten des Deutschen die es gibt sollte man dabei besonders aufpassen ob eine bestimmte Ausdrucksweise die einem absonderlich vorkommt nicht vielleicht in manchen Regionen üblich ist.

Insgesamt könnte die Fehlerquote auf Computerbase gerade was die Fälle und Grammatik angeht meiner Meinung nach etwas niedrig ausfallen. Da schleicht sich bei mir das Gefühl ein, dass der ein oder andere Autor vielleicht nie richtig gelernt hat wie das mit Genitiv, Dativ und Akkusativ so läuft und was alles nach einer Übereinstimmung verlangt. Aber wie schon eingangs erwähnt ist das wohl dem von uns allen heißgeliebten Verhältnis aus Zeit und Geld geschuldet, das wir alle so lieben und das uns unser hochgelobtes kapitalistisches Wirtschaftssystem in allen Lebensbereichen aufzwingt.

Rechtschreibung und Rest wird dem Studenten überlassen.

Das ist ein Symptom unseres Bildungswesens. Im Pflichtschulbereich wird nie und nimmer alles abgedeckt, was es zur deutschen Sprache so zu lernen gibt. Im Gegenteil hört man dort Sätze wie: Wer wirklich beim Duden arbeiten will, der studiert doch sowieso noch Germanistik. Die Unis hingegen wollen sich mit Trivialitäten wie Rechtschreibung und Grammatik nicht mehr beschäftigen, das ist Voraussetzung und es wird angenommen, die Studierenden hätten das schon in der Schule gelernt.

Am Ende des Weges steht die von Adorno angeprangerte Halbbildung und nur wer sich selbst ordentlich einliest bzw. einarbeitet kann zu einer niedrigen Fehlerquote auch bei kreativem und (absichtlich) abenteuerlichem Sprachgebrauch - sonst wären uns allen die Artikel ja langweilig - kommen.
 
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